#freitagslieblinge aus dem Skiurlaub in Österreich vom 24. Februar 2017

DIE #freitagslieblinge kommen diesmal aus dem Skiurlaub in Österreich! Wir hatten alles was Petrus so zu bieten hat und sind trotzdem jeden Tag skigelaufen! *stolzaufdieeigeneschulterklopf* Da wir es aber heute bei Dauerschneien nicht übertrieben haben, konnte ich schnell ein paar Fotos für Euch heraussuchen.

Lieblingsessen

Es war alles sehr sehr lecker! Leider so sehr lecker, dass ich an meiner neuen Regel mit den Kohlehydraten nicht immer gedacht habe. *zwinker* Nach einem anstrengenden Skitag, darf man aber auch mal schlemmen, oder? Der Kuchen zum Kaffee wurde schließlich anschließend im Schwimmbad abtrainiert und das Buffet Abends *räusper*, Österreich hat aber auch leckere Sachen im Angebot…! Das absolute Highlight war aber das Gala Dinner, dass es einmal in jeder Woche gibt. Die Tische waren superschön gedeckt, alles wurde serviert und alle Gäste haben sich besonders chic gemacht.

Lieblingsbuch

Ich liebe die Ann-Kathrin-Klasen-Reihe. Eine Kommissarin, die mit Ihrer schnoddrigen Ruhrpott-Art in Ostfriesland die genialsten Kriminalfälle löst. Als Friesland-Fan kenne ich viele der Städte und es ist einfach toll geschrieben. Zum Glück entdeckte ich durch Zufall vor dem Urlaub dieses Exemplar

Lieblingsmoment mit den Kindern

Ich träume seit ich skifahren kann (also 40 Jahre *kicher*) davon, mit „MEINEN“ Kindern über die Pisten zu jagen. *schmunzel* So langsam sind alle Drei soweit, dass sie fast alle Pisten schaffen. Die beiden Großen waren nur die ersten 3 Tage in der Skischule und anschließend mit uns unterwegs und die Lütte dann heute den ganzen Tag! Ich liebe es!
UND, dass meine Große jetzt auch immer Fotos macht! 🙂

Lieblings-Mama-Moment für mich

Sobald wir das Hotel betreten und Kaffee, Kakao und Kuchen vertilgt hatten waren die Kids in allen möglichen Winkeln des Hotels verschwunden. Wenn wir nicht schwimmen waren, konnten der GG und ich dann sogar gemeinsam in die Sauna! *seufz* Herrlich! Da ich davon natürlich kein Foto habe, gibt es ein Beispielfoto vom Sessel in unserem Zimmer, wo ich gesessen habe wenn mal einfach niemand was von mit wollte.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Mein kleiner Sonnenschein hat diese Woche den Oberhammer gebracht. Im Kindergarten macht sie gerade einen Schwimmkurs. Dort hat sie die Schwimmflügel und zwei der vier Styroporsteine aus dem Bauchgürtel bereits abgelegt. Laut Schwimmlehrer und Kindergarten-Erzieherin könnte sie auch schon ohne, traut sich aber bisher nicht. Nun sind wir im Urlaub in einem Hotel mit kleinem Schwimmbad. Wir müssen natürlich am Anreiseabend noch dorthin und für die kleine Schwimmanfängerin habe ich zwar Schwimmflügel noch mitgenommen, doch ich habe mir zur Aufgabe gemacht es mal intensiv mit Ihr ohne diese Plastikflügel zu üben und Ihr Selbstvertrauen aufzubauen. Wir betreten das Schwimmbad, schauen uns um und noch bevor ich die Handtücher abgelegt und den Bademantel ausgezogen habe, springen meine Kinder alle ins Wasser und schwimmen einmal quer durchs Becken. Ja ALLE! Meine kleine schissige Schwimmanfängerin ist einfach mit rein und losgeschwommen. Als ich sie nun staunend anstarre fragt sie nur: „WAS?“ Ich starre sie weiter an und warte! Inzwischen fragen die anderen Beiden auch „WAS IS MAMA?“ … „Is Euch klar was die Motte da gerade gemacht hat?“ Und da wird allen schlagartig klar, dass sie einfach ohne Schwimmflügel und sonstige Schwimmhilfen ins Wasser gesprungen ist. *freu* Im Schwimmbad hatte ich auch kein Handy mit, daher nur ein Symbolbild vom Badeanzug und dem neuen Lieblingsspielzeug.
Wir sind alle unendlich stolz und sie schwimmt und schwimmt und schwimmt.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Weihnachten einmal anders … oder … nie wieder Alleine!

Weihnachten alleine? Das muss nicht sein!

Vor ca. 1,5 Jahren habe ich die powervollste Frau der Welt kennengelernt. Günes Seyfarth. Wir standen bei einer Business-/Blogger-Veranstaltung in Berlin zufällig beim Essen am gleichen Stehtisch und unterhielten uns. Ziemlich schnell war klar, dass wir absolut auf einer Wellenlänge funken, was auch denen die mich schon kannten gleich auffiel! Ich für meinen Teil bin einfach sehr beeindruckt von Ihr!

Sie lebt in München, ist wie ich Mutter von 3 Kindern, hat eine Krippe, einen Kindergarten und mittlerweile noch einen Hort gegründet, ist außerdem die Gründerin des Mamikreisel, hat aber schon wieder ganz andere Projekte im Kopf. Außerdem ist sie aber Lebensmittelretterin und hat da ein ganz großartiges Weihnachtsprojekt, zu dem ich Sie befragen durfte. Denn ich finde die Idee so großartig, dass ich davon erzählen möchte und vielleicht möchte das der ein oder andere Leser ja nachmachen.

Liebe Günes, du bist Lebensmittelretterin und Weihnachtsengel. Du rettest nicht nur das ganze Jahr Lebensmittel die Supermärkte und Hersteller sonst in den Müll werfen würden, sondern du rettest Einsamen und Bedürftigen den Weihnachtsabend.

Erklär uns doch bitte erst einmal was ein Lebensmittelretter ist und wie kam es dann zu dem Weihnachtsessen?

Ich hole als Lebensmittelretter mehrmals die Woche viele Lebensmittel von Betrieben und Festen ab. Unter anderem auch von einem Weihnachtsmarkt in München. Am 23.12. gibt es da sehr viel Essen ab. Als ich diese Mengen das erste Mal sah, war mir klar, dass muss unter viele Menschen. Ich kam nach etwas Suche mit dem Pfarrer der Mariahilf-Kirche in Kontakt und sprach mit ihm darüber, ob wir hier was machen können. So stand der 24.12. als Essen für alle, die nicht alleine feiern wollen, fest. In 2016 fand es das 2. Mal statt.

Wer hilft Dir dabei?

Es hatten sich gleich viele Helfer gefunden. Obwohl es am 24.12. von 18 bis 20 Uhr stattfindet. Ich denke, es gibt Menschen Sinn, Weihnachten im ursprünglichen Sinn zu leben – es geht wieder ums Geben von Zeit und Mühe.

Wer sind Eure Gäste?

Es ist ein buntes Potpourri von älteren und jüngeren Menschen, alleinstehenden sowie Paaren und Familien, ärmeren und reicheren. Es sitzt der BMW-Büroangestellte neben dem lebensbejahenden Wohnungslosen, dem erfahrenen Alleinstehenden und einer Familie mit kleinen oder älteren Kindern. An dem Abend sind alle gleich. Es mischt sich, Kinder springen umher und man unterhält sich bei gutem Essen mit bisher Fremden, die für die Zeit des Essens Bekannte werden. Mittlerweile kamen sie wieder. Das hatte was von Tradition.

Wo feiert Ihr dieses Weihnachten, und wie seid Ihr auf die Location gekommen?

In den Räumlichkeiten der Mariahilf-Kirche. Vorletztes Jahr hatten wir die Räume im Herrgottseck gestellt bekommen. In 2016 kam der Pfarrsaal noch hinzu, da dieses Mal mehr Menschen angemeldet waren. Ich muss sagen, dass für mich Kirche durch die Unterstützung und Zusammenarbeit mit dem Pfarrer und seinem ganzen Team eine neue Bedeutung bekommen hat. Zuvor war für mich Kirche eine entfernte Institution mit festgefahrenen Ritualen und nicht besonders integrativ. Doch hier ist Kirche menschennah, lösungsorientiert und herzlich. V.a. hat mich beeindruckt, wie selbstverständlich der Pfarrer und sein Team mit neuem Aufwand umgeht. Z.B. stellte sich bei der Erweiterung um den Pfarrsaal die Frage, ob auch Gäste (z.B. wohnungslose Gäste) versichert sind. Es war ein schönes und unkompliziertes Miteinander. Dafür bin ich dieser Gemeinde sehr dankbar.

Wie lange „feiert“ Ihr?

Offiziell geht es von 18 bis 20 Uhr. Damit wollte ich sicherstellen, dass keine Erwartung bei den Gästen für ein abendfüllendes Event da ist. Bisher bleiben manche Gäste bis 21.30 Uhr. Da fangen wir bereits im Hintergrund das Aufräumen an. Rausgeschmissen wird niemand.

Was macht Ihr danach?

Wir feiern mit den Helfern noch kurz, indem wir mit etwas Trinkbarem kurz anstoßen. Dann wird noch aufgeräumt was möglich ist und dann fallen wir ins Bett. Am Tag danach wird dann noch fertig aufgeräumt.

Wie hast du Weihnachten in den Jahren zuvor verbracht, und was sagt Deine Familie dazu?

Ich bin aus einer Gastarbeiterfamilie. Wir haben in meiner Familie zwar auch Weihnachten gefeiert. Doch als Muslime. Meine Eltern passten sich den Bräuchen an. Doch ist es dann nicht so feierlich wie bei Christen, so wie ich es Jahre später erleben durfte. Im Film Almanya wird es sehr realistisch dargestellt. Ich finde es von jeher super interessant mit Menschen über ihr Weihnachten zu sprechen. Was essen sie, was machen sie, wer kommt überhaupt – Weihnachtsmann oder Christkind und wann?

Mit meinem Mann und Kindern haben wir das so beibehalten und oft mit Freunden gefeiert. Weihnachten war und ist für mich integrierend. Nicht ausschließend. Ich habe nie verstanden, wieso man Weihnachten nur in der Familie feiert. Was machen all die Mitschüler hab ich mich gefragt, die nicht wissen, wie man Weihnachten feiert.

Vorletztes Jahr waren unsere Kinder erst nicht begeistert als mein Mann und ich ihnen sagten, dass wir Heiligabend dieses Jahr anders feiern werden. Sie wussten nicht, was da passieren wird. Es hat ihnen superviel Spaß gemacht und sie haben sich gleich auf das nächstes Mal gefreut .Man sieht daran, wie schnell Kindern sich auf neue Situationen einstellen können und sich rausnehmen, was positiv ist. Ich frage mich oft, wann wir Erwachsenen diese Eigenschaft verlieren und uns dann oft mit den 3% aufhalten, die nicht so schön waren.

Was habe ich dich nicht gefragt, was möchtest du trotzdem noch erzählen?

Ich hatte als ich das erste Mal das Essen durchgeführt hatte nicht gewusst, was da auf mich zukommt. Es hat mich sehr berührt, dass ich damit so viele Menschen berühren konnte. Es erkennen uns Menschen in der Straßenbahn und sprechen uns darauf an. Oder ich kriege schon im September Nachrichten, ob es das Heiligabendessen wieder geben wird. Mittlerweile habe ich neue Bekanntschaften daraus gewonnen.

Das Lebensmittelretten hat mein Leben sehr stark beeinflusst. Es zeigt in welchem Überfluss wir leben, welchen Stellenwert Geld hat, wie unsinnig wir mit Ressourcen umgehen und wie man sich aus all dem, was einem die Marketingaktionen von Unternehmen als Glück suggerieren wollen, rausziehen kann. Am meisten freue ich mich, dass ich durch, das was ich tue, meinen Kindern ein Vorbild sein kann. Und zwar eines, das ihnen zeigt: Es geht auch immer anders.

Vielen herzlichen Dank meine Liebe! Ich bin sehr gespannt, was Dir als nächstes einfällt! 😀

In diesem Sinne: Nur noch 348 Tage bis Weihnachten!

Here we go again! Die #freitagslieblinge 48/16

Der liebgewonnene Wochenrückblick!

Lieblingsessen
In dieser Woche war ich komplett Strohwitwe. Der GG trieb sich in Düsseldorf und Norwegen rum. Donnerstags ist Tanz- und Kletternachmittag für die Bande und da es im Klettercenter ein echt gutes Restaurant gibt, haben wir dort einfach im Anschluss was gegessen. Leider habe ich erst nach dem Essen daran gedacht ein Foto zu machen. Solche Essen erlauben wir uns manchmal wenn der GG auf Geschäftsreise ist. Aber PSCHT! *zwinker*
20161124_184627

Lieblingsbuch
Ich habe meine Büchersammlung aufgegeben. Es gibt hier im Bücherregal nur noch Kinderbücher das sind ca. TAUSEND und meine absoluten Lieblingsbücher, das sind ca. 30 Stück. Ansonsten lese ich nun sehr viel mit dem e-Book-Reader (wenn die Teenager-Tochter Ihn mal aus der Hand legen kann), leihe mir welche aus der Bücherei, oder kaufe gebrauchte online und spende die dann an meinen Oxfam-Shop. Und diese Woche lese ich Lucies Buch, das mir durch einen schönen Zufall zugelaufen ist. Sehr sehr lustig, wie alles was Lucie so macht.
20161202_142333

Lieblingsmoment mit den Kindern
Am letzten Wochenende haben wir, wie jedes Jahr, wieder einen Riesenweihnachtsbaum für den Innenhof geholt und aufgestellt. Das ist jedes Jahr wieder ein Familienhappening und die Kinder der gesamten Nachbarschaft. Auf dem Foto fehlen noch sehr viele von den vorhandenen 42 Kindern im Schloss. 🙂 Es war herrlich! Genauso wie der Glühweinumtrunk abends vor dem Baum mit Lichterkette.
20161126_112734

Lieblings-Mama-Moment für mich
Einmal im Monat treffen sich die Schlossgespenster. Der GG hat uns so getauft. Eigentlich sind es die Frauen aus der Nachbarschaft. Von 30 – Ü70 ist alles dabei. Nachdem wir die Gastronomen der fußläufig erreichbaren Umgebung als nicht sehr geschäftstüchtig kennengelernt haben (nach dem Essen und einem Getränk wird man einfach ignoriert bis man freiwillig geht), treffen wir uns nun reihum privat. Und im November war nun ich mal wieder dran. Es war wie immer ein feuchtfröhlicher, durchgeschnatterter Abend mit vielen tollen Frauen. Ich muss uns echt mal loben. Wir sind ein toller Haufen! 🙂
20161129_190446Lieblingsbesonderheit/Inspiration
Sehr inspiriert hat mich unser Sohn in dieser Woche. Ich war früher mal ein Mensch, der in Comics gedacht hat. Wenn man mir völlig belangloses Zeug erzählte, wandelte mein Hirn das in völlig übertriebene Comics um und ich hab mich ab und an kringelig gelacht über mich selber. Das hat irgendwann im Alltag als Familienoberhaupt (der GG ist natürlich in dem Glauben, dass er das ist, aber nochmal pscht, wir lassen Ihn besser in dem Glauben) leider nachgelassen. Seit aber das Spanienkind mit einer schönen Phantasie (wie hier beschrieben) heimkam versuche ich es in meinem Hirn wieder hervorzukramen und den Alltagswahnsinn auch mal auf diese Weise zu sehen.
img_1480420528284_92044

So, das wars schon wieder mit meinen 5 Freitagslieblingen.
Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!!! *träller*