Ferien, Feiertag, Familie, Fotografieren! Die fünf Freitagslieblinge vom 06. Oktober 2017

DIE 5 Freitagslieblinge dieser Woche kommen aus NRW. Wir haben spontan die erste Herbstferienwoche bei den Schwiegereltern in Dortmund verbracht und hatten viele sehr schöne Tage mit der Familie des GG und Freunden.

Wieder „zuhause“ in Dresden plagt mich nun, schon nach nur wenigen Stunden, akutes Heimweh. Mein wirkliches ZUHAUSE ist und bleibt Nordrhein-Westfalen. Es war so wunderschön diese uns wichtigen lieben Menschen endlich alle wiederzusehen. So schön die vertraute Sprachmelodien dort zu hören. So schön die bekannte Landschaft wiederzusehen. Ich befürchte ich werde wieder einige Tage brauchen um hier wieder anzukommen und in den Alltag zurückzukehren.

Lieblingsessen – kannste Dir aussuchen! 🙂

Wir sind die gesamte Woche exzellent verwöhnt worden. Bei der Schwägerin gab es Krustenbraten mit Sauerkraut und ein Schokoküchlein mit flüssigem Kern der absoluten Spitzenklasse. Bei den Freunden Weißwurst und Apfel-Crumble. Bei einem spontanen Mittagessen mit einer Freundin in Düsseldorf Flammkuchen und Trüffelnudeln. Und meine Schwiegermutter, eine unentdeckte Michelin-Sterne-Köchin *eyischschwöre*, kredenzte Rehrücken, Gyrossuppe und die Lieblingsspeisen der Kinder. Das Lieblingsessen in dem Sinne gibt es nicht. Es war ALLES göttlich. Auf dem Foto sieht man den Rehrücken, denn das ist das einzige Foto was ich gemacht habe, ansonsten habe ich lieber geschlemmt. *schmatz* 

Lieblingsbuch – heute für Teenager!

Da die TT ab und an dann doch mal Langeweile-Attacken hatte, weil die Lieblingscousine nun mal leider keine Ferien hatte und die beiden „Kleinen“ viel zum Spielplatz waren, habe ich Ihr in der Buchhandlung einen Teenie-Roman gekauft und der ist sehr zu empfehlen. Sie hört überhaupt nicht mehr auf und grinst ab und zu ein wenig grenzdebil. *kicher*

Lieblingsmoment mit den Kindern – unmöglich festzulegen! 😉

Vom Gefühl her habe ich meine Bande kaum gesehen. Die waren so wie ich mit den Verwandten beschäftigt oder eben gar nicht bei mir. Andererseits ging mir stündlich das Herz auf wie vertraut Ihnen die ganzen Menschen waren, die sie quasi nur einmal im Jahr oder noch weniger sehen. Die großen Mädels verzogen sich zum chillen. Die Kleinen spielten jeweils miteinander als hätten sie erst gestern damit aufgehört und auch wenn keine anderen Kinder dabei waren herrschte Harmonie pur! Es waren alle Momente einfach total schön! Hier waren wir am Phönixsee in Dortmund spazieren. 

Lieblings-Mama-Moment für mich – unfassbar viele!

Auch sehr schwer zu entscheiden. Die Schwägerin nahm mich mit zu Ihrer Yoga-Stunde, so startete die Woche schon mal total entspannt. Am Mittwoch war ich Vormittags am See laufen. Anschließend gönnte ich mir ein Wasser und Käffchen auf einer Bank um den Moment noch zu verlängern, siehe Fotos! Einen Nachmittag war ich mit der Schwägerin zum ratschen im Cafe und ein bisschen shoppen. Und einen Abend waren wir ohne Kinder aus. Ich kann mich echt nicht entscheiden welches der Lieblingsmoment war. Das mausert sich hier langsam zu meiner Lieblingswoche des Jahres. *schmunzel*

Lieblingsbesonderheit/Inspiration – es war ein Traum!

Dieser Besuch im vermutlich besten und coolsten Cafe der Stadt hat mich total begeistert. Es war ein traumhafter Nachmittag mit der Schwägerin. Sowas mache ich viel zu selten. Das tut so gut. Dieses im Cafe sitzen und über Gott und die Welt sprechen.
Das Kieztörtchen ist extrem beliebt in Dortmund und auch ein bisschen berühmt. In diesem reizenden Buch „Sugar Girls“ wird total geschwärmt und ich kann dem allem nur zustimmen. Ich habe mir vorgenommen alle Cafes die dort vorgestellt werden zu besuchen. Mal sehen wann ich dann durch bin. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Das war es schon wieder. Hier heißt es nun Wäsche waschen und wieder packen! Die Kinder fahren am Sonntag (auch sehr spontan) in der 2. Ferienwoche auf den Reiterhof und der GG fliegt auf Geschäftsreise. Ich bin quasi die ganze nächste Woche allein. GANZ ALLEIN!

Einerseits freue ich mich total. Andererseits kommt es mir auch sehr komisch vor.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Sommer, Sonne, Schwägerin #freitagslieblinge vom 21. Juli 2017

DIE #freitagslieblinge aus der 29. Kalenderwoche beschreiben eine der schönsten Wochen meines Lebens. EHRLICH! Es gibt ja immer mal Tage die einem in guter Erinnerung bleiben, aber ich ECHT eine GANZE WOCHE voller toller Erlebnisse.

Eigentlich fahre ich mit meiner Bande ja in den Sommerferien ein paar Tage nach NRW zu meiner Familie, aber in diesem Jahr fragte die Schwägerin ob sie mit Ihren Jungs mal zu uns kommen könnte. Am Sonntag Abend reisten sie an. Und seit dem gab es: großartige Frühstücke und Essenrunden am großen Tisch, Shoppen mit 5 Kindern, Freibad, Freizeitpark, Museum, Kartenspiele, Einkaufen mit 5 Kindern, Sonne, Eis essen, Achterbahn-Restaurant (da kommt das Essen über Schienen zum Tisch), Schwitzen, Wandern, frisch geduscht Hörbücher hören, viel Sonnencreme, eine Farbschlacht, Schwimmen, Wein und vor allem QUATSCHEN! Und alles, wirklich ALLES war echt toll!

Lieblingsessen

Ich habe die perfekte Schwägerin! Die kocht nämlich so gerne. Und wer mich kennt, der weiß dass ich das hasse. Sie hat viele tolle Sachen gemacht, ich habe nur vor lauter essen und genießen vergessen Fotos zu machen. 🙂
Deshalb gibt es für diese Rubrik am Freitag diesmal das Eis, das wir uns nach einem Mega-Shopping-Tag mit Museumsbesuch und vielen schweren Tüten ECHT verdient hatten. Ein Eis aus der Ice Rolls Factory hier in Dresden, die von einer Mitstreiterin aus meinem Unternehmerinnen-Netzwerk betrieben wird. Bei der krassen Sonne und den Temperaturen diese Woche war das echt nötig.

Lieblingsbuch

Damit bin ich diese Woche zwar nicht so richtig weitergekommen, aber selbst nach den anstrengenden Tagen mit 5 Kindern on tour, und halb durchgearbeiteten Nächten musste ich unbedingt immer noch ein paar Seiten lesen. Das ist so unfassbar spannend. Ein echt supertolles Buch rund um schöne und intelligente Frauen, erfolg- und auch sonst reiche Männer und die New Yorker Börse.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Die TeenagerTochter hat Hormone! Die Pubertät hat leider keine Ferien! Aber je mehr sinnlose Diskussionen (über die meiner Meinung nach so unwichtigen Sachen) wir führen, um so mehr blickt nur Sekunden später meine tolle große Tochter wieder durch.
Um nicht den gesamten Tag am Beckenrand zu verbringen bat ich sie sich ein wenig um den Sonnenschein zu kümmern. Als Antwort bekam ich Augenrollen, pubertäres Gemaule und Sätze wie „Boah, näh ey, ich will doch einfach mal schwimmen gehen.“ Und keine 3 Minuten später ist sie auf dem Weg zu den Pools im Freibad hat die Kleene an der Hand und hilft Ihr in Ihre Flosse. *zwinker*

Lieblings-Mama-Moment für mich

Der einzige Moment, in dem ich wirklich ganz kurz mal alleine war, waren ein paar Minuten auf der Decke im Freibad. Aber eigentlich war das nicht mein Lieblingsmoment. Denn die Momente mit meinen Kindern und den beiden Neffen waren so bereichernd. Ich habe meine Kinder mal wieder mit ganz anderen Augen gesehen. So im Umgang mit den beiden Jungs, die sie viel zu selten sehen. So auf engstem Raum, wenn sie in Ihren Zimmern, die sie teilen und an die Gäste abgeben mussten, spielen wollten. So kommunikativ wenn sie mit der tollen Tante über Geheimnisse plaudern, die ich als Mama nur so mitbekomme. Die alberne Stimmung wenn wir mit 8 Personen am Tisch sitzen. Ich habe mich neu verliebt in meine Bande.
Und geplatzt vor Mama-Stolz bin ich dann, als der Sonnenschein, die gerade vor 2 Monaten das Seepferdchen gemacht hat, vom Ein-Meter-Brett sprang. DAS war mein Lieblingsmoment, unter ganz vielen Anderen.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Die beste Schwägerin hat beim einkaufen ultracoole Gadgets entdeckt. Farb-Kreide-Bomben. Damit haben wir uns dann beworfen und Riesenspaß gehabt. Das werde ich auf jeden Fall in einem meiner nächsten Konzepte einarbeiten. Soll ich die mal auf dem Blog vorstellen?

In diesem Sinne: Danke liebste Schwägerin! *kusshandzuwerf*

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Nur noch vier Wochen … wie konnte das passieren?

In vier Wochen fangen hier in Sachsen schon die Ferien an.

In vier Wochen ist eine sehr lange Routinebeschäftigung in meinem Leben ganz plötzlich vorbei!

In vier Wochen gehe ich an einem Freitag Nachmittag zum allerallerallerletzten Mal in den Kindergarten und hole ein Kind ab.

In den letzten 10 Jahren hatte ich viele verschiedene Wege zu vielen verschiedenen Kindergärten, viele Konstellationen, viele Möglichkeiten, viele Erlebnisse und vor allem viele Erinnerungen kommen jetzt hoch.

Alles fing in einer fränkischen Kleinstadt mit der heutigen TeenagerTochter an. Sie ging dort zur Eingewöhnung einmal die Woche in eine Kinderspielgruppe. Mir war damals nicht klar, wie schwer es MIR fallen würde sie abzugeben. Die Eingewöhnung war eher für mich als für sie. Das waren aber nur ein paar Wochen und echt nur einmal die Woche. Bis wir wegzogen.

Es ging nach La Coruña in Spanien. Dort lebten wir uns gut ein, stellten aber schnell fest, dass a) die spanischen Kinder nach 6 Wochen schon in die Krippe gehen und b) wir sowieso keine Nachbarn mit kleinen Kindern haben. Und da entschieden wir uns nach ein paar Monaten dort doch eine „guardería“ zu suchen. Da wir auf einer Landzunge wohnten war es einiges an Fahrerei bis dort, so dass der Göttergatte sie morgens mitnahm wenn er ins Werk fuhr und ich sie Mittags abholte. Eigentlich wollten wir sie nur drei Tage die Woche hinschicken um Spanisch lernen zu können, aber es gefiel Ihr so gut, dass sie doch Montag bis Freitags hinwollte. Dann wurde unser Spanienkind geboren und der musste dann mit seinen Stillzeiten an die Abholzeiten im Kindergarten angepasst werden. Der Weg war mit 12 km je Strecke zu weit um mal hungrig „durchzuhalten“. 🙂
Im Zuge der Recherche für diesen Artikel habe ich den Kindergarten auf Facebook gefunden. *hachseufz* Die haben noch immer die gleichen Uniformen! *erinnerungenkommenhochundjetzthabichwasimauge*

Mit vier Jahren ist man in Spanien zu alt für die guardería und muss in die educación infantil wechseln. Dort gibt es schon teilweise Unterricht und sie muss morgens pünktlich sein. Die lagt zum Glück im Nachbarort und ich fuhr jeden Tag am Strand vorbei.
Herrlich! 🙂

Zurück in Deutschland geht sie in dem Stadtteil von Neuss in den Kindergarten in dem wir ein Haus gefunden haben und ist sehr überrascht wie anders das hier alles ist. Papa bringt sie weiterhin morgens hin und ich hole Sie Mittags ab. Es sind nur 1,3 km die ich mit dem Auto oder zu Fuß mache.
Als die Große in die Schule kommt, der Schulweg auf halber Strecke liegt und sie Ihn alleine macht, beginnt für das Spanienkind der Weg in den Kindergarten.

Als die Große in der 2. Klasse ist ziehen wir nach Dresden. Wir haben großes Glück und das Spanienkind bekommt einen Platz im Kindergarten um die Ecke. Ab sofort machen wir den Weg überwiegend zu Fuß, denn es sind nur 400 m zu laufen. Ein Traum! Ich bringe also erst das Spanienkind und ein Jahr später dann auch den Sonnenschein täglich in den Kindergarten und hole sie Nachmittags wieder ab.

Alleine diesen Weg bin ich nun knapp sechs Jahre gegangen. Das Spanienkind fährt seit vier Jahren mit dem Schulbus zur Schule. Der Sonnenschein ist aber nach der Rückstellung im letzten Jahr (ich habe hier berichtet) noch immer im Kindergarten. Aber, es sind nur noch vier Wochen.

Nur noch vier Wochen werde ich täglich durch diesen süßen Park laufen.

Nur noch vier Wochen werde ich die täglichen Gespräche mit dem jeweiligen Kindergartenkind genießen können. Denn meine Kinder waren alle auf dem Weg in den Kindergarten und zurück immer sehr redselig über das was sie erlebt haben. Das verliert sich leider in der Schulzeit, denn dann fahren sie alleine.

Nur noch vier Wochen habe ich so engen Kontakt zu den Erzieherinnen. Nur noch vier Wochen erfahren ich quasi täglich was so passiert ist solange sie nicht bei mir ist. Nur noch vier Wochen sehe ich überhaupt die Person, die nach mir und Papa die wichtigste Bezugsperson meiner Kinder geworden ist.

Nur noch vier Wochen treffe ich täglich Mütter, mit denen ich mich sooooo oft vor der Tür völlig verquatscht und vertratscht habe.

Nur noch vier Wochen, in denen ich die Nachbarjungs einmal die Woche mitnehme und unser Sonnenschein von der Nachbarin mitgebracht wird.

Nur noch vier Wochen Quatsch machen und Pfützen hüpfen bei Regen, nur noch vier Wochen gucken ob die Enten da sind wenn wir den Bach überqueren.

Nur noch vier Wochen die Menschen morgens anlächeln die uns da immer so entgegenkommen. Man kennt sich gar nicht, aber man begegnet sich regelmäßig.

Nur noch vier Wochen grüßen die Nachbarn des Kindergartens, die man auf dem Weg in so einem kleinen Stadtteil-Kindergarten trifft und sich sogar ein schönes Wochenende wünscht.

Für den Sonnenschein bedeutet das nur noch vier Wochen ausschlafen dürfen während die großen Geschwister schon los müssen. Nur noch vier Wochen den ganzen Tag spielen können. Nur noch vier Wochen Mittagsschlaf machen. Wobei sie selber das gar nicht so schlimm findet. Darum beneidet nur die Große sie. 😉

Natürlich habe ich auch Tage gehabt an denen ich gehofft habe, dass nun endlich alle selbständig Ihre Wege machen können. Natürlich gab es Tage, an denen die TT die Lütte abgeholt hat. Natürlich freue ich mich auch ein klitzekleines bisschen nicht mehr bei wirklich jedem Wetter dann raus zu müssen.

Aber …

Nur noch vier Wochen die vielen süßen Zwerge sehen, die meine Kinder auch mal waren, was ich mir gar nicht mehr vorstellen kann wenn die heute neben den jüngsten Kindern dort stehen sehe.

Nur noch vier Wochen … *jammer*

Ich werde jeden einzelnen Schritt genießen und noch ganz viele Fotos machen.

Dann werden wir 6 schöne Ferienwochen genießen. Darauf freut sie sich schon sehr, denn hier in Sachsen haben die Kindergärten durchgehend geöffnet und sie musste trotz Ferien der Großen sonst immer hin, damit ich arbeiten konnte. 🙂

In diesem Sinne: Letzte Male bedeuten immer ein lachendes und ein weinende Auge!