Lachs, Kastanien & Adoption #freitagslieblinge vom 22. September 2017

DIE #freitagslieblinge kommen aus einer SEHR erfolgreichen Woche. Kein Kind war krank! *schnellaufholzklopf* Ich habe superviel geschafft! *freu* Und viele Aufträge die ich in den letzten Monaten angeboten habe sind nun wirklich zustande gekommen. *smile* Einen dicken Faux pas habe ich mir geleistet weil ich eine schnelle Info zu schnell aber falsch abgeschickt habe, aber das verzeiht man mir hoffentlich! *ganzliebguck*

Hier und heute konzentrieren wir uns aber wie immer auf die positiven Momente der Woche! Bitteschön:

Lieblingsessen

Das war das Essen vom Montag! Nicht mal weil es superlecker war, was aber auch zutrifft. Nein, es war der Wunsch der TeenagerTochter der mich so sehr gefreut hat. Essen ist bei Kindern ja immer so ein Thema für sich. Und das wird mit zunehmendem Alter der Kinder mal mehr mal weniger schwierig. Es bleibt bei dem Mama-Mantra: „Das ist alles nur eine Phase!“ *zwinker* Und nach der hormongeschwängerten Teenie-hat-Hunger-sagt-aber-zu-allem-Essbaren-NEIN-Phase kam gerade, nur ganz kurz aber sehr schön, die Mama-können-wir-das-mal-kochen-Phase in der sie plötzlich Unmengen zu sich genommen hat und immer öfter selbst kocht. Diese Lachs-Sahne-Nudeln habe ich gemacht und das für meine Tochter, die NIEMALS-IN-MEINEM-GANZEN-LEBEN Fisch essen wollte. Das Rezept hatte sie in einer Zeitschrift entdeckt und mir gegeben. Wir haben Zuchini statt Spinat genommen und meine Hoffnung auf irgendwann „normale“ Ernährung jenseits der Ich-ess-nur-Nudeln-ohne-Soße-Phase steigt rapide. 🙂

Lieblingsbuch

ENDLICH wieder Ann-Kathrin Klaasen! Endlich wieder ein Norden-Krimi! Es ist jedesmal ein bisschen wie nach Hause kommen. Ich liebe Norddeutschland. Ich liebe die Küste und Ihre brummeligen Seemann-Charaktere und ich liebe es wie Klaus-Peter Wolf das alles beschreibt und die Hauptfiguren Ihre Kollegen-Feeden austragen und den Fall dann trotzdem wieder gemeinsam lösen. Absolute Leseempfehlung.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Es waren mal wieder nur zwei meiner Kinder dabei, dafür aber sieben Nachbarkinder. Während ich mit der Nachbarin bei Kaffee und Plausch in den letzten Sonnenstrahlen im Innenhof vor unserem Eingang saß, tauchten nach und nach immer mal wieder Kinder und Mütter und Väter auf, setzten sich zu uns, spielten mit meinen und anderen Kindern, gingen wieder, holten Spielzeug, brauchten welches, tauschten aus, spielten um uns herum und es war wie ich mir Familienleben immer erträumt hatte. Wie in einer Großfamilie. Wir sind zwar nicht verwandt, aber manche unserer Nachbarn wurden zu Freunden und sind uns inzwischen echt ans Herz gewachsen. Und das ist ja in modernen Zeiten, wo man für den Job flexibel sein muss und weit weg wohn, dann eben die Ersatzfamilie! *hiertausendfliegendeherzcheneinfügen*
Ich LIEBE das! Ich gehe jetzt mal Adoptionspapiere entwerfen! 🙂

Lieblings-Mama-Moment für mich

Alleine bin ich ja Vormittags quasi immer. *schnellaufholzklopfdamitmurphyesnichthört* Von Stille kann aber nicht die Rede sein. Am Schreibtisch sitzend summt links der Server, Handy und Telefone klingeln abwechselnd, der Drucker rattert und der PC und das Handy machen bing und blub wenn Nachrichten reinkommen. Business halt. Und wenn die Bande hier um die späte Mittagszeit wieder einfällt, dann is sowieso Schluss mit Ruhe. Diese Woche hatte ich in einem Nebensatz erwähnt, dass wenn es dann Kastanien gibt, sie ja wieder welche sammeln könnten. Keine 3 Millisekunden später verabschiedeten sich die beiden Jüngsten mit Tüten und den Worten: „Es gibt schon welche!“ und waren verschwunden. Die plötzliche Stille, in der Küche brummt nur der Kühlschrank und der war mal kurz still, nutze ich für ein Käffchen und mir wurde bewusst was für eine Geräuschkulisse man den ganzen Tag so um sich hat und gar nicht registriert. Es war herrlich, diese Stille! Mucksmäuschen Still! Es dauerte nur kurz, denn die Große kam aus dem Büro und schlurfte schlecht gelaunt zum Kühlschrank, der selbstverständlich danach wieder rumbrummte, aber … diesen kurzen Moment der absoluten Stille habe ich ECHT GENOSSEN!

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Eigentlich hatte Anna sich ja vorgestellt, dass an dieser Stelle auch regelmäßig Blogbeiträge der Blogger-Kolleginnen vorgestellt werden. Ich komme aber nicht oft zum lesen der abertausenden Beiträge meiner Kolleginnen und Kollegen und so stelle ich hier weiter vor was mir so an Inspiration im Alltag begegnet. Und diese Woche war ich total inspiriert und es flitzt da ein Gedanke durch meinen Kopf …
Montag. Wir hatten kein Brot. Die Bäckerei bei uns ums Eck hat Montag Nachmittags zu. Das Wetter war traumhaft und so beschloss ich mit dem Rad in den Nachbarstadtteil zu radeln. Ein Traum! ABER, mein Schloss war nicht wie sonst in der Tasche am Gepäckträger. *hmpf* Mein nagelneues Superlieblingsrad sollte ich also einfach so vor dem Supermarkt stehen lassen? Das kann man dann ja einfach rausziehen und mitnehmen. Und da kam mir DIE IDEE! Ich schnallte es mit dem Helm an. So konnte man es nicht einfach schnell rausziehen und wer nicht genau hinsieht meint eventuell das der Helm einfach mit angekettet ist. Hat funktioniert, es war nach dem Einkauf (wenn ich schon mal da bin hab ich natürlich noch alles was sonstwie fehlte mitgenommen) noch da. Und seit dem überlege ich warum wir am Helm nicht einfach ein Schloss integrieren? Meinst du das wäre eine Marktlücke?

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Here we go again! Die #freitagslieblinge 48/16

Der liebgewonnene Wochenrückblick!

Lieblingsessen
In dieser Woche war ich komplett Strohwitwe. Der GG trieb sich in Düsseldorf und Norwegen rum. Donnerstags ist Tanz- und Kletternachmittag für die Bande und da es im Klettercenter ein echt gutes Restaurant gibt, haben wir dort einfach im Anschluss was gegessen. Leider habe ich erst nach dem Essen daran gedacht ein Foto zu machen. Solche Essen erlauben wir uns manchmal wenn der GG auf Geschäftsreise ist. Aber PSCHT! *zwinker*
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Lieblingsbuch
Ich habe meine Büchersammlung aufgegeben. Es gibt hier im Bücherregal nur noch Kinderbücher das sind ca. TAUSEND und meine absoluten Lieblingsbücher, das sind ca. 30 Stück. Ansonsten lese ich nun sehr viel mit dem e-Book-Reader (wenn die Teenager-Tochter Ihn mal aus der Hand legen kann), leihe mir welche aus der Bücherei, oder kaufe gebrauchte online und spende die dann an meinen Oxfam-Shop. Und diese Woche lese ich Lucies Buch, das mir durch einen schönen Zufall zugelaufen ist. Sehr sehr lustig, wie alles was Lucie so macht.
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Lieblingsmoment mit den Kindern
Am letzten Wochenende haben wir, wie jedes Jahr, wieder einen Riesenweihnachtsbaum für den Innenhof geholt und aufgestellt. Das ist jedes Jahr wieder ein Familienhappening und die Kinder der gesamten Nachbarschaft. Auf dem Foto fehlen noch sehr viele von den vorhandenen 42 Kindern im Schloss. 🙂 Es war herrlich! Genauso wie der Glühweinumtrunk abends vor dem Baum mit Lichterkette.
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Lieblings-Mama-Moment für mich
Einmal im Monat treffen sich die Schlossgespenster. Der GG hat uns so getauft. Eigentlich sind es die Frauen aus der Nachbarschaft. Von 30 – Ü70 ist alles dabei. Nachdem wir die Gastronomen der fußläufig erreichbaren Umgebung als nicht sehr geschäftstüchtig kennengelernt haben (nach dem Essen und einem Getränk wird man einfach ignoriert bis man freiwillig geht), treffen wir uns nun reihum privat. Und im November war nun ich mal wieder dran. Es war wie immer ein feuchtfröhlicher, durchgeschnatterter Abend mit vielen tollen Frauen. Ich muss uns echt mal loben. Wir sind ein toller Haufen! 🙂
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Sehr inspiriert hat mich unser Sohn in dieser Woche. Ich war früher mal ein Mensch, der in Comics gedacht hat. Wenn man mir völlig belangloses Zeug erzählte, wandelte mein Hirn das in völlig übertriebene Comics um und ich hab mich ab und an kringelig gelacht über mich selber. Das hat irgendwann im Alltag als Familienoberhaupt (der GG ist natürlich in dem Glauben, dass er das ist, aber nochmal pscht, wir lassen Ihn besser in dem Glauben) leider nachgelassen. Seit aber das Spanienkind mit einer schönen Phantasie (wie hier beschrieben) heimkam versuche ich es in meinem Hirn wieder hervorzukramen und den Alltagswahnsinn auch mal auf diese Weise zu sehen.
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So, das wars schon wieder mit meinen 5 Freitagslieblingen.
Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!!! *träller*

Stimmungsschwankungen in Dresden … oder … Nachbarn neu kennengelernt! #bloggerfuerfluechtlinge

Wie traurig mich einige Äußerungen meiner „alten“ Nachbarn zum Thema Flüchtlinge, also unseren „neuen Nachbarn“, machen, habe ich ja schon erzählt! Und in dieser wunderschönen Stadt bin ich zum ersten Mal in meinem Leben vorsichtig mit wem ich über meine Gedanken einfach frei spreche. Das fällt mir sehr schwer, denn ich bin ein sehr offener und ehrlicher Mensch, der ohne Hemmungen seine Meinung äußert. Mich interessiert es nicht was Andere über mich denken. Wer ein Problem mit mir hat, hat eben ein Problem, aber das ist ja dann immerhin seines und nicht meines!

Ich weiß inzwischen aber auch, dass es sehr oft die Angst vor dem Unbekannten ist, die die Menschen um mich herum zu Aussagen verleitet die mit „Ich bin ja kein Nazi, aber …!“ beginnen.
Da ich mich mit dem Thema sehr viel beschäftige und im allgemeinen ein sehr positiver Mensch bin, lasse ich natürlich auch im wirklichen Leben nichts unversucht um aufzuklären, zu beruhigen und zu erklären. Und ich glaube so Manchen habe ich inzwischen zumindest zum Nachdenken gebracht.

Die montäglichen Demonstrationen und was  in meiner derzeitigen Heimatstadt um mich herum passiert, bringt mich trotzdem oft an den Rand meiner Kräfte. Da gibt es plötzlich Bündnisse um Gebäude zu schützen, die ja sooooooo wichtig für andere Dinge sind als für DIE! Ich erfahre von angeblich aufklärenden Vorträgen, die sich aber als politisch orientierte Hetzpropaganda-Veranstaltungen herausstellen. Jeden morgen wenn der Radiowecker angeht, erwarte ich die Meldung, dass die Gebäude in unserer Nähe, die zu Flüchtlingsunterkünften umgebaut / saniert werden, angesteckt wurden. Es machen Gerüchte die Runde, was für Zustände in den Erstaufnahmeeinrichtungen herrschen und wie DIE sich da benehmen.

Es ist so schrecklich deprimierend!

Immer öfter denke ich : „Hoffentlich ziehen wir bald wieder hier weg!“

Aber auch solche Gedanken machen mich traurig, denn es gefällt mir hier ja.

Und DANN komme ich durch Zufall mit einem Nachbarn ins Gespräch, dem seine Frau von diesem Aushang im Kindergarten erzählt hat.

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Und was hat er gemacht? – Er hat bei seiner Büromaterial-Bestellung einfach für 200 Euro Blöcke, Stifte, Hefter & Co. mitbestellt und gespendet!
DANKE S. !!!

 

Keine 2 Tage später bekomme ich eine Anfrage einer Internet-Freundin aus Sachsen, die mir frisch aussortierte Sachen schicken möchte. Bei Ihr gäbe es keine Unterkünfte, und sie möchte auch was tun!
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Schwupp kommt hier ein Riesenpaket mit Klamotten und Spielzeug an!
DANKE A. !!!

 

Letzte Woche auf dem Frauen-Stammtisch erzählt mir eine Ärztin so lustige, positive und niedliche Anekdoten von den unendlich dankbaren Flüchtlingsfamilien die sie in Heidenau und Dresden in den Erstaufnahmeeinrichtungen behandelt hat. Und ich erfahre so viele tolle Sachen die in dieser Stadt passieren, aber noch nicht offiziell sind.
DANKE P. !!!

 

Vorgestern habe ich von GEPIDA erfahren! „Genervte Einwohner Protestieren gegen Intoleranz Dresdner Aussenseiter“ Eine großartige Idee mit Fahrradgeklingel den Gesängen der Pegida-Demos entgegen zu klingeln.
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Da werde ich dann am Montag mal hingehen, mit meiner Fahrradklingel. Vielleicht klingelts dann ja auch mal in einigen Köpfen! 🙂 Klick mal auf das Logo-Bild, dann öffnet sich die Facebook-Seite! Jeder like hilft bei der Sichtbarkeit! 🙂
DANKE AN DEN MIR NOCH UNBEKANNTEN GRÜNDER !!!

 

Und gestern bekomme ich eine Mail, von einer Frau, die ich vor ein paar Wochen erst kennengelernt habe. Sie erzählt mir von einem neuen noch geheimen Projekt und fragt ob ich mitmachen möchte! JA, möchte ich! Denn auch wenn ich meine Selbständigkeit im Moment sträflich vernachlässige, ist es mir im Moment einfach wichtiger zu helfen, statt reich und berühmt zu werden. 😉
DANKE M. !!!

 

Und dann bin ich wieder ausgesöhnt mit Dresden und Sachsen! 😉

In diesem Sinne: Wer weiß warum das Schicksal / Universum uns gerade JETZT nach Dresden verschlagen hat!