Wann hören wir endlich auf mit der Unterscheidung von Jungs und Mädchen? #MUTICH

Wozu brauchen wir die Unterteilung in Jungs und Mädchen denn überhaupt?

Ja *augenroll* es ist wissenschaftlich erwiesen, dass männliche Wesen mehr Muskelmasse haben bzw. aufbauen können, also „stärker“ sind. Es ist ebenso wissenschaftlich erwiesen, dass bei Frauen beide Gehirnhälften viel stärker miteinander vernetzt sind, wir also „anders“ denken. Das zu beachten wenn man von unterschiedlichen Lernständen bei Kindern spricht, oder eben lieber den männlichen Kollegen bittet den schweren Karton in das obere Archivregal zu heben, finde ich macht total Sinn.

Aber Frauen/Mädchen als das „schwächere Geschlecht“ darzustellen ist doch der Keim aus dem dann der Gedanke entsteht, Frauen/Mädchen wären weniger wert.

An der #metoo-Debatte wollte ich mich hier auf dem Blog nicht beteiligen weil mir dort sehr vieles gar nicht gefallen hat und mir das auch viel zu feministisch diskutiert wurde. Aber nun ist mir letzte Woche dieser Ethik-Test in die Facebook-Timeline gespült worden, und geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Und, HEY, wenn wir an diesem bekloppten Denkschema nicht langsam arbeiten, dann wird sich auch bei #metoo so schnell nichts ändern.

Typisch Mädchen, typisch Jungs – Brauchen wir das wirklich?

Was mich immer wieder in meinem Leben ärgert ist, dass es noch immer dieses Schubladendenken bei Jungs und Mädchen gibt. Schon als Kind habe ich nicht verstanden wieso ich als Mädchen Sonntags abtrocknen helfen musste und meine Brüder nicht. Dieses „Mädchen tragen rosa und Jungs eben blau“ kotzt mich schon immer an. Versteh mich nicht falsch! Wenn die Kinder das möchten? BITTE, sollen sie machen! Es scheint eh hormonell bedingt so zu sein, dass Mädchen nun mal auf rosa stehen. Aber wieso kommentieren die Menschen es abfällig, wenn der Sohn ein rosa T-Shirt (wohlgemerkt aus der JUNGS-ABTEILUNG!) trägt oder die Tochter Fußball spielen möchte.

Meine Älteste war nie das „typische Mädchen“, einerseits war ich traurig dass sie ungern Kleider trug, aber insgeheim war ich froh, dass so der Sohn dann Vieles auftragen konnte. Das die Jüngste nun in einer glitzernden rosaroten Mädchen-Wolke lebt ist Ihre Entscheidung. *schmunzel* Genauso wenig habe ich aber auch mit der Wimper gezuckt als der Sohn im Kindergartenalter unbedingt Haarspangen haben wollte! „Oder wofür gibt es dann auch blaue Haarspangen, Mama?“ Das hat er im KiGa dann aber nur einen Tag getragen, denn dann waren die Lästereien von den anderen Kindern (und ich befürchte auch Erzieherinnen) doch stärker. Leider!

Genau wieder Nachbarssohn, der ausgelacht wurde, weil er eine Puppe zum Spielzeugtag mitbrachte.
WARUM?
Wollen wir Frauen nicht, dass die Väter sich viel intensiver mit Kindererziehung und Hilfe im Haushalt beteiligen? Wie sollen die das wollen, wenn schon die Puppe oder das T-Shirt als „Mädchenkram“ anerzogen wurde?

Wenn wir aber doch bitte endlich damit aufhören könnten Berufe, Tätigkeiten, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Einkommen, Aufgaben, Charaktereigenschaften, Möglichkeiten,  … dem Geschlecht zuzuordnen, dann hätten wir es doch alle sehr viel einfacher. Oder?

Oder gibt es Bereiche wo es wichtig ist diesen Unterschied zu machen?

Mir fällt keiner ein! Dir?

Es gab in letzter Zeit wieder mehrere Situationen, die sich fest und negativ in meinem Hirn eingebrannt haben.

Situation 1: Wir haben eine Wohnung gekauft. Als Ehepaar stehen wir beide im Kaufvertrag, im Kredit, im Grundbuch, usw. Der GG konnte dann aber zum Übergabetermin der Baugesellschaft nicht mitkommen. Ich wurde begrüßt mit den Worten: „Ach Frau Leithe, schön dass sie gekommen sind, sie vertreten also Ihren Mann?“ *sprachlosguck*

Situation 2: Ich als Mutter kümmere mich um alles was die Kinder betrifft und das ist überwiegend ja auch in anderen Familien noch so. Alle offiziellen Formulare in diesem Land fangen aber mit einem Feld für den Vater an. Könnte da nicht wenigstens Elternteil 1+2 stehen?

Situation 3: Wir bekommen Weihnachtspost von einer meiner Tanten. Auf dem Umschlag steht: Familie [Vorname des GG] Leithe, von MEINER Tante, die Ihn erst einmal in Ihrem Leben kurz gesehen hat. Ich schreibe in den Anschriften immer nur Familie und den Namen oder beide Vornamen und den der Frau bewußt zuerst. Beim Händeschütteln gibt man doch auch der Frau erst die Hand, warum ist ER dann immer der der die Post bekommt.

Wie siehst du das? Fallen Dir solche Sachen auch auf?

Beteilige Dich gerne an meiner hier beschriebenen Aktion #MUTICH, hinterlasse im Kommentar Deine Geschichte dazu, schick mir gerne alles was dir auffällt, teile diesen Beitrag mit dem Hashtag oder blogge selber zu dem Thema, ich verlinke dann gerne alles.

Heute ist der Elternabend zum Ethik-Test, ich bin gespannt was ich morgen hier berichten kann. 🙂

In diesem Sinne: Wenn wir solche Unterrichtsmaterialen in den Schulen haben, um den im Lehrplan vorgeschriebenen Themenbereich „Sich positionieren zur Befindlichkeit als Mädchen/Junge“, dann „Gute Nacht Deutschland“!

KiKo 🌟 Adventskalender 🎄 Tür 16 🌟 Buch – Wenn´s ein Junge wird, nennen wir Ihn Judith

Lustigstes Buch 2017 im KiKo-Adventskalender

Hinter Türchen 17 steckt das lustigste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich durfte Christian letztes Jahr persönlich kennenlernen und eigentlich wollten wir ja ein Internat für Pubertiere gründen, aber er musste erstmal die Schwangerschaft verarbeiten bevor er sich der Pubertät widmen kann. In seinem Buch hat er uns nun endlich erzählt was eigentlich zum „Familienbetrieb“ geführt hat.

In seinem gleichnamigen Blog berichtet er uns dieses Jahr mehr als humorvoll (es ist auf gut deutsch gesagt zum totlachen und rettet mir jede Woche mit meiner Familie!) wie das Familienleben so ist. Ja, und in seinem Buch geht es eben um das Leben vor dem Leben als Familie. Wie sie erfahren haben, dass sie eine werden und welche Hürden „der arme Mann“ dann so zu nehmen hat. Muss funktioniert haben, denn der Blog erzählt noch immer so saulustig wie es zugeht im Familienbetrieb.

„Wenn´s ein Junge wird, nennen wir Ihn Judith!“ Ist ein MUSS in jeder Lyrikwand einer Familie.

Er bekommt in meinem Gewinnspiel den längsten Ansagetext, denn er hat auch die schönste Widmung in mein Exemplar geschrieben. *rotwerdundimmernochfreu*

Und so kannst DU bei mir Dein Exemplar gewinnen.

Trage Dich einfach bis Dienstag, 19.12.2017 im blauen Kasten mit Deiner E-Mail und Namen ein. So nimmst du ganz automatisch an der Verlosung teil und erhältst eine Mail wenn du gewonnen hast. 🙂

Erhöhe Deine Chancen in dem du diesen Blogbeitrag in den diversen Sozial-Media-Kanälen mit dem Hashtag #kikoadvent teilst. Für jeden geteilten Beitrag den ich (mit #kikoadvent) finde erhältst du ein weiteres Los! 🙂

Das ist der Adventskalender von KiKo und der Familienmanagerin.

Die schönen Dinge, die ich aus Aktionen, Zusendungen und goodiebags von Konferenzen habe, werden dieses Jahr endlich verlost. Es geht um Bücher, Spiele und vieles mehr.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Falls du die Auslosung nicht abwarten möchtest oder noch nach Geschenken für Weihnachten suchst, kannst du das Buch hier natürlich gerne direkt kaufen:

In diesem Sinne: Viel Glück und viel Spaß beim spielen!

 

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Der frühe Vogel kann Mutter inzwischen mal … ODER … Jedes Kind kann irgendwann länger schlafen!

NEIN! Ich bin nicht der frühe Vogel! Das sind, bzw. waren meine Kinder mal!

Ja liebe Mitmütter kleiner Kinder DAS wird besser mit der Zeit!

Diesen Text schrieb ich vor 3 Jahren, da waren meine Kinder 3, 6 & 9 Jahre alt.

Es ist so, dass ich jeden Morgen unter der Woche von mehreren Weckern geweckt werde. Der Erste ist der Radiowecker meines Göttergatten, welcher mich schon mal langsam aus der Tiefschlafphase holt. Der Zweite (ca.5 Minuten später) ist ebenfalls von meinem Nachbarschläfer, der IHM sagt dass er JETZT aufstehen muss! Und *staun* das tut der dann auch! Unfassbar, so was kann ich gar nicht. Für MICH ist DAS der Moment in dem ich wahrnehme das der Radiowecker leider schon an ist! *gähn* Dann klingelt als Dritter (gefühlte 3 Sekunden später aber in Wirklichkeit sind es ca. 4 Minuten *augenfestezukneif*) mein Wecker, den ich aber SOFORT mit einem Wink über den Sensor zum Schweigen bringe und mich schnell nochmal auf die Seite umdrehe bis zum automatischen Erinnerungs-Alarm (nach 3 Minuten) und bereite mich seelisch und moralisch auf das Öffnen der Augen vor! *augenreib* Dann stehe ich auf und gehe die Kinder wecken, die wohlgemerkt auch von Ihrem Vater schon jeweils angesprochen wurden. Nach dem ich mir dann die Zähne geputzt habe rufe ich ein lautes „JETZT“ über den Flur (von wem haben sie das nur? *zwinker*) und dann trudeln nach und nach verschlafen brummelnde Kinder mit dem entzückenden Barfuß-Kinder-Geplatsche im Badezimmer ein!  Völlig schlaftrunken werden da schwankend die Zähnchen geschrubbt. Langsam öffnen sich auch die letzten Äuglein und wer nicht auf der Badematte wieder eingeschlafen ist versucht unter müdem Gejammer, mit wieder geschlossenen Augen die Socken in Richtung Füße zu bringen. Wenn die müde Bande es dann tatsächlich bis zum Frühstückstisch geschafft hat, wird weitergejammert und gezetert: „Ich bin noch sooooooo müde….“. Diese Zeremonie vollzieht sich allmorgendlich unter der Woche so zwischen 05:45 Uhr (wenn der Erste Wecker dudelt) und 06:25 Uhr (wenn wir zum Frühstück wanken!)

Jaaaaaah *verlegenmitderlockespiel* ….. UND AM WOCHENENDE *böseguck*… steht um 05:58 Uhr das erste Kind hellwach an meinem Bett und ich schrecke völlig erstarrt aus meinen süßen Träumen um die Frage: „Darf ich…. (den unwichtigen Teil erspare ich Ihnen…..)?“ mit einem bösen Brummen zu beantworten und mich wieder umzudrehen. Um 06:07 Uhr kommt das 2. Kind und hat ebenfalls ein GANZ WICHTIGE Frage die sich auf GAR KEINEN FALL erst um 09:00 Uhr an einem Samstagmorgen klären lässt. *seufz* …  bis um 06:35 Uhr versuche ich verzweifelt wieder einzuschlafen, als ich es um 06:40 Uhr endlich geschafft habe wird nebenan die Legokiste auf dem Holzboden ausgekippt! *einatmenausatmen*

Und die eigentliche Frage ist doch: „Warum sind die nur am Wochenende um diese Uhrzeit topfit?

Sollte ich denen Sonntagabend vielleicht eintrichtern das morgen noch Wochenende ist, damit sie an einem Montagmorgen einfach auch mal um 06:00 Uhr so fit sind wie am Wochenende?

Alles wird gut

Du kennst das? Du bist auch so genervt wie ich damals? Dann kann ich Dich beruhigen. Heute sind meine Kinder 6, 10 & 13. Unter der Woche hat sich nichts geändert, aber am Wochenende schlafen die Mädels wie ich bis mindestens 09:00 Uhr und der Sohn hat die Pflicht nach dem aufstehen (so gegen 07:00 Uhr) sofort nach unten zu verschwinden und sich ruhig zu verhalten. LÄUFT!!!

In diesem Sinne: Halte durch!