Mütter, von Auslauf-Modellen umzingelt!

Auslaufmodelle

Diesen Text habe ich schon vor 3 Jahren geschrieben und heute wiederentdeckt. Viel Spaß beim lesen! 🙂

Bei mir ist eine dicke Erkältung im Anmarsch und ich habe beschlossen mich heute einfach mal auszuruhen um vielleicht verhindern zu können, dass ich mich den Rest der Woche mit Kopf-und-Glieder-und-so durch mein Leben schleppe! Aber kaum hatte ich das verkündet, nahm prompt mal wieder das Schicksal seinen Lauf!

Obwohl … erst einmal war die restliche Familie so lieb mir nicht nur den Sonntagskaffee ans Bett zu bringen, sondern gleich das ganze Frühstück! *kurzfreu* Leider blieben sie direkt Alle bei mir um mit mir im Bett zu frühstücken! *hmpf* Na gut dachte ich, wenn wir damit fertig sind verschwinden sie alle und ich kann etwas Augenpflege betreiben und die müden Lider einfach senken! *träum*

Aber denkst´e! *böseguck* Auf dem Weg zum stillen Örtchen kam ich am Wäschebad vorbei, aus dem mich demonstrativ-synchron-blinkend die Waschmaschine und der Trockner daran erinnerten das ich a) gestern Abend vergessen habe sie auszuräumen und b) die nasse Wäsche nun mal dringend umgeräumt, bzw. aufgehängt werden müsste! Bei näherem Hinsehen musste ich dann leider auch noch feststellen das vor der Waschmaschine eine Flüssigwaschmittel-Pfütze angetrocknet war und vom Bullaugenfenster abwärts eine schmierige blaue Spur verlief! *staun* O.k. eins nach dem Anderen! Erst das Örtchen, dann das Frühstück, dann die Wäsche!

Als ich ins Bett zurück schlüpfe lande ich auf Krümelgebirgsketten die sich durch mein Bett ziehen, entdecke einen Kakao-See auf dem Fußboden und die letzten Spuren vom Nutella-Brot sind mitten auf der frisch bezogenen Bettdecke. Ich muss nicht erwähnen, dass wir Frühstück im Bett NIE machen wenn das Bett eh demnächst neu bezogen werden muss, sondern IMMER wenn es frisch bezogen ist, oder?

Na gut, dann eben doch aufstehen, anziehen, Wäsche machen! *augenroll* Und die Herren unter uns hätten da ja auch noch den klitzekleinen Wunsch, ob ich vielleicht, eventuell, nur ganz kurz, mal schnell die Haare schneiden könnte! O.k., bin ja eh jetzt wach und auf!

Also das übliche Morgenritual mit den diversen Bürsten für Zähne & Haare, anschließend Schafe scheren und dann mal ran an die Wäsche! Trockner aus- und Waschmaschine umräumen ohne die Pfütze zu treffen. Dann Pfütze wegmachen um mich anschließend fragen warum ich das nicht zuerst gemacht habe. Aufstehen und schwindlig werden. Ignorieren und weitermachen! Wo zum Teufel kommt das Waschmittel her? Ich habe eine Maschine mit integriertem Flüssigwaschmittel-Tank in der Schublade die das dann selber dosiert und so. Bevor ich den Kundendienst rufe lasse ich aus beiden Tanks nun erst mal das Waschmittel ab, wovon die Hälfte natürlich wieder auf dem Boden landet. *augenroll* Ich wasche die Tanks aus und gucke dann eben heute Nachmittag nach dem trocknen, ob es nur an meiner unterlassenen Pflegeleistung lag. Die Schublade soll nämlich laut Pflegerubrik in der Gebrauchsanweisung regelmäßig gereinigt werden, und ich habe es heute zum ersten Mal gemacht und ich verrate Euch NICHT wie lange die schon für uns tätig ist! *frechgrins*Frü

Und wie immer in diesem Raum läuft mein Blogger-Hirn auf Hochtouren und mir wird klar, dass ich nur noch von AUSLAUF-Modellen umgeben bin! Letzte Woche lief Wasser aus dem Trockner (laut meinem mir angetrauten Maschinenbauingenieur pflege ich auch dieses maschinelle Hilfsmittel viel zu wenig!), die Nase unseres Sohnes läuft seit einer Woche und auch aus unserem Toiletten-Trainings-Kind läuft ab und an noch was aus!

Bin ja mal gespannt was ich nächste Woche wischen darf!

Apropos *schreck* der Kakao-See trocknet grad im Laminat fest!

Und vom Zustand der Küche nachdem die von wilden Frühstücksmachern überfallen wurde werde ich mich auch noch überzeugen müssen!

Ach, wär ich doch im Bett geblieben! *seufz*

Ich verschwinde jetzt ohne Umweg über die Küche im Bad und lasse mir eine Wanne ein! *fröhlichwink*

In diesem Sinne: Was läuft bei Dir so?

Geschenkidee für Teenager & Pubertiere #werbung

Ja, wir diskutieren mit unseren Kindern oft und ausgiebig über Mediennutzung! Ja, ich weiß ich schulde noch immer den Beitrag über unsere Art der Medienerziehung *schäm*, aber ich komme in der Vorweihnachtszeit einfach nicht dazu.

Hier nur die Kurzversion: Die beiden Großen dürfen täglich eine Stunde und die Lütte eine halbe Stunde fernsehen, tabletspielen oder am Handy daddeln. „DieAnderendürfenallevielmehr“- & „IhrseiddiegemeinstenElternderWelt“-Gemaule selbstverständlich täglich inklusive! Da meine Ansichten also so GANZ ANDERS sind, als die meiner Kinder, ist hier immer STIMMUNG! 😉

Als ich nun von KOSMOS gefragt wurde, ob unsere TeenagerTochter nicht Lust hätte den neuen Experimentierkasten KomsoBits auszuprobieren, kam prompt von Ihr die Frage: „Das wird dann aber nicht von meiner Medienzeit abgezogen!?“ *augenroll* Zum „spielen“ mit dem Kasten gehört nämlich auch ganz viel „spielen“ am Tablet oder Handy! *schmunzel* Ist aber im Endeffekt schon fast pädagogisch wertvoll! Zumindest wenn sie später mal was mit Computer machen möchte! 🙂

Und so, wie ich auf langen Autofahrten, oder wenn die Kids hier krank aufm Sofa im Homeoffice liegen, mal Ausnahmen durchgehen lasse, durfte diese Testzeit von Ihr zusätzlich genutzt werden. Was selbstverständlich zu beleidigten Mienen bei den jüngeren Geschwistern führte, da die noch nicht dürfen. Dieser Experimentierkasten ist nämlich empfohlen ab 10 Jahren! Das macht auch echt Sinn, denn hiermit lernt man die Computer-Programmiersprache.

Der Experimentierkasten

201610150790Man braucht ein Handy oder Tablet mit iOS7 oder Android 4.3 und einen internetfähigen PC. Als das Paket ankam, lag das alles bereits startklar und vollgeladen bereit. Mit großer Vorfreude wurde das Paket direkt ausgepackt.

201610150791Das Spiel ist sehr sehr gut verpackt, es handelt sich schließlich um empfindliche Computerteile.

201610150792Außerdem gibt es jede Menge Erklärungen und Beschreibungen.

201610150793Die Geschwister ließen sich natürlich nicht so leicht abschütteln, sie weichen nicht von der Seite der Testperson.

201610150798Nach erstem Zusammenbauen und Tabletdaddeln wird mein PC in Beschlag genommen.

201610150795Und dann geht es zurück an die Experimentierbox und das Tablet.

Alle sind begeistert und ungelogen den ganzen Tag beschäftigt.

 

Und das sagt die Testperson

Wie es funktioniert hat die TeenagerTochter für Euch aufgeschrieben:

Der Kasten beginnt damit die einzelnen Kleinteile zusammenzubauen, dann kann man los legen. Als erstes lädt man sich eine App auf sein Handy oder Tablet und verbindet sich mit der Steuerung. Danach spielt man die einzelnen Level durch.wald2_rgb Dabei lernt man in den Spielen, bei einzelnen Aufgaben, die Computersprache die man dann im zweiten Schritt anwenden muss. Der zweite Schritt läuft folgendermaßen ab: Man lädt sich eine Software auf den Computer und startet sie. Danach gibt es Aufgaben-Anweisungen im Heft aus dem KosmoBits Kasten die man auf dem Computer schreibt und dann in die Fernbedienung einspielt. code_rgbDort lernt man sehr coole Sachen über Computersprache und wie kompliziert das alles ist, diese Chips zu programmieren. Dieser Kosmos Kasten ist sehr hilfreich wenn man (wie ich) Probleme in Informatik hat.

Nutzen werd ich das nun in meinem Versteck für die Weihnachtsgeschenke. Die Sensoren werden überwachen ob irgendjemand heimlich an meinem Schrank war.
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Als Mutter finde ich natürlich Spielzeug super, welches meine Kinder begeistert und lange beschäftigt! *zwinkerzwinker* Aber mal im Ernst, ich bin wirklich überzeugt von dem Produkt. Die TeenagerTochter war so neugierig, dass sie gar nicht mehr aufhören konnte und ohne es zu merken Programmiersprache gelernt hat. Ich bin sehr gespannt ob Ihr das auch für die nächste Arbeit in Informatik hilft.

In diesem Sinne: Danke KOSMOS, dass wir die Box testen durften und für die vielen anderen tollen Sachen, die Ihr für Kinder macht. Immer sehr lehrreich und trotzdem unterhaltsam.
kosmos_logo_quer_rgbsponsored Post

Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Socken sortieren & zuordnen #kikomomtipp

Wie ich mich hier bereits vor über zwei Jahren aufgeregt hatte, habe ich mit meiner süßen kleinen Großfamilie pro Woche 80 (in Worten ACHTZIG!!!) Einzelsocken die ich als Paar zusammenfügen und dann in den entsprechenden von fünf Kleiderschränken einzusortieren habe. *hmpf*

O.k. … drei Stück, frisst wöchentlich im Schnitt die Waschmaschine!
Macht also 77 Einzelsocken pro Woche! *würg*

Das war vor ein paar Jahren noch recht o.k.! Die niedlichen klitzekleinen rosa oder weißen Baby-Söckchen gehörten dem noch viel niedlichereren Sonnenschein. Die blauen Strümpfe mit den Flecken die nicht mehr rausgehen dem männlichen Spanienkind und die restlichen bunten Kindersocken, die eher an meine Schuhgröße erinnern dem Pubertier! Die schwarzen Socken dem Göttergatten und die einfarbigen Damensocken eben mir!

Als Kommentar bekam ich bei dem Socken-Blog-Beitrag seinerzeit einen tollen Tipp! Den gebe ich heute gerne an Dich weiter, denn nachdem wir das Spiel nun seit zwei Jahren mehr oder weniger spielen, kann ich sagen: JA, es hat viel Arbeit erspart.

Der Sockenclip ist der Tipp des Tages!

20160613_161405Jeder klippt Abends wenn er die Socken auszieht einen Clip an seine Socken, die werden dann so als Paar gewaschen und man spart sich die Paar-Sucherei.
So der Plan! *lach*
Das klappte, bis das Pubertier vor einigen Monaten die ersten pubertären Hormonschübe bekam und sich plötzlich weigerte diesen Clip zu benutzen!

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O.k. dachte ich dann schließen wir einen Deal: Ab sofort müsse sie keinen Clip mehr benutzen, dann aber für uns ALLE und IMMER die Socken sortieren. Denn ich halte es für Unzumutbar, dass ich die anderen Familienmitglieder weiterhin zwinge den Klipp zu nutzen und Sie nicht mehr!
So hatte sie also nun die Aufgabe und stellte mir alle zwei Wochen den sortierten Eimer wieder hin.

20160613_161335 20160613_161448Meistens zumindest!

Manchmal mache ich dann doch auch mal schnell mit und inzwischen … wo die Kinder größer geworden sind, sich die Fußgrößen nicht nur rapide vergrößert, sondern auch mit extrem knappen Unterschieden angeglichen haben, und auch der Farbgeschmack sich drastisch und gendermäßig verändert hat … ist das leider gar nicht mehr so einfach zuzuordnen wem hier welche Socken gehören. *seufz*
Die sehen jetzt quasi alle gleich aus. Das Spanienkind und das Pubertier haben den gleichen Farb- und Formgeschmack wie ich. Und um diese nun überhaupt noch zuordnen zu können bedienen wir uns eines neuen Hilfsmittels, das ich Euch heute ebenfalls empfehlen möchte.

Die Größen-Scala!

Ich habe mit der Mess-Schiene (blau), mit der ich schon seit 12 Jahren für die Kids die Schuhe nachmesse wenn wir welche kaufen gehen, auf einem Blatt Papier die Fußlängen aufgezeichnet und halte nun Socke für Socke da dran (gespannt), und weiß dann in welchen Wäschekorb sie kommen. Zumindest für die Kinder! *schmunzel*

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Und auch das ist ein Tipp von mir: Jeder hat hier seinen Wäschekorb, die stehen im Wäschebad verteilt. Wenn ich dann die gewaschenen Sachen zusammenlege, kann ich direkt die Sachen in den richtigen Korb legen und wenn der voll ist, bekommen die Großen den vor die Tür gestellt zum „in-den-Schrank-räumen“ und bei der Kleenen mache ich das noch!

20160615_084058Ach ja … und dann ist da noch … Die Single-Socken-Börse!

Ich bin ja sparsam! Und ich bin auch ein positiv denkender Mensch! Und ich bin sicher weiß, das nicht nur die Waschmaschine Socken frisst, sondern auch die Spielzeugkisten, Bettenbezüge und Sporttaschen. Und irgendwann tauchen nämlich doch immer mal wieder welche auf. Bis dahin warten die Singles geduldig im Socken-Eimer (was übrigens der alte Badeeimer meiner Kinder ist) auf Ihren Partner.

Und wie ich das so schreibe, wird mir klar, dass ich die Single-Socken auch mal wieder auf die Größe durchsehen sollte, die, die der Kleenen auch schon zu klein sind, können dann endgültig mal weg!

In diesem Sinne: Wer macht bei Dir die Socken und wie?