Was arbeiten denn Deine Eltern? #kindermund

Der Sonnenschein ist mit diesem #kindermund diese Woche auf der Bestenliste im Kindergarten gelandet.

Der GG hat diese Woche Urlaub und die Jüngste genießt es sehr, dass der Papa sie mal und vor allem mehrmals aus dem Kindergarten abholt hat.

So bekam dieser also nun bei der Abholung die Informationen die man so ab und an mal über sein Kind gesteckt bekommt. Gestern hat die Erzieherin Ihm dann laut lachend erzählt, was der Sonnenschein in der Gesprächsrunde so alles von sich gegeben hat.

Die Frage an die Kinder lautete: „Was arbeiten denn Deine Eltern?“

Ich erinnerte mich sofort, dass selbige Erzieherin mich vor ein paar Jahren beim Spanienkind zur Seite nahm und fragte, was denn der Papa nun wirklich beruflich macht. Er hatte seinerzeit nämlich erst immer stolz erzählt, dass der Papa Zahnpasta macht. Und ein paar Tage später gab er damit an, dass der Papa natürlich Lokführer von einem ICE ist.
Beides plausibel aber nicht gleichzeitig möglich. Daher die neugierige Frage der Gruppenleiterin an mich. *schmunzel* (zur Info: er fährt nur ICE´s von Märklin *lach*)

Aber zurück zum Sonnenschein!

Die meinte auf die Frage nur total empört:
„Die arbeiten NIE, die sitzen den ganzen Tag nur am Computer!“

*hmpf*

An der internen Familienkommunikation müssen wir also noch arbeiten! *zwinker*

In diesem Sinne: Was glauben denn Deine Kinder was Du den ganzen Tag machst?

ACHTUNG! Schlechte Laune … oder … UPS anrufen vor dem ersten Kaffee!

Ja, ich gebe zu, meine Laune war auch schon vorher nicht gut. 🙁

Ich war nach meinem Mama-Taxi-Schule-Kindergarten-Einsatz beim Zahnarzt und wir müssen in 2 Wochen bohren. Ein Tag der so beginnt, kann ja eigentlich nur besser werden.
Dachte ich!

Falsch gedacht! *böseguck*

Bei dem Versuch bei UPS eine Sendung loszuwerden, ist der Tag schon um 09:00 Uhr komplett gelaufen! *schmolllippezieh*

Ich habe ein Gerät, das muss zur Reparatur eingeschickt werden. Der Hersteller schickte gestern einen leeren Karton mit Anleitung zum einpacken und den Frachtpapieren von UPS! Soweit so gut. Ich habe also alles perfekt verpackt, das Paket verschlossen uns wollte nun die Abholung veranlassen!

Auf dem Frachtbrief keine Telefonnummer.

Internet auf. Tante Google angeklickt. UPS eingegeben. Klick auf die Seite.

Keine Telefonnummer. *staun*

Ich muss vielleicht erwähnen, das ich das Spiel mit TNT regelmäßig spiele um etwas einzuschicken, wo der Empfänger die Sendung zahlt. Da ruft man TNT an, gibt die Kundennummer an und dann wird es 2-3 Stunden später abgeholt. Aber das nur am Rande. *läster*

Ich lese mich durch die unübersichtliche Seite und finde: „Abholauftrag erteilen“ *klick*

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Es öffnet sich ein Fenster, es werden sehr viele Daten & Fragen gestellt und bei der letzten, bitte beachten!, bei der LETZTEN macht das System mir dann klar, das das mit der Kundennummer des Empfängers die ich da habe NICHT geht! *derblutdrucksteigt*

O.k. also nochmal Startseite! *klick*

Ich finde: „Sendung erstellen“ *klick*
Diesmal werden wieder gefühlte 128 Felder geöffnet, aber *mildelächel* diesmal falle ich nicht auf Euch rein, nein, diesmal nicht. *armeverschränk*
Ich lese mir alle Felder durch bevor ich überhaupt anfange Daten einzutragen und stelle wieder ganz unten fest, das das auch nicht möglich sein wird.

Und jetzt?

*grübel*

Vielleicht sollte ich mir doch erstmal einen Kaffee machen, aber dann krisch isch Magen. Vor 11:00 Uhr hat das keinen Zweck, aber die Sendung soll weg! *brummel*

AH! *Geistesblitz* Impressum/Kundendienst *klick*

Aaaaaaaah! Eine Telefonnummer! *telefontipptipptipp*

Ein Band: „Vielen Dank das sie UPS angerufen haben, dieser Anruf kostet 20ct aus dem deutschen Festnetz, blabla, Mobilfunknetz, blablabla, Ausland, blablabla, sie finden uns auch im Internet unter www. ….“… DA bin ich kurz davor schon wieder aufzulegen, bzw. eine Rechnung über meine kostbare Zeit auszustellen. Aber dann passiert etwas, da war ich überzeugt, dass es das gar nicht mehr gibt! *kopfschüttel*

Das Band sagt mir: „Welche der folgenden Optionen trifft am besten ihr Anliegen? Sagen sie entweder einen Termin zur Abholung vereinbaren …. blablabla …. Warten sie auf ein Paket … blablabla …. blablabla …. “ uns so geht das eine Minute weiter! Die erste Aussage die auf mich passen würde habe ich mir natürlich nicht gemerkt und als ich brav zuhöre und staune das es diese Technik noch immer gibt, fragt mich die IMMER freundlich monotone Stimme: „Entschuldigung das habe ich nicht verstanden, bitte wiederholen sie!“ ……………. schweigen …………… „Möchten sie die Ansage erneut hören?“ – „JA!“ – „Dann sagen sie zurück!“ – „zurück!“ – „Entschuldigung das habe ich nicht verstanden, bitte wiederholen sie!“ – „ZURÜCK!“ – „Entschuldigung das habe ich nicht verstanden, bitte wiederholen sie!“ …. An dieser Stelle lege ich hysterisch auf!

Internet! Startseite! Ich starre auf den Bildschirm.

Frachtbrief! Ich starre Ihn an und überlege kurz wo die Lupe für das Kleingedruckte ist.

Ich öffne das bereits zugeklebte Paket. Vielleicht habe ich auf dem Reparaturauftrag und der Einpackanleitung ja was überlesen? … NEIN, da steht auch nix! *ischkrischherz*

Facebookseite von UPS! – auch keine Chance auf neue Informationen.

DANN rufe ich eben den Kundendienst vom Gerätehersteller an. Die haben vielleicht vergessen einen Hinweiszettel mit einzulegen.

Ein Band: „Herzlich Willkommen bei XY sie haben Fragen zur Reparatur, dem Kostenvoranschlag oder möchten Ersatzteile bestellen, dann drücken sie bitte die Taste 2!“ [hier ein genervtes grinsen einfügen] – *tipp* – „Willkommen in Ihrer XY-Zentralwerkstatt, leider telefonieren im Moment alle Mitarbeiter. Bitte versuchen sie es zu einem späteren Zeitpunkt!“ *klick*

Sekunde 1 – sprachloses Brille absetzten

Sekunde 2 – lautes fassungsloses lachen

Sekunde 3 – WUT, Verzweiflung, Fassunglosigkeit

DIE STECKEN DOCH ALLE UNTER EINER DECKE??? *kreisch*

Nochmal anrufen! Wieder telefonieren alle …

Nochmal … Diesmal Warteschleife! … LANGE in der Warteschleife!

DANN: Endlich ein Mitarbeiter, ein echter Mensch! *freu*
Ich trage mein Problem vor … „Aber das steht doch alles auf der Beschreibung!“ – „Nein, da sind nur Fotos vom Karton und wie ich verpacke!“ – „Gucken sie mal auf die Rückseite!“ – „Die ist weiß!“ – „OH, darf ich Ihnen die Telefonnummer geben?“ – Ja natürlich!“ – „01806-88…!“

DAS ist natürlich die Nummer mit dem Band, mit dem ich vor 36 Minuten schon gekämpft habe. *hmpf*

O.K.! Ich hole tief Luft und wähle noch EINMAL die Nummer! Ich höre mir den gesamten Labertext nochmal an und antworte brav auf die Fragen! Nun kommen wir wieder zu der Stelle an dem sie meine Kundennummer nicht versteht! Aber … OH WUNDER! … nach dem 4. Mal freundlich monotonem „Ich habe sie immernochnicht verstanden, bitte wieder holen sie die Kundennummer!“ als ich wirklich GANZ KURZ davor bin sie wütend anzubrüllen das sie mir bitte ZUHÖREN soll (und nebenbei das Handy und das Diktiergerät aktiviere um Dir das mitzuschneiden) … werde ich an eine Mitarbeiterin verbunden, die auf meine Beschwerde über diesen SCHEISSCOMPUTER gar nicht eingeht, sondern dann alles aufnimmt.

In diesem Sinne: Ich mach mir jetzt ´nen Kaffee!

… und die Medienerziehung meiner Kinder!

Die Lernplattform Scoyo & eine meiner Lieblingsbloggerinnen BerlinMitteMom, die ich sehr schätze, haben mit noch ein paar anderen Experten einen Online Elternabend zum Thema Medienerziehung abgehalten. Wer es verpasst hat, hier ist das Video!
Beide haben nun zur Blogparade Medienerziehung aufgerufen, und da mich das Thema immer wieder beschäftigt und wirklich interessiert, beteilige ich mich hiermit sehr gerne. 🙂20141016_135559

Während ich das hier schreibe sitzen meine Kids natürlich ?…….. passender Weise ?….. GENAU! …. vor der Glotze und genießen Lollywood! 😉 Wir sind derzeit auf Borkum zur Mutter-Kind-Kur und ich nutze die tägliche Medienzeit der Kinder zum Blog schreiben.

Bei uns gibt es Medientechnisch eine ganz klare Regelung! Die beiden Kleinen (4 & 7) dürfen täglich 30 Minuten und die Große (11) darf täglich 60 Minuten. Jeder darf entscheiden wann sie/er was machen möchte. Die Lütte immer (und im Normalfall auch die Großen) gucken Kinderstunde um 19:00 Uhr auf KiKa, die Große dann eben auch die Anschluss-Wissens-Sendungen und die „Kleenen“ gehen (zwar unter Protest), aber da bin ich wie so oft sehr konsequent, schon mal mit vorgelesener Gute-Nacht-Geschichte ins Bett. Hier gibt es ausschließlich KiKa, schon alleine wegen der fehlenden Werbung, aber auch weil hier um diese Zeit zuverlässig keine seltsamen Comics laufen. Es gibt da auf anderen Sendern so Sendungen, von denen bin ich überzeugt, dass Sie aus den Hirnen meiner Kinder Mus machen.
Medienzeit kann aber bei den beiden Großen auch heißen, dass Nintendo gespielt wird. Hierbei achte ich sehr, wie auch bei Film-DVD´s auf altersgerechtes Spielzeug.

Der Sohn guckt ab und zu sehr gerne Filme in der Mediathek der „Sendung mit der Maus“ oder Videos über Kaimare, Feuerwehr oder Flugzeuge auf YouTube.

Das Pubertier ist im Loom-Fieber und guckt derzeit nur noch Filme wie man diese Haushaltsgummi-Schlüsselanhänger und inzwischen sogar Duft-Armbänder mit hochkomplizierten Verknotungen. Wobei mir diese kreative Phase natürlich immer noch lieber ist, als die Horror-Filme die Sie sich (wie Sie mir kichernd mal gestanden hat) in der Schulpause mit Ihren Freundinnen auf einem Smartphone angesehen hat. Danach hatte sie nämlich viele Abende an denen sie panisch aufwachte und nicht nur nicht mehr kicherte, sondern vor Angst nicht mehr einschlafen konnte.

Es gibt in den Kinderzimmern weder Fernseher, noch PC und die Nintendos sind ebenfalls bei mir unter Kontrolle!

Ich muss gestehen das ich den Medienwunsch als Druckmittel nutze, wenn z.B. der Sohn gelangweilt ankommt und die Zweit-Lieblingsfrage stellt: „MAMAAAAH, kann ich Nintendo?“ ist meine klare Antwort-Frage: „Hast Du schon Gitarre geübt?“ 😉 … das macht er dann. Anschließend kommt die obligatorische halbe Stunde Wartezeit um dem Hirn die Chance zu geben das gerade geübte auch wirklich zu speichern (so´n Kinderhirn hat kein Intel inside!) und meistens klingelt dann ein Nachbarkind und der Nintendo ist vergessen. Diese halbe Stunde ist ECHT wichtig! Das sagten mir alle Lehrer wenn sie Erstklässler-Eltern die Sache mit den Hausaufgaben erklären, und auch der Gitarrenlehrer erklärte dem Sohn so schön: Wenn Du von einem Dauerlauf ausgepowert auf dem Sofa hängst, willst Du dann gleich nochmal die ganze Strecke laufen? … Siehste, und DAS schafft das Hirn eben mit der Flut an Informationen auch nicht!

Auch harmlose Spiele auf unserem Ultrabook (mit Touchscreen) werden ab und an nachgefragt, sind aber noch nicht der Renner! Meistens jedoch auch nur weil ich noch selber an der „Maschine“ arbeite, der Appell an das schöne Wetter draußen oder die Ansage: “Erst wird aufgeräumt!“ Ihre Wirkung zeigen und der Anlass der Nachfrage wie so oft doch einfach nur kurz aufsteigende Langeweile war!

Ich stelle immer wieder fest, dass die Kinder bei aufkommender Langeweile kurz mit der Erst-Lieblings-Frage: „MAMAAAAH? Kann ich Fernsehen?“ abchecken ob sie dürften, und wenn das mit Nein beantwortet wird, kommt kurzes Gemaule, aber da sie inzwischen wissen WIE konsequent ich bin, ist es damit meistens dann auch erledigt und sie ziehen wieder ab und suchen sich selber eine andere Beschäftigung! Für mich die beste Bestätigung das es eben auch ohne Medien gehen kann.

Ebenso stelle ich nämlich immer und immer wieder fest, dass das Kinderhirn an sich, oder vielleicht das meiner Kinder im Besonderen, völlig verblödet während sie sich berieseln lassen und im Anschluss an den Medienkonsum ist die Nörgel-Quote bei Allen einfach exorbitant hoch.
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Bevor Ihr mich allerdings jetzt für eine dieser penetranten Medien-Ablehnerinnen haltet, muss ich Euch aber erzählen, dass wir auch ab und an Familien-Fernseh-Abende machen. Da gucken wir mit viel Chips und Salzstangen gemeinsam unter Wolldecken kuschelnd „Frag doch mal die Maus“, „Wetten dass???“ oder diverse Kinder-Klassiker. Und wenn hier Jemand krank ist, dann gibt es auch schon mal ganze Fernseh-Vormittage, damit man kind sich auch wirklich schont und erholt – *flüstermodusan* und Mama trotzdem im Homeoffice arbeiten kann *flüstermodusaus* – *räusper* Aber ich habe wirklich noch NIE, ganz ehrlich, noch NIE meine Kinder vor dem Fernseher „geparkt“ um meine Ruhe zu haben. Da gibt es echt genügend andere Tricks! 😉

In diesem Sinne: Schluss mit lesen und surfen! Raus mit Euch! 🙂