Erfolgreiche Woche trotz krankem Kind … #freitagslieblinge vom 12. Mai 2017

DIE #freitagslieblinge im Mai hatte ich mir ja irgendwie sonniger, wärmer und fröhlicher vorgestellt. Ich spreche und lamentiere eigentlich ja nicht übers Wetter. Wetter ist für mich eben so wie es ist und dann ziehen wir uns dementsprechend an, aber dieses Jahr …..! 🙁

Der Sonnenschein bekam in der ersten Nacht der Woche Besuch von Herrn Pseudo-Krupp und damit war klar wie die Woche läuft. *hmpf* Er blieb ein paar Tage, im Kindergarten geht Keuchhusten rum und wir waren zur Kontrolle beim Kinderarzt. Glück im Unglück! Der KH ist es nicht, aber sie ist zu alt für PK und nun müssen wir im Herbst einen Allergietest machen. Ey, ich bin echt zu alt für solche Nächte. Ich bin schon seit Jahren nicht mehr sooooo müde gewesen. In meinem übernächtigten Wahn habe ich sogar aus Versehen alle neue Texten für die neue Website gelöscht! *heul* ABER ich habe trotzdem alles fertig bekommen was ich mir vorgenommen hatte, das Hustelinchen war nämlich ab Donnerstag dann wieder Fierberfrei und im Kindergarten.

Und ich musste leider die Teilnahme an der schönsten, besten und tollsten Bloggerkonferenz für Familienblogger in Berlin absagen. Ich wollte mir eigentlich ein schönes Mama-hat-frei-Wochenende gönnen, aber … erstens kommt es anders …

Um so mehr brauche ich mal wieder diesen positiven Rückblick auf die Woche.

Lieblingsessen

Alte Dresdner-Leithe-Regel: Kranke Kinder wünschen sich Pancakes – kranke Kinder bekommen Pancakes! Ich musste mir nur schnell Eier bei der Nachbarin leihen, weil die Lütte nicht alleine bleiben wollte und ich sie aber auch nicht zum einkaufen schleppen mochte, und dann gings los. Und um die Laune zu heben haben die uns total lieb angelächelt. Ist doch lieb, oder?

Lieblingsbuch

Ich liebe Dora Heldt. Ich liebe Heinz und seine Sippe und seine schrullige Art und seine Sprüche und …! *hach* Und was soll ich sagen, Dora kann auch Krimi! Echt gut! Aber der Knaller: Heinz und Konsorten dürfen Nebenrollen spielen! Ich bin entzückt! 🙂

Lieblingsmoment mit den Kindern

Unsere Kinder müssen um 20:00 in Ihren Betten liegen! Egal wie alt, egal was sie dort dann machen (lesen, spielen, Hörbuch hören), ab 20:00 Uhr ist Elternzeit! Natürlich kommt ab und an mal wieder eines runter und hat wahlweise was vergessen, noch wahnsinnigen Durst, noch eine Frage, unerklärliche Schmerzen, seltsame Stellen am Bein, usw. usf.! Und wir werden dann auf Dauer auch mal sauer!
Diese Woche aber stürzten alle drei Kinder völlig aufgeregt ins Wohnzimmer: „Mama, Papa DAS MÜSST IHR SEHEN!“ Nach TAGEN, ach was sag ich WOCHEN, gab es ein wenig Sonne und diese ging so wunderschön unter am Berg Hügel gegenüber, dass wir das gemeinsam genossen und Fotos machten.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Ich bin schon seit Jahren den ganzen Vormittag und sehr oft auch bis in den frühen Nachmittag alleine Zuhause. Aber dann habe ich Termine, Telefonate, arbeite im Homeoffice oder gehe zum Sport. Ab ca. 14:00 Uhr ist hier wieder Remmidemmi und ich bin ansprechbar für Hausaufgaben, Hunger- und Durstgelüste, „Mama wo ist denn…“-Fragen, Wäsche, Einkaufen & Kinder-Termine. Doch diese Woche hatte ich plötzlich ca. eine ganze Stunde totale Stille im Haus. Keiner da! Alle irgendwie ausgeflogen. Bis ich es so richtig gemerkt und mir einen Kaffee gemacht hatte war es natürlich schon wieder vorbei, aber den Kaffee habe ich sehr entspannt genossen und Ihn ohne Kontrolle von Arbeitsheften, Saftflecken auf dem Tisch oder streitenden Kindern im Hintergrund dann warm getrunken!

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Ich habe einen neuen Kollegen! Darf ich vorstellen Herr Eichelhäher! Der sitzt seit Mittwoch immer im Flieder vor meinem Bürofenster und beobachtet den Innenhof. Ich habe gegoogelt, dass sind DIE Vögel, die alle möglichen Geräusche nachmachen. Und nun überlege ich was ich Ihm beibringe!? *kicher* IDEEN werden noch angenommen.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Müsli, Kekse & Schnee! DIE #freitagslieblinge am 20. Januar 2017

Diese Woche war viel zu schnell vorbei! Viel zu viel passiert, viel zu viel erlebt. Aber die schönen Momente darf ich zum Glück heute Revue passieren lassen.

Lieblingsessen

Mein Frühstück bestand bisher aus der obligatorischen Schnitte mit Butter und Honig oder Marmelade. Typisch Deutsch! 😉 Nun aber versuche ich ja abzunehmen und soll bis Nachmittags zwei Portionen Obst gegessen haben. Also gibt es nun ab und zu ein Müsli mit Obst zum Frühstück. Ich muss gestehen, eine schöne Abwechslung in der sonst manchmal langweiligen Routine.


Lieblingsbuch

Ich bleibe im Anette-Fieber! Die schreibt so gut, dass ich mir nun alle Bücher besorgt habe und absolut nicht aufhören kann zu lesen. Die Bild-Zeitung sagte: Sie schreibt göttlich und sehr lustig! Das ist das ALLERERSTEMAL, dass ich der Bild-Zeitung Recht gebe. 🙂 Ich merke vor lauter lesen nicht mal dass ich z.B. den Kaffee ausgetrunken hatte!


Lieblingsmoment mit den Kindern

Da wir den neuen Backofen erst einen Tag vor Weihnachten geliefert bekommen haben, gab es 2016 leider keine Weihnachtskekse. Zumindest keine selbstgebackenen. Und da es die Kinder völlig aus dem Weihnachtskonzept gebracht hatte, haben wir das diese Woche nun nachgeholt und mit viel Liebe verziert!


Lieblings-Mama-Moment für mich

Für letzte Woche war immer wieder Schnee versprochen worden. Es schneite auch, aber es blieb nie liegen. Um so schöner war die Überraschung als wir am Montagmorgen wach wurden und quasi eingeschneit waren. ALLES WEISS! *hiertausendherzchenundschneeflockendenken* WUNDERSCHÖN! Und so dehnte ich das Wegbringen in den Kindergarten des Sonnenscheins aus und genoss auf dem Rückweg die wundervolle Landschaft.


Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Der Sonnenschein wünscht sich einen Fotoapparat. Der steht nun auf dem Wunschzettel. Bis dahin malt sie Fotos von uns. Ich bin die mit der Schleppe, Papa erkennt man am Bauchnabel und die Geschwister stehen weiter hinten. Ich bin schwer beeindruckt von der perfekten Perspektive und das die natürlich kleiner sind auf dem „Foto“ wenn sie weiter hinten stehen. Als ich dann aber frage, ob sie das Foto gemacht hat, sagt sie völlig entrüstet: „NEIN Mama, das ist doch ein Foto von uns allen, das hat Oma gemacht!“ Ok, aber wo bist denn dann du, frage ich sie. Und sie meint kichernd: „Ich bin unter dem Teppich, ich wollte nicht fotofiert werden!“
Ich könnte dieses Kind stündlich knutschen! *vorliebeundstolzfastplatze*


In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

 

Von wegen Kinderfrühförderung *kopfschüttel* … DAS ist reiner Elternschutz!!! #satire #könntepriesenvonhumorenthalten

Eltern überfordern schon Kindergartenkinder mit Chinesisch-, Ballett- und/oder Instrumentalunterricht? Später dann die motivierten Fußballmütter, die Ihren Nachwuchs dreimal die Woche zum Training und am Samstag im Morgengrauen dann zum Spiel fährt? Soweit zumindest das Klischee!

Was machen die anderen Mütter eigentlich? Dessen Töchter und Söhne nicht Fußball spielen? Ich kenn mich da nicht aus, ich erfülle als Rabenmutter solche Klischees ja immer nicht. *zwinker*

Förderung? Weiterbildung? Vorbereitung aufs Leben?

P.A.P.P.E.R.L.A.P.A.P.P.!!!!

Ich sag Euch jetzt mal was! *flüster* Aber das muss jetzt echt ma unter uns bleiben! *vorsichtigumguck*

Da geht es gar nicht um die kindliche Frühförderung, damit die später dem Stress und den Anforderungen unseres ach so stressigen und hochtechnisierten Lebens gewachsen sind. Es geht auch nicht um den sportlichen Ausgleich, den das Kind doch dringend benötigt weil es Vormittags eingepfercht in Schule, KiTa, KiGa, Krippe, Hort, und wie sie alle heißen … ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen das die Bedeutungen von Bundesland zu Bundesland verschieden sind, oder bin nur ich zu doof mir zu merken ob mein Kind nun in eine Kindertagesstätte geht oder in den Kindergarten? … ich schweife ab, sorry. Also zurück zum Thema. Sport, Musikunterricht, Ausgleich, Förderung, du erinnerst dich?

Es geht gar nicht darum den Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.

Nein! Es sind die Eltern, überwiegend halt Mütter, die sich schützen und beschäftigen wollen!

Schützen vor entweder der gähnenden Langeweile, die Zuhause entsteht wenn das Kind die Faszination von Schlüsselbunden, Tupperschüssel-Schrank-ausräumen und den Bauklötzen verloren hat. Und schützen vor der Zeit, die die Eltern sonst weiterhin auf den Spielplätzen dieser Welt mit Bio-Apfel-Schorle-Trinkflasche & Tupperdosen voller Möhren- und Apfelschnitzen verbringen müssten. ODER, noch schlimmer, da wo der Haushalt nach Aktivität schreit. Da wo Mountains Mc Wash auf Ihre Erklimmung warten. Da wo die Wollmäuse in den Ecken Samba tanzen. Da wo Wasch- und Spülmaschine verzweifelt um Beachtung piepen.

Nein! Die Latte-Macchiato-Mütter sitzen lieber am Spielfeldrand und ratschen mit den anderen Müttern die auf Ihren Elfmeter-Profi warten. Man kennt sich schließlich aus der Krabbelgruppe oder vom Spielplatz. Oder, aber sie arbeiten heimlich in einer stillen Ecke beim Ballettunterricht noch etwas am aktuellen Projekt auf dem mitgebrachten Laptop. Oder hocken mit dem Smartphone und einem schönen Kaffeebecher in aller Ruhe vor der Musikschule/Tanzschule/Vereinshaus im Auto. Auf dem Beifahrersitz natürlich. Da is mehr Platz! Und im Winter dann schööön mit Sitzheizung. *genhimmelflöt* Und jetzt ma ganz unter uns: Die Profimütter suchen sich natürlich eine Sportart oder Sprach- und Musikschule, die in unmittelbarer Nähe eines hübschen Cafés ist.

AUSSERDEM: Zuhause ist es doch gerade mal so schön aufgeräumt. Wenn man die Kinder nun direkt nach der Kita-Hort-Schul-Krippen-Abholung mit dem Mama-Taxi DIREKT zum Sport-Instrument-Fremdsprachen-Unterricht fährt, um anschließend noch Hausaufgaben, bzw. direkt Abendessen zu machen, dann kann man die Bande direkt ins Bett (o.k. ab und an vielleicht mit Umweg über Sandmännchen & Co.) verfrachten ohne in der auch von Eltern viel genutzten Peripherie der Wohnung Spuren zu hinterlassen.

Endlich mal 24 Stunden am Stück eine aufgeräumte Wohnumgebung! *träum*

Und was machen die Kleinkindmütter, die noch so Zwerge haben, dass sie die noch gar nicht irgendwo abgeben können? – Ganz einfach: IKEA! Warum haben die wohl diese Spielinsel-Häuschen mit der Tischkante drumherum erfunden? Da können zur Not sogar die großen Kinder im Bällebad abgeladen werden.

Für weiter Tricks und Nebenwirkungen fragen Sie bitte eine erfahrene Mutter aus Ihrer Nachbarschaft.

In diesem Sinne: Jetzt wissta´s! 😉 Und wenn du das nächste Mal eine Mutter mit Laptop neben dem Ballett-Unterricht siehst … wink mir ruhig zu!