Fieberfreie #freitagslieblinge vom 03. März 2017

DIE #freitagslieblinge sind zum Glück fieberfrei! Also Ich bin zum Glück wieder fieberfrei. Seit Montag bin ich leider krank und habe viel Zeit auf dem Sofa verbracht und musste leider sämtliche Termine absagen. Sobald ich was machen möchte ist mir schwindlig und ich fühle mich wie nach einem Marathonlauf.
Heute also den Wochenrückblick vom Sofa aus.

Lieblingsessen

Es war so rührend wie die Kinder mich geschont und versorgt haben. Schön, wenn sie schon so groß und eigenständig sind. Schön aber auch wie verspielt sie noch sind! Ich konnte mich nicht entscheiden welches Essen besser war, daher sind einfach Beide auf dem Foto! *zwinker*


Lieblingsbuch

Mit der vielen Zeit auf dem Sofa, hatte ich natürlich auch viel Zeit zum lesen. Und da wir zu Ostern eine Städtereise planen, ist der entsprechende Reiseführer in dieser Woche meine Lieblingslektüre! Ich freue mich schon sehr meinen Geburtstag in der Stadt der Liebe verbringen zu dürfen.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Ich habe auch Nachmittags echt aufpassen müssen was ich mache und wie viel ich mich ausruhe. Und sobald ich mich zurückzog, dauerte es nicht lange, da kam oft eines der Kinder um die Ecke und fragte nach ob ich was brauche. So süß!


Lieblings-Mama-Moment für mich

Am Montag konnte ich mit Fieber dann ohne schlechtes Gewissen aufm Sofa liegen und die Rosenmontagszüge im Rheinland gucken. Ausschau halten nach Freunden die mitlaufen. Herrlich!

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Diese Woche hatte ich sehr viel Hilfe von Nachbarinnen, Freundinnen und meiner großen Tochter. So musste ich nur ein einziges Mal zur Abholung in den Kindergarten. Genau in dem Moment führte der Sonnenschein mit dem Nachbarsohn ein Puppentheater auf. Wie immer war mein Töchterchen gar nicht begeistert abgeholt zu werden und so spielte ich noch eine Runde Publikum mit einem anderen Nachbarssohn. Es war soooooo goldig was die Beiden da für Geschichten spielten.


In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Feuerwehr und offene Tankdeckel! Die #freitagslieblinge vom 27. Januar 2017

It is time for: DIE #freitagslieblinge, diese Woche mit Feuerwehr und offenem Tankdeckel.

Wir stecken tief im Schulprobleme-Sumpf. Daher freue ich mich mal wieder um so mehr für einen positiven Rückblick innezuhalten.

Lieblingsessen

Ich habe total vergessen die vielen leckeren Sachen zu fotografieren, die ich diese Woche gegessen habe. Da ich Kohlenhydratfrei UND Histaminarm essen muss, probiere ich jede Woche ein neues Lebensmittel intensivst aus. Wie ein Säugling der Woche für Woche neue Sachen ausprobieren soll. Diese Woche war es das Ei! Es gab Omlette, Rührei mit und ohne Speck und ganz ganz viele gekochte Eier, die ich als Snack essen soll wenn der Heißhunger kommt. Und was soll ich sagen, trotz HIT´ler, die oft Schwierigkeiten mit Eiern haben, vertrage ich das super! 🙂


Lieblingsbuch

So eine Ernährungsumstellung ist nicht einfach und die passende Lektüre meistens sehr sehr trocken. Nicht so die Bücher von Patric Heizmann. Der beschreibt das dermaßen einfach und einfach lustig, dass man endlich versteht warum man sich vorher etwas „falsch“ ernährt hat und es ist so witzig rübergebracht, dass es total motiviert. Den würde ich sehr gerne mal auf der Bühne sehen bei seiner nächsten Tournee.


Lieblingsmoment mit den Kindern

Das Spanienkind hatte nachgeholte Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr mit Familie. Es war wirklich schön und der absolute Höhepunkt war eine Privat-Führung von und mit meinem Sohn am Löschgruppenfahrzeug (LGF, als Mutter eines zukünftigen Löschzwerges lernt man sowas alles!). Das Fahrzeug ist RIESIG! Das Foto habe ich so aufgenommen wie ich es auf Augenhöhe sehe


Lieblings-Mama-Moment für mich

Seit Wochen liegt Schnee, seit Wochen fehlt mir aber die Sonne dazu! Bzw. die Sonne war mal da, aber kein Fotoapparat oder Handy in der Nähe! Diese Woche habe ich es geschafft! Ein echt schöner kleiner Glücksmoment. Dieses Foto werde ich in Gedanken immer wieder heraufbeschwören wenn die Welt da draußen im nebligen Winterdunst liegt und kein Sonnenstrahl bis zu uns dringt.


Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Seit Wochen frage ich mich warum an meinem Auto immer der Tankdeckel offen steht. Beim ersten Mal dachte ich an Sprit-Klau, aber es war noch alles da.
Beim zweiten Mal hatte ich Kinder in Verdacht.
Beim dritten Mal überlegte ich ob der Verschluss eingefroren oder defekt ist.
Aber in dieser Woche wurde mir klar warum! Beim täglichen Eiskratzen der Heckscheibe lehne ich meine Hüfte so dagegen, dass die aufspringt. *vordiestirnhau*


In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Leitwolf-Mama oder Kuschelkursmama? #blogparade #mytoys #Leitwölfe

Das ist eine Frage, die können Diejenigen die mich mit meinen Kindern erleben eindeutig beantworten und seit myToys in seinem Blog das neue Buch von Jesper Juul vorgestellt hat und die Eltern aus der Blogosphäre aufrief sich an einer Blogparade zu dem Thema zu beteiligen, brüte ich über dem Thema und oute mich heute.

Der Ratgeber an sich und Jesper Juul im Besonderen!

Ich habe mich seit der Geburt des ersten Kindes mit allen möglichen Ratgebern eingedeckt, sie gelesen, sehr viele wieder weiterverkauft und sehr viele nochmal gelesen. Die von Jesper Juul waren irgendwie nicht dabei. Warum? Weil er einfach zu spät kam. Ich glaube seine Bücher erschienen erst als ich schon „aufgeklärt, gefestigt und wild entschlossen“ war und somit aufgehört hatte zu lesen.

Ich habe nach 12 Jahren, die ich nun schon Mutter bin, festgestellt, dass ich mir aus Erziehungsratgebern immer nur das rauszog, was ich für plausibel hielt. Alles andere hielt ich für Blödsinn. Manche Ratgeber habe ich gleich wieder weggelegt, manche für später nochmal aufgehoben. Aber im Endeffekt mache ich es ganz genauso wie meine Eltern es auch mit uns gemacht haben. DAMALS, als ich noch in der Pubertät war (Ihr habt ja keine Ahnung wie lange das schon her ist *zwinker*) habe ich mir natürlich geschworen, dass ich meine Kinder GANZ ANDERS erziehen werde, die würden viel mehr dürfen, die könnten viel mehr selber entscheiden, die dürften mehr Süßigkeiten, ja ich dachte sogar *räusper* die würde ich viel mehr lieben. Sorry Mama und Papa, ich weiß ihr lest hier ab und an mit! … lest bitte weiter, bevor ihr enttäuscht seid *lach*!

Inzwischen weiß ich nämlich wie sehr unsere Eltern uns (mich und meine 2 Brüder) geliebt haben und das noch immer tun! Heute weiß ich, dass sie mit allem was sie erziehungstechnisch für uns entschieden haben, nur unser BESTES für uns wollten. Heute weiß ich, dass sie alles richtig gemacht haben. Heute weiß ich, dass sie sich zwar nicht bei uns beliebt gemacht haben, aber sie haben uns perfekt auf das Leben vorbereitet und uns zu tollen Menschen erzogen.

DANKE MAMA UND PAPA!

Und genauso möchte ich von meinen Kindern später auch verstanden werden. Ich weiß, dass sie viele Entscheidungen die ich heute für sie treffe nicht einsehen, nicht verstehen, nicht gut finden und mich oft dafür innerlich verfluchen. Aber ich weiß genau, eines Tages werden sie mir so dankbar sein, wie ich das meinen Eltern bin.

Ich bin „Leitwölfin Extrem“! *hiersoeinesuperwomanmelodieeinfügen*

Hiermit oute ich mich als absolute Leitwolf-Mama. Ich bin streng, ich bin konsequent und äußert selten gebe ich nach! Es gibt ganz klare Regeln in unserem Familienleben und jede Menge Grenzen die absolut nicht verhandelbar sind. Das fängt an mit gewissen Uhrzeiten die eingehalten werden müssen, das sind Aufgaben die erledigt werden müssen und es sind Verhaltensweisen die ich nicht dulde! Es gibt festgelegte Medienzeiten & Tischregeln die nicht verhandelbar sind und die Menge der Süßigkeiten ist reglementiert. Ich bestimme was es zu essen gibt, welche Kleidung nicht getragen wird, ab wann es ein Smartphone gibt, ob Absätze an Schuhen erlaubt sind, und sehr sehr vieles mehr. Ich entscheide hier so gut wie alles.

20160226_201240Meine Erfahrungen die ich als Freundin und Nachbarin von anderen Familien machen darf, die ich als Mitglied von Elternaktiv, Elternrat, Elternpflegschaft und den damit verbundenen Ausflügen, Problemen, Feiern usw. mitbekomme, geben mir aber auch absolut Recht! Und auch Kinderärzte, Kinderpsychologen und Erzieher haben mir schon bestätigt: „Alles richtig gemacht! Ihre Kinder sind echte Prachtexemplare!“

Ich weiß ich klinge sehr von mir überzeugt, aber im Endeffekt bin ich das in Sachen Erziehung auch.

… Geworden! Ich muss zwar sagen, dass ich nie gezweifelt habe an meinem Erziehungsstil, aber …

Man wächst mit seinen Aufgaben! 🙂

Auch Ich lerne nach 12 Jahren noch sehr Vieles und denke auch heute noch oft selbstreflektierend nach! Natürlich wusste ich vor 10 Jahren nicht wie ich mit der beginnenden Pubertät umgehen würde und ich wusste auch noch nicht, dass das 2. und 3. Kind eine überarbeitete Version meiner Erziehung  würde abbekommen genießen dürfen. Das liegt aber vermutlich weniger an Misserfolgen in der Erziehung, sondern an den äußeren Umständen!

Wenn man z.B. nur ein Kind hat, steht diesem die gesamte Zeit und Aufmerksam zur Verfügung. Nun bin ich zwar keine Bastel-Mutti und habe auch nur selten auf dem Boden gesessen und gespielt, aber wenn es eine Frage oder ein Bedürfnis gab, war ich da. Diese Zeit, müssen sich die weiteren Kinder natürlich mit den Geschwistern teilen. Außerdem lernte ich mit der Zeit, das sich die Bedürfnisse immer wieder ändern. So braucht das Pubertier mit 12 eine ganz andere Art Erziehung / Aufmerksamkeit als der Sonnenschein mit 5 Jahren. Manchmal überlege ich ob ich noch viel mehr differenzieren müsste, aber dann wird es auch schnell unfair. Irgendwie muss ich ja allen gerecht werden.

Vermutlich sehe ich viele Situationen beim 3. Kind auch einfach gelassener als beim erstem Kind seinerzeit.

Trotzdem versuche ich alle Kinder relativ gleich zu erziehen, im allgemeinen gelten die gleichen Regeln und ich habe mir inzwischen viele Sachen notiert, die dann für das nächste Kind ab dem Alter auch gelten werden. Wobei das auch manchmal Lockerungen der Regeln sein können. So darf die Große z.B. länger aufbleiben als die Kleene.

Wobei mir eine schöne Anekdote einer Nachbarin einfällt. *schmunzel* Sie ist das mittlere Kind und erzählte eine Erinnerung aus Ihrer Kindheit: „Als mittleres Kind biste immer das „gearschte“ Kind! Ich musste als Mittlere mit meiner kleinen Schwester Abends als erstes ins Bett und tagsüber der Großen beim Tisch decken, abwaschen & Co. helfen!“ … aber das nur am Rande! 😉

Außerdem musste ich als Mutter bald lernen, dass die Erziehung auch mit dem Charakter des Kindes kollidiert. Und mit den Situationen, die manchmal ganz unterschiedliche Entscheidungen verlangen. Auch wenn es die anderen Kinder manchmal unfair finden weil ich bei Ihnen vielleicht anders entschieden habe, bleibe ich meistens bei meinen Entscheidungen.

Aber natürlich gibt es auch Ausnahmen

Auch ich habe mal schlechte Tage, bin genervter als sonst, muss noch einen Kundenwunsch erfüllen oder die Band für meine Termine alleine Zuhause lassen wenn der Göttergatte mal wieder auf Geschäftsreise ist. Dann gibt es auch schon mal Ausnahmen mit mehr Medienzeit, Nutella auf Toast zum Abendbrot oder sie dürfen alle in unserem Bett einschlafen.

Ich bin ja keine Rabenmutter! *zwinkerzwinkerzwinker*

Denn genau dafür halten mich schließlich die Kuschelkursmütter, die Ihren Kindern einfach alles erlauben und denen niemals oder viel zu selten ein NEIN über die Lippen kommt. Ich habe mir allerdings nicht nur das lesen der Ratgeber abgewöhnt, sondern auch mich über solche Eltern zu wundern und greife gegebenenfalls einfach selber als Rudelchefin durch. So geschehen bei einem Nachbarkind, das in Anwesenheit der Mutter dabei war den frisch gepflanzten Flieder vor unserem Haus raus zu schütteln, was sie lediglich mit einem „ach Bärchen“ betitelte und ich mir den Fliederschüttler dann irgendwann mit einem konkreten „NEIN“ schnappte, dort wegnahm und Ihn woanders absetzte. Oder in dem ich andere Kinder zurechtweise wenn ich mitbekomme das sie etwas „falsches“ tun.

Irgendwie fühle ich mich dann immer als Rudelführer und übernehme diese Rolle mit Haut und Haar. Und genau dazu rate ich z.B. auch den Eltern in meinen Kindergeburtstags-Konzepten. Denn wenn die Gastgeber-Eltern sich das Zepter von den Kindern aus der Hand nehmen lassen, endet der Kinderevent schnell im Chaos.

Der Leitwolf ist der Richtige Weg!

Ich weiß, einige Mutter- und Blogger-Kolleginnen schlagen nun die Hände über den Köpfen zusammen, aber diese haben dann vermutlich Kinder im Kindergartenalter. Ich habe inzwischen auch 7 Jahre Schulzeiterfahrungen und habe mit inzwischen 2 Schulkindern so einige Mitschüler, Eltern, Lehrer & Klassen während Hospitationen, Elternabenden und Ausflügen kennengelernt. Ich hatte aus diversen Gründen schon Kontakt mit der Präventionsstelle der Jugendgerichtshilfe, dem Jugendamt und Kinderpsychologen. Und es sind nicht mehr die Kinder aus sozialen Brennpunkten die im Unterricht oder auf dem Schulhof auffällig werden, sondern die Kinder, die ohne klare Regeln und Grenzen aufwachsen.

Ich empfehle die Bücher von Dr. Winterhoff. Der sagt klipp und klar, Kinder die keine Grenzen gesetzt bekommen, bleiben auf dem psychischen Stand eines 3-Jährigen stehen.

Waren es bis vor ein paar Jahren noch pro Schulklasse 1-2 verhaltensauffällige Kinder, so sind es heute schon 4-6 oder mehr! Unterricht wie wir Ihn kennen ist heutzutage gar nicht mehr möglich, weil die psychische Reife vieler Kinder gar nicht genügend ausgereift ist. Gäbe es mehr Leitwölfe-Eltern in unserer Gesellschaft wäre das nicht so, sagt Dr. Winterhoff und ich stimme Ihm voll und ganz zu!