Cannelloni, Lebkuchen & Tapas #freitagslieblinge om 19. Januar 2018

Die heutigen fünf Freitagslieblinge kommen aus einer wie ich erst dachte völlig unspektakulären Woche in der ich superviel gearbeitet und auch endlich mal geschafft habe. Aber wenn man die Woche dann so Revue passieren lässt sind zwischendurch doch wieder spannende, lustige und sehr schöne Momente passiert.

Ich komme gerade einfach nicht zum bloggen, aber es sind ganz viele Themen in Arbeit. Um so wichtiger ist es mir bei dieser tollen Blogparade mitzumachen.

We are proudly present:

Das Lieblingsessen

Mein Vater hat uns überraschend spontan besucht, da er wieder „geschäftlich“ in der Stadt war. Das hat unsere Pläne gehörig durcheinander gebracht, aber wir freuen uns ja wenn der Opa schon mal da ist. Trotzdem wollte ich für den nächsten Tag vorkochen und machte mich nebenbei an die geplanten Cannelloni. Obwohl ich gestehender Koch-Vollhonk bin probiere ich immer und immer wieder neue Rezepte aus. Wenn ich DIESES Rezept allerdings vorher gelesen hätte, hätte ich es nicht probiert. *augenroll* Ich dachte man legt die großen Nudeln in die Form, schüttet die Soße drumrum und überbackt das Ganze. Pustekuchen ich musste jedes Röllchen einzeln füllen, mit der Masse die viel zu fest geworden ist. Als die Auflaufform voll war habe ich dann einfach frech die restliche Masse draufgekippt und dann die restlichen Nudelrollen zerbröselt und DANN überbacken. *kicher* SEHR lecker, aber der Familie hab ich direkt gesteckt, dass es DAS nie wieder gibt. *zwinker*

Lieblingsbuch

Zu Weihnachten hat mir eine meiner liebsten Freundinnen zwei tolle Bücher geschenkt. Ein Krimi mit der Polizistin Jack Daniels (der Name ist schon cool), die keines der üblichen Klischees erfüllt. Gespickt mit jeder Menge privaten „Problemchen“ und Verstrickungen und jeder Menge echt gutem Humor. Viele Tote, die aber nicht bis ins schlimmste Detail beschrieben, sondern nur geschickt angedeutet werden. Der Rest ist die Phantasie des Lesers.

 

Lieblingsmoment mit den Kindern

Ich hatte mich beim Abholen in der Schule der Jüngsten verquatscht und sie wollte schon mal ins Auto einsteigen. Ich sah sie nicht auf dem Beifahrersitz und dachte mir sie versteckt sich hinter dem Auto. Da wollte ich sie erschrecken, schlich um das Auto herum und machte „Buh!“, aber da war Niemand. Ich überlegte kurz ob sie mit dem Ranzen in den Kofferraum geklettert war, da hörte ich ein „Piep“ aus dem Innenraum. Da hockte sie unter dem Lenkrad. *erleichtertseufz* Sie schwang sich lachend auf den Sitz und ich bin dann auf die Beifahrerseite gegangen und setzte mich auf die Sitzerhöhung. Sie spielte Auto fahren und ich wartete eine Weile bis sie doch zugab ich müsse fahren. Ich habe es als Kind GELIEBT am Steuer zu sitzen und davon zu träumen endlich Auto fahren zu können. Das war eine sehr schöne Erinnerung daran. 

Lieblings-Mama-Moment für mich

Am Montag fragte eine Freundin morgens spontan ob ich Zeit und Lust auf Mittagessen in der Stadt hätte. Ich hatte Beides! Es war toll. Solche Alltags-Ausbrüche haben wir uns nun für öfter vorgenommen. Das tat sooooooo gut. Diese Stadt ist der Wahnsinn. Das Wetter war der Knaller, und die spanischen Tappas waren auch echt lecker. 

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Bald jährt sich hier in Dresden wieder der 13. Februar. Der Tag an dem 1945 die halbe Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde. Jedes Jahr läuten in der Nacht alle Kirchenglocken der Stadt um die Zeit und so lange wie der Angriff damals gedauert hat. Ich bin jedes Jahr wieder sehr ergriffen und beschäftige mich immer wieder mal Geschichte der Stadt. Inspiriert von Briefen, welche in meiner mittelbaren Umgebung aufgetaucht sind habe ich diese Woche wieder viel gelesen und überlege mal wieder wie wir das unseren Mitmenschen und vor allem den nachfolgenden Generationen vermitteln können, damit so etwas nie wieder passiert. Ich finde der Geschichtsunterricht reicht nicht. Und die Museen, die immer weniger besucht werden, auch nicht. Wie vermittelt man der heutigen Jugend diese „Fehler“? Ich überlege weiter. Warum das ein Lieblingsmoment war? Weil es mich daran erinnert WIE GUT es uns heutzutage geht und ich meine Kinder einfach mal feste drücken musste. Hier auf dem Foto ein Teil der Ergebnisse aus der Google-Bilder-Suche zum dem Datum.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Die Tuberkulose hat hier viel verändert! … ODER … Ich denk grad anders über den Geschenkewahn!

Da wir uns in den letzten Wochen dieses Jahres viel mit schlimmen Krankheiten und der Wasserversorgung in anderen Teilen der Erde beschäftigt haben, schenken wir zu Weihnachten eine bei OxfamUnverpackt.de ausgesuchte Überraschung.

Statt mich besinnlich und organisiert auf Weihnachten vorzubereiten hab ich leider oft voller Sorge in Arztpraxen und der Uniklinik gesessen. Oder ich habe meine Kinder und teilweise auch Freunde und Nachbarn beruhigen müssen. Oder wir mussten der TT einen neuen Praktikumsplatz besorgen, weil der Bestehende sich weigerte sie weiter zu beschäftigen. Denn wie titelte die Bildzeitung so schön und machte allen Angst: „Todesseuche an Dresdner Schulen!“

Aber von vorne:

Die Kinder hatten Freitag, den 1.12. in der Schule von einem Tuberkulose-Fall erfahren. Seit Mitte Oktober wusste ich schon aus einem Protokoll der Schulkonferenz von diesem Vorfall. Da aber alle Menschen in der Umgebung der Person sofort untersucht worden waren, hatte ich mir keine Gedanken gemacht.

Als ich am Nachmittag heim kam, war die große Tochter dann aber in heller Aufregung. Im Klassenchat auf WhatsApp war schon die Hölle los. Ich solle unbedingt in meine E-Mails gucken, da gäbe es Infos für uns.

Dort fand ich zwei Mails aus der Schule. Wir wurden informiert, dass es anscheinend doch einige Ansteckungen gegeben haben könnte und dass die Schule Montag und Dienstag geschlossen bleibt um weitere Schüler zu untersuchen. Eine Mail war für den Sohn und in der Zweiten stand dasselbe aber zusätzlich, dass unsere große Tochter bitte am Dienstag zur Blutabnahme kommen solle. Nun wurden die beiden Großen dann doch nervös. In den jeweiligen WhatsApp-Gruppen der Klassen verteilten sich schon bald die ersten Zeitungsberichte mit Horrormeldungen. Wörter wie Todesseuche, tödliche Krankheit und die Meldung über 1,4 Millionen Tote pro Jahr machten den Kindern echt Angst. Denkt eigentlich Irgendjemand mal was das mit den Kindern macht wenn die sowas lesen?

Ich versuchte sie zu beruhigen. Diese vielen toten Menschen kommen sicherlich in den ärmeren und heißeren Gebieten dieser Erde vor. In Europa gäbe es schließlich ganz andere hygienische Zustände und genügend passende Medikamente, so dass in den Industrienationen nicht so viele sterben, als dort wo es nicht mal genügend Wasser zum Trinken geschweige denn Hände waschen gibt. Für diesen Abend hatte ich sie beruhigt.

Ich allerdings googelte die halbe Nacht.

In Deutschland, erfuhr ich, gab es z.B. 100 Tote im letzten Jahr. Das waren ein Säugling und der Rest über 69-Jährige.

Zwei Tage später kam ein Anruf vom Gesundheitsamt ich solle bitte so schnell wie möglich meine Tochter aus der Schule abholen und für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Schnell war mir klar, dass es sie erwischt hat. Auf der Fahrt in die Schule rasten meine Gedanken zwischen ‚Oh Gott nun verbringen wir Weihnachten in der Klinik‘ und ‚Hey, wir haben kein Krebs, es ist inzwischen heilbar!‘ hin und her.

Inzwischen wissen wir, die große Tochter hat sich leider angesteckt. Nach einer direkt folgenden Röntgenuntersuchung wussten wir aber auch schnell, dass es nicht die offene und ansteckende sondern „nur“ erst die geschlossene und NICHT ansteckende Version der Tuberkulose ist. Sie bekommt nun 2 Medikamente für die nächsten 3 Monate und es wird so verhindert, dass es je ausbrechen kann. Nicht schön, aber für uns sehr beruhigend. Das Ganze geschieht unter regelmäßigen Blutkontrollen und ich bin unendlich dankbar, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

Wir sind einer der ersten 12 Fälle, d.h. wir gehörten zum engsten Kreis der betroffenen 2 Personen mit offener TBC. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie es denen geht wenn sie hören wie viele sie noch angesteckt haben. Wenn Sie das hier je lesen sollten: „Wir sind Ihnen nicht böse!“ Seit wir unter den Ersten in der Uniklinik zur Untersuchung waren, kommen fast täglich neue Fälle hinzu. Stand heute sind es leider 54 Ansteckungen mit einer neuen offenen TBC. Die Auswertung von über 300 Blutproben steht noch aus.
Der Sohn hatte Ende der Woche Blutabnahme und ich bin obernervös wenn hier das Telefon klingelt.

Seit dem melden sich besorgte Nachbarn und Freunde die Fragen wie schlimm es ist und ob sie sich angesteckt haben könnten. Viele Menschen um mich herum und in den Sozialen Medien geben abwechselnd der Schule, dem Gesundheitsamt und natürlich den Flüchtlingen die Schuld. Ich bin überzeugt das Gesundheitsamt hat alles in den vorgeschriebenen Reihenfolgen gemacht. Die Schule hat in dieser Ausnahmesituation eine absolute Höchstleistung vollbracht und meiner Meinung nach total richtig reagiert. Und NEIN, es war kein Flüchtling der das mitgebracht hatte! *augenroll*

Warum ich das alles schreibe?

Weil ich unendlich dankbar bin, in dem Teil der Welt Mutter zu sein, in dem wir hier leben. In dem es Medikamente gibt, welche verhindern, dass sich diese im schlimmsten Fall wirklich tödliche Krankheit weiter verbreiten wird. In dem die Krankenkasse das Medikament zahlt, das meinem Kind das Leben rettet.
Das ist in anderen Teilen der Welt leider ganz und gar nicht so.

Wir haben in den letzten zwei Wochen sehr oft darüber gesprochen WIE gut wir es haben und HIER geboren worden zu sein.

Daher habe ich mich in diesem Jahr entschlossen zu Weihnachten an den anderen Teil der Erde zu denken und unseren lieben Eltern, Schwiegereltern, Freunden und großen Patenkindern statt Geschenken eine Oxfam-Spende zu senden. Und das passend zu den Themen Bildung, Wasser und Medikamente.

Diese Spenden sind verknüpft mit ausdruckbaren PDF´s, einer Geschenkkarte mit Magnet oder Geschenk-Mails, die man auf der Website schnell und einfach bestellen und direkt zum Wunschdatum verschicken lassen kann.

Es wird so viel Geld für unnützes Zeug ausgegeben. Wir leben in einer Welt des Überflusses. Wir ersticken in „Stehrümchen“. Wir sehen uns aber trotzdem immer wieder gezwungen die Dankbarkeit in Geschenken auszudrücken. Gestern aber dachte ich mir, bevor ich nun in der letzten Woche losrase (weil ich bisher einfach keinen Kopf und keine Zeit hatte) um zwanghaft Etwas zu besorgen, um Irgendetwas zum Verschenken zu haben, kam mir die Idee mit einer Spende für den „guten Zweck“.

Vielleicht ist das, für den ein oder anderen hier, ja auch eine kurzfristige Geschenkidee zu Weihnachten. 🙂

In diesem Sinne: Ich wünsche Dir Gesundheit, alles andere ist Nebensächlich!

P.S.: Dies ist KEIN sponsored post. Ich bin ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Oxfam und bin total überzeugt von der Art der Spende und möchte das hiermit weitergeben.

Tolle Tage und Tuberkulose /// Die Fünf Freitagslieblinge vom 08. Dezember 2017

OH! WHAT! A! WEEK!

Ich weiß, das schreib ich oft aber die letzten zwei Wochen hatten es ECHT in sich. Es ist so viel passiert, das es locker für 3 Wochen gereicht hätte. Daher gab es letzten Freitag zum allerersten Mal von mir keine Freitagslieblinge. Es gab weihnachtliche Gestecke basteln, einen 8-Meter-Weihnachtsbaum holen, zum ersten Mal mit Anhänger fahren, Weihnachtsfeier bei Feuerwehr, Grundschule & Nachbarschaft; Stammtisch in unserem Wohnzimmer, Kekse-backen-Orgie mit 5 Kindern, Nikolausmorgen, Kochkurs im Restaurant, Blutabnahmen, Röntgenuntersuchungen und eine Tuberkulose-Diagnose. Seit Donnerstag haben wir endlich die Klarheit, dass die TeenagerTochter zwar infiziert wurde, aber die Krankheit schlummert und nun mit zwei Antibiotika behandelt werden muss.

Ich habe das Gefühl ich taumel von einem Event zum Anderen und nehme gar nicht mehr richtig wahr was mir alles erzählt wird. Aber es gab auch helle und schöne Momente und die halte ich hier fest. Für mich und für Dich! 🙂

Lieblingsessen

Bei dem Kochkurs im Villandry machten wir mir 12 Personen ein Menü aus 4 Gängen. Die Vorspeise war mein Part mit 2 Anderen. Gratinierter Chiccoree mit flambiertem Granatapfel. DAS war natürlich das Beste! *zwinker*

Lieblingsbuch

War das Backbuch vom Thermomix. Dort gab es ein tolles Rezept für die Kinder-Back-Orgie. Es war natürlich wie sich das gehört bei backen mit Kindern. Anfangs gab es gestreite wer welche Form nimmt, wer wann was und wo machen darf und wem ich als erstes helfe. Und natürlich wer den ersten Keks probieren darf. Und nach gefühlt 128 Sekunden hatten alle keinen Bock mehr, gingen spielen und ließen uns 2 Mütter allein mit dem ganzen Teig und Mehl. Aber … wir hatten alle viel Spaß!

Lieblingsmoment mit den Kindern

Montag und Dienstag hatte die Schule der beiden Großen zu, um nach erneutem Auftreten von Tuberkulose alle Lehrer und alle Schüler, die Kontakt mit den infizierten Personen hatten, einem Bluttest zu unterziehen. In der Zeit habe ich die Hausdeko beendet und hatte tatkräftige Unterstützung der beiden Daheimgebliebenen. Ich liebe die Fantasie dieses Kindes.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Meine liebe Nachbarin Elke fragte mich ob ich nicht Lust hätte mal zum Kochkurs in ein tolles Dresdner Restaurant mitzukommen habe ich nicht eine Sekunde gezögert. Es war ein wundervoller Abend, an dem wir sehr viel Spaß hatten. Und sehr lecker gegessen haben.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Die Inspirationen, die ich letzte Woche beim Adventsbasteln erhalten habe, wurden für die Deko des Nachbarschaftsfrauen-Stammtisch sofort umgesetzt. Ich habe mich in auf dem Kopf stehende Weingläser verliebt. Die perfekte Idee für einen Bastellegastheniker aus der Gastronomie.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Witze, Seifenblasen & Fluggeräte // Freitagslieblinge vom 03. November 2017

DIE #freitagslieblinge aus einer GANZ KURZEN Woche! Montag Brückentag, Dienstag Feiertag, der Rest STRESS! *hechel* Aber positiver Stress mit vielen tollen Terminen.

Lieblingsessen

Montag haben der Sonnenschein und ich uns mit Freunden in der Stadt zum Essen getroffen. Das war mit und bei Sonnenschein an der Frauenkirche wie ein kleiner Kurzurlaub. Und der Knoblauch in den Nudeln schmeckte wie in Bella Italia.

Lieblingsbuch

Dieses Buch hat das Spanienkind im Urlaub bei Oma und Opa bekommen und geht mir seit dem täglich mit neuen Witzen auf die Nerven. Letztens saß ich im Auto und wartete, entdeckte das Buch in seinem Ranzen und fing an zu lesen. Und was soll ich sagen, ich bin jetzt genauso süchtig. UND ich habe gemerkt bei so einem Buch hat man das ungeheure Bedürfnis wirklich immer und allen die Witze vorzulesen. *kicher* Sollte man viel öfter machen. Sowas lustiges lesen! So ein Blödsinn! Die Welt ist eh viel zu ernst. 🙂

Lieblingsmoment mit den Kindern

War einer der wenigen sonnigen Momente. Ein Straßenkünstler machte Millionen Seifenblasen und irgendwie machen Seifenblasen immer glücklich. *seeliglächel*

Lieblings-Mama-Moment für mich

Am Donnerstag Abend war ich beim Blogger-Stammtisch des DJV (Deutscher Journalisten Verband) und habe mal wieder neues über Facebook und seine Tücken gelernt, liebe bekannte Blogger und Unternehmerinnen getroffen und tolle neue Menschen kennengelernt.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Der Bloggerstammtisch fand mitten im Dresdner Verkehrsmuseum statt. Das war so obercool mit Flugzeugen und Heißluftballons die von der Decke hingen, dass ich gestern spontan beschlossen habe auch die Locationsuche auf meiner neuen Website anzubieten.

 

 

 

 

Und nun verabschiede ich mich in einen Mädelabend mit 3 Frauen, von denen ich nur eine etwas über Twitter und von einer Konferenz kenne. Ich bin sehr gespannt! 🙂

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Wie geht es weiter mit #lehrermangel & eine Antwort aus dem Kultusministerium

An alle Eltern die Ihre Kinder in den nächsten Jahren einschulen: DAS wird EUER PROBLEM SEIN!

Letzte Woche Donnerstag habe ich die Situation an unserer Grundschule beschrieben und diesen Blogbeitrag wild geteilt unter allen die es interessieren könnte und sollte. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Eltern, Freunde und Leser, die das weitergeteilt haben, denn nur so machen wir auf uns aufmerksam. 🙂

Am Samstag erschien dann in der lokalen Presse so Einiges! Und auch im Radio und online konnte man viel hören und entdecken.

Titelseite Sächsische Zeitung

Innenteil Sächsische Zeitung

Bild Dresden

 

 

 

 

 

Titelseite Morgenpost

 

 

 

 

 

Innenteil Morgenpost

 

Online berichteten:

Sächsische Zeitung

DNN

Tag24

Radio Dresden

An allen Ecken werde ich angesprochen. Beim einkaufen, auf der Online-Medien-Konferenz, von Nachbarn und den Menschen die ich aus dem Kindergarten kenne. Alle hatten es gelesen. „Was ist denn da los?“ Und leider kann ich immer wieder nur sagen: „Das ist erst der Anfang!“ Die große Pensionierungswelle der Lehrer kommt erst in den nächsten Jahren. Und da die Politik in fast allen Bundesländern verschlafen hat sich um Nachwuchs zu kümmern, wird das die nächsten Jahre noch VIEL SCHLIMMER! 🙁

Montag dann die Antwort aus dem Kultusministerium:

Sehr geehrte Frau Leithe,   vielen Dank für Ihre Anfrage an das Sächsische Staatsministerium für Kultus. Ihre Sorgen und Bedenken und auch Ihren Unmut bezüglich des Unterrichtsausfalls kann ich nachvollziehen. Die Situation wollen wir auch nicht schön reden. Auch für unsere Schulen und die Kultusverwaltung ist die gegenwärtige Lehrerversorgungssituation alles andere als zufriedenstellend. Leider ist der Lehrerarbeitsmarkt deutschlandweit leer gefegt und es ist schwierig, geeignete Bewerber, vor allem  für unsere Bedarfsschularten Grundschule, Oberschule und die Förderschulen  und die Regionen jenseits von Dresden und Leipzig zu gewinnen. Der erhöhte Nachwuchsbedarf auf Grund des Generationswechsels an den sächsischen Schulen wird noch etwa zehn Jahre anhalten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt festzustellenden deutschlandweiten Lehrermehrbedarf tragen viele Faktoren bei. Hauptursache ist sicherlich der Generationswechsel an den Schulen in allen ostdeutschen Bundesländern. Dazu gehören aber auch die Entwicklung der inklusiven Bildung, sowie die zunehmende Zuwanderung nach Deutschland. In Sachsen wurde es versäumt, vor etwa acht Jahren mit der Erhöhung der Ausbildungskapazitäten zu beginnen und gezielt für den Lehrerberuf zu werben. Inzwischen wurde aber die Anzahl der Studienplätze an den Universitäten für angehende Lehrer mehr als verdoppelt. Doch ehe ein Studienanfänger als fertig ausgebildeter Lehrer für den Schuldienst zur Verfügung steht, vergehen mindestens sechs Jahre. Gegenwärtig durchlaufen wir deshalb eine Durststrecke. Tatenlos schauen wir aber nicht zu. Wir haben eine Lehrerwerbekampagne gestartet (www.lehrer-werden-in-sachsen.de), vergeben Stipendien für Nachwuchslehrer, die in den ländlichen Regionen als Lehrer unterrichten wollen und werben auch außerhalb Sachsens um Lehrkräfte. Im Rahmen unseres Seiteneinstiegsprogrammes werden fachlich geeignete Hochschulabsolventen eingestellt und berufsbegleitend qualifiziert, um den Unterricht für alle Schüler in Sachsen abzusichern. Die sächsische Staatsregierung hat am 25. Oktober 2016 ein Maßnahmenpaket „Zukunftsfähige Schule“  mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 213,5 Millionen Euro beschlossen. Damit wird der Lehrerberuf in Sachsen finanziell spürbar attraktiver gemacht. Die Kollegen an den Schulen vor Ort konzentrieren sich darauf, den Unterrichtsausfall zu minimieren. Mit einem Vertretungslehrerprogramm der Sächsischen Bildungsagentur werden sie dabei unterstützt. Insgesamt stellt die aktuelle Situation für alle daran Beteiligten eine große Herausforderung dar. Sehr geehrt Frau Leithe, für Rücksprachen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.  
Mit freundlichen Grüßen
Christine Onusseit
Beauftragte für Bürgeranliegen  
SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR KULTUS

Dienstag nun ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung und nochmal Tag24 .

Parteimäßig haben die FDP und die Grünen sich eingesetzt und reagiert, aber ansonsten halten sich die Parteien im Wahlkampf sehr zurück! 🙁

Heute ein kleines Telefoninterview und eventuell in den nächsten Tagen weitere Pressetermine. Wir müssen dieses Thema viel stärker in die Öffentlichkeit zerren. Gerade die Eltern die Ihre Kinder in den nächsten Jahren einschulen werden, müssen wissen was da auf sie zukommt! DIE sollten JETZT mit uns auf die Barrikaden gehen. Bis das Problem auch nur annähernd gelöst werden könnte, sind meine Kinder nämlich aus der Grundschule raus!

In diesem Sinne: Was wollen wir tun?

Und dann betrifft es plötzlich Dich und Dein Kind! … #Lehrermangel #sachsen

Ja wir hören alle Radio! Ja wir wissen alle, das an vielen Schulen in vielen Bundesländern Lehrer fehlen! Da wird mit Zahlen jongliert, da werden Aufrufe laut, Petitionen werden gestartet, und das jedes Jahr nach den Sommerferien. Immer wieder! Aber das was man so hört, ist ja meistens so weit weg wie die Ebola-Epedemien in Afrika.

Ich habe alle 3 Kinder in der Schule, aber die beiden Großen sind auf einer privaten Schule, da gibt es keinen Unterrichtsausfall und unsere Grundschule hatte bisher auch Glück, bzw. sehr engagierte Lehrer und einen vorausplanenden Rektor. Seit die Schule 1992 als Grundschule wieder eröffnet wurde gab es noch nie ein solches Problem.

Nun hat es aber auch uns getroffen

An unserer zweizügigen Grundschule im Süden von Dresden fehlen Lehrer! Und zwar nicht Fachlehrer, die in den unterschiedlichen Klassen zusätzlich Sachen wie Sport, Musik und Werken unterrichten. NEIN! Es geht erstmal allgemein um Lehrer für jede Klasse! Gestern standen für die 8 Klassen nur 5 Lehrer zur Verfügung.

Da gerät die Tatsache, dass wir in den ersten 2 Wochen gar keine Bücher und Arbeitshefte hatten doch gleich wieder in Vergessenheit. *hysterischkicher*

2 Lehrer sind Langzeitkrank und es ist nicht abzusehen ob und wann diese wiederkommen und es gibt seit Monaten keinen Ersatz.
2 Lehrer sind in Rente gegangen und wurden bisher einfach noch nicht ersetzt (so ein Ruhestand kommt ja auch TOTAL überraschend!!! *ironischgrinsundhändeindieluftschmeiss*).
Mehrere Lehrer fehlen wegen Krankheit, was aber absolut kein Wunder ist, denn schon in den letzten Jahren mussten die vorhandenen Lehrer so viele Stunden der jeweils fehlenden Lehrkräfte übernehmen, dass inzwischen alle auf dem „Zahnfleisch kriechen“.

Eine 4. Klasse hat in diesem Schuljahr (welches nun in der 4. Woche läuft) bisher keinen Klassenleiter, wurde bereits mehrfach in die anderen Klassen aufgeteilt, damit sie überhaupt betreut sind und nicht Zuhause bleiben müssen. Sie hatten dafür aber in der gesamten Zeit nur eine einzige Stunde Deutsch.
So soll man dann auf die Bildungsempfehlung vorbereitet werden!?!?!?

Für die gesamte Schule können keine Stundenpläne geschrieben werden, weil einfach gar nicht genügend Lehrer da sind um Unterricht nach Stundenplan abzuhalten.

Unsere Jüngste hat in der 1. Klasse derzeit also ausschließlich Unterricht bei Ihrer Klassenlehrerin, die sich Ihren Stundenplan ausdenken kann. Sport konnte nicht stattfinden weil 2 Klassen draußen herumtobten, da sie ohne Lehrer waren. Der Unterricht findet dann entsprechend konzentriert statt, weil da draußen 56 Kinder herumtoben dürfen. Der Musikunterricht findet heute in der Aula mit der Parallelklasse statt, da hat man sich dann einen Lehrer gespart.

Klassenzimmertüren bleiben geöffnet, denn die Lehrerin ist für die Nachbarklasse ebenfalls zuständig, da die sonst unbeaufsichtigt wären.

Während ich das hier tippe bekomme ich (als Vorsitzende des Elternrates) die Info, das heute Eltern aus der 4. Klasse die Betreuung übernommen haben! Es gab nämlich nur 3 Lehrer für die 8 Klassen. Erst durften die Schüler 2 Stunden im Computerkabinett am PC Mathe üben, dann gab es Sport und anschließend dann Deutsch in Eigenarbeit.

Und was macht der Rektor? – Er stellt einen Antrag nach dem Anderen! Er lädt die zuständigen Personen zu sich ein und zeigt Ihnen wie es läuft. Er kommt nicht zu seinem eigentlichen Job, da er so viel wie möglich Stunden auffängt und unterrichtet. Er fährt mit auf Klassenfahrt, denn die müsste sonst ausfallen.

Und was macht das Schulverwaltungsamt? –  Die reißen sich den A… auf um die Schulen wenigstens halbwegs zu versorgen. Aber woher sollen sie die Lehrer nehmen, wenn es keine gibt?

Und was macht die Politik? – NICHTS! Und das schon seit Jahren! Wenn man Onkel Google fragt wieviel Petitionen es zu diesem Thema schon gegeben hat im ganzen Land …. frag lieber nicht! 🙁

Warum kann man denn nicht eher planen?

Schon seit Jahren frage ich mich warum das jedes Jahr so schlecht läuft! Dass Lehrer in Rente gehen ist doch schon jeweils lange bekannt. Warum kann nicht dann schon mal für Ersatz gesorgt werden? Die angemeldeten Schülerzahlen der Schulen stehen im Mai/Juni fest (was mit Verlaub auch bereits früher entschieden werden könnte, denn anmelden tun wir Eltern sie bereits im September des Vorjahres!) und somit auch der Bedarf an Lehrern!

Der Rektor bekommt in der vorletzten Ferienwoche aber überhaupt erst mitgeteilt welchen Lehrer er behalten, bzw. welche Lehrer zu Ihm neu hinzukommen. Ab und zu müssen sich Schulen die Lehrer nämlich auch teilen. Und das manche Rektoren für 2 Schulen zuständig sind erwähne ich nur am Rande.
Ist auch toll für den Lehrer, der dann eine Woche vor Schulbeginn erfährt welchen Arbeitsweg er denn überhaupt hat und ob er eine Klasse übernimmt oder nicht.

HALLO!?!?!?

Es geht hier um unsere Kinder!

Es geht hier um unser aller Zukunft!

Es geht hier um uns alle!

WANN? WANN, WACHT DIE POLITIK DENN ENDLICH AUF???

Wir haben als Elternrat nun beschlossen damit nicht nur an das Bildungsministerium, sondern auch an die Presse zu gehen und ich halte Euch hier gerne auf dem Laufenden!

In diesem Sinne: Was würdest Du tun?

Nachtrag vom 01.09.2017: Auch in anderen Bundesländern gibt es diese Missstände, hier berichtet eine Blogger-Kollegin aus Köln / NRW!

So war unsere dritte und letzte Einschulung

Unsere allererste Einschulung

… war an einem Dienstag, 2009, die heutige TeenagerTochter, in Neuss. Alles war neu, alles extrem spannend, und super schön. Es gab neue Klamotten für das Kind, der Papa hatte sich Urlaub genommen, wir kochten ganz besonderes Mittagessen und die Oma und ein paar Nachbarinnen waren zu Besuch. Thats it!

Zweite Einschulung

Unser Spanienkind wurde 2013 in Dresden eingeschult. Ich war sehr gespannt ob ich an diesem Tag genauso gespannt und gerührt sein würde wie beim ersten Mal, oder ob man das beim Zweiten lockerer nimmt.
Es fand an einem Samstag statt. Vor lauter Überraschungen durch die Mädels war ich aber über alle drei gleich gerührt und hatte gar keine Zeit nachzudenken. Die Große sang ein Solo bei der Aufführung für die Erstklässler, von dem sie mir nichts erzählt hatte und die Kleine (damals 3) hat mit Ihrem Kindergartenfreund (dessen Bruder auch eingeschult wurde) dermaßen süß neben der Bühne herumgetanzt, so dass ich mich deshalb mit Tränen in den Augen mal wieder hinter dem Fotoapparat versteckte. *lach*
(Den genauen und äußerst amüsanten Bericht über eine sich himmelweit unterscheidende Einschulung zwischen Sachsen und NRW findest du hier.)

Dritte und letzte Einschulung

Nun also vor zwei Wochen die Einschulung des Sonnenschein. Gerührt bin ich schon Wochen vorher. Es ist das letzte Mal und wenn ich ehrlich bin habe ich mich ein bisschen, nur ein klitzekleines Bisschen, mit dem sächsischen Tamtam rund um die Einschulung arrangiert. *schmunzel*

Es ist wieder Samstag. Meine Mama ist wie bei allen Anderen wieder dabei. Die Schwiegereltern sind angereist. Und der Patenonkel hat extra seinen Urlaub hier verbracht um dabei sein zu können.

Wir machen vor der Fahrt in die Schule Fotos von Kind mit Ranzen und Schultüte. Undenkbar für echte Sachsen. *zwinker*

Die bringen die Schultüte teilweise im Bettlaken eingewickelt in die Schule.

Dort gebe ich unsere natürlich auch vor der Zeremonie ab und erleide den ersten Schock. Der einzige freie Platz auf den Tischen im Klassenraum ist neben der Schultüte des Jahrhunderts. Mir war ja klar, dass wir nicht zu den größeren Exemplaren gehören, aber DAS …

Dann das übliche Programm in der Turnhalle, die Kinder gehen nach der Aufführung kurz in die Klasse. Ihr bester Freund, der mir schon seit Wochen immer wieder sagt, dass er UNBEDINGT mit unserer Tochter zusammen in die Klasse dann gehen möchte, schnappt sich total niedlich Ihre Hand!

Wir nehmen sie anschließend vor dem Schuleingang in Empfang. Dort werden die Zuckertüten, so heißen die Schultüten hier, von den Kindern aus der 4. Klasse übergeben. Es spielen sich Dramen ab weil Eltern besorgt sind um die Riesentüten, es alles nicht schnell genug geht, Tüten verwechselt werden, sie nicht die besten Plätze fürs Foto haben und vieles mehr. Darüber könnte ich mich ganz hinten in der letzten Reihe tagelang beömmeln. Denn a) steht mein Mittlerer mit der Kamera ganz vorne und b) genau DAS war der Grund warum ich VORHER zuhause Fotos gemacht habe. *lach*

Anschließend waren wir auf meiner neuen Lieblingsterrasse

Erst landeten wir auf der falschen Veranstaltung (eine Megasause mit ca. 60 Personen zur Einschulung), dann war nicht wie gewünscht draußen sondern drinnen eingedeckt, es dauerte ewig bis die Getränke kamen, die Speiseauswahl war „sehr modern“ und für die ältere Generation „gewöhnungsbedürftig“ aber … ich saß auf der Terrasse von der ich von unten bisher nur geträumt hatte. Wir hatten einen grandiosen Blick über die Stadt und das perfekte Wetter. Ich schwebte auf Wolke 7 und die Erstklässlerin auch.

 

 

 

 

 

 

Wieder Zuhause wurde die TT nervös, denn die hatte am Tag zuvor 8 Stunden beim erstellen dieses Kunstwerks von einem Kuchen verbracht. Seit 24 Stunden wartete sie gespannt auf die Augen der kleinen Schwester, die diese machen würde wenn sie Ihre Einschulungstorte sehen würde.


 

 

 

 

Für Abends hatten wir das jährliche gemeinsame Grillen mit den Nachbarn im Innenhof geplant, da 3 Kinder aus unserem Schloss eingeschult wurden. Als es dann pünktlich zum Treffen dunkel wurde und klar war, dass es bald regnen sollte, bauten wir doch die Zelte und Schirme auf, die unsere Nachbarn mitgebracht hatten. An dieser Stelle nochmals danke an S. & C. fürs mitbringen. Eventfachleute unter sich! LÄUFT! 🙂
Wegen des Wetters kamen leider nicht so viele wie sonst, aber es wurde ein langer lustiger und feuchtfröhlicher Abend für alle.

 

 

 

 

Die Ausbeute der Zuckertüten und Geschenke war der Oberknaller

Und die TT ist ein wenig enttäuscht, dass sie in NRW und nicht in Sachsen eingeschult wurde. Sie ist fest überzeugt, SIE hätte VIEL WENIGER bekommen. Was ich absolut nicht bestätigen kann, aber auch nicht beweisen, da alle Fotodateien von dieser Zeit leider gelöscht sind. 🙁 Die Kleene aber hat echt abgesahnt. Ich bin etwas entsetzt. *zwinker*

Alleine als Geschenke von Nachbarn und Freunden gab es diese 8 kleinen Schultüten, und die waren voller toller Sachen. Zusätzlich natürlich Zuckerkram bis zum abwinken. Die Menge wird reichen, Ihr täglich was mitzugeben und bis zum Abi nichts kaufen zu müssen. 🙂

Es war ein wunderschöner Tag! Und im nächsten Post zeige ich Dir wie und womit ich dekoriert habe.

Nun sind alle Kinder in der Schule! Der Wahnsinn!

In diesem Sinne: Habt Ihr es auch schon geschafft oder steht Euch das noch bevor?