Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Socken sortieren & zuordnen #kikomomtipp

Wie ich mich bereits vor über zwei Jahren aufgeregt hatte, habe ich mit meiner süßen kleinen Großfamilie pro Woche 80 (in Worten ACHTZIG!!!) Einzelsocken die ich als Paar zusammenfügen und dann in den entsprechenden von fünf Kleiderschränken einzusortieren habe. *hmpf*

O.k. … drei Stück, frisst wöchentlich im Schnitt die Waschmaschine!
Macht also 77 Einzelsocken pro Woche! *würg*

Das war vor ein paar Jahren noch recht o.k.! Die niedlichen klitzekleinen rosa oder weißen Baby-Söckchen gehörten dem noch viel niedlichereren Sonnenschein. Die blauen Strümpfe mit den Flecken die nicht mehr rausgehen dem männlichen Spanienkind und die restlichen bunten Kindersocken, die eher an meine Schuhgröße erinnern dem Pubertier! Die schwarzen Socken dem Göttergatten und die einfarbigen Damensocken eben mir!

Als Kommentar bekam ich bei dem Socken-Blog-Beitrag seinerzeit einen tollen Tipp! Den gebe ich heute gerne an Dich weiter, denn nachdem wir das Spiel nun seit zwei Jahren mehr oder weniger spielen, kann ich sagen: JA, es hat viel Arbeit erspart.

Der Sockenclip ist der Tipp des Tages!

20160613_161405Jeder klippt Abends wenn er die Socken auszieht einen Clip an seine Socken, die werden dann so als Paar gewaschen und man spart sich die Paar-Sucherei.
So der Plan! *lach*
Das klappte, bis das Pubertier vor einigen Monaten die ersten pubertären Hormonschübe bekam und sich plötzlich weigerte diesen Clip zu benutzen!

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O.k. dachte ich dann schließen wir einen Deal: Ab sofort müsse sie keinen Clip mehr benutzen, dann aber für uns ALLE und IMMER die Socken sortieren. Denn ich halte es für Unzumutbar, dass ich die anderen Familienmitglieder weiterhin zwinge den Klipp zu nutzen und Sie nicht mehr!
So hatte sie also nun die Aufgabe und stellte mir alle zwei Wochen den sortierten Eimer wieder hin.

20160613_161335 20160613_161448Meistens zumindest!

Manchmal mache ich dann doch auch mal schnell mit und inzwischen … wo die Kinder größer geworden sind, sich die Fußgrößen nicht nur rapide vergrößert, sondern auch mit extrem knappen Unterschieden angeglichen haben, und auch der Farbgeschmack sich drastisch und gendermäßig verändert hat … ist das leider gar nicht mehr so einfach zuzuordnen wem hier welche Socken gehören. *seufz*
Die sehen jetzt quasi alle gleich aus. Das Spanienkind und das Pubertier haben den gleichen Farb- und Formgeschmack wie ich. Und um diese nun überhaupt noch zuordnen zu können bedienen wir uns eines neuen Hilfsmittels, das ich Euch heute ebenfalls empfehlen möchte.

Die Größen-Scala!

Ich habe mit der Mess-Schiene (blau), mit der ich schon seit 12 Jahren für die Kids die Schuhe nachmesse wenn wir welche kaufen gehen, auf einem Blatt Papier die Fußlängen aufgezeichnet und halte nun Socke für Socke da dran (gespannt), und weiß dann in welchen Wäschekorb sie kommen. Zumindest für die Kinder! *schmunzel*

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Und auch das ist ein Tipp von mir: Jeder hat hier seinen Wäschekorb, die stehen im Wäschebad verteilt. Wenn ich dann die gewaschenen Sachen zusammenlege, kann ich direkt die Sachen in den richtigen Korb legen und wenn der voll ist, bekommen die Großen den vor die Tür gestellt zum „in-den-Schrank-räumen“ und bei der Kleenen mache ich das noch!

20160615_084058Ach ja … und dann ist da noch … Die Single-Socken-Börse!

Ich bin ja sparsam! Und ich bin auch ein positiv denkender Mensch! Und ich bin sicher weiß, das nicht nur die Waschmaschine Socken frisst, sondern auch die Spielzeugkisten, Bettenbezüge und Sporttaschen. Und irgendwann tauchen nämlich doch immer mal wieder welche auf. Bis dahin warten die Singles geduldig im Socken-Eimer (was übrigens der alte Badeeimer meiner Kinder ist) auf Ihren Partner.

Und wie ich das so schreibe, wird mir klar, dass ich die Single-Socken auch mal wieder auf die Größe durchsehen sollte, die, die der Kleenen auch schon zu klein sind, können dann endgültig mal weg!

In diesem Sinne: Wer macht bei Dir die Socken und wie?

Hier gibt es die Sockenclips:

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Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Entschuldigung schreiben für die Schule! #kikomomtipp

Ich habe drei Kinder! Ich bin Selbstständig!
ergo: Ich habe wenig Zeit! 🙂

Und wenn eines der Kinder krank ist, muss Frau Mutter ja an so vieles denken.

Schulessen abbestellen

Wenn man es schafft vor 7:30 Uhr zu entscheiden ob das Kind nu´ hingeht oder doch aufm Sofa liegen bleiben darf, kann man hier das bestellte Mittagessen absagen und muss das dann nicht bezahlen. -> Ich mache den Computer schon vor dem Frühstück an und muss vor dem ersten Kaffee die Zugangsdaten für das Online-Bestellsystem aus meinem müden Mamahirn rauskramen. *angestrengtseufz*

Schule anrufen

Wenn das kranke Kind bis 08:30 Uhr im Sekretariat der Schule nicht abgemeldet wurde, ruft die Schule mit Vorliebe den Göttergatten auf dem Handy mitten im Morning-Meeting an. Egal an welcher Stelle im Formular ich diese Notfallnummer aufschreibe, sie rufen auf JEDEN FALL erstmal IHN an. Vorzugsweise natürlich wenn mal hoher Besuch aus der Geschäftsführung aus Düsseldorf ausnahmsweise dabei ist. *hmpf*

Und so hat sich inzwischen in mein Hirn fest eingebrannt: Vor 8:00 Uhr die Schule anzurufen. Ich habe es auch schon vor 7:30 Uhr versucht (wenn ich das Essen abbestelle und alles gleich erledigen möchte), aber dann ist das Sekretariat noch nicht besetzt und der Anrufbeantworter kann nicht besprochen werden.

Entschuldigung schreiben

DAS ist es was ich dann anschließend meistens, oft, sehr oft, o.k. IMMER vergesse! 🙁
Ich als gestehende Rabenmutter bin ja froh und dankbar wenn die Brut nach tagelangem Leiden und/oder stundenlangem gelangweiltem Genörgel endlich wieder in die Schule darf. Schließlich kann ich dann wieder in Ruhe arbeiten sollen die ja auch nicht so viel vom Unterricht verpassen!

Und dann vergesse ich immer eine Entschuldig zu schreiben. Denn auf dem Zeugnis soll immer schön eine NULL hinter „unentschuldigt gefehlt“ stehen. (Von der Null hinter „entschuldigte Fehlstunden“ träume ich schon seit Kindergartenzeiten nicht mehr!) Und wenn ich dann dran denke, dann schiebe ich das vor mir her. Denn diesen Text den man da immer schön ausformuliert schreiben möchte, den kann ich mir in Anwesenheit der Kinder nicht in Ruhe überlegen und der Vormittag ohne Kinder gehört mir und meiner Firma, da erledige ich nicht so´n „Kinderkram“. *schnaub*

Klar gibt’s das inzwischen auch vom Kinderarzt, aber als Selbständige renne ich ja nicht für jede Erkältung da hin. *zwinker*

Und so habe ich mir irgendwann mein eigenes Formular entwickelt, das ich mir regelmäßig ausdrucke und in der Küche griffbereit liegen habe. Das ist so geschrieben, dass ich damit alle Kinder (egal welches Geschlecht), für alle Fälle (egal welcher Grund) bei allen Sachen (egal ob Sport oder Ganz) entschuldigen kann.

20160426_121407Und als nette Mitmutter stelle ich Dir das hier und heute als Download zur Verfügung!

In diesem Sinne: Welche Tipps hast du so für Mitmütter auf Lager?

… und die Birthday-Wars!

Ich habe mehrere Buch-Ideen im Kopf, die ich umsetzen werde, wenn ich mal RICHTIG Zeit habe!
Also wenn die Kinderbande hier ausgezogen ist, …. oder wenn mein Göttergatte in der Midlife-Krisis die obligatorischen 3 Wochen die Route 66 mit dem Shopper fährt, ….. oder wenn ich die geplante Tour über den Jacobsweg geschafft habe, ….oder ….. ach Ihr wisst schon …..

Mein erstes Buch, über unsere Zeit in Spanien und das Leben und Kinder kriegen als Deutsche Familie dort, ist zumindest schon mal grob niedergeschrieben. Außerdem gibt es viele romantische Geschichten in den Wirren meines alltagsroutinierten Mama-Hirns, die irgendwann dringend unter die Leute müssen. Aber im Moment brennt mir das Thema Kindergeburtstage berufsbedingt am heißesten unter den Fingernägeln. Ich habe die Idee einen „Knigge“ zu dem Thema zu verfassen. Denn, je mehr ich mich mit dem, wie ich dachte, simplen Thema beschäftige, um so größere Abgründe tun sich auf! 🙁

Keine Angst ich lerne auch viele tolle Sachen kennen und es gibt sehr pragmatisch denkende Mütter die mich mit sehr vielen guten Ideen inspirieren. 🙂 Das sind die Dinge die ich auf meiner Facebookseite von KiKo teile und veröffentliche und die in meine Konzepte einfließen, aber manchmal ……… *verzweifeltsprachlosmitdemkopfschüttel*

Während ich den Beitrag „Die Ehe macht uns Träge“ von Mama on the Rocks las (auf den ich erst durch Zufall auf Twitter von meiner Lieblingszeitschrift Brigtte Mom aufmerksam geworden bin) und ein Mitgebsel-Hasser-Tweed in meiner Timeline auftauchte, kam mir die Idee (passend zu meinem Mamiwars-Artikel) schon mal mit dem Knigge hier auf meinem Blog einfach anzufangen!

Auch auf die Gefahr hin, das ich meine mühsam aquierierten und auch potentiellen Kundinnen hiermit vielleicht verschrecke oder sogar vergraule, muss ich im Zuge der Mami-Wars-Stilllegungs-Versuche jetzt mal was sagen:

Liebe Mit-Mütter, hört bitte endlich auf Euch mit den tollsten, besten, sagenhaftesten & erwähnenswertesten Kinder-Geburtstags-Partys gegenseitig übertrumpfen zu wollen. Vergesst das coolste Motto, die besten Mitgebsel-Geschenke, die kreativsten Einladungen, die teuerste Geburtstags-Deko, den Alleinunterhalter, die hübscheste Torte, usw. macht doch einfach das, was Euch wirklich Spaß macht und Euer Kind sich wünscht, und was trotzdem im finanziell überschaubarem Rahmen bleibt. Euer Kind wird nicht beliebter wenn es das Alles seinen Gästen bietet, und Ihr Mütter auch nicht. Ihr setzt Euch nur gegenseitig unter Druck! Macht es doch einfach so, wie Ihr es für machbar haltet und nicht wie Ihr glaubt das es sein sollte, weil die Anderen das auch so machen. Und glaubt schon mal gar nicht, dass Ihr es NOCH BESSER machen müsst!

Wenn Ihr gerne bastelt und aufwändige Einladungen liebt, und das auch wirklich wollt, dann macht das! Aber wenn Ihr (wie ich z.B.) basteln hasst und zwei linke Hände in dieser Mami-Disziplin habt, dann kauft doch einfach fertige Einladungskarten oder druckt meine Vordrucke aus dem Konzept aus und rollt es hübsch zusammen! 😉
Wenn Ihr gerne stundenlang in der Küche steht und backt und kocht und macht. Tut es!
Aber wenn ihr (wie ich), keine Lust auf den Mega-Aufwand habt, eine Torte zu zaubern, die von den z.B. 5-Jährigen gar nicht die nötige Würdigung erfährt, dann macht einfach den Blechkuchen den sich meine Kids zu Jedem Geburtstag wünschen, der dauert 5 Minuten zusammenrühren, 30 Minuten backen, 2 Minute verzieren und schon ist alles easy!

Mir fallen noch gefühlte 128 Millionen solcher Beispiele ein, aber dazu dann in meinem Buch! 😉 Mit dem ich natürlich reich und berühmt werde!…… Oder vielleicht hier auf meinem Blog? ….. Aber auf Jeden Fall im Donnerstag-Tipp auf meiner FB-Seite …… oder *gedankenüberschlag* Wollen wir eine Blog-Parade daraus machen?
„Meine schönstes/schlimmste Erinnerung an einen Kindergeburtstag!“

In diesem Sinne: WeiterErzählen!