Mütter, von Auslauf-Modellen umzingelt!

Auslaufmodelle

Diesen Text habe ich schon vor 3 Jahren geschrieben und heute wiederentdeckt. Viel Spaß beim lesen! 🙂

Bei mir ist eine dicke Erkältung im Anmarsch und ich habe beschlossen mich heute einfach mal auszuruhen um vielleicht verhindern zu können, dass ich mich den Rest der Woche mit Kopf-und-Glieder-und-so durch mein Leben schleppe! Aber kaum hatte ich das verkündet, nahm prompt mal wieder das Schicksal seinen Lauf!

Obwohl … erst einmal war die restliche Familie so lieb mir nicht nur den Sonntagskaffee ans Bett zu bringen, sondern gleich das ganze Frühstück! *kurzfreu* Leider blieben sie direkt Alle bei mir um mit mir im Bett zu frühstücken! *hmpf* Na gut dachte ich, wenn wir damit fertig sind verschwinden sie alle und ich kann etwas Augenpflege betreiben und die müden Lider einfach senken! *träum*

Aber denkst´e! *böseguck* Auf dem Weg zum stillen Örtchen kam ich am Wäschebad vorbei, aus dem mich demonstrativ-synchron-blinkend die Waschmaschine und der Trockner daran erinnerten das ich a) gestern Abend vergessen habe sie auszuräumen und b) die nasse Wäsche nun mal dringend umgeräumt, bzw. aufgehängt werden müsste! Bei näherem Hinsehen musste ich dann leider auch noch feststellen das vor der Waschmaschine eine Flüssigwaschmittel-Pfütze angetrocknet war und vom Bullaugenfenster abwärts eine schmierige blaue Spur verlief! *staun* O.k. eins nach dem Anderen! Erst das Örtchen, dann das Frühstück, dann die Wäsche!

Als ich ins Bett zurück schlüpfe lande ich auf Krümelgebirgsketten die sich durch mein Bett ziehen, entdecke einen Kakao-See auf dem Fußboden und die letzten Spuren vom Nutella-Brot sind mitten auf der frisch bezogenen Bettdecke. Ich muss nicht erwähnen, dass wir Frühstück im Bett NIE machen wenn das Bett eh demnächst neu bezogen werden muss, sondern IMMER wenn es frisch bezogen ist, oder?

Na gut, dann eben doch aufstehen, anziehen, Wäsche machen! *augenroll* Und die Herren unter uns hätten da ja auch noch den klitzekleinen Wunsch, ob ich vielleicht, eventuell, nur ganz kurz, mal schnell die Haare schneiden könnte! O.k., bin ja eh jetzt wach und auf!

Also das übliche Morgenritual mit den diversen Bürsten für Zähne & Haare, anschließend Schafe scheren und dann mal ran an die Wäsche! Trockner aus- und Waschmaschine umräumen ohne die Pfütze zu treffen. Dann Pfütze wegmachen um mich anschließend fragen warum ich das nicht zuerst gemacht habe. Aufstehen und schwindlig werden. Ignorieren und weitermachen! Wo zum Teufel kommt das Waschmittel her? Ich habe eine Maschine mit integriertem Flüssigwaschmittel-Tank in der Schublade die das dann selber dosiert und so. Bevor ich den Kundendienst rufe lasse ich aus beiden Tanks nun erst mal das Waschmittel ab, wovon die Hälfte natürlich wieder auf dem Boden landet. *augenroll* Ich wasche die Tanks aus und gucke dann eben heute Nachmittag nach dem trocknen, ob es nur an meiner unterlassenen Pflegeleistung lag. Die Schublade soll nämlich laut Pflegerubrik in der Gebrauchsanweisung regelmäßig gereinigt werden, und ich habe es heute zum ersten Mal gemacht und ich verrate Euch NICHT wie lange die schon für uns tätig ist! *frechgrins*Frü

Und wie immer in diesem Raum läuft mein Blogger-Hirn auf Hochtouren und mir wird klar, dass ich nur noch von AUSLAUF-Modellen umgeben bin! Letzte Woche lief Wasser aus dem Trockner (laut meinem mir angetrauten Maschinenbauingenieur pflege ich auch dieses maschinelle Hilfsmittel viel zu wenig!), die Nase unseres Sohnes läuft seit einer Woche und auch aus unserem Toiletten-Trainings-Kind läuft ab und an noch was aus!

Bin ja mal gespannt was ich nächste Woche wischen darf!

Apropos *schreck* der Kakao-See trocknet grad im Laminat fest!

Und vom Zustand der Küche nachdem die von wilden Frühstücksmachern überfallen wurde werde ich mich auch noch überzeugen müssen!

Ach, wär ich doch im Bett geblieben! *seufz*

Ich verschwinde jetzt ohne Umweg über die Küche im Bad und lasse mir eine Wanne ein! *fröhlichwink*

In diesem Sinne: Was läuft bei Dir so?

Here we go again! Die #freitagslieblinge 39/16

#freitagslieblinge
Der liebgewonnene Wochenrückblick!

Diese Woche war der Endspurt vor den Herbstferien. Die nächsten 2 Wochen herrscht hier wieder Ausnahmezustand. Kaum hatten wir uns nach den Sommerferien an die geänderten Stundenpläne und Tagesabläufe gewöhnt, sind wieder Ferien!

Um so schöner die schönen Momente nochmal Revue passieren zu lassen.
Hier also meine Momente der Woche:

Lieblingsessen
Es ist zwar nicht für mich, aber ich finde so langsam echt gefallen daran morgens die Brotdosen für die Schulkinder herzurichten. Bisher bestand ich ja darauf, dass wir morgens alle zusammen frühstücken, da das die einzige Uhrzeit ist, zu der wir bisher immer alle im Haus waren. Nun ist aber der GG oft auf Geschäftsreise und dem KiGa-Kind gönne ich die Stunde mehr Schlaf bis die Großen das Haus verlassen haben. Reiner Selbstschutz, dieses müde Gejammer des Sonnenschein ertrage ich nicht vor dem Frühstück. Und dem Gehampel und Gestreite am Frühstückstisch, über z.B. die 3g Mindermenge Nutella die das Spanienkind dem Pubertier gegenüber heute wieder weniger auf dem Brot hat weil die Brotscheibe kleiner war, gehe ich aus dem Weg indem ich die Brotdosen zubereite. Ich werde zwar niemals wie so viele andere Mütter irgendein Lebensmittel mit Förmchen ausstechen. Und mir wird Mittags die Hälfte sowieso wieder in die Küche gestellt, weil ich wieder verwechselt habe wer hier welchen Käse mag/darf oder die Gurke wieder total vollgekrümelt war von den Brotchips, aber … ooooohmmmmmm … ich habe es versucht! 🙂
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Lieblingsbuch

Das Pubertier war und ist der absolute Selbstläufer in der Schule! Die musste ich nie kontrollieren, die hat nie was vergessen und hat mir Mittags brav alle Informationen mitgeteilt. Mädchen halt! 🙂 Das Spanienkind ist da leider ganz anders. Und ich will nicht so eine Nörgelmama sein, die Ihrem Kind die Schulzeit vermiest und es ständig unter Druck setzt. Deshalb habe ich mir nun dieses Hörbuch angeschafft um es zu hören wenn ich Sport mache und zu lernen wie ich die Schule meinen Kindern schmackhaft machen kann. Und nach dem ersten von vier Kapiteln bin ich schon total begeistert. Es gibt sehr einfache und echt logische Tipps, die wir nun nach und nach einführen werden.20160928_155528

 

Lieblingsmoment mit den Kindern
Montags holt meine Nachbarin Ihre Söhne im KiGa ab und bringt den Sonnenschein mit und Dienstags hole ich alle drei ab. Diesen Montag stürmte der Sonnenschein gleich zu mir ins Haus und rief noch bevor sie die Tür (der Schlüssel steckt nachmittags immer) überhaupt richtig auf hatte: „Kann ich ´n Eis?“ Ich erhob mich vom Schreibtisch und hörte hinter Ihr ein fröhliches: „Ich auch?“ und bevor ich nachdenken konnte sagte ich „JA“, was einen Riesenjubel vor der Haustür auslöste, denn da standen inzwischen sieben andere kleine Kinder die dann auch alle ein Eis wollten. So verteilte ich also 8 Eis an die Kinder auf meiner Stufe vor der Haustür (wovon nur ein Einziges meines war!) und 4 Kaffee an uns Mütter. Ich liebe es wenn wir uns alle im Innenhof treffen. Ich hab mal nachgezählt, hier wohnen 36 Kinder, ich hatte also noch Glück mit nur 8! 🙂
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Lieblings-Mama-Moment für mich
Traurig aber wahr. Ich hatte so Richtig keinen Moment in dieser Woche nur für mich. Vor lauter Arztterminen (Nierenzystenkontrolle und Teilnahme an einer Studie zum Thema Darmkrebs) und Job am Vormittag & Elternabenden (Elternsprecher-Konferenz und Kindergarten) und Haushalt am Abend (was ich NIEMALS machen wollte) gab es nur einen Moment, wo ich an mich gedacht habe und mir spontan gesagt habe: „Alles Richtig gemacht! Die haste super hinbekommen!“ Da saß der Sonnenschein hochkonzentriert am Nachbarschreibtisch und ich konnte in der Zeit arbeiten während Kind anwesend ist. Das war mein Lieblings-Mama-Moment.
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Lieblingsbesonderheit/Inspiration
Seit Wochen! O.k. seit MONATEN möchte ich für meine Idee der KiKo KinderKonzepte Filme drehen. Es fällt mir echt schwer meine Idee in Worte zu fassen um diese zu Papier zu bringen. Viel leichter finde ich es das vor Publikum zu erklären, und da habe ich mir gedacht, das kann ich doch mal vor einer Kamera tun. Meinen ersten Film mit einem von vielen Versprechern habe ich auf Instagram und Facebook schon geteilt diese Woche, aber Ihr meine treuen Leser seid nun die ersten die einen fertig geschnittenen Film zu Gesicht bekommt, der demnächst dann verbreitet wird. Gebt mir gerne Eure ehrlichen Kommentare dazu.
Und wenn Jemand ein kostenfreies Tool weiß, mit dem ich den Hall wegbekomme … immer her damit!

So, das wars schon wieder mit meinen 5 Freitagslieblingen.

Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!!! *träller*

Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Socken sortieren & zuordnen #kikomomtipp

Wie ich mich bereits vor über zwei Jahren aufgeregt hatte, habe ich mit meiner süßen kleinen Großfamilie pro Woche 80 (in Worten ACHTZIG!!!) Einzelsocken die ich als Paar zusammenfügen und dann in den entsprechenden von fünf Kleiderschränken einzusortieren habe. *hmpf*

O.k. … drei Stück, frisst wöchentlich im Schnitt die Waschmaschine!
Macht also 77 Einzelsocken pro Woche! *würg*

Das war vor ein paar Jahren noch recht o.k.! Die niedlichen klitzekleinen rosa oder weißen Baby-Söckchen gehörten dem noch viel niedlichereren Sonnenschein. Die blauen Strümpfe mit den Flecken die nicht mehr rausgehen dem männlichen Spanienkind und die restlichen bunten Kindersocken, die eher an meine Schuhgröße erinnern dem Pubertier! Die schwarzen Socken dem Göttergatten und die einfarbigen Damensocken eben mir!

Als Kommentar bekam ich bei dem Socken-Blog-Beitrag seinerzeit einen tollen Tipp! Den gebe ich heute gerne an Dich weiter, denn nachdem wir das Spiel nun seit zwei Jahren mehr oder weniger spielen, kann ich sagen: JA, es hat viel Arbeit erspart.

Der Sockenclip ist der Tipp des Tages!

20160613_161405Jeder klippt Abends wenn er die Socken auszieht einen Clip an seine Socken, die werden dann so als Paar gewaschen und man spart sich die Paar-Sucherei.
So der Plan! *lach*
Das klappte, bis das Pubertier vor einigen Monaten die ersten pubertären Hormonschübe bekam und sich plötzlich weigerte diesen Clip zu benutzen!

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O.k. dachte ich dann schließen wir einen Deal: Ab sofort müsse sie keinen Clip mehr benutzen, dann aber für uns ALLE und IMMER die Socken sortieren. Denn ich halte es für Unzumutbar, dass ich die anderen Familienmitglieder weiterhin zwinge den Klipp zu nutzen und Sie nicht mehr!
So hatte sie also nun die Aufgabe und stellte mir alle zwei Wochen den sortierten Eimer wieder hin.

20160613_161335 20160613_161448Meistens zumindest!

Manchmal mache ich dann doch auch mal schnell mit und inzwischen … wo die Kinder größer geworden sind, sich die Fußgrößen nicht nur rapide vergrößert, sondern auch mit extrem knappen Unterschieden angeglichen haben, und auch der Farbgeschmack sich drastisch und gendermäßig verändert hat … ist das leider gar nicht mehr so einfach zuzuordnen wem hier welche Socken gehören. *seufz*
Die sehen jetzt quasi alle gleich aus. Das Spanienkind und das Pubertier haben den gleichen Farb- und Formgeschmack wie ich. Und um diese nun überhaupt noch zuordnen zu können bedienen wir uns eines neuen Hilfsmittels, das ich Euch heute ebenfalls empfehlen möchte.

Die Größen-Scala!

Ich habe mit der Mess-Schiene (blau), mit der ich schon seit 12 Jahren für die Kids die Schuhe nachmesse wenn wir welche kaufen gehen, auf einem Blatt Papier die Fußlängen aufgezeichnet und halte nun Socke für Socke da dran (gespannt), und weiß dann in welchen Wäschekorb sie kommen. Zumindest für die Kinder! *schmunzel*

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Und auch das ist ein Tipp von mir: Jeder hat hier seinen Wäschekorb, die stehen im Wäschebad verteilt. Wenn ich dann die gewaschenen Sachen zusammenlege, kann ich direkt die Sachen in den richtigen Korb legen und wenn der voll ist, bekommen die Großen den vor die Tür gestellt zum „in-den-Schrank-räumen“ und bei der Kleenen mache ich das noch!

20160615_084058Ach ja … und dann ist da noch … Die Single-Socken-Börse!

Ich bin ja sparsam! Und ich bin auch ein positiv denkender Mensch! Und ich bin sicher weiß, das nicht nur die Waschmaschine Socken frisst, sondern auch die Spielzeugkisten, Bettenbezüge und Sporttaschen. Und irgendwann tauchen nämlich doch immer mal wieder welche auf. Bis dahin warten die Singles geduldig im Socken-Eimer (was übrigens der alte Badeeimer meiner Kinder ist) auf Ihren Partner.

Und wie ich das so schreibe, wird mir klar, dass ich die Single-Socken auch mal wieder auf die Größe durchsehen sollte, die, die der Kleenen auch schon zu klein sind, können dann endgültig mal weg!

In diesem Sinne: Wer macht bei Dir die Socken und wie?

Hier gibt es die Sockenclips:

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Die 5 Freitagslieblinge! #freitags5 #23/16

Es ist Freitag!

HALLO … es ist FREITAG!!!

Also gibt es wieder die 5 Freitags-Lieblinge:

Lieblingsessen der Woche

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Der Sonnenschein hatte 6. Geburtstag! Und da ich finde, dass der 6. ein ebensolcher Meilenstein ist wie der 18. gab es eine ganz besondere Torte. Ich habe gebacken und ansonsten dem Pubertier assistiert. Daran essen wir jetzt den Rest der Woche! *zwinker*

Lieblingsbuch der Woche

20160602_201926Leichte Kost! Ja, ich liebe leichte Kost! 🙂
Und ich liebe Dora Heldt. Ich könnte jetzt stundenlang schwärmen, aber ich sage nur eins: LESEN! Unbedingt! 🙂

Lieblingsmoment mit den Kindern

IMG_6981Auf dem Kindergeburtstag des Sonnenschein ging es um Feen & Elfen. Nachdem ich eine reizende Geschichte über eine Begegnung zwischen Fee und Mensch erzählt hatte, haben wir überlegt wie groß die wohl sind und was sie alles machen in unserer Welt. Und als wir Geburtstagsgrüße per Luftballons auf Reisen schicken, hatten die Kinder den wundervollen Gedanken, das die Feen bestimmt unsere Luftballons zum höher fliegen benutzen. Das war ein so entzückender Gedanke, dass mir ganz warm ums Herz wurde und am liebsten mitgeflogen wäre. Ich glaube ab heute wieder an Feen & Elfen. *herzaugenkrieg*

Lieblings-Mama-Moment für mich

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Lauer Sommerabend im Vorgarten. Der Göttergatte bringt die Kids ins Bett und nach dem Kindergeburtstag hat Mama sich ein Gläschen verdient!
Prost, auf uns Mütter!

Lieblingsbesonderheit/Inspiration der Woche

20160606_110830Am Montag war ich bei einem Google-Workshop in einer tollen Location in Radebeul. Dort habe ich superviel über SEO, SEA, Analytics und viele andere Google-Features gelernt, von denen ich bisher keinen blassen Schimmer hatte. Inspiriert & motiviert fuhr ich heim und mir war klar, was ich an meiner Website ändern muss. UND das ich mein Büro umgestalten muss. Ich will auch so was cooles modernes in meinem Büro.

Ich hoffe Dir gefallen meine 5 Fotos aus dieser Woche. 🙂
Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Bis nächsten Freitag!

Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Entschuldigung schreiben für die Schule! #kikomomtipp

Ich habe drei Kinder! Ich bin Selbstständig!
ergo: Ich habe wenig Zeit! 🙂

Und wenn eines der Kinder krank ist, muss Frau Mutter ja an so vieles denken.

Schulessen abbestellen

Wenn man es schafft vor 7:30 Uhr zu entscheiden ob das Kind nu´ hingeht oder doch aufm Sofa liegen bleiben darf, kann man hier das bestellte Mittagessen absagen und muss das dann nicht bezahlen. -> Ich mache den Computer schon vor dem Frühstück an und muss vor dem ersten Kaffee die Zugangsdaten für das Online-Bestellsystem aus meinem müden Mamahirn rauskramen. *angestrengtseufz*

Schule anrufen

Wenn das kranke Kind bis 08:30 Uhr im Sekretariat der Schule nicht abgemeldet wurde, ruft die Schule mit Vorliebe den Göttergatten auf dem Handy mitten im Morning-Meeting an. Egal an welcher Stelle im Formular ich diese Notfallnummer aufschreibe, sie rufen auf JEDEN FALL erstmal IHN an. Vorzugsweise natürlich wenn mal hoher Besuch aus der Geschäftsführung aus Düsseldorf ausnahmsweise dabei ist. *hmpf*

Und so hat sich inzwischen in mein Hirn fest eingebrannt: Vor 8:00 Uhr die Schule anzurufen. Ich habe es auch schon vor 7:30 Uhr versucht (wenn ich das Essen abbestelle und alles gleich erledigen möchte), aber dann ist das Sekretariat noch nicht besetzt und der Anrufbeantworter kann nicht besprochen werden.

Entschuldigung schreiben

DAS ist es was ich dann anschließend meistens, oft, sehr oft, o.k. IMMER vergesse! 🙁
Ich als gestehende Rabenmutter bin ja froh und dankbar wenn die Brut nach tagelangem Leiden und/oder stundenlangem gelangweiltem Genörgel endlich wieder in die Schule darf. Schließlich kann ich dann wieder in Ruhe arbeiten sollen die ja auch nicht so viel vom Unterricht verpassen!

Und dann vergesse ich immer eine Entschuldig zu schreiben. Denn auf dem Zeugnis soll immer schön eine NULL hinter „unentschuldigt gefehlt“ stehen. (Von der Null hinter „entschuldigte Fehlstunden“ träume ich schon seit Kindergartenzeiten nicht mehr!) Und wenn ich dann dran denke, dann schiebe ich das vor mir her. Denn diesen Text den man da immer schön ausformuliert schreiben möchte, den kann ich mir in Anwesenheit der Kinder nicht in Ruhe überlegen und der Vormittag ohne Kinder gehört mir und meiner Firma, da erledige ich nicht so´n „Kinderkram“. *schnaub*

Klar gibt’s das inzwischen auch vom Kinderarzt, aber als Selbständige renne ich ja nicht für jede Erkältung da hin. *zwinker*

Und so habe ich mir irgendwann mein eigenes Formular entwickelt, das ich mir regelmäßig ausdrucke und in der Küche griffbereit liegen habe. Das ist so geschrieben, dass ich damit alle Kinder (egal welches Geschlecht), für alle Fälle (egal welcher Grund) bei allen Sachen (egal ob Sport oder Ganz) entschuldigen kann.

20160426_121407Und als nette Mitmutter stelle ich Dir das hier und heute als Download zur Verfügung!

In diesem Sinne: Welche Tipps hast du so für Mitmütter auf Lager?

… wie soll ich eine gute Mutter sein, wenn ich selber gar nicht erwachsen werde?

Ich bin eine strenge Mutter, bei mir gibt es ganz klare Regeln und Grenzen, die im Großen und Ganzen streng eingehalten werden müssen. Es gibt hier klare Regeln wer welche Aufgaben hat und für die Dauer von Mediennutzung z.B., außerdem dann klare Grenzen wie viele Süßigkeiten es pro Tag gibt oder wie lange welches Kind aufbleiben darf. Ich finde Kinder brauchen das für eine gesunde Entwicklung. Das möchte ich hier aber gar nicht weiter ausführen.

Ich bin mit einer strengen, konsequenten und oft unnachgiebigen Mutter aufgewachsen. Wofür ich heute im Nachhinein unendlich dankbar bin, denn so habe ich vieles gelernt. Damals war ich mir selbstverständlich GANZ sicher, dass ich meine Kinder mal GANZ ANDERS erziehen werde. Auch das möchte ich an dieser Stelle nicht vertiefen.

Als Mutter, soll frau ja Vorbild sein, alles richtig machen, alles konsequent durchziehen. Es heißt doch immer so schön, dass die beste Erziehung nix bringt, wenn man es als Eltern nicht auch so lebt. Eigentlich bräuchte man gar nicht erziehen, sondern nur richtig vorleben. Im Endeffekt machen die Kinder einen doch eh nur nach!
Danke & Bitte, lernen die so von selber. Werte & Respekt kommen dann von ganz alleine. Ich glaube wirklich, dass das so ist. Und ich muss sagen, ich mache meine Mutter auch in der Erziehung nach! *schmunzel*

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(c) www.katjaharbi.com

Aber es gibt so Momente, da albere ich mit der Bande rum und genieße diese schwerelosen Minuten so sehr, dass ich mich wieder fühle als wäre ich auch noch ein Kind. Wir drehen die Musik im Auto voll auf und rocken mit. Oder tanzen durch die Küche. Oder hüpfen durch Pfützen. Oder wir gucken lustige Filme obwohl alle Ihre Medienzeit schon mehr als überschritten haben.

Ich erinnere mich leider nicht daran ob meine Mutter das auch mit uns gemacht hat. Aber ich vermute es, denn Ihren rheinische Frohnatur und den Humor habe ich schließlich auch 1:1 übernommen!

Natürlich hat es auch mit meiner Verfassung zu tun. Als die Kinder noch ganz klein waren und ich total übermüdet und oft genervt den Alltag versuchte zu meistern, da habe ich alle Mütter beneidet, die so entspannt mit Ihren Kindern lachen konnten, aber nun „erwische“ ich mich auch immer öfter. Und manchmal habe ich dann ein schlechtes Gewissen, weil ich denke, dass ich nun für „Gute & Richtige Erziehung“ hätte ernst und konsequent bleiben müssen.

Das heißt dann wohl, dass meine Kinder alberne Spiel- und Quatschmacher werden, denn manchmal geht es einfach mit mir durch! Da kann ich gar nicht streng und konsequent sein, und schimpfe nicht als Maßregelung zu Fehlverhalten, sondern lache mich mit der Bande tot, weil die Situationskomik einfach stärker war als das Vergehen!
Oft sind die Kinder sogar ganz überrascht, weil ich ein paar Sekunden vorher noch böse und streng geguckt habe, oder auch sogar schon ermahnt hatte, und dann prustet es einfach aus mir heraus! Erst ein seltsames Prusten, dann meistens ein sehr lautes Lachen und wenn ich sie dann alle im Arm habe, kichern wir noch eine Weile gemeinsam!

Von Wegen „Wege aus der Brüllfalle“, manchmal ist es so brüllend komisch, dass ich sogar vergesse warum ich vorher gebrüllt habe. Aber Meistens ist es ja auch so, dass ich vorher schlechte Laune hatte wegen was ganz Anderem, was noch in meinem Kopf herumgeisterte und dann schiebe ich das beiseite, besinne mich auf die Kinder und ein Schwall von Liebe durchflutet mein Hirn. Und dann fällt die ganze aufgestaute Spannung von mir ab und bricht sich auf diesem positiven Weg eine Bahn aus mir heraus.

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Strahlende Abendstimmung

Während ich diesen Text hier schreibe (der kam ganz plötzlich in mein Hirn gerade und musste jetzt schnell raus) geht hinter dem Gebäude gegenüber die Sonne zwischen verzogenen Regenwolken und den Bergen in einem berauschenden Strahlen unter! Das passt gerade dermaßen zu meiner Stimmung, zu meinem strahlenden Herzen, zu meinem strahlenden Lächeln. Genießt diese Momente wenn sich die Wolken verziehen und alles strahlt!

Ich könnte gerade die ganze Welt umarmen!

In diesem Sinne: Fühl Dich umarmt! Das Leben ist schön!

… muss mal aufs Klo! … Oder, warum der Paketmann immer zum Stuhlgang kommt!

Liebes Universum!

Es kann doch nicht so schwer sein mich mal einfach aufs Klo gehen zu lassen! *händeindiehüftestemmundböseguck*

Ca. 10 Jahre lang, … JA! …. ZEHN JAHRE! -> Das sind aufgedröselt 120 Monate, JA, sage und schreibe fünfhundertzwanzig Wochen, die ich in meinem Leben nicht mehr ganz und gar alleine auf dem stillen Örtchen verbracht habe!
Gefühlt, war es noch VIEL LÄNGER! 😉

O.k.! Ich gebe zu, ganz am Anfang, als das Pubertier noch ein klitzekleines reizendes nicht pubertierendes Baby war, habe ich mich nicht getraut den Säugling ganz alleine zu lassen und habe den Stubenwagen immer bis zur Badtür mitgenommen, bzw. die Motte auf den Badteppich abgelegt wenn ich mal Bedürfnisse hatte. Das Spanienkind, den Zweitgeborenen, habe ich dann ungern mit seiner Schwester ganz alleine gelassen, also war auch der meistens mit.
Selber Schuld, ich weiß! Ist mir beim dritten Kind dann auch nicht mehr passiert! 😀

Sobald die lieben Kleinen dann Krabbelkinder sind und später laufen können, ist frau bekanntermaßen ja eh nicht mehr alleine im Bad. Und die Zeit, die Mutter auf´m Pott festhängt, wird von den kleinen Speck-Händen selbstverständlich sinnvoll genutzt. Da wird wahlweise das Unter-Waschbecken-Schränkchen ausgeräumt und entstaubt, das Haarspangen-Körbchen ordnungstechnisch optimiert, Autoschlüssel vollgesabbert gereinigt und versteckt weggeräumt oder das Klopapier fachgerecht zerlegt.
DAS waren noch Zeiten, heute muss ich das alles alleine machen! 🙁

Denn heute! … Heute sind alle in Kindergarten oder Schule! Ich dachte ja DAMALS, das wäre DIE Chance endlich wieder alleine dahin zu gehen, wo sogar die Queen ganz alleine hin darf!

PUSTEKUCHEN!

Letzte Woche … alle sind aus dem Haus … ich MUSS MAL … mache mich auf den Weg zum WC … öffne den Gürtel … sehe aus den Augenwinkeln im vorbeigehen am Fenster den DHL-Paketwagen bei den Nachbarn vor der Tür stehen! Da ich im Homeoffice arbeite, und das natürlich auch alle Paketdienstfahrer inzwischen spitz gekriegt haben, bin ich die Anlaufstelle für alle Pakete die die nicht losgeworden sind!

Gürtel also wieder zu, denn der kommt jetzt ganz bestimmt zu mir!

Er steigt ein … er fährt an … er wird vor unserer Tür langsamer … ich mache mich auf den Weg zur Haustür … er gibt Gas … UND … fährt vorbei!
Erleichtert öffne ich wieder den Gürtel, langsam MUSS ich nämlich echt dringend (das wir Frauen aber auch immer erst gehen wenn wir müssen, das ist bei den Herren der Schöpfung ja besser angelegt, die gehen erst mal und warten dann bis es klappt!). Ich öffne die Bad-Tür und höre in dem Moment, wie der gelbe Transporter sich nicht wirklich entfernt, sondern rückwärts wieder zu uns fährt. (Ich höre natürlich nicht dass er gelb ist, das weiß ich, denn um diese Uhrzeit, wenn mein Körper auf Stuhlgang programmiert ist, kommt IMMER der Gelbe!)

Gürtel also wieder zu … verlasse das Bad!

Durch das Fenster aber sehe ich, dass er viel weiter zurück gefahren ist und bei ganz anderen Nachbarn gehalten hat! Sind die da? Kann ich es nun endlich wagen? Mache den Gürtel auf … es will jetzt ECHT raus … ziehe mutig die Hose runter … und das es natürlich GENAU DANN klingelt muss ich wohl nicht erwähnen, oder?

Hose hektisch wieder hoch … zumachen … Gürtel wieder zu … rase ich zur Haustür … unterschreibe mit verkniffenem Gesichtausdruck für die Nachbarn … und hechte wieder zurück.

Danke für den Poststreik der letzten Wochen! DANKE!

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In diesem Sinne: RAUS aus meinem Blogbeitrag! Ich muss mal!

Lest lieber den hier, das steht hier nächstes Wochenende wieder an und lenkt Euch wieder auf schönere Gedanken!
*gesendetvomklo*