Die 5 Freitagslieblinge! #freitags5 #23/16

Es ist Freitag!

HALLO … es ist FREITAG!!!

Also gibt es wieder die 5 Freitags-Lieblinge:

Lieblingsessen der Woche

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Der Sonnenschein hatte 6. Geburtstag! Und da ich finde, dass der 6. ein ebensolcher Meilenstein ist wie der 18. gab es eine ganz besondere Torte. Ich habe gebacken und ansonsten dem Pubertier assistiert. Daran essen wir jetzt den Rest der Woche! *zwinker*

Lieblingsbuch der Woche

20160602_201926Leichte Kost! Ja, ich liebe leichte Kost! 🙂
Und ich liebe Dora Heldt. Ich könnte jetzt stundenlang schwärmen, aber ich sage nur eins: LESEN! Unbedingt! 🙂

Lieblingsmoment mit den Kindern

IMG_6981Auf dem Kindergeburtstag des Sonnenschein ging es um Feen & Elfen. Nachdem ich eine reizende Geschichte über eine Begegnung zwischen Fee und Mensch erzählt hatte, haben wir überlegt wie groß die wohl sind und was sie alles machen in unserer Welt. Und als wir Geburtstagsgrüße per Luftballons auf Reisen schicken, hatten die Kinder den wundervollen Gedanken, das die Feen bestimmt unsere Luftballons zum höher fliegen benutzen. Das war ein so entzückender Gedanke, dass mir ganz warm ums Herz wurde und am liebsten mitgeflogen wäre. Ich glaube ab heute wieder an Feen & Elfen. *herzaugenkrieg*

Lieblings-Mama-Moment für mich

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Lauer Sommerabend im Vorgarten. Der Göttergatte bringt die Kids ins Bett und nach dem Kindergeburtstag hat Mama sich ein Gläschen verdient!
Prost, auf uns Mütter!

Lieblingsbesonderheit/Inspiration der Woche

20160606_110830Am Montag war ich bei einem Google-Workshop in einer tollen Location in Radebeul. Dort habe ich superviel über SEO, SEA, Analytics und viele andere Google-Features gelernt, von denen ich bisher keinen blassen Schimmer hatte. Inspiriert & motiviert fuhr ich heim und mir war klar, was ich an meiner Website ändern muss. UND das ich mein Büro umgestalten muss. Ich will auch so was cooles modernes in meinem Büro.

Ich hoffe Dir gefallen meine 5 Fotos aus dieser Woche. 🙂
Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Bis nächsten Freitag!

Was will das Universum mir sagen? Ein Rant!

Ich glaube an das Universum! Aber manchmal verstehe ich es nicht! 🙁

Ich glaube daran, dass ich mir im Universum was wünschen kann und dass es mir diese Wünsche dann erfüllt. Das mit dem Parkplatz vor der Tür klappt immer! … O.k. der letzte hats wegen Falschparken auf dem Gehweg vor der Uniklinik 20,00 Euro gekostet, aber das war mir der Notfall vom Sohn wert! *zwinker*

O.k. *augenroll* und beim dritten Kind waren es auch nicht die gewünschten Zwillinge, sondern der Sonnenschein ist jetzt Sternzeichen Zwilling. *schmunzel* Aber vielleicht bin ich einfach nicht konkret genug beim wünschen.

Aber mal im Ernst! Alle Erlebnisse, Katastrophen, Begegnungen, usw. sind ja laut Universum für Irgendwas gut! So schlimm es sich auch erstmal anfühlt, im Nachhinein war es meistens genau das Richtige. An vielem wachsen wir, aus vielem lernen wir und Meistens machts echt erst anschließend RICHTIG SINN!

Ich bin ja ein fröhlicher und zuversichtlicher Mensch. Bei mir ist das Glas immer erstmal halbVOLL. Aber DAS, was das Universum uns hier gerade liefert, kratzt echt an meinem Optimismus. Nu hab ich die Schnauze VOLL!

Ja, es macht mir inzwischen ein wenig Angst.

Anfang des Jahres fand ich diese Postkarte, hängte sie an mein Schreibtischfenster und war davon TOTAL überzeugt.

20160423_153206Dann waren wir im Skiurlaub und das Spanienkind brach sich den Fuß! Zwei Tage schleppte der Göttergatte den Sohn durch die Gegend weil wir in Österreich keine Krücken bekamen. Wieder in Dresden warteten wir eine Woche lang auf die Entscheidung wann der Gips wieder ab darf.

Fazit: 4 x Arztwartezimmer

Damit hatten wir eine Gips-Welle in der Nachbarschaft ausgelöst. 😀 Denn kaum war er Ihn wieder los, brach sich das Nachbarmädchen rechts von uns den linken Ellenbogen. Keine Woche später humpelte der Nachbar links mit Krücken und Gips vom Auto ins Haus. Ich dachte echt ich traue meinen Augen nicht. *staun*

Keine ganze Woche später kugelte der Göttergatte dem Sonnenschein den rechten Ellenbogen aus, als er diese zum Zähneputzen ans Waschbecken hochzog. Eine Woche Ruhigstellung des kompletten Arms und Kindergartenverbot. Wie passend, dass Ihre Freundin nebenan genau den anderen Ellenbogen in Gips hatte. Ich nahm es mit Humor und hab mich beömmelt beim beobachten der zwei Einarmigen wenn sie gemeinsam etwas machten.

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Fazit: 2 x Arztwartezimmer

Kurze Pause über Ostern. Keine weiteren Vorkommnisse!

Das sollte aber nur die Ruhe vor dem Sturm sein. *hmpf*

Denn in der anschließenden Ferienwoche fuhr dann das Spanienkind mit dem Krankenwagen in die Klinik und blieb. Ich berichtete hier!

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Fazit: 1 x Krankenwagen inkl. Notaufnahme & 1 Nacht Krankenhaus

Und wie ich dort auch berichtete, reagiere ich in solchen Fällen einfach nur und erst wenn die Katastrophe vorbei ist, setzt mein Hirn wieder ein und mir wird klar was da überhaupt gerade alles passiert ist. Erst dann versuche ich das ganze zu „verarbeiten“. Aber in diesen letzten Wochen passiert immer schon gleich das Nächste wenn ich gerade mal anfange damit klar zu kommen.

Direkt am Wochenende nach der Gehirnerschütterung hatte er einen Asthma-Anfall und nun vermuten wir, dass er Heuschnupfen entwickelt hat. Auf das Ergebnis des Allergietests bin ich sehr gespannt. Die anschließende Bronchitis mit sage und schreibe 2 Wochen Sofaaufenthalt erwähne ich hier mal nur am Rande. Denn sowas ist ja schon fast normal. Zwischen Herbstferien und Pfingsten ist hier irgendwie mindestens EINER krank! Ich kann inzwischen jeden Arbeitgeber verstehen der Mütter mit vielen Kindern nicht einstellen möchte! *hysterischkicher*

Fazit: 2 x Arztwartezimmer

Nun erfuhr ich dann als Elternrat von Spanienkind´s Klasse von den Geschehnissen im Hort unserer Schule, die ich hier nicht erzählen darf, die mir aber mal wieder den Boden unter den Füßen wegzogen und die mein Hirn noch immer nicht richtig zu fassen bekommt, so unglaublich ist das.

Fazit: Das sowas wirklich mal in unmittelbarer Nähe passiert hätte ich nie geglaubt.

Mein Hirn kann und will sich anscheinend nicht damit beschäftigen.
Ich befürchte das System bricht demnächst einfach in sich zusammen! 🙁

Ende letzter Woche dann hatte der Sohn mal wieder Kopfschmerzen als er sich aufregte, das ist aber wohl nach einer Gehirnerschütterung relativ normal und ich bat Ihn bitte noch immer vorsichtig zu sein in dem was er tut.

Keine 5 Stunden später ruft die Schule an. „Ihr Sohn liegt hier mit einem Kühlpack, die haben Fußball gespielt und da hat er dann leider den Ball…“ *AndenKopfgekriegt* denke ich „… an den Fuß bekommen und den hat es nach Hinten verdreht, kommen sie Ihn abholen?“
In dem Moment wusste ich echt nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Natürlich holte ich ihn ab. Und wir sitzen zum gefühlt 128. mal in diesem Jahr in einem Wartezimmer. Zum Glück ergibt das röntgen, dass nichts gebrochen ist. „Nur“ eine Muskelzerrung und ein überdrehtes Gelenk!

Fazit: 2 x Arztwartezimmer

Den #wazifubo (für alle Nicht-Instagramer: Veröffentliche ein Foto vom Wartezimmerfussboden) – Wettbewerb will ich NICHT gewinnen! 🙁

ABER …. WAS ZUM TEUFEL WILL DAS UNIVERSUM MIR SAGEN? *provozierendguck*

ICH KANN DIESES KRÜCKENGEKLAPPER NICHT MEHR HÖREN!
*ohrenzuhalt*

ICH MAG KEINE ARZTWARTEZIMMER MEHR SEHEN!
*jammer*

Von den ganzen prominenten Menschen die in den letzten Wochen und Monaten alle verstorben sind möchte ich gar nicht sprechen! *hmpf*

In diesem Sinne: Was ist nur los mit diesem 2016? HÄ? *aufmüpfigdaskinnstreck*

Die Puber-Watch! … ODER … wie erhalten ich die volle Kontrolle über pubertierende Jugendliche? #satire

Ich habe eine Idee für DIE ERFINDUNG!!!

Mein persönliches Pubertäts-Exemplar sollte Haare waschen. Sie kommt aus der Schule nach Hause und stinkt wie ein Iltis. Sorry, dass ich das jetzt mal so sage. Jede Mutter eines Pubertiers weiß was ich meine. Seit die Hormone Samba tanzen, riecht sie nach Schweiß und/oder Stinkefüßen.

Ich schicke sie also duschen. Als ich zufällig hoch ins Bad komme kämmt sie sich die trockenen Haare. „Hast du gar keine Haare gewaschen?“ Sie: „Nein! Davon hast du nichts gesagt, du hast nur gesagt ich soll duschen!“ *hysterischkreischendwegrenn*

Fangen wir aber von ganz vorne an … Vor etwa einem Jahr begann die Hormonumstellung. Seit dem müffelt es regelmäßig. Jedes Mal schicke ich sie duschen und oft diskutieren wir, ob dafür Duschgel notwendig ist. – „Du hast gesagt ich soll duschen! Du hast nicht gesagt ich soll Seife benutzen.“ Beim ersten Mal konnte ich noch darüber lachen, aber seit dem gefühlt 89. Mal ist mir der Humor echt vergangen. Denn dieses Gespräch führen wir nun jede Woche. Mit kleinen Abwandlungen ob Duschgel, Waschgel oder Seife genutzt werden soll, aber vom Prinzip her, immer das gleiche Gespräch. Ich bin kurz davor einen Leitfaden für duschen und Haare waschen zu schreiben, den ich dann in allen Zimmern aushänge. Wenn ich nämlich nicht explizit erwähne, dass sie duschen MIT Seifen-Nutzung betreiben soll, macht die sich nass und trocknet sich wieder ab. Nach mehreren Wochen, einer sehr lautstarken hitzigen hormongesteuerten Diskussion beiderseits (!!!), und kurzfristigem Tablet-Verbot klappt seit kurzem wenigstens das. Und nach mehrfachen neuen Diskussionen um dieses Thema gab sie sich vor kurzem geschlagen und verkündete in einem kurzfristigen vermutlichen Gute-Hormone-Überschuss-Moment, dass Sie einfach ab sofort jeden Abend duschen werde und immer mittwochs, wenn die Kleinen in die Badewanne gehen, die Haare waschen möchte. Und da habe ich es doch tatsächlich gewagt ihr heute am Mittwoch zu sagen sie solle mal wieder duschen. (Denn das mit dem freiwillig jeden Tag duschen war eine Halluzination, ich weiß noch nicht auf welcher Seite, aber es war eine.) Habe aber … ich BIN aber auch eine seltendumme Mutter … nicht explizit erwähnt dass sie Haare waschen soll. Also trockene Haare kämmen, eigentlich logisch, oder? *augenroll*

Nun überlege ich, wie ich ihr solche Termine subtil gewaltsam aufdrücken kann! So wie ich mich mit dem Handy an Termine erinnere wie Blumen gießen, Kühlschrank auswischen, Betten frisch beziehen und so weiter. Ich würde dem Pubertier nun auch gerne so manche Erinnerung aufdrücken. Da sie aber noch kein so schlaues Handy besitzt (ja ich weiß, ALLE haben sowas!) und ich sowieso befürchte, dass sie einen gespeicherten Termin einfach löscht, kam ich auf die Idee eine Puber-Watch zu erfinden. Eigentlich bin ich ja gegen Gewalt, aber die Idee bei Straftätern eine Fußfessel einzusetzen um sie zu kontrollieren, könnte man doch in abgeschwächter Form auf Pubertiere umarbeiten. Mit so kleinen Stromschlägen, die sich bis zur Aufgabenerfüllung fortsetzen, könnten die hormongestörten Jugendlichen doch sanft an die wirklich wichtigen Dinge im Leben erinnert werden.

Ich weiß ich bin eine Rabenmutter, aber das habe ich auch noch nie bestritten. Also … diese Applewatches sind doch total in! Die könnte man an den Arm implizieren. Natürlich so, dass sie nicht abgenommen werden kann. Und die könnte dann doch jeden Mittwoch sagen heute Duschen mit Haare waschen! Oder nicht? Und ich, die Mutter, habe natürlich eine App, mit der ich die „Termine“ verwalte! In der Version 2.0 könnten dann Lehrer später dort auch Haus- oder Lernaufgaben hinterlegen! Und 3.0 ist dann für Ehemänner und Geburtstage und Hochzeitstage …

Das Pubertier-Exemplar müsste halt so konstruiert sein, das sie sie erst mit 18 oder bei Auszug erst wieder abnehmen kann. Mitwachsend oder als jährliches Update.

Hiermit beantrage ich also die Erfindung eines Pubertäts-Fuß-Handgelenk-Fessel-Dings. (das ist mein persönlicher Arbeitstitel, den Produktnamen sollte man natürlich noch optimieren!)

In diesem Sinne: Welche Funktionen hättest du gerne?

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Es gibt so Tage … an denen könnte ich meine Kinder …

… zur Adoption frei geben!

ODER

… auf eBay verkaufen!

ODER

… ins Internat verfrachten!

Gestern z.B. war wieder so ein Tag!

Da hat das Pubertier mal wieder Hormonwallungen vom ALLERfeinsten fabriziert. Im Normalfall halte ich das ja aus und ich weiß ja auch: Provozieren & Diskutieren ist in dieser speziellen Lebensphase das wichtigste. Aber es gibt eben so Momente … da reicht es einfach!

Außerdem gibt es eben in diesem Haushalt auch noch das Spanienkind. Ein Sandwichkind, das statistisch gesehen IMMER zu kurz kommt und ständig nach Aufmerksamkeit giert. Den Tonfall des Pubertiers neuerdings 1:1 übernommen hat, zur Zeit zusätzlich irgendwas ausbrütet und Dauerschlapp oder wahlweise Dauergelangweilt ist. Also behalte ich Ihn im Haus, was Ihn unausgelastet und geradezu hysterisch gackernd gegen Abend durch das Haus toben lässt.

Und dazu der Sonnenschein, der gerade aus der Ich-Jammer-ab-16-Uhr-durchgehend-Phase völlig Übergangslos in eine Wut-Phase gewechselt ist, und sich bei JEDEM „NEIN“ augenblicklich theatralisch gummimäßig auf den Boden sacken lässt und den Körper stocksteif anspannend, vor sich hin brummend, versucht sich zusammenzureißen, nicht auszurasten und Ihre Stimmung aber auf diese Art recht laut kund tun muss.

Nun ja, und wenn Mama dann so gegen `kurz vor Abendessen´ auch noch schlechte Laune bekommt (wie sicherlich bereits erwähnt bin ich hungrig leider UNAUSSTEHLICH, und NEIN das liegt NICHT daran, dass ich grade abnehmen möchte!) und DANN alles auf einmal über mich kommt, dann kann es schon mal sein *kleinlautzugeb*, dass der gefürchtete „Lieblings“-Satz rausrutscht:

„JEDER in sein Zimmer, und zwar SOFORT!“

Na ja und da das Pubertier inzwischen RICHTIG wütend wird wenn ich so über sie bestimme und dann mal RICHTIG wütende Kraft auf dem Weg nach oben entwickelt, geht auch schon mal ein Türrahmen zu Bruch, der nun (laut meiner nun ebenfalls entfachten Wut) von Ihrem Taschengeld repariert wird! *ingedankenaufdenbodenstampf*

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Und dann kommen die Zweifel: Habe ich Überreagiert? Mache ich bei der Erziehung vielleicht doch alles falsch? Bin ich zu Ungeduldig? Werde ich Jedem Kind, Jedem Charakter und Jeder Altersklasse überhaupt gerecht?

ABER … wie heißt es so schön: „Gewitter reinigen die Luft“ … so ist das auch nach Stimmungsgewittern im Familienleben, denn danach folgen so Tage …

… an denen sind wir Idylle PUR!

UND

… die sind so, wie ich Sie mir als, noch kinderloser Single auf der Suche nach Mr. Right, ausgemalt hatte!

UND

… SO kitschig und spießig, dass mir schon fast schlecht wird vor Liebe, obwohl Spießer wollten wir eigentlich auf gar keinen Fall werden.

Heute gab es also diesen romantisch triefenden Moment!

Das Pubertier sitzt am Klavier und der Klang der wunderschönen Melodie, die sie inzwischen Fehlerfrei vorklimpert, erfüllt das gesamte Erdgeschoss in warmer Harmonie. Das Spanienkind fegt ungefragt spontan im Wohnzimmer das hereingeflogene Laub zusammen und der Sonnenschein liest am Küchentisch Bücher und summt die klaviergespielte Melodie mit. Mama (also ich) steht in der Küche und bereitet das Essen vor!

Und dann kommt er, der Moment in meinem Herzen! Es ist als würde es platzen vor Liebe, Glück & Freude! Diese Harmonie, diese Ruhe (also ohne Gejammer, Gezeter und Gestreite), dieses Glück! Dieses LEBEN! Dann könnte ich die ganze Welt umarmen!

In einem Comicfilm würden jetzt Herzchen auf Tonleitern durch den Raum fliegen, aus den Augen Sternchen funkeln und ein regenbogenfarbener Glitzerglitter in der Luft liegen.

Ich liebe diese Momente! JA! … DAS ist für mich GLÜCK! In diesen Momenten bin ich restlos und unendlich glücklich.
Und mir wird wieder klar: Doch alles richtig gemacht. 🙂

Und den Türrahmen zahlt ja vielleicht auch die Versicherung!?
*glücklichseufzendglitzeraufhebundnochmalschmeiß*

In diesem Sinne: Kennste, oder? ODER?

Veränderungen der Kinder … oder … Was ich an Urlauben so liebe?

Im Alltag geht leider so vieles unter, und bei drei Kindern, die jedes eine eigene kleine (oder auch große) Persönlichkeit haben, kann ich nur versuchen mich bei Allem was so passiert, in jedes Einzelne hineinzuversetzen. Oft habe ich jedoch das Gefühl das ich so vieles gar nicht mitbekomme, weil ich es wegen Abwesenheit (Schule, Hort, Kindergarten, Freunde treffen) nicht direkt erlebe oder aber es im Alltagswust nicht bewusst erlebe. Denn oft bin ich mit dem Kopf noch bei den Hausaufgaben, dem Elternbrief oder dem was in meinem Büro heute Morgen war, aber eben noch ganz woanders.

Das Pubertier kommt viel später heim als das Spanienkind und Ihr gehört die Zeit wenn die beiden Kleinen im Bett sind, dann ratschen und quatschen wir. Die Abholzeit des Sonnenscheins im Kindergarten habe ich bewusst extra so gelegt, dass ich mit dem Spanienkind mittags Hausaufgaben machen kann und/oder um einfach Zeit für/mit Ihm zu haben. Dem Sonnenschein gehört der Morgen, wenn die Großen in der Schule sind. Dann kuscheln & trödeln wir noch ein wenig, bis sie in den Kindergarten geht.

Aber das sind ja immer nur winzige Momente im Leben meiner Abkömmlinge.

Klar sind auch mal Ferien und Wochenenden. Aber wenn wir die Zuhause verbringen, sind die Kinder draußen oder bei Freunden. Jedes hat so seine altersgerechten Freunde in der Nachbarschaft, und sie mal mehr mal weniger getrennt voneinander unterwegs. Und den Haushalt und alle sonstigen Erledigungen lässt frau Zuhause ja auch nicht einfach liegen und macht mal frei!

Wenn wir dann aber in den Urlaub fahren, erlebe ich die intensivsten Stunden mit meinen Kindern, wie sonst nie! Und in diesem letzten Urlaub fiel mir dabei eine Riesenveränderung auf.

Im Urlaub sind die Kinder ja aufeinander angewiesen. Keine gleichaltrigen Freunde, zumindest nicht am Anfang, und nach anfänglichem Kompetenzgerangel spielen sie auch wirklich gut miteinander.
Bisher waren es die beiden Großen, die gemeinsam Sachen ausgeheckt und umgesetzt haben. Und die Lütte war und blieb lieber in meiner Nähe und beschäftigte sich alleine! Oder aber die Mädels gluckten zusammen, machten Mädchensachen und der Mittlere zog sich mit seiner Beschäftigung zurück.

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Diesmal aber, haben die beiden Jüngsten sehr schnell zueinander gefunden und haben echt tolle Ideen was sie machen wollen. Tja, und die Große … die Große liegt plötzlich neben mir in der Sonne, liest, sonnt, genießt und/oder philosophiert über Gott und die Welt. Eine ganz neue Erfahrung für mich.

Plötzlich erwachsen, oder watt?

Sie kauft im Supermarkt keine grellbunten völlig überzuckerten ausländischen Süßigkeiten mehr von Urlaubsgeld, sondern Nagellack. Sie hat nach 3 Tagen Ihre mitgebrachten Bücher alle gelesen und fragt was ich denn so an Büchern dabei habe. Und sie steht nicht in Allerherrgottsfrühe mit den anderen Beiden am Bett und fragt wann wir frühstücken, sondern macht entweder das Frühstück, oder aber schläft inzwischen noch länger als wir!

Es keimt die Hoffnung auf, dass vielleicht doch aus meiner Chaotenbande irgendwann mal ganz normale Menschen werden. *zwinker*

In diesem Sinne: LÄUFT!