… und meine drei Tipps zum Familienalltag! – Teil 1

Die liebe Birgit von Entspannt Wohnen ruft zu der tollen Blogparade mit dem Namen „Deine 3 Tipps zu einem einfacheren Familienalltag“ auf! Und da mir spontan mehr als 3 Tipps einfallen, mache ich einfach mehrfach mit! 😉

Heute also die ersten 3 Tipps, zum Thema „Mama hat Rücken“:

20150318_083222Tipp 1: Wir haben keinen Keller und die Waschmaschine und der Trockner können nicht auf ein so praktisches Podest gestellt werden, so dass ich mit meinen bandscheibengeplagten Rücken in gerader Haltung die beiden Maschinen befüllen und leeren könnte. Sie stehen im Badezimmer auf dem Boden und ich musste mich bisher immer in gebückter, also rückenUNfreundlicher Haltung daran zu schaffen machen! Als ich mal völlig erkältet auch noch mit den Nebenhöhlen beim bücken zu kämpfen hatte, holte ich mir einen Hocker aus dem Kinderzimmer und setzte mich darauf vor die Maschinen. Seit dem steht der Hocker dort und ich setze mich nun immer kurz hin! Das ist eine echte Entlastung, und die Kinder finden es so cool, dass sie nun auch dort sitzen und freiwillig die Wäsche umräumen! Den Hocker nutze ich dann auch wenn ich der Jüngsten beim umziehen, Zähne putzen, usw. im Bad helfe. UND, kleiner Tipp am Rande: Wenn Waschmaschine & Co. auf der Etage sind, wo die Wäsche auch anfällt, schleppt man diese auch nicht immer wieder quer durch das ganze Haus! 😉

20150318_083251Tipp 2: Mich nerven die Zustände der Kinderzimmer natürlich maßlos, aber ich erinnere mich selber inzwischen immer wieder an mein damaliges Kinderzimmer. Da sah es auch immer katastrophal aus, und aus mir ist trotzdem eine saubere und ordentliche Hausfrau & Mutter geworden. 😉 Ich habe also inzwischen auch aufgehört das Chaos immer und immer wieder zu beseitigen, denn ich habe gelernt es ist nur MEIN Empfinden das gestört wird und solange das im Kinderzimmer ist, wo ich die Tür zu machen kann und es mir nicht den ganzen Tag ansehen muss, kann es so bleiben bis Mittwochs, denn da muss aufgeräumt werden, weil Donnerstag = Putztag! Also, nicht aufregen, einfach Tür zu machen und das Kind in seinem Chaos glücklich werden lassen! In gemeinschaftlich genutzten Räumen gelten hier andere und sehr individuell vom Wetter abhängige Regeln! 🙂

20150318_083336Tipp 3: Wenn ich dann doch mal nicht die Finger aus dem Kinderzimmerchaos lassen kann, oder aber mich der Schmutzwäsche erbarme, die im Chaos vor sich hinmüffelt, dann möchte ich mich natürlich mit dem Rückenschaden nicht ständig bücken oder hinhocken. Und dafür habe ich mal bei einem Discounter einen Greifarm entdeckt, den ich meiner Mutter und mir dann direkt gegönnt habe. Damit kann ich ohne mich zu bücken super ALLES aufheben! Er ist unten wie eine Zange und kann mit dem Griff auf und zu gemacht werden, und für kleine Gegenstände gibt es eine Extravertiefung und einen Magneten. Ich weiß, „dass ist doch was für alte Menschen“. Aber ich erlebe hier das Gegenteil. Das ist was für ganz JUNGE Menschen, denn die Kinder lieben es damit aufzuräumen. Dann ist der Greifarm nämlich wahlweise Kranarm oder Dinoschnapper! Und WIEDER ist die Bande mit einem kleinen Trick für die Hausarbeit zu begeistern! 😉

In diesem Sinne: Entspannt Euch! 🙂

Und wenn Ihr auch so tolle Tricks kennt, beteiligt Euch doch auch gerne ohne Blog mit Euren Tipps bei Birgit! 🙂
Blogparade-Familienalltag[1]

Und täglich grüßt das Murmeltier! Winter, es reicht!

Aus dem Winter grüßt das Murmeltier!

Ich mag den Winter! EHRLICH! Ich liebe Schnee, ich mag die Kälte solange sie trocken ist. Alles echt o.k.!

Was ich allerdings NICHT mehr sehen kann sind diese Gebirgsketten (von Bergen spreche ich bei einem 5-Personen-Haushalt schon lange nicht mehr *augenroll*) an Handschuhen, Winterstiefeln, Schals, Mützen, Wechselhandschuhe, ab und an finden sich auch noch nasse Socken, Schneeball-Herstell-Zangen, Fußsack, dicke Jacken, Skihosen, Schlitten & Co. im Hauseingang! *tieflufthol*

Dieses GESUCHE morgens! *kreisch* Und die üblichen Gespräche:

Kind: „Mamaaaaaaah, wo sind meine Lieblingshandschuhe?“

ich: „Auf der Heizung im Bad!“

Kind geht ins Bad: „Och MANNO, die sind ja noch gar nicht trocken!“

ich: „Nö, DAS wären die wenn du sie selber gestern Nachmittag dort hingelegt hättest, aber so habe ich sie erst jetzt gerade unter den Matschhosen gefunden!“ *schmunzel*

Kind: „Und wo sind die Anderen!“

ich: „Die hast du wahrscheinlich mal wieder im Kindergarten auf der Heizung liegen lassen!“

Kind: „Und die Blauen?“

ich: „Von denen gibt es nur den Linken!“

Kind: „Ach MENNO!“

….. und das JEDEN MORGEN! Als wäre über Nacht der Rechte plötzlich gewachsen oder so! *augenschließundtiefdurchatme*

DAS sind die Momente in denen ich mich auf den Sommer freu, wo hier jeder ein Paar Schuhe im Flur hat und sonst NIX!!! Eventuell steht dann mal eine Sonnencreme im Flur und hier wird am Fließband eingecremt, aber das ist NIX gegen die morgendliche Aktion bis hier die RICHTIGEN Handschuhe an der RICHTIGEN Hand am RICHTIGEN Kind sind!

In diesem Sinne – ICH WILL TEMPERATUREN ÜBER 10 Grad!!!!!

…ist auch beim Wäsche machen nicht soooooo wahnsinnig anders geworden als früher im Job!

Überlegen sie mal … wenn man im Büro die Ablage macht … was ist denn da anders? Man sortiert die ganzen Blätter ja erst mal vor (die Wäsche sortiere ich nach Farben, oder Temperatur, oder…), dann wird alles gelocht (es fehlen diverse Knöpfe und hinterlassen ein Loch *weitherhol* …) und in die passenden Ordner verteilt (die Wäschesäcke füllen sich auch nicht von alleine RICHTIG). Und anschließend wird wenn es trocken ist wieder sortiert, gefaltet und in die Aktenordner verteilt! … Blödsinn, in die Schränke natürlich … ich verwechsel das schon!