KiKo 🌟 Adventskalender 🎄 Tür 14 🌟 Buch – Schluss mit dem Spagat

Heute im KiKo-Adventskalender – Ein Mutmachbuch

Das Türchen 14 wird den Müttern unter meinen Leserinnen gefallen, die auch berufstätig sind! Nicht, dass man als Mutter nicht auch schon genug zu tun hat, gehen viele von uns ja auch arbeiten.
Aus welchen Gründen ist dabei völlig egal. Ob wir mussten oder wollten ist gar nicht wichtig. Wir zerreißen uns zwischen Haushalt, Kindern, guter Ehefrau sein zu wollen und dem Beruf.

Felicitas Richter holt uns mit Ihrem Buch „Schluss mit dem Spagat“ nun endlich auf den dreckigen Boden der Tatsachen zurück. Bzw. nicht ganz. Sie fängt uns auf vor der Aufprall und steht uns mit Rat und vielen Beispielen zur Seite. Sie kennt das alles wie wir und berichtet wie sie es mit Achtsamkeit, „simple-present“ als Eltern-Coach in den Griff bekommt.


Und so kannst DU bei mir gewinnen.

Trage Dich einfach bis Sonntag, 17.12.2017 im blauen Kasten mit Deiner E-Mail und Namen ein. So nimmst du ganz automatisch an der Verlosung teil und erhältst eine Mail wenn du gewonnen hast. 🙂

Erhöhe Deine Chancen in dem du diesen Blogbeitrag in den diversen Sozial-Media-Kanälen mit dem Hashtag #kikoadvent teilst. Für jeden geteilten Beitrag den ich (mit #kikoadvent) finde erhältst du ein weiteres Los! 🙂

Ich habe täglich schöne Dinge für Dich im Adventskalender. Alle die tollen Artikel stammen aus Aktionen, Zusendungen und goodiebags von Konferenzen. Es geht um Bücher, Spiele und vieles mehr.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Falls du die Auslosung nicht abwarten möchtest oder noch nach Geschenken für Weihnachten suchst, kannst du das Buch hier natürlich gerne direkt kaufen:

In diesem Sinne: Viel Glück und halte durch!

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Ich ziehe aus! Mein vermutlich mutigster Schritt der letzten 15 Jahre!

Ganz ehrlich? … Mir REICHTS!
ICH !!! ZIEHE !!! AUS !!!

Diese Unordnung im kinderreichen Haushalt! Diese fertigpiepsende Waschmaschine die ausgeräumt werden möchte. Der nach Einräumen schreiende Geschirrspüler! Die klingelnden Paketzustelldienste die den ausserhäusigen Nachbarn was bringen wollen, die sie NICHT, dafür aber mich im Homeoffice antreffen! Die Baustelle hinter dem Haus mit Ihren lauten Maschinen. Der Hausmeister mit dem lauten Rasenmäher vor dem Haus. Ich kann einfach nicht mehr!
Ich komme hier im Homeoffice einfach nicht zum fokussierten arbeiten! 🙁

Ich bin selbständig! Ich habe ein erfolgreiches kleines Unternehmen gegründet! ABER … ich habe eben auch eine Familie, einen Ehemann, einen Haushalt, einen ehrenamtlichen Job. Somit viele viele andere tägliche Dinge die, außer meiner Tätigkeit als Eventberaterin, ebenfalls auf und neben meinem Schreibtisch auf mich warten. UND … ablenken.

Es ist doch so: Sobald die Kinder und der GG um 07:30 Uhr das Haus verlassen haben weiß ich nicht wo ich anfangen soll! Erst der Haushalt oder erst das Büro? Meistens räume ich den Frühstückstisch ab, lüfte die Schlafzimmer schnell durch und schmeiß eine Maschine Wäsche an! Dann will ich an den Schreibtisch, denn die Zeit ohne Kinder will ich natürlich für die Firma nutzen.
Beim lüften finde ich in den Kinderzimmern aber jede Menge Dinge, die auch „noch eben schnell“ gemacht werden. Statt nur die Wäsche anzustellen lege ich „noch eben schnell“ ein paar Teile zusammen.  … und in Schränke, und sortiere noch ein wenig Schmutzwäsche im anderen Bad.

JETZT ABER!

09:00 Uhr endlich an den Schreibtisch. E-Mails lesen und beantworten. WIRLICH nur die Geschäftlichen! – Oh, die Schule/der Verein/die Praxis. – Ach, schon wieder ein Terminwechsel für den Elternabend/Ausflug/Termin. – Den trag ich schnell um! – So, JETZT ABER … – das Telefon klingelt – ach ja stimmt, ich hatte dem Kinderarzt auf den AB gequatscht. „Leithe – ja, die Impfung ist fällig – ja, die Kleene kann auch schon Mittags – ach da sind sie nicht da – mh, dann ist das erst in 6 Wochen – o.k, danke“!
So, JETZT ABER … – 316 Spam-Mails löschen – ein paar Mails beantworten – einem vorübergehenden Nachbarn höflich winken – die Waschmaschine piepst – ein paar Mails beantworten – die Waschmaschine piepst immer noch – ein Angebot erstellen und versenden – die Waschmaschine schnell in den Trockner umräumen sonst macht mich das piepsen noch wahnsinnig (wenn ich es wegprogrammiere finde ich die nässe Wäsche erst am nächsten Tag, schon ausprobiert *zwinker*) – die Bügelwäsche schon mal mit runternehmen – im Wohnzimmer noch Gläser von gestern finden und schnell in die Spülmaschine räumen – wenn ich da jetzt noch 3 Teile reinstelle kann ich die auch anmachen – oh da steht noch die Packung von gestern, die nehm ich schnell mit in die Kammer – SO! JETZT ABER!!!!! – 2 Mails beantworten – Konzeptordner öffnen – 3 Zeilen überarbeiten – in Kundenangaben eingrooven – es Klingelt an der Tür – Paket für die Nachbarn.

11:00 Uhr – Kaffee, ich brauche jetzt DRINGEND einen Kaffee. Also ab in die Küche – auf demWeg dahin ein Paar Hausschuhe wegräumen – Kaffeemaschine anschmeißen – Milch holen – Kaffee machen – oh, wieso klebt denn da die Arbeitsfläche – iih, der Spüllappen stinkt – aufhängen – neuen holen – klebrige Stelle wegwischen – oh, und wer war da mit den Patschefingern wieder am Backofen – den könnte ich auch mal wieder saubermachen – nicht jetzt, JETZT muss ich arbeiten – wieder am Schreibtisch meldet das Handy eine Erinnerung – die erledige ich noch schnell und dann …. dann muss ich auf die Toilette, und was da passiert habe ich HIER schon mal eindrucksvoll geschildert. *schmunzel*

Bis ca. 15:00 Uhr habe ich dann noch Zeit. Aber dummerweise habe ich auch irgendwann Hunger und koche Mittagessen, klingeln noch mindestens 2 weitere Paketdienste, ruft meine Mutter/Freundin/andere Menschen an, piepst der Trockner und die Spülmaschine, holt ein Nachbar sein Paket ab, will die Kaffeemaschine eine Reinigung oder ist der Artikel in der Zeitschrift auf dem Klo so spannend.

Ich bin vermutlich ungeeignet für das Homeoffice

Wenn ich studiert hätte, wäre ich vermutlich noch immer nicht fertig, weil ich Zuhause nicht gelernt hätte. *augenroll* Das Homeoffice ist GROSSARTIG, versteht mich nicht falsch. Ich habe meine Firma bis hierher ja schließlich hier am Schreibtisch in den eigenen 4 Wänden gebracht. Aber irgendwie komme ich nun nicht weiter! Zumindest nicht effektiv.

Bisher war es extrem praktisch selbständig zu sein und Zuhause arbeiten zu können. Kein Berufsverkehr in dem ich wertvolle Zeit verschwende. Wenn ich ein krankes Kind hatte (und das Risiko eines zu haben ist bei 3 Kindern einfach echt hoch!) konnte ich einfach Zuhause weitermachen wie bisher. Kein Arbeitgeber dem ich mich „schon wieder“ erklären musste. Da ich online arbeite musste ich auch nur selten Termine absagen. Aber irgendwie reicht mir das nicht mehr! Seit die Kindergartenzeit vorbei ist, werde ich als Mutter auch gar nicht mehr SO SEHR gebraucht. Die Kinder haben einen Schlüssel und sind ganz froh wenn ich mal nicht da bin. Sind aber auch stinkig, wenn ich Nachmittags die nicht geschafften Sachen nacharbeite.

Natürlich nehme ich mir immer wieder vor am Vormittag NUR die Firma zu „bearbeiten“ und privates und Wäsche am Nachmittag zu erledigen, aber dann … ja dann kommt es wieder anders! *seufz*

Natürlich habe ich mir für jedes zu bearbeitende Thema eine eigene Ablage gemacht. Natürlich lasse ich auch den Haushalt mal liegen. Natürlich gehe ich nicht immer ans Telefon (*räusper* ist eben immer alles wichtig *augenroll*). Natürlich konzentriere ich mich ab und zu auch richtig. Aber eben nicht genug!

Ich muss das einfach komplett und rigoros trennen!
Und darum ziehe ich mit meiner die Firma heute aus!

Während dieser Artikel hier heute erscheint, sitze ich total motiviert und abgeschottet, von allem was mich bisher abgelenkt hat, in meinem neuen Büro! Ein Coworking-Platz in meiner Lieblings-Eventagentur, die eine ganz andere Zielgruppe hat als ich, wir uns aber hoffentlich perfekt Ergänzen und gegenseitig frischen Wind geben und „befruchten“. Wer das ist und wie es dazu kam erzähle ich ein Andermal. 🙂

Ich freue mich wahnsinnig auf die neuen „Kollegen“, von denen ich schon viele kenne und in mein Herz geschlossen habe, von denen ich aber in den nächsten Wochen auch noch einige neu kennenlernen werde. Seid bitte lieb zu mir, ich weiß, dass Ihr das hier lest! *kusshandzuwerf*

Ich habe ehrlich gesagt auch ein bisschen Bammel vor diesem Schritt. Geht das wirklich gut? Setzt mich das eventuell unter Druck, weil ich mich dort auch ein wenig nach denen richten muss? Lass ich die Tür auf oder mach ich sie lieber zu? Habe ich dann wirklich alle Unterlagen mit die ich vor Ort brauche? *hibbel* Schmeckt der Kaffee da überhaupt? *zwinker* … ich werde berichten!

Ein paar Fotos gibt es bis zum ausführlichen Bericht auf meinem Instagram-Account! Guck doch mal rein!

In diesem Sinne: Frohes Schaffen und drückt mir die Daumen!

Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Socken sortieren & zuordnen #kikomomtipp

Wie ich mich bereits vor über zwei Jahren aufgeregt hatte, habe ich mit meiner süßen kleinen Großfamilie pro Woche 80 (in Worten ACHTZIG!!!) Einzelsocken die ich als Paar zusammenfügen und dann in den entsprechenden von fünf Kleiderschränken einzusortieren habe. *hmpf*

O.k. … drei Stück, frisst wöchentlich im Schnitt die Waschmaschine!
Macht also 77 Einzelsocken pro Woche! *würg*

Das war vor ein paar Jahren noch recht o.k.! Die niedlichen klitzekleinen rosa oder weißen Baby-Söckchen gehörten dem noch viel niedlichereren Sonnenschein. Die blauen Strümpfe mit den Flecken die nicht mehr rausgehen dem männlichen Spanienkind und die restlichen bunten Kindersocken, die eher an meine Schuhgröße erinnern dem Pubertier! Die schwarzen Socken dem Göttergatten und die einfarbigen Damensocken eben mir!

Als Kommentar bekam ich bei dem Socken-Blog-Beitrag seinerzeit einen tollen Tipp! Den gebe ich heute gerne an Dich weiter, denn nachdem wir das Spiel nun seit zwei Jahren mehr oder weniger spielen, kann ich sagen: JA, es hat viel Arbeit erspart.

Der Sockenclip ist der Tipp des Tages!

20160613_161405Jeder klippt Abends wenn er die Socken auszieht einen Clip an seine Socken, die werden dann so als Paar gewaschen und man spart sich die Paar-Sucherei.
So der Plan! *lach*
Das klappte, bis das Pubertier vor einigen Monaten die ersten pubertären Hormonschübe bekam und sich plötzlich weigerte diesen Clip zu benutzen!

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O.k. dachte ich dann schließen wir einen Deal: Ab sofort müsse sie keinen Clip mehr benutzen, dann aber für uns ALLE und IMMER die Socken sortieren. Denn ich halte es für Unzumutbar, dass ich die anderen Familienmitglieder weiterhin zwinge den Klipp zu nutzen und Sie nicht mehr!
So hatte sie also nun die Aufgabe und stellte mir alle zwei Wochen den sortierten Eimer wieder hin.

20160613_161335 20160613_161448Meistens zumindest!

Manchmal mache ich dann doch auch mal schnell mit und inzwischen … wo die Kinder größer geworden sind, sich die Fußgrößen nicht nur rapide vergrößert, sondern auch mit extrem knappen Unterschieden angeglichen haben, und auch der Farbgeschmack sich drastisch und gendermäßig verändert hat … ist das leider gar nicht mehr so einfach zuzuordnen wem hier welche Socken gehören. *seufz*
Die sehen jetzt quasi alle gleich aus. Das Spanienkind und das Pubertier haben den gleichen Farb- und Formgeschmack wie ich. Und um diese nun überhaupt noch zuordnen zu können bedienen wir uns eines neuen Hilfsmittels, das ich Euch heute ebenfalls empfehlen möchte.

Die Größen-Scala!

Ich habe mit der Mess-Schiene (blau), mit der ich schon seit 12 Jahren für die Kids die Schuhe nachmesse wenn wir welche kaufen gehen, auf einem Blatt Papier die Fußlängen aufgezeichnet und halte nun Socke für Socke da dran (gespannt), und weiß dann in welchen Wäschekorb sie kommen. Zumindest für die Kinder! *schmunzel*

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Und auch das ist ein Tipp von mir: Jeder hat hier seinen Wäschekorb, die stehen im Wäschebad verteilt. Wenn ich dann die gewaschenen Sachen zusammenlege, kann ich direkt die Sachen in den richtigen Korb legen und wenn der voll ist, bekommen die Großen den vor die Tür gestellt zum „in-den-Schrank-räumen“ und bei der Kleenen mache ich das noch!

20160615_084058Ach ja … und dann ist da noch … Die Single-Socken-Börse!

Ich bin ja sparsam! Und ich bin auch ein positiv denkender Mensch! Und ich bin sicher weiß, das nicht nur die Waschmaschine Socken frisst, sondern auch die Spielzeugkisten, Bettenbezüge und Sporttaschen. Und irgendwann tauchen nämlich doch immer mal wieder welche auf. Bis dahin warten die Singles geduldig im Socken-Eimer (was übrigens der alte Badeeimer meiner Kinder ist) auf Ihren Partner.

Und wie ich das so schreibe, wird mir klar, dass ich die Single-Socken auch mal wieder auf die Größe durchsehen sollte, die, die der Kleenen auch schon zu klein sind, können dann endgültig mal weg!

In diesem Sinne: Wer macht bei Dir die Socken und wie?

Hier gibt es die Sockenclips:

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