#freitagslieblinge aus dem Skiurlaub in Österreich vom 24. Februar 2017

DIE #freitagslieblinge kommen diesmal aus dem Skiurlaub in Österreich! Wir hatten alles was Petrus so zu bieten hat und sind trotzdem jeden Tag skigelaufen! *stolzaufdieeigeneschulterklopf* Da wir es aber heute bei Dauerschneien nicht übertrieben haben, konnte ich schnell ein paar Fotos für Euch heraussuchen.

Lieblingsessen

Es war alles sehr sehr lecker! Leider so sehr lecker, dass ich an meiner neuen Regel mit den Kohlehydraten nicht immer gedacht habe. *zwinker* Nach einem anstrengenden Skitag, darf man aber auch mal schlemmen, oder? Der Kuchen zum Kaffee wurde schließlich anschließend im Schwimmbad abtrainiert und das Buffet Abends *räusper*, Österreich hat aber auch leckere Sachen im Angebot…! Das absolute Highlight war aber das Gala Dinner, dass es einmal in jeder Woche gibt. Die Tische waren superschön gedeckt, alles wurde serviert und alle Gäste haben sich besonders chic gemacht.

Lieblingsbuch

Ich liebe die Ann-Kathrin-Klasen-Reihe. Eine Kommissarin, die mit Ihrer schnoddrigen Ruhrpott-Art in Ostfriesland die genialsten Kriminalfälle löst. Als Friesland-Fan kenne ich viele der Städte und es ist einfach toll geschrieben. Zum Glück entdeckte ich durch Zufall vor dem Urlaub dieses Exemplar

Lieblingsmoment mit den Kindern

Ich träume seit ich skifahren kann (also 40 Jahre *kicher*) davon, mit „MEINEN“ Kindern über die Pisten zu jagen. *schmunzel* So langsam sind alle Drei soweit, dass sie fast alle Pisten schaffen. Die beiden Großen waren nur die ersten 3 Tage in der Skischule und anschließend mit uns unterwegs und die Lütte dann heute den ganzen Tag! Ich liebe es!
UND, dass meine Große jetzt auch immer Fotos macht! 🙂

Lieblings-Mama-Moment für mich

Sobald wir das Hotel betreten und Kaffee, Kakao und Kuchen vertilgt hatten waren die Kids in allen möglichen Winkeln des Hotels verschwunden. Wenn wir nicht schwimmen waren, konnten der GG und ich dann sogar gemeinsam in die Sauna! *seufz* Herrlich! Da ich davon natürlich kein Foto habe, gibt es ein Beispielfoto vom Sessel in unserem Zimmer, wo ich gesessen habe wenn mal einfach niemand was von mit wollte.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Mein kleiner Sonnenschein hat diese Woche den Oberhammer gebracht. Im Kindergarten macht sie gerade einen Schwimmkurs. Dort hat sie die Schwimmflügel und zwei der vier Styroporsteine aus dem Bauchgürtel bereits abgelegt. Laut Schwimmlehrer und Kindergarten-Erzieherin könnte sie auch schon ohne, traut sich aber bisher nicht. Nun sind wir im Urlaub in einem Hotel mit kleinem Schwimmbad. Wir müssen natürlich am Anreiseabend noch dorthin und für die kleine Schwimmanfängerin habe ich zwar Schwimmflügel noch mitgenommen, doch ich habe mir zur Aufgabe gemacht es mal intensiv mit Ihr ohne diese Plastikflügel zu üben und Ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Wir betreten das Schwimmbad, schauen uns um und noch bevor ich die Handtücher abgelegt und den Bademantel ausgezogen habe, springen meine Kinder alle ins Wasser und schwimmen einmal quer durchs Becken. Ja ALLE! Meine kleine schissige Schwimmanfängerin ist einfach mit rein und losgeschwommen. Als ich sie nun staunend anstarre fragt sie nur: „WAS?“ Ich starre sie weiter an und warte! Inzwischen fragen die anderen Beiden auch „WAS IS MAMA?“ … „Is Euch klar was die Motte da gerade gemacht hat?“ Und da wird allen schlagartig klar, dass sie einfach ohne Schwimmflügel und sonstige Schwimmhilfen ins Wasser gesprungen ist. *freu* Im Schwimmbad hatte ich auch kein Handy mit, daher nur ein Symbolbild vom Badeanzug und dem neuen Lieblingsspielzeug.
Wir sind alle unendlich stolz und sie schwimmt und schwimmt und schwimmt.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Der Blog schließt! #wirsinddannmalweg

Der Blog schließt?

Nur für eine Woche! Wir starten heute in den Skiurlaub und ich bin noch nicht sicher, ob die #freitagslieblinge eine Österreich-Edition erhalten. 🙂

Folgt mir doch einfach auf Instagram, Twitter oder der Facebook-Seite, da kommt bestimmt trotzdem das ein oder andere Foto!

In diesem Sinne: Bleib mir gewogen, denn nach den Ferien startet eine ganz besondere neue Rubrik bei mir! Mit Gewinnspielen! 🙂

 

Der erste Patchwork-Familien-Urlaub … oder … das Bonuskind?

Wie ich mich im Urlaub auf Instagram schon geoutet hatte, bin ich nicht nur Mutter, sondern auch Stiefmutter!
Meine Kinder haben einen Halbbruder. Einen großen Halbbruder!

Genau eine Woche nach dem kennenlernen des Göttergatten erfuhr ich, das eine andere Frau von Ihm schwanger ist. Ich war enttäuscht und offen und ehrlich wie ich bin, sagte ich (wie immer) gleich was ich dachte: „Schade, ich wäre gerne die Erste gewesen die Dir ein Kind schenkt.“ Ja, das wollte ich schon nach einer Woche! *schmunzel*

Nichts des do trotz, habe ich mich auf die Beziehung mit dem werdenden Vater eingelassen. Die Trennung des Paares war bereits vollzogen bevor die Schwangerschaft festgestellt wurde und es gab keinerlei Ansprüche der Mutter an den Vater. (Bitte jetzt keine Diskussion bezüglich Verpflichtung & Co., darum geht es hier und heute bitte nicht. Es geht alles seinen Gang, aber Informationen dazu sind mir einfach zu privat. Ich bitte um Verständnis.)

Das Baby / Kind

Anfangs war der Lütte nach dem Abstillen einige wenige Wochenenden bei uns. Seine Mutter und ich verstanden uns von Anfang an sehr gut und das machte die Sache wesentlich einfacher. Uns Beiden bewusst, dass das nicht „normal“ ist, und wir sind Beide immer wieder dankbar dafür!

Dann sind wir für den Job des GG nach Süddeutschland gezogen, bekamen seine erste kleine Schwester und wir sahen uns leider nur noch einmal im Jahr. Dann zogen wir nach Spanien, bekamen seinen kleinen Bruder und sahen uns in der gesamten Zeit nur einmal während eines Besuchs in Deutschland ganz kurz.

Zurück in Deutschland, wohnten wir endlich wieder in NRW. Wir Mütter besuchten uns mit Kindern dann wieder häufiger gegenseitig und der GG verbrachte zu den Geburtstagen auch mal ganz alleine mit Ihm Zeit. Mehr aber wollte der inzwischen große Junge eigentlich auch gar nicht. Was ich voll und ganz verstehen konnte, da er schließlich streng genommen von seinem Vater allein gelassen worden war. Wir waren bei seiner Einschulung, wir hatten regelmäßig Kontakt und zogen dann aber nach Dresden. Nun sahen wir uns gar nicht mehr.

Der Teenager

Im letzten Jahr hatte der Bonussohn (ich bin noch auf der Suche nach dem passenden Titel, denn Stiefsohn klingt falsch in meinen Ohren) dann endlich Lust uns mal alleine besuchen zu kommen und verbrachte ein paar Tage seiner Sommerferien bei uns in Sachsens Hauptstadt.

Er ist genau 2 Jahre und 2 Tage älter als unsere Älteste. Und da wir uns nur wenig kennen, war ich schon damals sehr gespannt wie die Tage werden.

Man kann ihn nicht gerade als gesprächig beschreiben und ich bin vermutlich als Stiefmutter eh die Allerletzte, der er sich mitteilen möchte. Aber mit seinen drei Geschwistern hat er sich gut verstanden und mit seinem Vater war er dann noch alleine im militärhistorischen Museum. Auf die Frage wie es war, bekam seine Mutter nach der Reise die Antwort: „GUT!“ Kein Mann der vielen Worte! Ganz der Vater! *schmunzel* Damit war dann seinerseits alles gesagt. Mehr Informationen bekam ich über seinen Mum also auch nicht. 🙂

In diesem Frühjahr dann seine Konfirmation. Und als ich mich bei seiner Mutter erkundige über was er sich WIRKLICH freuen würde, erhalte ich die Auskunft, das er einem Freund anvertraut hat, dass er gerne mehr Zeit mit seinem Vater und Geschwistern verbringen möchte. DAS lassen wir uns nicht zweimal sagen und laden Ihr kurzerhand ein mit uns in die Sommerferien zu fahren.

2016-07-24 13.07.26Die Sommerferien

Die verbrachten wir dieses Jahr als Testurlauber im neuen Ferienhaus von Verwandten in Norddeutschland. Wir reisten am Wochende zwischen Nord- und Ostsee und richten uns ein paar Tage lang ein. Seine Mutter brachte Ihn auf dem Weg in Ihre Ferien bei uns vorbei und er hatte ein Zelt mitgebracht. Das hatte er von seinem Onkel zur Konfirmation bekommen uns sollte nun endlich getestet werden. Wir hatten zum Testen auch eines dabei, darüber berichte ich aber dann die nächsten Tage mal.

201607310645Wir machten viele gemeinsame Ausflüge, waren aber auch viel im und um das Haus herum. Einfach tolle entspannte Ferien mit viel lesen, nichts tun, Kinder auf dem Bauernhof nebenan. Meine zumindest. Der Bonussohn zog sich sehr sehr viel in sein Zelt zurück. Und gleich spielte mein Kopf verrückt. Ich wollte ja, dass es für alle Beteiligten perfekt wird. Es war mir vor allem wichtig, dass es für Ihn ein schöner Urlaub würde. Aber genau das ist schwer, denn wie bereitet man einem Kind schöne Tage, wenn man es so gar nicht kennt. Ich fragte also immer wieder nach ob er was braucht, ob alles o.k. ist, ob er Lust hätte mit uns dies und jenes zu machen, ob er sich was wünschen würde. Glucke halt. Ich kümmerte mich!*hiereinfügenwieichhühnchengleichgackernddurchdiegegendspaziere*
20160726_194702Bis ich das Gefühl hatte Ihm total auf die Nerven zu gehen. *lach* Irgendwann gab ich auf und lies Ihm einfach seine Ruhe und lehnte mich mit den Gedanken zurück, dass ich es mit einem Teenager zu tun habe, die wollen doch eh die meiste Zeit nur chillen, abhängen und am Handy daddeln. Außerdem hatte seine Mutter gesagt, das chillen zur Zeit eh seine Lieblingsbeschäftigung ist. Also entspannte ich mich, ich hatte ja schließlich auch Urlaub. Also, diesen Mutterurlaub, den man in Ferienwohnungen so hat. Verlegung des Arbeitsplatzes halt! Und ein paar Lesepausen!

Die Geschwister

Doch das mit der Entspannung hält natürlich nicht lange an, denn meine drei mitgebrachten Kinder sehen natürlich nicht ein, dass DER die ganz Zeit entspannt rumdaddeln darf, während Sie nur Wikingerschach spielen, Bücher lesen, Rasenmähertrecker fahren, Phase 10 zocken, Musik hören müssen dürfen. Ich war sooooo froh, dass es in den Ferienhaus noch keinen Fernseher gab und achte halt auch im Urlaub darauf, dass sie nur die kurzen „heimischen Medienzeiten“ auf Ihren Tabletts herumdaddeln.
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Mit den üblichen Mama-Begründungen hielt ich mich einige Tage über Wasser:

  • „Es ist mir egal was andere Mütter Ihren Kindern erlauben, WIR machen das anders!“ -> ich hatte vorab Rücksprache mit der Mutter, wie die das mit dem Handykonsum handhaben!
  • „Das Wetter ist viel zu schön, und ICH möchte jetzt mit Euch…“ -> damit haben wir Ihn dann oft aus dem Zelt gelockt!
  • „Er ist ja auch schon älter als Ihr!“ -> welche mir spätestens in 2 Jahren dann um die Ohren fliegt, wenn eines meiner Kinder so alt ist 🙂

So durfte er, zumindest aus der Sicht meiner Kinder, einfach so ALLES und sie nicht! Und zogen unter allgemeinem gebrummel ab. Ja *augenroll* ich habe dann natürlich auch die Medienzeiten an Schlechtwettertagen oder wenn auch mir nix mehr einfiel etwas gelockert, aber ich steckte echt in einer Zwickmühle. Ich wollte meinen nicht einfach so alles erlauben und dem Bonussohn wollte ich auch nicht den Urlaub vermiesen (es war schließlich der Erste und hoffentlich nicht der Letzte!). Und vor allem Ihn nicht ständig bevormunden, was mir doch gar nicht zusteht.

Natürlich musste er sich auch in unser Familienleben einfügen. Die ersten Tage haben wir noch viel beim Aufbau der Küche im Ferienhaus geholfen. Da musste er dann auch mal Hand anlegen. Und die Ausflüge die wir gemacht haben, hatte er auch keine Wahl. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl das er mal was nicht wollte. Es gab auch Situationen wo ich Ihn gestoppt habe weil er so gar keine Erfahrung mit kleineren Kindern hatte. Aber auf gar keinen Fall wollte ich die doofe Stiefmutter geben.

20160728_175453Die Erziehungsmaßnahme

Bis auf eine Sache, da musste ich dann doch mal die Erziehungskeule schwingen. Nach 2 Tagen fiel mir zum allerersten Mal auf, das er seit der Ankunft noch immer das gleiche T-Shirt trug. Da er im Zelt auch sein gesamtes Gepäck verstaut hatte, mein Schlechtes Gewissen stieg bei diesem Anblick übrigens jedes Mal ins Unermessliche, schließlich hatten wir Ihn eingeladen bei uns zu wohnen, und nun schlief er DRAUSSEN! Wobei sich mir das Abenteuer zelten auch noch nie erschlossen hat! *frechgrins* Aber zurück zum Thema, wo war ich? Ach ja, das Gepäck im Zelt … also zog er sich dort auch Abends aus und morgens wieder an. Als er am 3. Tag allerdings noch immer das gleiche T-Shirt (inzwischen mehr als sehr ausgeleiert) trug, war mir eigentlich klar, der zieht sich gar nicht um! Ich hielt mich aber zurück.

Am 4. Tag mit gleichem T-Shirt bat ich den Vater, also meinen Göttergatten, doch vielleicht mal was zu sagen. Dem war das gleiche aufgefallen und er hatte bereits gesprochen. Der Grund: Ein Sonnenbrand! Ein unfassbar schmerzhafter Sonnenbrand. Am 1. Tag waren wir ohne Sonnencreme am Strand und er hatte sich einen Supersonnenbrand zugezogen, der unter jedem seiner sonst engeren T-Shirts höllisch weh tat. Nur dieses bequeme weite T-Shirt von der Anreise, das war zu ertragen.

Ich bot Ihm am 5. Tag unsere Sonnenbrandsalbe an, meine Globulis, Schmerzmittel, ein T-Shirt seines Vaters, aber er lehnte alles jeweils dankend ab. Als er aber am 6. Tag noch immer so rumlief, zwang ich Ihn Abends sich im Wohnzimmer auf den Bauch zu legen und klatschte Ihm eine Packung Quark auf Rücken und Nacken, die immer noch feuerrot waren. Ich denke er war recht dankbar, was er natürlich auf keinen Fall zugeben würde, aber da ist er GANZ der Papaah! *zwinker*

In diesem Sinne: Fortsetzung folgt! Hast du auch Patchwork-Erfahrung?

Urlaubserinnerungen, Heimweh und ein Special Guest! Die 5 Freitagslieblinge! #freitags5 #32/16

Ferienende! Alle wieder da wo sie hingehören! Ich also wieder am Schreibtisch!
Also … auch wieder 5 Freitags-Lieblinge für Dich! 🙂

Da ich während der letzten 2 Freitage im Familien-Urlaub war und eine Blog-Pause eingelegt hatte, und in dieser Woche noch im After-Ferien-Modus stecke (ich habe quasi Jetlag vom Ausschlafen der letzten 6 Wochen *schmunzel*) gibt es heute Fotos aus dem Urlaub.

Lieblingsessen der letzten 3 Wochen
20160731_181441Mein Lieblingsessen im Urlaub war ein Grillabend mit ganz normalen Sachen. ABER … es waren die Menschen die wir an diesem Abend versammelt haben. Unser Urlaub fand in einem Ferienhaus statt, das auf dem Grundstück steht, wo meine eigentliche Schwiegermutter (leider konnte ich sie nicht mehr kennenlernen) aufgewachsen ist. Dort lebt Ihr Bruder mit Frau und drei Kindern. Wobei die Kinder schon groß sind und ebenfalls bereits Anhang haben. Zusätzlich wohnt der beste Freund des Göttergatten mit seiner neuen Freundin dort oben im Norden und wir hatten im Urlaub auch einen „SpecialGuest“ dabei. Und all diese Menschen, die wir alle unendlich gern haben, hatten wir an diesem schönen Sommerabend gemeinsam an einem Tisch! Ich liebe das! Mein großer Traum ist ja, das wir irgendwann auch mal wieder in der Nähe unserer Familien wohnen und sowas das einfach spontan auch mal wieder machen können. Am allerliebsten würde ich ja als Großfamilie auf einem Hof wohnen, oder zumindest in der gleichen Straße. O.k. im gleichen Ort würde auch reichen. Oder das gleiche Bundesland! *zähneknirsch* Ich habe ECHT Heimweh! *schluck*

Lieblingsbuch der letzten 3 Wochen
20160812_183622Im Urlaub habe ich mit einer oberschnulzigen Trilogie angefangen. Es geht um vererbte Hexenmagie, Jahrhunderte alte Feinde und ganz ganz viel Liebe! Normalerweise lese ich gerne Krimis, Ratgeber, lustige Sachen über Mütter, aber im Urlaub muss die herzzerreißende Nora Roberts einfach immer mal wieder sein! Ich oute mich da auch gerne als Romantikerin! *lach*

Lieblingsmoment mit den Kindern
20160801_151609Unser SpecialGuest war in diesem Urlaub zum ersten Mal dabei. Es ist der „Große Bruder“! Meine Kinder haben einen Halbbruder, den wir leider auch viel zu selten sehen, und der war endlich mal mit uns im Urlaub! Dass ich nicht nur Mutter, sondern auch Stiefmutter bin, ist hiermit also offiziell. Es waren 10 wundervolle harmonische Tage, in denen trotz großer Sorge alles einfach gepasst hat, aber darüber berichte ich in den nächsten Wochen dann auch noch ausführlicher.
Es gab viele tolle Gegebenheiten mit all „meinen“ Kindern, aber dieses ist das einzige Foto, dass das Pubertier freigegeben hat. Die mag es im Moment nämlich gar nicht fotografiert zu werden. Das war im Hafen von Eckernförde, wo wir auf unseren Crepe warten, der auf einem dort liegenden Schiff in der Kajüte gemacht wurde.

Lieblings-Mama-Moment für mich
20160801_191810Einen Abend verbrachten wir in der Nähe unserer Freunde in Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands. Ein wundervoller Ort, den ich jedes Mal sehen muss wenn wir dort oben sind. Wir wollten Essen gehen und bekamen aber nur Plätze für draußen, wo es aber ohne Sonne einfach zu kalt wurde. Ich lief schnell zum Auto, das man am Ortsrand parken muss, um ein paar Jacken und Strandhandtücher zum Einpacken zu holen. Ich gestehe, dass ich das Alleinsein für die wenigen Minuten sehr genoss und es stieg ein solches Glücksgefühl in mir auf, das einfach alles perfekt war! Toller Urlaub, tolle Kinder, tolles Wetter, tolle Freunde, tolles Leben, tolle Zeit, einfach alles Großartig! Und da wurde ich von einer der schönsten Aussichten überrascht. Die habe ich sofort fotografiert und erinnere mich nun immer wenn ich das Foto ansehe an dieses Gefühl.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration der letzten 3 Wochen
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Einen Urlaubstag haben wir in Dänemark verbracht und auf dem Weg dahin das Emil-Nolde-Museum besucht. Dort gab es im Eingangsbereich eine Marmeladen-Aktion für alle Besucher. Dort wurde Marmelade gekocht, die jeder Besucher mit selbst erschnüffelten Aromen verfeinern durfte. Und da ich die Idee von KiKo KinderKonzepte gerade um einen Riesenbaustein erweitern möchte, hatte ich eine tolle Idee für einen Marmeladen-Kindergeburtstag. Mal sehen, wann ich dafür alle wichtigen Sachen recherchiert habe, dann werde ich davon natürlich auch hier berichten.

So, das wars schon wieder mit meinen 5 Freitagslieblingen.

Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!!! *träller*

Veränderungen der Kinder … oder … Was ich an Urlauben so liebe?

Im Alltag geht leider so vieles unter, und bei drei Kindern, die jedes eine eigene kleine (oder auch große) Persönlichkeit haben, kann ich nur versuchen mich bei Allem was so passiert, in jedes Einzelne hineinzuversetzen. Oft habe ich jedoch das Gefühl das ich so vieles gar nicht mitbekomme, weil ich es wegen Abwesenheit (Schule, Hort, Kindergarten, Freunde treffen) nicht direkt erlebe oder aber es im Alltagswust nicht bewusst erlebe. Denn oft bin ich mit dem Kopf noch bei den Hausaufgaben, dem Elternbrief oder dem was in meinem Büro heute Morgen war, aber eben noch ganz woanders.

Das Pubertier kommt viel später heim als das Spanienkind und Ihr gehört die Zeit wenn die beiden Kleinen im Bett sind, dann ratschen und quatschen wir. Die Abholzeit des Sonnenscheins im Kindergarten habe ich bewusst extra so gelegt, dass ich mit dem Spanienkind mittags Hausaufgaben machen kann und/oder um einfach Zeit für/mit Ihm zu haben. Dem Sonnenschein gehört der Morgen, wenn die Großen in der Schule sind. Dann kuscheln & trödeln wir noch ein wenig, bis sie in den Kindergarten geht.

Aber das sind ja immer nur winzige Momente im Leben meiner Abkömmlinge.

Klar sind auch mal Ferien und Wochenenden. Aber wenn wir die Zuhause verbringen, sind die Kinder draußen oder bei Freunden. Jedes hat so seine altersgerechten Freunde in der Nachbarschaft, und sie mal mehr mal weniger getrennt voneinander unterwegs. Und den Haushalt und alle sonstigen Erledigungen lässt frau Zuhause ja auch nicht einfach liegen und macht mal frei!

Wenn wir dann aber in den Urlaub fahren, erlebe ich die intensivsten Stunden mit meinen Kindern, wie sonst nie! Und in diesem letzten Urlaub fiel mir dabei eine Riesenveränderung auf.

Im Urlaub sind die Kinder ja aufeinander angewiesen. Keine gleichaltrigen Freunde, zumindest nicht am Anfang, und nach anfänglichem Kompetenzgerangel spielen sie auch wirklich gut miteinander.
Bisher waren es die beiden Großen, die gemeinsam Sachen ausgeheckt und umgesetzt haben. Und die Lütte war und blieb lieber in meiner Nähe und beschäftigte sich alleine! Oder aber die Mädels gluckten zusammen, machten Mädchensachen und der Mittlere zog sich mit seiner Beschäftigung zurück.

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Diesmal aber, haben die beiden Jüngsten sehr schnell zueinander gefunden und haben echt tolle Ideen was sie machen wollen. Tja, und die Große … die Große liegt plötzlich neben mir in der Sonne, liest, sonnt, genießt und/oder philosophiert über Gott und die Welt. Eine ganz neue Erfahrung für mich.

Plötzlich erwachsen, oder watt?

Sie kauft im Supermarkt keine grellbunten völlig überzuckerten ausländischen Süßigkeiten mehr von Urlaubsgeld, sondern Nagellack. Sie hat nach 3 Tagen Ihre mitgebrachten Bücher alle gelesen und fragt was ich denn so an Büchern dabei habe. Und sie steht nicht in Allerherrgottsfrühe mit den anderen Beiden am Bett und fragt wann wir frühstücken, sondern macht entweder das Frühstück, oder aber schläft inzwischen noch länger als wir!

Es keimt die Hoffnung auf, dass vielleicht doch aus meiner Chaotenbande irgendwann mal ganz normale Menschen werden. *zwinker*

In diesem Sinne: LÄUFT!

 

 

 

… sagt TSCHÜSS!

Ich verabschiede mich heute!

Ich weiß, ich bin noch einen Diät-Post schuldig, aber …20151013_172215

… meine „Diät“ hat erstmal Pause.

Ich wollte Dir heute eigentlich was über die Motivation schreiben, aber ich schaffe es einfach nicht, und ich bin auch nicht so eine professionelle Bloggerin die dann Gastbeiträge für die Zeit gesucht hat!

Ich bin einfach weg!

Ich wünsche Dir schöne Wochen und melde mich hiermit aus dem Internet ab!

In diesem Sinne: Machst Du auch Ferien?

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… und die fehlenden Urlaubsberichte! Tag 30 – 35

Tag 30, die Anreise
Die Fahrt verlief mit kleinen Staus echt gut. Die Bande ist gut trainiert für Autofahrten! Sie beschäftigen sich super und Jeder darf 30 Minuten Nintendo spielen. Sogar die Lütte will nun „endlich auch mal Tendo pieln!“ 20140817_160234
Nur die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h wegen der Dachbox nervt total! Der Göttergatte der von Dresden angereist ist, wartet am Parkplatz auf uns und ist auch erst 10 Minuten da, Timing können wir!

Wir checken an einer echt noblen Rezeption ein und sind um so enttäuschter als wir in ein eklig abgewohntes Haus mit versifften Wänden und völlig vermackten alten Möbeln kommen. Auf den Fotos im Internet sah das alles völlig anders aus und bei der Reservierung wurde mir versichert, das wir eines der renovierten Häuser bekommen. DAS scheint nicht geklappt zu haben. Und als ich die versiffte Duschwand sehe, ist es aus mit meiner Gutmütigkeit und die Hotelfachfrau in mir ruft entsetzt die Rezeption an. Dort versucht man mir erst zu erklären, dass es solche Versprechen nie gibt, aber da ich genau weiß wie das läuft (schließlich habe ich lange genug GENAU DEN Job auf der anderen Seite der Leitung selber gemacht, und auf meine Hartnäckigkeit hin bietet man uns einen Umzug in ein renoviertes Haus am nächsten Tag um 12:00 an!

Tag 31, Montag
Wir hatten eine unruhige Nacht (Kind 2 ist Hausstauballergiker und leidet sehr, wir tippen auf den Streichelzoo), genießen ein tolles Frühstück und warten auf die Übergabe des neuen Hauses. Das ist zwar auch nicht so richtig saniert, aber doch um LÄNGEN besser als das Erste! Nun heißt es einziehen, alles auspacken (das haben wir uns gestern dann gespart) und anschließend erstmal das Schwimmparadies entern, denn es regnet immer und immer wieder! 🙁

Tag 32, Dienstag
Die Sonne lacht beim Aufwachen, heute machen wir endlich einen Ausflug auf die Seenplatte, entern im ersten Ort die Touri-Info und decken uns mit Info-Material ein. Gucken uns See 1 an und fahren dann aber doch wie so oft spontan und planlos durch die Wildnis und landen auf einem versteckten Campingplatz an See 2. Eltern trinken bei 17°C Kaffee auf Parkbank und die Kids lassen Pullis und Jacken an, ziehen aber untenrum alles aus und matschen und waten durch den See bis die Oberteile (die Hosen ja sowieso!) dann doch auch nass sind! Und so fahren wir heim und packen für die Folgetage schon mal Wechselklamotten ins Auto! 🙂 Anschließend joggen und duschen. Und DAS ist der Moment in dem ich mal wieder kurz davor bin meinen eigentlichen Traum zur Selbständigkeit umzusetzen: eine Agentur, mit der ich Hotel- und Gastronomie-Einrichter berate. Es ist echt oft eine bodenlose Frechheit wie unpraktisch alleine Badezimmer in Hotel und Ferienhäusern sein können! *aufreg* DAS gibt einen eigenen Blog-Beitrag!
Abends bekommt Kind 2 leider Fieber, schläft auf dem Sofa ein und der Papa geht mit Kind 1 alleine zur Indianer-Show. Kind 3 und ich sehen fern und freuen uns das wir die größere Variante der Ferienhäuse genommen haben. *seeligseufz*

Tag 33, Mittwoch
Ausflug zu See 3 (dem Größten), 2 Stunden Bootsausflug mit viel Wind, Bummel durch die Fußgängerzone, toller Sonnenuntergang! SO geht Urlaub! *glücklichlächel*
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Tag 34, Donnerstag
Ausflug zu einem Badebucht-Geheimtipp an See 1.
Bis auf ein paar neugierige Radfahrer sind wir alleine mit einer Horde Kühe! Die Kinder matschen und spielen am Wasser, Mama & Papa chillen und am Nachmittag trauen sich Papa und die beiden Großen sogar ins Wasser. Mit und der Lütten ist es einfach zu kalt! 😉

Tag 35, Freitag
Ausflug zu See 4 (dem Schönsten)20140822_122607
Wir schlendern durch wundervolle Alleen, Mama träumt von einem eigenen Ferien-Häuschen hier und der Rest der Familie beobachtet eine Schleusendurchfahrt. Nach einem Käffchen am Ufer entern die Kids einen Spielplatz am See.