Kartoffelsuppe, Bügelbrett & Tür zu #freitagslieblinge vom 08. September 2017

DIE #freitagslieblinge! Der positive Rückblick auf die Woche. Ich bin Anna jeden Freitag dankbar, dass sie das erfunden hat. So hält man inne und besinnt sich auf das schöne und nicht nur auf den Stress, das Unangenehme und die Katastrophen.

Und genau das brauche ich nach solchen Wochen wie dieser. Je mehr ich mich mit dem Thema #lehrermangel beschäftige, um so mehr Bauchweh bekomme ich. Ich habe Rückmeldungen von Eltern aus fast allen Bundesländern und aus dem Kultusministerium, ich habe mit Lehrern im Bekannten- und Verwandtenkreis gesprochen, ich habe Zeitschriften und Fernsehsendern Interviews gegeben. Und leider musste ich lernen, das ist erst die Spitze des Eisberges. Aber das blenden wir jetzt lieber aus.
UND: Die Symptome des Sohnes sind zurück. 🙁 ABER: Think positiv!!!!!!! *einred*

Lieblingsessen

Endlich Herbst! Endlich Stiefelwetter! Endlich wieder in dicke Pullis kuscheln! Endlich wieder auf dem Sofa kuscheln! Endlich wieder ohne schlechtes Gewissen im Haus bleiben können! Endlich keine schwüle Luft und keine unerträgliche Hitze mehr! O.k. ganz so extrem ist es noch nicht. *schmunzel* Aber ich freue mich immer auf diese Zwischenjahreszeiten! Sommer und Winter finde ich gar nicht so wichtig, aber ich liebe den Herbst wenn es wieder dunkler wird, wenn die Natur sich zurückzieht. Und dann eben im Frühling wieder erwacht. Aber zurück zum Thema: Endlich wieder deftige Suppen! Diese Woche Kartoffelsuppe! Aus dem Sansibar-Kochbuch! Ein Traum!

Lieblingsbuch

Immer wenn meine Mutter uns besucht hat, schimpft sie über eines Ihrer Mitgebrachten Bücher. Das landet dann immer in unserem Papiermüll und ich fische es heraus. Denn a) kann ich es nicht leiden Bücher wegzuwerfen (hier landet alles was gelesen oder doof ist im Oxfam Shop) und b) bin ich immer zu neugierig ob es wirklich so schlimm ist. So habe ich eines meiner Lieblingsbücher über eine Bloggerin entdeckt. Und diesmal ist es zwar sehr verwirrend und total überdreht, aber trotzdem so spannend, dass ich mal wieder unbedingt wissen will welche Geschichte sich daraus entspinnt. Und es ist so wirr geschrieben, das man die Hauptdarstellerin abwechselnd für verschroben und alt oder jung und durchgeknallt hält. Ich mag sowas! 🙂
Außerdem spielt es in Paris, woran wir noch immer oft und gerne denken. Das war echt ein sehr nachhaltiger Urlaub von dem wir noch immer alle schwärmen und zehren.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Das Spanienkind hat eine isolierte Rechtschreibschwäche. Diese wurde ihm/uns nun endlich diagnostiziert und wir sollen zur Ergotherapie. Er hatte natürlich große Sorge wie langweilig und anstrengend diese Therapie wird. ABER, es macht Ihm so viel Spaß, dass er sich regelrecht darauf freut, ich bin total überrascht wie cool das ist und lerne auch selber sehr sehr viel über Verhaltensweisen und Hirntätigkeiten. Ultraspannend!
UND wir sitzen jede Woche ohne die beiden Schwestern eine knappe Stunde alleine im Auto und unterhalten uns über Gott und die Welt. Das genießen wir Beide SEHR! 

Lieblings-Mama-Moment für mich

Ich habe mich diese Woche köstlich über mich selber amüsiert. Ich brauchte ein neues Bügelbrett. Im Großmarkt gabs diese Woche Sondersammelpunkte und der GG brauchte sein Auto nicht. Mit der Familienkutsche also ab in den Großmarkt. Bügelbrett schnell gefunden, wollte ich aber nicht komplett durch den Markt spazieren fahren, ließ es also am Regal stehen. Dort stand es auf dem Rückweg zur Kasse dann auch noch. Quer oben auf den vollgepackten Einkaufswagen ging es zu Kasse. Dort also wieder abnehmen und zur Seite stellen. In Gedanken klappte ich schon die Rückbank im Auto um. Einkaufswagen ausräumen. Bügelbrett zum scannen hinhalten, wieder abstellen. Hinterkopf: „Bügelbrett gleich wieder oben drauflegen!“ Alles in Taschen wieder in den Einkaufswagen, „ja ich habe Payback“, „nein keine Sammelaufkleber“, „ja ich brauche den Beleg“, „sie wollen NICHT meine Postleitzahl?“ (ich HASSE es so viele Fragen zu beantworten während ich mich auf den EC-Pin konzentriere!), endlich bezahlen und ab zum Auto. Heimfahren. Alles ausladen. Alles wegräumen. Kinder begrüßen. Essen warm machen. Habt ihr Hausaufgaben? Wir müssen dann mal los zum klettern. Einsteigen. Unterhalten. …… kurze Stille ……. BING! …… SCHEISSE! Ich hab das Bügelbrett an der Kasse stehen lassen! *schwitz* Kurzer Anruf, kein Problem, haben wir hier stehen, können sie abholen.
Das ging aber erst am nächsten Tag. Mit meinem Auto. Also Vormittags ohne Kinder. Da habe ich es dann als Beifahrer angeschnallt und den ganzen Tag über mich selber beömmelt. Wie gut, dass ich den Kombi am Vortag mitgenommen hatte! *lachtot*

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Zwischen Drei und Fünf Lehrern für acht Klassen! Letzte Woche hatten wir kleinen Katastrophen-Alarm in der Grundschule des Sonnenschein. Jede Lehrerin hatte also zwei Klassen! Entweder waren die dann gemeinsam in Aula und Turnhalle, oder es blieben eben die Türen offen und die Lehrerin pendelte zwischen den Klassenzimmern. An ganz schlimmen Tagen sind sogar Eltern dageblieben und haben den Unterricht „übernommen“. Nachdem wir online und in der Presse eine Welle losgetreten hatten, bekamen wir nun doch Aushilfslehrer und diese Woche blieben die Türen wieder zu. Einen Stundenplan bekommen wir nun nächste Woche. Zumindest einen vorläufigen!  

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Wie geht es weiter mit #lehrermangel & eine Antwort aus dem Kultusministerium

An alle Eltern die Ihre Kinder in den nächsten Jahren einschulen: DAS wird EUER PROBLEM SEIN!

Letzte Woche Donnerstag habe ich die Situation an unserer Grundschule beschrieben und diesen Blogbeitrag wild geteilt unter allen die es interessieren könnte und sollte. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Eltern, Freunde und Leser, die das weitergeteilt haben, denn nur so machen wir auf uns aufmerksam. 🙂

Am Samstag erschien dann in der lokalen Presse so Einiges! Und auch im Radio und online konnte man viel hören und entdecken.

Titelseite Sächsische Zeitung

Innenteil Sächsische Zeitung

Bild Dresden

 

 

 

 

 

Titelseite Morgenpost

 

 

 

 

 

Innenteil Morgenpost

 

Online berichteten:

Sächsische Zeitung

DNN

Tag24

Radio Dresden

An allen Ecken werde ich angesprochen. Beim einkaufen, auf der Online-Medien-Konferenz, von Nachbarn und den Menschen die ich aus dem Kindergarten kenne. Alle hatten es gelesen. „Was ist denn da los?“ Und leider kann ich immer wieder nur sagen: „Das ist erst der Anfang!“ Die große Pensionierungswelle der Lehrer kommt erst in den nächsten Jahren. Und da die Politik in fast allen Bundesländern verschlafen hat sich um Nachwuchs zu kümmern, wird das die nächsten Jahre noch VIEL SCHLIMMER! 🙁

Montag dann die Antwort aus dem Kultusministerium:

Sehr geehrte Frau Leithe,   vielen Dank für Ihre Anfrage an das Sächsische Staatsministerium für Kultus. Ihre Sorgen und Bedenken und auch Ihren Unmut bezüglich des Unterrichtsausfalls kann ich nachvollziehen. Die Situation wollen wir auch nicht schön reden. Auch für unsere Schulen und die Kultusverwaltung ist die gegenwärtige Lehrerversorgungssituation alles andere als zufriedenstellend. Leider ist der Lehrerarbeitsmarkt deutschlandweit leer gefegt und es ist schwierig, geeignete Bewerber, vor allem  für unsere Bedarfsschularten Grundschule, Oberschule und die Förderschulen  und die Regionen jenseits von Dresden und Leipzig zu gewinnen. Der erhöhte Nachwuchsbedarf auf Grund des Generationswechsels an den sächsischen Schulen wird noch etwa zehn Jahre anhalten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt festzustellenden deutschlandweiten Lehrermehrbedarf tragen viele Faktoren bei. Hauptursache ist sicherlich der Generationswechsel an den Schulen in allen ostdeutschen Bundesländern. Dazu gehören aber auch die Entwicklung der inklusiven Bildung, sowie die zunehmende Zuwanderung nach Deutschland. In Sachsen wurde es versäumt, vor etwa acht Jahren mit der Erhöhung der Ausbildungskapazitäten zu beginnen und gezielt für den Lehrerberuf zu werben. Inzwischen wurde aber die Anzahl der Studienplätze an den Universitäten für angehende Lehrer mehr als verdoppelt. Doch ehe ein Studienanfänger als fertig ausgebildeter Lehrer für den Schuldienst zur Verfügung steht, vergehen mindestens sechs Jahre. Gegenwärtig durchlaufen wir deshalb eine Durststrecke. Tatenlos schauen wir aber nicht zu. Wir haben eine Lehrerwerbekampagne gestartet (www.lehrer-werden-in-sachsen.de), vergeben Stipendien für Nachwuchslehrer, die in den ländlichen Regionen als Lehrer unterrichten wollen und werben auch außerhalb Sachsens um Lehrkräfte. Im Rahmen unseres Seiteneinstiegsprogrammes werden fachlich geeignete Hochschulabsolventen eingestellt und berufsbegleitend qualifiziert, um den Unterricht für alle Schüler in Sachsen abzusichern. Die sächsische Staatsregierung hat am 25. Oktober 2016 ein Maßnahmenpaket „Zukunftsfähige Schule“  mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 213,5 Millionen Euro beschlossen. Damit wird der Lehrerberuf in Sachsen finanziell spürbar attraktiver gemacht. Die Kollegen an den Schulen vor Ort konzentrieren sich darauf, den Unterrichtsausfall zu minimieren. Mit einem Vertretungslehrerprogramm der Sächsischen Bildungsagentur werden sie dabei unterstützt. Insgesamt stellt die aktuelle Situation für alle daran Beteiligten eine große Herausforderung dar. Sehr geehrt Frau Leithe, für Rücksprachen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.  
Mit freundlichen Grüßen
Christine Onusseit
Beauftragte für Bürgeranliegen  
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR KULTUS

Dienstag nun ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung und nochmal Tag24 .

Parteimäßig haben die FDP und die Grünen sich eingesetzt und reagiert, aber ansonsten halten sich die Parteien im Wahlkampf sehr zurück! 🙁

Heute ein kleines Telefoninterview und eventuell in den nächsten Tagen weitere Pressetermine. Wir müssen dieses Thema viel stärker in die Öffentlichkeit zerren. Gerade die Eltern die Ihre Kinder in den nächsten Jahren einschulen werden, müssen wissen was da auf sie zukommt! DIE sollten JETZT mit uns auf die Barrikaden gehen. Bis das Problem auch nur annähernd gelöst werden könnte, sind meine Kinder nämlich aus der Grundschule raus!

In diesem Sinne: Was wollen wir tun?

Und dann betrifft es plötzlich Dich und Dein Kind! … #Lehrermangel #sachsen

Ja wir hören alle Radio! Ja wir wissen alle, das an vielen Schulen in vielen Bundesländern Lehrer fehlen! Da wird mit Zahlen jongliert, da werden Aufrufe laut, Petitionen werden gestartet, und das jedes Jahr nach den Sommerferien. Immer wieder! Aber das was man so hört, ist ja meistens so weit weg wie die Ebola-Epedemien in Afrika.

Ich habe alle 3 Kinder in der Schule, aber die beiden Großen sind auf einer privaten Schule, da gibt es keinen Unterrichtsausfall und unsere Grundschule hatte bisher auch Glück, bzw. sehr engagierte Lehrer und einen vorausplanenden Rektor. Seit die Schule 1992 als Grundschule wieder eröffnet wurde gab es noch nie ein solches Problem.

Nun hat es aber auch uns getroffen

An unserer zweizügigen Grundschule im Süden von Dresden fehlen Lehrer! Und zwar nicht Fachlehrer, die in den unterschiedlichen Klassen zusätzlich Sachen wie Sport, Musik und Werken unterrichten. NEIN! Es geht erstmal allgemein um Lehrer für jede Klasse! Gestern standen für die 8 Klassen nur 5 Lehrer zur Verfügung.

Da gerät die Tatsache, dass wir in den ersten 2 Wochen gar keine Bücher und Arbeitshefte hatten doch gleich wieder in Vergessenheit. *hysterischkicher*

2 Lehrer sind Langzeitkrank und es ist nicht abzusehen ob und wann diese wiederkommen und es gibt seit Monaten keinen Ersatz.
2 Lehrer sind in Rente gegangen und wurden bisher einfach noch nicht ersetzt (so ein Ruhestand kommt ja auch TOTAL überraschend!!! *ironischgrinsundhändeindieluftschmeiss*).
Mehrere Lehrer fehlen wegen Krankheit, was aber absolut kein Wunder ist, denn schon in den letzten Jahren mussten die vorhandenen Lehrer so viele Stunden der jeweils fehlenden Lehrkräfte übernehmen, dass inzwischen alle auf dem „Zahnfleisch kriechen“.

Eine 4. Klasse hat in diesem Schuljahr (welches nun in der 4. Woche läuft) bisher keinen Klassenleiter, wurde bereits mehrfach in die anderen Klassen aufgeteilt, damit sie überhaupt betreut sind und nicht Zuhause bleiben müssen. Sie hatten dafür aber in der gesamten Zeit nur eine einzige Stunde Deutsch.
So soll man dann auf die Bildungsempfehlung vorbereitet werden!?!?!?

Für die gesamte Schule können keine Stundenpläne geschrieben werden, weil einfach gar nicht genügend Lehrer da sind um Unterricht nach Stundenplan abzuhalten.

Unsere Jüngste hat in der 1. Klasse derzeit also ausschließlich Unterricht bei Ihrer Klassenlehrerin, die sich Ihren Stundenplan ausdenken kann. Sport konnte nicht stattfinden weil 2 Klassen draußen herumtobten, da sie ohne Lehrer waren. Der Unterricht findet dann entsprechend konzentriert statt, weil da draußen 56 Kinder herumtoben dürfen. Der Musikunterricht findet heute in der Aula mit der Parallelklasse statt, da hat man sich dann einen Lehrer gespart.

Klassenzimmertüren bleiben geöffnet, denn die Lehrerin ist für die Nachbarklasse ebenfalls zuständig, da die sonst unbeaufsichtigt wären.

Während ich das hier tippe bekomme ich (als Vorsitzende des Elternrates) die Info, das heute Eltern aus der 4. Klasse die Betreuung übernommen haben! Es gab nämlich nur 3 Lehrer für die 8 Klassen. Erst durften die Schüler 2 Stunden im Computerkabinett am PC Mathe üben, dann gab es Sport und anschließend dann Deutsch in Eigenarbeit.

Und was macht der Rektor? – Er stellt einen Antrag nach dem Anderen! Er lädt die zuständigen Personen zu sich ein und zeigt Ihnen wie es läuft. Er kommt nicht zu seinem eigentlichen Job, da er so viel wie möglich Stunden auffängt und unterrichtet. Er fährt mit auf Klassenfahrt, denn die müsste sonst ausfallen.

Und was macht das Schulverwaltungsamt? –  Die reißen sich den A… auf um die Schulen wenigstens halbwegs zu versorgen. Aber woher sollen sie die Lehrer nehmen, wenn es keine gibt?

Und was macht die Politik? – NICHTS! Und das schon seit Jahren! Wenn man Onkel Google fragt wieviel Petitionen es zu diesem Thema schon gegeben hat im ganzen Land …. frag lieber nicht! 🙁

Warum kann man denn nicht eher planen?

Schon seit Jahren frage ich mich warum das jedes Jahr so schlecht läuft! Dass Lehrer in Rente gehen ist doch schon jeweils lange bekannt. Warum kann nicht dann schon mal für Ersatz gesorgt werden? Die angemeldeten Schülerzahlen der Schulen stehen im Mai/Juni fest (was mit Verlaub auch bereits früher entschieden werden könnte, denn anmelden tun wir Eltern sie bereits im September des Vorjahres!) und somit auch der Bedarf an Lehrern!

Der Rektor bekommt in der vorletzten Ferienwoche aber überhaupt erst mitgeteilt welchen Lehrer er behalten, bzw. welche Lehrer zu Ihm neu hinzukommen. Ab und zu müssen sich Schulen die Lehrer nämlich auch teilen. Und das manche Rektoren für 2 Schulen zuständig sind erwähne ich nur am Rande.
Ist auch toll für den Lehrer, der dann eine Woche vor Schulbeginn erfährt welchen Arbeitsweg er denn überhaupt hat und ob er eine Klasse übernimmt oder nicht.

HALLO!?!?!?

Es geht hier um unsere Kinder!

Es geht hier um unser aller Zukunft!

Es geht hier um uns alle!

WANN? WANN, WACHT DIE POLITIK DENN ENDLICH AUF???

Wir haben als Elternrat nun beschlossen damit nicht nur an das Bildungsministerium, sondern auch an die Presse zu gehen und ich halte Euch hier gerne auf dem Laufenden!

In diesem Sinne: Was würdest Du tun?

Nachtrag vom 01.09.2017: Auch in anderen Bundesländern gibt es diese Missstände, hier berichtet eine Blogger-Kollegin aus Köln / NRW!