Mama sein ist Sportler sein … aus dem #Archiv von 2013

2013 hatte sehr sportliche Ferien für Mama & Co. bereitgehalten!

Wir, Mama & Kids, waren in meiner Heimat in NRW und haben der Oma beim Umzug geholfen. DAS wäre ja eigentlich schon körperliche Ertüchtigung genug, aber dann kam wieder mal alles anders!

Der Plan war: Der Sonnenschein geht als Gastkind in meinen alten Kindergarten wo meine Tante noch immer arbeitet und unsere Älteste auch mal ein paar Monate KiGa-Kind war, als wir aus Spanien zurück in good old Germany waren und bei meinem Vater gewohnt haben. Die heutige TT und das Spanienkind helfen beim einpacken oder beschäftigen sich irgendwie. Zu diesem Zweck hatte ich extra 2 Exemplare meiner Grossen-Ikea-Taschen voll mit Beschäftigungs-Utensilien im Reisegepäck und war doch nochmal froh, dass bisher Keiner mein großes Familienkutschen-Ungetüm kaufen wollte. So ein 6-Sitzer hat ECHT seine Vorteile, aber das Cabrio gegen das er eingetauscht werden soll eben auch, aber ich schweife schon wieder ab! Sorry!

Also, wie bereits erwähnt, kam mal wieder alles ganz anders! Manchmal frage ich mich echt warum ich mir die Mühe mit der Vorplanung überhaupt mache. *augenroll*

Der Kindergarten hat eine neue Leiterin und die ist „dagegen“! *brummel* Na gut, dann muss der Sonnenschein eben auch beim Umzug helfen und das ist mit einer neugierigen 3-Jährigen in einem Haushalt wo nun alles zum Einpacken herumsteht nicht einfach! Das hat was von der Disziplin Hürdenlauf, denn wenn Frau dann mal schnell was retten muss, ist ja meistens ein Karton im Weg! Zum Glück war uns der Wettergott hold und zumindest die „Großen“ waren ab und an auf dem Spielplatz.

Übernachtet haben wir bei anderen Familienmitgliedern, so dass wir jeden Morgen nach dem Frühstück aufbrachen zum Helfen. Und ich kann Euch sagen, bis alle mit den richtigen Schuhen und den richtigen Jacken im richtigen Kindersitz sitzen, das hat was vom Equipment-Chef einer Fußballmannschaft die ich zum Training fahre. So komme ich mir mit meinem Riesenauto ja sowieso immer vor! Dabei wäre ich ja lieber Spielerfrau …. mit gepflegten Fingernägeln und so! *zwinker*

Als wir in die „Ferien“ starteten war schon zu erkennen, dass das Spanienkind eine Erkältung bekam und litt, wie nur Männer leiden können. Nach dem ersten Umzugshelfer-Tag fiel er dann schon vor dem Abendbrot völlig fertig in die Federn (so fallen die sonst nur beim Stabhochsprung auf die Matte!) und ich wäre nach Hürdenlauf und Spielerbetreuung am liebsten gleich auch da geblieben. Aber der Rest der Bande hatte Kohldampf und wollte vom Trainer, äääh von Mama ja noch motiviert werden um auch den nächsten Wettkampf, äääh Umzugstag zu überstehen! Na und dann vollzogen wir in den nächsten Tagen den üblichen Erkältungs-Staffel-Lauf. Der Staffelstab mit den Bakterien wird dann natürlich immer weitergegeben, so dass wir auch garantiert 3 Wochen was von den Viren haben und Einer nach dem Anderen leidet. Warum auch alle gleichzeitig … wäre ja total langweilig! *schmunzel*

Na und den üblichen Triathlon kennt frau als Mutter ja auch von Zuhause: Waschen-Bügeln-Wegräumen … oder nach dem Urlaub: auspacken-sortieren-wegräumen … oder kochen-spülen-Reste essen …

In diesem Sinne: einen sportlichen Tag Euch Allen!

We are proudly present … Müttertiere … Anja´s Abwasch! #gastbeitrag

Meine Lieblings-Anja-Autorin von „Anja´s Abwasch“ hat mir wieder einen Text zur Verfügung gestellt. Heute schreibt sie …

… über Muttertiere

Mutter werden ist nicht schwer. Und wenn doch, tickt die biologische Uhr irgendwann so laut, dass man nicht mehr schlafen kann und die Stunden am besten sinnvoll nutzt, das Ticken zum Schweigen zu bringen.

Sogar das Schwangersein hat schöne Seiten, solange man sich in etwa merken kann, wo die Taille gesessen hat und nicht frustriert ist, dass man sie in gleicher Form meistens nie wieder sehen wird. Es sei denn man ist 18, hasst gutes Essen und hat die Goldmember-Card des örtlichen Fitnessstudios.

Ich nehme jetzt einfach mal den Fall, dass eine Frau sich bewusst entscheidet, aus ihrer Beziehung eine Familie mit Kindern zu machen. Und ihr Partner das klasse findet.
Von mir aus kann sie auch alleinerziehend sein nach einem ONS und sich trotzdem freuen. Und ja, das ganze kann auch im Labor stattfinden oder in einem Waisenhaus. Wobei letzteres, mal nebenher, die beste Alternative für die Taille ist.

Ich war (und bin) eine dieser bewussten Frauen. Engagiert, und wild entschlossen, die beste Mama zu sein, die man haben kann. So wie wahrscheinlich alle Frauen, die sich auf Kinder freuen. Und ich hatte keine Ahnung was auf mich zukommt! Auch wie alle Frauen.
Wenn man Mutter wird, willigt man ein, sich lebenslang Sorgen zu machen. Man wird, selbst wenn die Kinder 40 sind, noch immer darüber nachdenken, ob sie nicht zu einer Sekte überlaufen, einen Herzinfarkt kriegen, dem Alkohol verfallen, ihre Ehe ruinieren, oder ohne Fire-Wall im Internet surfen bzw. ohne Kondome Sex haben. (was eigentlich fast das gleiche ist)

Bestenfalls gibt man sich nur die Schuld daran, dass sie nicht ordentlich arbeiten, putzen, Steuerklärungen ausfüllen.
Normalerweise sollte man sich darauf verlassen, dass man seinen Kids schon alles wichtige mitgeben konnte. Nahrung, Kleidung, Ausbildung und (viel wichtiger!) Herzensbildung. Und vieles erledigt auch das Leben: z.B. dass nicht die mütterliche Mahnung, sondern der Kniefall vor einer Toilette bei Freunden, um drei Uhr morgens den Sohn/die Tochter lehrt, dass man nach einer halben Flasche Wodka nicht mehr Headbangen sollte.

Sich lebenslang sorgen zu müssen ist Stress. Sich für jedes gesellschaftliche / schulische / arbeitstechnische Fehlverhalten des Familienkollegen verantwortlich fühlen zu müssen ist Stress. Kummer zu haben ist Stress. Angst haben zu müssen, alles falsch gemacht zu haben, ist noch mehr Stress. Falls die Kinder uns also annöhlen, wir sollten ihnen doch endlich mal was zutrauen oder ihnen vertrauen, erliegt der Nachwuchs einem ganz alten Fehlschluss.
Wir zweifeln gar nicht an Ihnen! Wir zweifeln an uns!

Diese Erfahrung ist hart. Wie vor Wodka+Headbanging aber eine die man machen muss, um sie zu verstehen. Und so, wie die Party einfach cool war und man doch grinsen muss, dass man sich so abgeschossen hat, erfährt man beim Muttersein Verbundenheit, Gelächter, Staunen, Ruhe, Nähe, Wärme, Dankbarkeit, Lebendigkeit und … wow! … bedingungslose Liebe …

Meiner biologischen Uhr an dieser Stelle verbindlichsten Dank – ich liebe es jede einzelne Sekunde ein Muttertier zu sein.

Und Mama: Gut gemacht! Ehrlich!

In diesem Sinne: Ich hab da jetzt was im Auge! *schnüff* DANKE ANJA!

Mütter, von Auslauf-Modellen umzingelt!

Auslaufmodelle

Diesen Text habe ich schon vor 3 Jahren geschrieben und heute wiederentdeckt. Viel Spaß beim lesen! 🙂

Bei mir ist eine dicke Erkältung im Anmarsch und ich habe beschlossen mich heute einfach mal auszuruhen um vielleicht verhindern zu können, dass ich mich den Rest der Woche mit Kopf-und-Glieder-und-so durch mein Leben schleppe! Aber kaum hatte ich das verkündet, nahm prompt mal wieder das Schicksal seinen Lauf!

Obwohl … erst einmal war die restliche Familie so lieb mir nicht nur den Sonntagskaffee ans Bett zu bringen, sondern gleich das ganze Frühstück! *kurzfreu* Leider blieben sie direkt Alle bei mir um mit mir im Bett zu frühstücken! *hmpf* Na gut dachte ich, wenn wir damit fertig sind verschwinden sie alle und ich kann etwas Augenpflege betreiben und die müden Lider einfach senken! *träum*

Aber denkst´e! *böseguck* Auf dem Weg zum stillen Örtchen kam ich am Wäschebad vorbei, aus dem mich demonstrativ-synchron-blinkend die Waschmaschine und der Trockner daran erinnerten das ich a) gestern Abend vergessen habe sie auszuräumen und b) die nasse Wäsche nun mal dringend umgeräumt, bzw. aufgehängt werden müsste! Bei näherem Hinsehen musste ich dann leider auch noch feststellen das vor der Waschmaschine eine Flüssigwaschmittel-Pfütze angetrocknet war und vom Bullaugenfenster abwärts eine schmierige blaue Spur verlief! *staun* O.k. eins nach dem Anderen! Erst das Örtchen, dann das Frühstück, dann die Wäsche!

Als ich ins Bett zurück schlüpfe lande ich auf Krümelgebirgsketten die sich durch mein Bett ziehen, entdecke einen Kakao-See auf dem Fußboden und die letzten Spuren vom Nutella-Brot sind mitten auf der frisch bezogenen Bettdecke. Ich muss nicht erwähnen, dass wir Frühstück im Bett NIE machen wenn das Bett eh demnächst neu bezogen werden muss, sondern IMMER wenn es frisch bezogen ist, oder?

Na gut, dann eben doch aufstehen, anziehen, Wäsche machen! *augenroll* Und die Herren unter uns hätten da ja auch noch den klitzekleinen Wunsch, ob ich vielleicht, eventuell, nur ganz kurz, mal schnell die Haare schneiden könnte! O.k., bin ja eh jetzt wach und auf!

Also das übliche Morgenritual mit den diversen Bürsten für Zähne & Haare, anschließend Schafe scheren und dann mal ran an die Wäsche! Trockner aus- und Waschmaschine umräumen ohne die Pfütze zu treffen. Dann Pfütze wegmachen um mich anschließend fragen warum ich das nicht zuerst gemacht habe. Aufstehen und schwindlig werden. Ignorieren und weitermachen! Wo zum Teufel kommt das Waschmittel her? Ich habe eine Maschine mit integriertem Flüssigwaschmittel-Tank in der Schublade die das dann selber dosiert und so. Bevor ich den Kundendienst rufe lasse ich aus beiden Tanks nun erst mal das Waschmittel ab, wovon die Hälfte natürlich wieder auf dem Boden landet. *augenroll* Ich wasche die Tanks aus und gucke dann eben heute Nachmittag nach dem trocknen, ob es nur an meiner unterlassenen Pflegeleistung lag. Die Schublade soll nämlich laut Pflegerubrik in der Gebrauchsanweisung regelmäßig gereinigt werden, und ich habe es heute zum ersten Mal gemacht und ich verrate Euch NICHT wie lange die schon für uns tätig ist! *frechgrins*Frü

Und wie immer in diesem Raum läuft mein Blogger-Hirn auf Hochtouren und mir wird klar, dass ich nur noch von AUSLAUF-Modellen umgeben bin! Letzte Woche lief Wasser aus dem Trockner (laut meinem mir angetrauten Maschinenbauingenieur pflege ich auch dieses maschinelle Hilfsmittel viel zu wenig!), die Nase unseres Sohnes läuft seit einer Woche und auch aus unserem Toiletten-Trainings-Kind läuft ab und an noch was aus!

Bin ja mal gespannt was ich nächste Woche wischen darf!

Apropos *schreck* der Kakao-See trocknet grad im Laminat fest!

Und vom Zustand der Küche nachdem die von wilden Frühstücksmachern überfallen wurde werde ich mich auch noch überzeugen müssen!

Ach, wär ich doch im Bett geblieben! *seufz*

Ich verschwinde jetzt ohne Umweg über die Küche im Bad und lasse mir eine Wanne ein! *fröhlichwink*

In diesem Sinne: Was läuft bei Dir so?