Achterbahn, Borkum & Gruselfoto #freitagslieblinge 43/16

Diese Woche stand ganz im Zeichen von Oma! Die besucht uns nämlich aus NRW! Große Freude bei den Kindern und ich genieße die Vormittage mit meiner Mama alleine!

Hier also meine Momente der Woche:

20161027_185212Lieblingsessen
Habe vergessen das Essen zu fotografieren, aber mein Lieblingsessen diese Woche waren traumhafte Wiener Schnitzel (ECHTE!) im coolsten Restaurant der Stadt. Man bestellt per Tablet, sitzt an Tischen rund um ein Rondell und das Essen landet in kleinen Kochtöpfen, die per Schienensystem zu den jeweiligen Rondellen gleiten. Irre lustig und irre lecker! Dort waren wir als 3-Generationen-Team. Meine Mama, meine Älteste und ich!

Bei Interesse, in Hamburg und in Dresden gibt es ein Schwerelos, das Achterbahnrestaurant.


20161028_155630Lieblingsbuch
Endlich habe ich bei den Ostfriesen-Krimis einen entdeckt, der auf meiner Lieblingsinsel spielt. Über den bin ich durch Zufall gestolpert letzte Woche als ich Harry Potter für den E-book-reader gesucht habe. Hier ist nämlich wieder die Lesesucht ausgebrochen und die Großen brauchen Nachschub. Und die Große möchte nun ALLE Harry Potter Bände lesen. So teilen wir uns nun den Reader. Sie liest bis ich ins Bett gehe, und ich übernehme dann anschließend die Leseschicht! 🙂

 


Lieblingsmoment mit den Kindern

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Endlich Regenwetter! 😉 Endlich Regenschirme! 🙂 Ich fand die beiden so niedlich als ich den Sonnenschein und den Nachbarjungen abholte das ich an viele schöne Herbstmomente aus den letzten Jahren dachte.

 

Lieblings-Mama-Moment für mich
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Meine Mama hat sich einen Abend im Carte Blanche, dem berühmten Travestietheater, gewünscht. Da wir einen Frauenabend daraus gemacht haben, habe ich Ihr (und mir) diesen Traum soooooooo gerne erfüllt!

Wir hatten einen sehr unterhaltsamen Abend, der mich leider insgesamt ein Vermögen gekostet hat, da ich die Parkuhr nicht genügend bestückt hatte. Der Strafzettel am Scheibenwischer konnte mir aber nicht die Laune verderben es war superklasse!!!

 

 

Lieblingsbesonderheit/Inspiration
20161026_171517Nach den ersten echt unfallträchtigen Monaten diesen Jahres, wie hier beschrieben, gab es noch einen Rippenbruch und einen Steißbeinbruch im Sommerurlaub. Lange hatten wir nun Ruhe, aber diese Woche ging es wieder los. Das Spanienkind kam aus der Schule mit dicker Hand und großen Schmerzen. Auch kühlen und ruhigstellen hat nicht geholfen. Also ab zum Arzt. Ergebnis: Mittelhandknochen gebrochen.

Inzwischen bin ich aber ganz cool, und denke mir, was solls. Unser Unfalljahr ist ja nun bald zu Ende. Ich rede mir ein 2017 wird besser. Und wenn ich höre welche schlimmen Krankheiten um uns herum so ausbrechen, da habe ich ehrlich gesagt lieber jeden Monat irgendeinen mit Gips hier sitzen, als mir Sorgen zu machen ob der/die das nächste Jahr noch lebt. Und diese Erkenntnis hat mich diese Woche echt beruhigt.

So, das wars schon wieder mit meinen 5 Freitagslieblingen.
Guck gerne auch mal bei Anna und den anderen Bloggern rein.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!!! *träller*

… sagt dem Familien-„Vorstand“ DANKE!

Am letzten Tag unserer Mutter-Kind-Kur auf Borkum schlenderten der Göttergatte und ich mit den Kindern zum Abschied nochmal über die Strandpromenade. Dort gibt es „Das Atelier am Meer“ von der Künstlerin Nicole Wenning, das ich bei Jedem meiner Borkum-Aufenthalte (ich fahre schon seit über 35 Jahren!) besuche und immer bewundere. … Wer von uns träumt nicht auch manchmal ein bisschen davon, mit der kreativen Ader mal Geld zu verdienen? 🙂

Wir schlendern also so über die Promenade und entdecken im Schaufenster des Ateliers ein echt tolles Bild aus einer Seekarte. Mein Mann, der halbnorddeutsche Segler war gleich fasziniert und auch ich fand es echt klasse.
20150121_130303Ich bin also rein und habe nach dem Preis gefragt (ich witterte meine Weihnachts-Geschenk-Idee-Chance). Nach Nennung der Zahl, die eine Stelle mehr hatte als ich dachte, musste ich kurz schlucken. Noch völlig fasziniert von der tollen Idee kann ich gerade noch fragen ob sie mir das auch schicken könnte, als prompt der Liebste mit den Kindern auch das Atelier betritt. Hektisch stammel ich etwas von: „Ich nehme mal Ihre Karte mit!“ bevor ich mich mit Unschuldsmiene von Ihr ab- und dem Göttergatten zuwende … zum Glück, denn so kann ich gerade noch verhindern, dass die Jüngste mit den sandpanierten Ich-war-bei-Nieselregen-am-Strand-Händen nach dem Original-Kunstwerk greift, dessen Druck sie als Postkarte zwei Wochen zuvor Ihrem Kindergarten geschickt hatte.

20150121_130557Die Postkarte hatten wir im Shop des Ehemannes der Künstlerin mit unserer obligatorischen Borkum-Erinnerungs-Tasse entdeckt! 🙂
Wir schlendern … bzw. der Familienvorstand (mein Ehemann glaubt ER wäre der Chef unseres Rudels, und in dem Glauben lassen wir Ihn lieber auch! *zwinker*) schlendert … und ich versuche unsere 3 Kinder davon abzuhalten alles, aber auch wirklich Alles was es in einem Atelier gibt, wo auch Malkurse stattfinden, einfach mal anzupatschen und sie bitte Ihre Fragen in „normaler“ Lautstärke zu stellen. Im Hinterkopf drücke ich immer und immer wieder verzweifelt die Gedanken nieder, dass die Künstlerin mich wahrscheinlich für Eine von Denen hält, die geschockt vom Preis nicht zugeben wollte, dass es nicht in Frage kommt und … dass dieses tolle Bild in den nächsten Tagen einfach verkauft wird und ich mich erneut auf eine Geschenk-Idee für Weihnachten machen muss!
Wir bewundern also ehrfürchtig die ausgestellten fertigen Werke und bleiben gemeinsam vor einem Traum in Öl stehen. …  DAS … WILL … ICH!
Nein, das MUSS ich haben! Und auch der Vorstand hat dieses glitzern in den Augen ….. *seufz* …

20150121_130328Und nu? Mehr freuen würde er sich über das Andere, und ich weiß auch gar nicht wohin wir Dieses hängen sollten, denn es ist relativ groß!

Bevor mein Hirn überfordert raucht, oder die Bande den Laden zerlegt, scheuche ich meine Familie wieder raus!

Und noch auf der Fähre zurück zum Festland suche ich das Atelier auf Facebook und sende eine Nachricht, dass ich mich für die Bilder interessiere! Ich bekomme die gewünschten Maße und Fotos der Werke und muss erst mal ein paar Nächte darüber schlafen!

Ich beschließe in vielen grübelnden Nachtgedanken, dass ich mich mit dem Segelkarten-Bild bei meinem Herzenshelden bedanken werde, für seine unglaubliche Geduld & Ruhe vor 2 Jahren, während ich völlig arbeitsunfähig und bis zur Hutkrempe genervt, 6 Wochen lang herumgesessen und auf Heilung des gebrochenen Humpelfußes gewartet habe! Und das Andere, DAS wird MEINS! 🙂

Zum allerersten Mal in meinem Leben habe ich also nun in Kunst investiert. Das Geld, was ich da so großzügig in zwei Kunstwerke investiert habe, stammt aus der Zahlung von Schmerzensgeld meiner Unfall-Versicherung. So hatte der Beinbruch nun endlich auch sein Gutes! 🙂

Und wenn ich mit KiKo KinderKonzepte reich und berühmt geworden bin, dann werde ich noch ein Bild kaufen. Die waren nämlich ALLE schön!

In diesem Sinne: Was hast Du Dir als letztes Gegönnt … außer Schuhe? 😉

… wie mache ich eine Mutter-Kind-Kur … und zwar RICHTIG!

Man hört ja viel von anderen Müttern die zur Kur waren. Jeder dem frau erzählt, dass sie fährt, kennt eine Mutter die völlig unzufrieden zurückgekommen oder sogar abgebrochen hat und heim gefahren ist, weil es ja soooooo schrecklich war.
Auch diverse Foren und Bewertungsportale sind voll davon. Eigentlich völlig unverständlich, dass überhaupt noch so viele Mütter in die Mutter-Kind-Kur fahren! 😉

Meine Kur war Großartig und ich möchte Euch berichten warum! 201410161317

Viel zu viele Mütter fahren in die Kur und glauben „Da erhole ich mich und anschließend ist alles wieder gut!“. Pustekuchen! Was einem vor der Kur niemand sagt: Deine Kinder schlafen da genauso schlecht wie Zuhause (vielleicht sogar noch schlechter), zwischen den Therapie-Terminen hast Du nicht unbedingt Zeit um Schlaf nachzuholen oder in Ruhe ein ganzes Buch zu lesen (über solche Ziele sollte frau beim Aufnahmegespräch übrigens unbedingt offen sprechen), die Kinder werden sich in der Kinderbetreuung nicht gleich so wohl fühlen wie sie das vielleicht Zuhause in KiGa oder bei Mama zuhause tun, das Essen schmeckt anders, es gibt nun nicht nur die eigenen lauten Kinder, sondern vielleicht VIELE LAUTE Kinder, u.v.m.

In der Kur lernt frau sehr viel darüber was sie vielleicht „falsch“ macht, was sie besser machen sollte, was sie anders machen könnte, wie es vielleicht einfacher wäre, was Ihr gut tut und, dass sie auch an sich selber denken muss und sich auch wirklich selber Gutes tun sollte, ….. aber es ist dann nach der Kur nicht BUMMS alles in Ordnung. Nein! Zuhause geht die „Arbeit“ erst richtig los, frau muss nämlich das was sie gelernt hat anschließend nun in ihrem „Alltag“ einsetzen, umsetzen und dauerhaft einfügen. Viel zu schnell verfallen wir nämlich in unsere alten Muster.

Wer mit einer Vorstellung in die Kur fährt und diese dann nicht in Erfüllung geht, ist enttäuscht. Wer in der Kur nicht zulässt das Ihr geholfen wird und sich nicht traut vor Ort Fragen zu stellen, bzw. sich zu äußern, was nicht gefällt, wird gestresst und unzufrieden. Wer sich unverstanden fühlt und keine Hilfe annimmt, wird sich zurückziehen oder abreisen. Und genau DIE sind es, die dann im Anschluss an die Kur über die Klinik schimpfen, den Therapeuten die Schuld geben und in den Bewertungsportalen dann die abschreckenden Kommentare hinterlassen.
Es lag nämlich natürlich an der Klinik, dass die Kinder nicht zur Ruhe gekommen sind, auf keinen Fall an der eigenen Einstellung und Unruhe der Mutter! Es lag natürlich am Essen das die Situationen am Mittagstisch eskalierten, und nicht an den unnatürlichen Erwartungen der Mutter, dass die Kinder sich in der Horde unruhiger Kindern von ganz alleine besser benehmen. Es lag natürlich an der Klinik, dass das Jüngste nicht in der Kinderbetreuung bleiben wollte, und nicht an der Tatsache das es noch NIE fremdbetreut wurde.

Ich kann nur sagen: Die Therapeuten KENNEN Ihre Pappenheimer und wissen bei den anschließenden gemeinen Kommentaren in den Bewertungsportalen genau warum sich kein Kur-Erfolg eingestellt hat. Das ist aber den vielen Neuen Müttern gegenüber total unfair, denn dadurch werden viele Mütter vielleicht stark verunsichert und machen erst gar keine Kur. Denn DIE, denen die Kur echt was gebracht und denen es wirklich geholfen hat, die schreiben leider keine Kommentare. (Ich muss das auch noch immer machen, aber dieser Blog-Artikel für Euch war mir wichtiger!)

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Ich hatte nun das große Glück völlig unbelastet anzureisen. Ich weiß das es 1-2 Tage dauert sich einzuleben. Ich habe ganz offen und ehrlich gesagt das mein größtes Ziel die Gewichtsreduktion ist und auch ganz offen über meine Erziehung-Sorgen gesprochen. Und ich muss sagen: Es war großartig. Ich hatte einen echt passenden Terminplan (der teilweise natürlich mit dem inneren Schweinehund in Konflikt kam), die Kinder waren nach normalen Anlaufschwierigkeiten wirklich gerne in der Betreuung. Ich fühlte mich komplett umsorgt! Die Mitarbeiter waren alle sehr freundlich. Bei Sorgen, Fragen, Nöten und Unfällen wurde sich sofort und von allen Seiten kompetent und lieb gekümmert. Ich habe meine neue Lieblingssportart kennengelernt in die ich perfekt eingeführt wurde. Ich wurde von Schmerzen befreit, die meinen Körper schon lange plagten und auch von plötzlichen Neuen. Man merkte absolut was für ein tolles eingespieltes Team sich dort um uns kümmerte.
Und ich möchte hiermit meinen größten Respekt für alle Mitarbeiter der „Rehaklinik Borkum für Mutter-Vater-Kind“ aussprechen, denn wir erfuhren irgendwann, das ein Arzt-Kollege nur wenige Wochen vorher völlig unerwartet verstorben war und davon hat man nichts aber auch wirklich GAR NICHTS gemerkt. Mir hat es sehr gut gefallen, sehr gut getan und ich kann es JEDER Mutter nur empfehlen.

In diesem Sinne: Mach eine Mutter-Kind-Kur oder erzähl mir davon wenn Du schon warst! 🙂