Müsli, Kekse & Schnee! DIE #freitagslieblinge am 20. Januar 2017

Diese Woche war viel zu schnell vorbei! Viel zu viel passiert, viel zu viel erlebt. Aber die schönen Momente darf ich zum Glück heute Revue passieren lassen.

Lieblingsessen

Mein Frühstück bestand bisher aus der obligatorischen Schnitte mit Butter und Honig oder Marmelade. Typisch Deutsch! 😉 Nun aber versuche ich ja abzunehmen und soll bis Nachmittags zwei Portionen Obst gegessen haben. Also gibt es nun ab und zu ein Müsli mit Obst zum Frühstück. Ich muss gestehen, eine schöne Abwechslung in der sonst manchmal langweiligen Routine.


Lieblingsbuch

Ich bleibe im Anette-Fieber! Die schreibt so gut, dass ich mir nun alle Bücher besorgt habe und absolut nicht aufhören kann zu lesen. Die Bild-Zeitung sagte: Sie schreibt göttlich und sehr lustig! Das ist das ALLERERSTEMAL, dass ich der Bild-Zeitung Recht gebe. 🙂 Ich merke vor lauter lesen nicht mal dass ich z.B. den Kaffee ausgetrunken hatte!


Lieblingsmoment mit den Kindern

Da wir den neuen Backofen erst einen Tag vor Weihnachten geliefert bekommen haben, gab es 2016 leider keine Weihnachtskekse. Zumindest keine selbstgebackenen. Und da es die Kinder völlig aus dem Weihnachtskonzept gebracht hatte, haben wir das diese Woche nun nachgeholt und mit viel Liebe verziert!


Lieblings-Mama-Moment für mich

Für letzte Woche war immer wieder Schnee versprochen worden. Es schneite auch, aber es blieb nie liegen. Um so schöner war die Überraschung als wir am Montagmorgen wach wurden und quasi eingeschneit waren. ALLES WEISS! *hiertausendherzchenundschneeflockendenken* WUNDERSCHÖN! Und so dehnte ich das Wegbringen in den Kindergarten des Sonnenscheins aus und genoss auf dem Rückweg die wundervolle Landschaft.


Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Der Sonnenschein wünscht sich einen Fotoapparat. Der steht nun auf dem Wunschzettel. Bis dahin malt sie Fotos von uns. Ich bin die mit der Schleppe, Papa erkennt man am Bauchnabel und die Geschwister stehen weiter hinten. Ich bin schwer beeindruckt von der perfekten Perspektive und das die natürlich kleiner sind auf dem „Foto“ wenn sie weiter hinten stehen. Als ich dann aber frage, ob sie das Foto gemacht hat, sagt sie völlig entrüstet: „NEIN Mama, das ist doch ein Foto von uns allen, das hat Oma gemacht!“ Ok, aber wo bist denn dann du, frage ich sie. Und sie meint kichernd: „Ich bin unter dem Teppich, ich wollte nicht fotofiert werden!“
Ich könnte dieses Kind stündlich knutschen! *vorliebeundstolzfastplatze*


In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

 

… und die Weihnachtsbäckerei! ;-)

Die liebe Sonja von Mama-notes hatte da was auf Facebook zum Thema Weihnachtsbäckerei gepostet, was eine Kommentarflut losgetreten hat und ich machte den Vorschlag, sie solle doch eine Blogparade zum Thema Backen mit Kindern daraus machen! Ich musste Ihr versprechen das ich mitmache! :-*
Gesagt, getan und hier ist mein Beitrag dazu! 🙂

Als Kind habe ich mit meiner Mutter jährliche Backorgien Ende November abgehalten. Als Single habe ich alle paar Jahre mal bei meiner Oma mitgebacken.

Die ersten Jahre als Mutter habe ich die Familien-Traditionsplätzchen meiner Mutter jedes Jahr gebacken. Ich wollte ja schließlich alles richtig machen, und meinen Kindern das gleiche idyllische bezaubernde Weihnachtszeit bieten, wie ich es aus meiner Kindheit kenne! Die sind aber super aufwendig, schwer zu machen und echt knifflig, also nur ohne kindliche Hilfe herzustellen.

Dann kamen die Familien-Traditionsplätzchen aus der Familie des Göttergatten dazu. Ein uraltes Rezept aus dem Backbuch der Ur-Oma, das ich für meinen lieben Ehemann im mein Repertoire aufgenommen habe. Die schmeckten dann aber nicht wie bei seiner Oma damals! Ich hätte bestimmt was anders gemacht als es im Rezept stünde! Und zu dick waren die auch! Die müssen viel dünner ausgerollt werden. *schmoll*
Im nächsten Jahr sollte er mir dann helfen, und als ich versuchte den klebrigen  … weil „mach doch nicht so viel Mehl dran“, ….. superdünn ausgerollten und ausgestochenen Teig von meiner Arbeitsfläche abzulösen, -schrappen, -nehmen, -heben und was auch immer, ohne die Form des Plätzchens von einem filigranen Stern in einen Klumpen zu verwandeln, war mir klar: DIE kann er mal SCHÖN selber machen!

Dann war das erste Kind groß genug um mitzubacken, ich versuchte Ihr die „einfachen“ Assistenzaufgaben zu übertragen, was aber in Genöle, heimlichem Genasche und jeder Menge Zutaten zu unseren Füßen mündete. Und ich war die wahrscheinlich hysterischste Rabenmutter der Welt …. aber DAS war auch keine Lösung und auch das brauchte ich in meiner Küche echt nicht nochmal!

Im Folgejahr habe ich ein einfaches Teigrezept für meinen Thermomix herausgesucht, wir haben stinknormalen Teig gemacht und die Große durfte ausstechen! Diese Exemplare hat dann aber keiner gegessen, die waren viel zu trocken und viel zu langweilig.

Die Jahre darauf musste der Göttergatte nun SEINE Kekse selber backen. Und seit dem backt ER mit den Kindern SEINE Kekse. Erst wird lange ausgestochen, Teig neu ausgerollt und wieder ausgestochen. Nach ca. 16 Minuten hat Kind 2 keinen Bock mehr und geht Lego bauen. Keine weiteren 3 Minuten später fällt Kind 1 ein, dass sie noch ein Referat schreiben muss und Kind 3 ist geschätzte 1,58 Minuten später schlecht von dem ganzen Teig. Zum Schluss werden die Zwischenräume dann auch einfach mal aufs Backblech befördert und gebacken und anschließend wurde dann geraten wie es aussieht.
Der Göttergatte kann besonders gut Australien! 🙂

Ich kaufe mir nun jedes Jahr meine geliebten Dominosteine & Elisenlebkuchen, meine Bande backt mit Papa, Oma schickt ein paar selbstgebackene Plätzchen (damit die armen Kinder auch mal was „GUTES“ bekommen, ich veranstalten meinen Frühjahrsputz in der Küche direkt nach der Papa-Kinder-Adventbäckerei und bin die glücklichste und entspannteste Vorweihnachts-Mutter die ich kenne! *frechgrins*

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In diesem Jahr habe ich wieder geholfen und wir testeten gemeinsam ob eine Pastawalze auch Plätzchenteig gut walzen kann … die Weltkarte war im nullkommanix nachgestellt.
UND die Kids hatten GRÖSSERE Ausstechförmchen im Adventskalender, dann dauert es nicht mehr so lange! 😉

Und wenn ich jetzt zugebe das ich vor lauter Übermut sogar Rolf´s „In der Weihnachtsbäckerei“ angemacht habe und wir alle gröhlend mitgesungen haben, dann höre ich meine Twitter-Timeline bis hierher stöhnen, oder? ODER???

In diesem Sinne:
UND ALLLLEEEEEEE: „In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei …..“ *träller*