Die Postkarten in Heidenau sind daaaaaa! Jetzt ist Hamburg dran! #bloggerfuerfluechtlinge

Nachdem in Heidenau in dieser Woche über 1000 Willkommen-Postkarten angekommen sind, siehe Foto! (darüber berichte ich demnächst noch ausführlicher) starten wir heute mit einer Aktion für Hamburg! 🙂
Wenn du auf das Foto klickst, kommst du zu weiteren Fotos auf der Facebook-Seite des DRK-Sachsens!

Postkarten Heidenau1

Neue kostenfreie Karte!
Neuer freecode inklusive Versand!
Neue Freude für Flüchtlinge & Helfer!

Und so geht’s:

1. Lade die App von MyPostcard auf Dein Smartphone

2. Lade unser Logo auf Dein Handy oder nutze ein schönes Foto, mit dem Du die Karte gestalten kannst. Das Logo findest du unter http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/presse-2/visuals-download/
MyPostcard hat aber im unternehmenseigenem Grusskarten-Shop noch eine
Extra Kategorie aufgemacht mit fertigen Design.

3. Öffnet die App, wähle Postkarte Classic und lade das Logo hoch.

4. Schreibe auf englisch (oder auch in anderen Sprachen) „Herzlich Willkommen!“ auf die Karte – und was Du noch als Gruß senden willst.

5. Gib die Adresse ein:
refugees welcome Hamburg
c/o Baschu e.V.
Im Hegen 14a
22113 Oststeinbek

6. Klicke „Senden und Bezahlen“ und bezahle mit dem Gutscheincode „hamburg“.

7. Fordere am besten auch auf Facebook und Twitter auf, dass sich Dein Netzwerk beteiligt und verlinke auf die Beschreibung der Aufgabe auf unserer Webseite:
http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/bloggeraktionen/postkarten-schicken/

Ich hoffe, eine Flut an Willkommensgrüßen wird die Menschen auch in Hamburg erreichen und ihnen zeigen, dass wir lauter sind!!

Ein Gastbeitrag/Fotos aus Heidenau! #BloggerFuerFluechtlinge

Eine befreundete Ärztin bat mich diese Fotos an Euch zu veröffentlichen! 🙂

Life vom Fest in Heidenau sendete Ihr Kollege letzte Woche diese Nachricht mit den Fotos! Zum Schutz der Flüchtlinge und Besucher, verpixel ich immer alle Gesichter!

Liebe Kollegen, Ich bin gerade in Heidenau angekommen und hier ist eine super Stimmung. Das schönste, was in den letzten Tagen und Wochen so passiert ist. Wenn Ihr in der Nähe seid, solltet Ihr unbedingt noch herkommen!!!

Heidenau1 Heidenau2

In diesem Sinne: Hast Du auch was zu sagen?
Bist du kein Blogger und möchtest trotzdem Deine Meinung der Welt da draußen kund tun? Schreib mir an guest (at) kiko-slevents.de ! 🙂

Was Blogger in einer Woche erreichen! #BloggerFuerFluechtlinge

Ich bin sprachlos!

Und wer mich kennt, der weiß DAS kommt selten vor! *zwinker*

Vor einer Woche haben sich nach ein paar Tweets auf Twitter und der Gruppengründung auf Facebook ein paar Familienblogger zusammengetan. Ich wurde dieser Gruppe hinzugefügt, weil Jemand glaubte ich passe da wohl hin. Dafür ersteinmal herzlichen Dank! Gemeinsam überlegten wir, wie wir als Blogger den Flüchtlingen helfen können. Wie wir die guten Nachrichten, und nicht den ganzen Mist den die Presse verbreitete, aus den Asylbewerberunterkünften unter die Leute streuen. Wie wir gemeinsam laut, und lauter werden als die Asyl-Gegner! Wie wir aufklären können. Wie wir denen die aus Unwissenheit Angst haben die richtigen Informationen zukommen lassen könnten.

Wir waren ganz schnell 120 Blogger, hatten viele gute Ideen, suchten einen gemeinsamen Namen für die Aktion und entdeckten #BloggerFuerFluechtlinge. Vier Blogger, die unter dem Hashtag bloggten und eine Spendenaktion auf betterplace.org angezettelt hatten. Ich weiß nicht mehr wie viele Blogger sich dort schon beteiligt hatten, aber wir fragten eine Zusammenarbeit an.

Die wurde angenommen, wir machten eine Homepage auf (in einer Nacht & Nebel-Aktion von echten Profis), bildeten Arbeitsgruppen für z.B. die Website, für Design von Logo, Plakaten, eröffneten eine weitere Spendenaktion auf betterplace.org da die erste Summer sehr schnell erreicht war, hatten noch viel mehr Ideen, setzten diese um.
Jeder von uns kennt Jemanden der Jemanden kennt, usw.! Die myPostcard-App stellte uns z.B. einen kostenfreien Code zur Verfügung um Postkarten an die Flüchtlinge in Heidenau zu verschicken. Es wird noch ganz ganz viel passieren, denn, und das ist zu unserem Mantra geworden:

Wir fangen gerade erst an! 

Wir bloggen alle fleißig weiter, sehr viele helfen vor Ort oder online in der Gruppe. Wir vernetzen uns vor Ort, wir vernetzen Ansprechpartner in Firmen mit Hilferufen aus dem ganzen Bundesgebiet, wir bekommen Anfragen von Firmen die helfen möchten und suchen neue Blogger. In nur kürzester Zeit wird die Aktion so bekannt, dass Fernsehen, Radio & Zeitungen über uns berichten.

Und nun kommt das was mich sprachlos macht, denn in dieser
EINEN EINZIGEN WOCHE
haben wir

über 1400 Blogger in der Facebookgruppe

über 900 Follower bei Twitter

über 800 Spender die zwischen 5,00 Euro und 10.000,00 Euro spendeten

über 80.000,00 Euro an Gesamtspenden aus beiden Aktionen

und Unzählige Helfer vor Ort motiviert anzufangen & weiterzumachen

und vielleicht manchen Menschen die Angst vor dem Ungewissen genommen!

In diesem Sinne:
KiKo KinderKonzepte Danke

Heidenau, die Flüchtlinge und wie meine Kinder damit umgehen! #BloggerFuerFluechtlinge

Eigentlich wollte ich Dir heute berichten was so alles von mir angeleiert wurde für die Flüchtlinge in dieser Woche und hoffentlich in den nächsten Woche passieren und umgesetzt wird.

Aber als ich anfange zu schreiben, höre ich draußen Raketenböller! Normalerweise ist das an einem Samstag Abend völlig normal! Normalerweise sind es Böller, die für eine Hochzeit als Feuerwerk abgeschossen werden. In dem nahegelegenen Hotel wird fast jedes Wochenende eine gefeiert und das dazugehörige Feuerwerk ist pünktlich gegen 22:30 Uhr zu hören und bestaunen.
Doch jetzt ist es 20:35 Uhr und die Böller sind auch nicht zusammenhängend wir bei einem geplanten & abgestimmten Feuerwerk. Es sind nur 3 Schüsse, es sind Einzelschüsse und sie kommen aus Richtung Heidenau! Sofort kann ich mir denken was dort wieder los ist.

So langsam dämmert mir wie das für unsere Großeltern und Eltern war wenn dieses kurze aber brennende Gefühl in der Magengrube aufflammt und alle in den Luftschutzbunker mussten. Meine Oma hat mir sehr oft davon erzählt wie das war, mit meiner Mutter auf dem Arm. Und oft hatte sie dieses Gefühl noch Jahrzehnte später bei bestimmten Geräuschen. Natürlich hat mich das während der Berichte immer traurig gemacht. Aber erst heute Abend wird mir schlagartig klar wie das gewesen sein muss und mir steigen die Tränen in die Augen.

Und wenn ich mir nun vorstelle, wie es den Flüchtlingen geht, die unter Anderem genau davor geflüchtet sind. Die sich einfach in Sicherheit wiegen wollten, einfach durchschlafen möchten, ohne Angst, ohne diese Geräusche, ohne dieses Knallen ohne dieses brennende Gefühl im Bauch! Dann steigen die Tränen immer höher.

Es dauert keine 2 Minuten und alle 3 Kinder stehen neben mir. Besorgt und Verängstig. Natürlich haben sie die letzten Tage mitbekommen, wie sehr ich mich bei den Blogger für Flüchtlinge engagiere und natürlich haben sie auch mitbekommen, dass wir die Böller der Randalierer im Nachbarort letztes Wochenende bis zu uns hören konnten. Und da ist Ihnen gleich klar geworden, dass das da draußen kein schönes Feuerwerk ist.

Als ich es hörte habe ich gleich auf Twitter die bekannten Hashtags zu dem Thema durchgesehen aber es gab keine Meldung und auch jetzt ein paar Stunden später kann ich nichts finden.

Trotzdem habe ich sie beschwindelt und gesagt, dass das gar nicht die Böller aus Heidenau sein könnten, da das viel zu laut war, also vermutlich etwas mehr in der Nähe von uns gewesen ist. Ich stelle noch die Vermutung an, das wieder irgendwo Fußball läuft und da ein Tor gefallen sein wird. So war das während der WM im letzten Jahr immer. Ein Böllerschuss pro Tor. Nach mehreren Rückfragen ob ich wirklich sicher bin, machen wir eine Kerze für die Flüchtlinge an und sie gingen wieder ins Bett!

Und jetzt sitze ich hier und bin …. ja was bin ich? … ich bin nicht sicher wie ich das beschreiben soll! … ich bin schockiert?, erstaunt?, besorgt?, stolz? … das meine Kinder überhaupt reagieren. Ich hatte gehofft sie halten es wie sonst auch, für ein Feuerwerk.

Schockiert, denn ich habe das Gefühl diese Flüchtlingskatastrophe nimmt Ihnen einen Teil Ihres unbekümmerten Aufwachsens. Das lässt sich in diesen Tagen aber wohl nicht vermeiden. Da müssen wir nun alle durch und mir ist es wichtiger, dass die Kinder ganz natürlich mit solchen Situationen groß werden, dass sie miterleben wie unsere Welt sich verändert, als sie überzubehüten und dann auf die Welt da draußen loszulassen.
Erstaunt, dass auch sie dieses Bauchgefühl direkt entwickelt haben und sich Gedanken machen! Dass sie sofort Daran denken und nicht was harmloses.
Besorgt, was diese Gefühle, Gedanken, Sorgen in ihren Kinderseelen hinterlassen werden! Ich weiß, dass ist nichts im Vergleich zu dem was andere, bzw. die Flüchtlingskinder an Seelen-Narben zu verarbeiten haben, aber als Mutter schießen mir solche Sorgen nun mal durch den Kopf! Vor allem weil der Sonnenschein, auf dem Weg zum Spenden abgeben, vorletzte Woche im Auto plötzlich fragte: „Mama, wollen die Flüchtlinge mich dann tot machen?“
Stolz, weil sie sich gleich Gedanken machen, dass Menschen in unserer Nähe weh getan wird. Stolz das meine Erziehung genug Empathie weitergegeben zu haben scheint. Und auch ein bisschen stolz, dass ich Ihnen vorlebe wie positiv man mit dieser Veränderung in unserer „heilen Welt“ umgehen kann und keine Angst vor dem Neuen und vielleicht Fremden haben muss.

Ich werde aber auch den Gedanken nicht los was noch alles kommt und was das mit ihnen macht. Wir wohnen einfach zu nah dran und immer öfter möchte ich am liebsten einfach ein paar Sachen in Taschen, die Kinder ins Auto und uns auf die Autobahn packen. Weg hier! Weg von all dem Hass, der Feindseligkeit, dieser Wut  … es ist manchmal als könnte man sie körperlich fühlen und sie anfassen. All das möchte ich nicht. Nicht für meine Kinder! Sie sollen auch so eine tolle Kindheit haben wie ich sie hatte. Ich musste mich nie mit solchen Ungerechtigkeiten beschäftigen. Ich erinnere mich an Tschernobyl, ja, aber das war so weit weg! Das machte kurz Angst, aber das war dann irgendwann aus dem gegenwärtigen Bewusstsein wieder verschwunden.
DAS, was hier passiert, befürchte ich, wird aber noch sehr sehr lange in unserem Bewusstsein sein, und die Angst vor neuen Anschlägen auch, denn in unmittelbarer Nähe unseres Zuhauses sind weitere Erstaufnahmestellen in Bau!

Meine Nachbarinnen, die mich ja gebeten hatten „Denen ja wohl hoffentlich nichts von Eurem Kinderzeug zu spenden“, fragen nun: „Da musst du doch nun zugeben, dass das ja vermutlich kommen wird, und DAS wird ja wohl auch Dir nicht gefallen!“ Nein, dass da Randalierer kommen werden, das gefällt mir ganz und gar nicht. Aber das macht mich noch lange nicht zu einem Ich-bin-ja-kein-Nazi-ABER…-Menschen!

Die Kinder haben aus eigenem Antrieb Ihr Spielzeug sortiert und jede Menge gespendet. Ich hatte nur erwähnt das ich Kleidung spenden wollte.
Sie haben vor ein paar Wochen eine spontane Zirkusaufführung bei einem Grillfest im Innenhof veranstaltet und anschließend (eigene Idee!!!) Spenden für arme Familien gesammelt. Da ich die über die Ferien noch nicht wie geplant bei meinem ehrenamtlichen „Arbeitgeber“ Oxfam gespendet hatte, haben sie gestern entschieden, dass sie das Geld lieber an #BloggerFuerFluechtlinge spenden möchten. (Auch wenn einigen Nachbarn das nicht gefallen wird!)
Das Pubertier komponiert an einem Willkommenlied (ich wusste gar nicht das die sowas kann) und möchte Ihrer Klasse nächste Woche den Vorschlag machen damit ein Video zu drehen.

In diesem Sinne: Wie gehen Deine Kinder damit um? Sprecht Ihr über das Thema?

Mein Bericht aus Heidenau! #BloggerFuerFluechtlinge @BloggerFF

Über unsere direkte Nachbarstadt Heidenau muss ich ja nicht mehr aufklären. Die hat ja leider Gottes in den letzten Tagen eigene Berühmtheit erlangt! 🙁

Schon seit Tagen fahre ich nicht mehr in Heidenau einkaufen, ich käme mir vor wie ein Schaulustiger! Es ist schrecklich, so hautnah mitzubekommen auf welch widerwärtige Weise die Flüchtlinge „Willkommen“ geheißen wurden. Am letzten Wochenende haben wir die auf den Baumarkt abgeschossenen Böller bis zu uns hören können. Ich verdränge standhaft, dass vielleicht meine Kinder mit den Kindern der Randalierer in die gleiche Schule gehen! 🙁

Ich kann Dir gar nicht sagen was in den letzten 8 Tagen in mir vorgegangen ist. In meinem Hirn sausen die Gedanken rasend schnell hin und her und bisher war ich einfach sprachlos!
Fassungslos sprachlos!
Ich hatte auch Gedanken wie „Ich will hier wieder weg!“ 🙁

ABER … die Presse/Medien/Fernsehberichte geben nur den negativen Teil dieser Geschichte an Dich weiter. Den einer kleinen sehr lauten Minderheit!
Ich und Du und ganz viele andere Menschen tun Gutes und wir Blogger von #BloggerFuerFluechtlinge (wir sind inzwischen über 1000) vernetzen Euch und berichten darüber! Wir sind nämlich noch lauter!!!

#bloggerfuerfluechtlinge2

 

Ich stehe in ständigem Kontakt zum DRK in Dresden für eine Großspende und andere Projekte über die ich dann hier berichten werde.
Ich schreibe mir bekannten Menschen in großen Unternehmen an, die vielleicht spenden oder helfen können.
Die Erfolgsberichte dazu werde ich hier in den nächsten Tagen/Wochen veröffentlichen, wenn die Aktionen erfolgreich stattgefunden haben. 🙂

Heute aber habe ich mich nach Heidenau begeben weil es etwas positives zu berichten gibt!
Ein geplantes Fest für die Flüchtlinge sollte nicht stattfinden weil der Polizei-Notstand ausgerufen wurde. Nachdem das Verwaltungsgericht das Versammlungsverbot aber gekippt hat konnte die Veranstaltung wie geplant stattfinden und ich bin von der Schule aus hingefahren. Ja, um zu gucken! UND um Dir zu berichten! 🙂

Wir fuhren an dem Gelände vorbei und Prompt kam es neben uns zu einem Auffahrunfall zwischen zwei „Gaffern“! *augenroll* Wir parkten, stiegen aus und wollten uns einen Eindruck verschaffen. Als ich die Kamera zückte entstanden um uns herum boshafte Diskussionen zwischen Schaulustigen und der Polizei. Diese räumte sofort das Gelände was gegenüber des Willkommen-Festes liegt! Da ich mit den Kindern im Schlepptau kein Risiko eingehen wollte haben wir uns sofort vom Acker gemacht und zeigen Euch hier nur kurz die Fotos die mich die Polizisten noch schnell haben machen lassen als ich Ihnen erzählte, dass ich blogge und positiv berichte!

#BloggerFuerFlüchtlinge Heidenau 3 #BloggerFuerFlüchtlinge Heidenau 2
Es wurde gegrillt, es gab eine Hüpfburg, es wurde jongliert, es gab Riesenseifenblasen, es gab viele Kisten mit Spenden aus denen die Gäste sich heraussuchen durften was sie brauchen.
Die Bilder zeigen nur einen Bruchteil der Veranstaltung, es waren laut inoffiziellen Aussagen über 500 Menschen vor Ort.

Zuhause erfuhr ich aus dem Internet dann, dass sich leider auch die Gegner in Heidenau zu dem Zeitpunkt versammelt hatten und zum Fest-Gelände unterwegs waren. Vermutlich deshalb die Räumung!

20150828_183325Wenn man das live gesehen und erlebt hat hinterlässt es Spuren … aber es bringt auch auf neue Ideen! Auf dem Rückweg hatte meine Große nämlich Eine, sie setzte sich gleich Zuhause hin und fing an zu schreiben! Was daraus wird, berichte ich dann!

In diesem Sinne: Steh zu Deiner Meinung und werde mit uns laut!#BloggerFuerFluechtlinge

#BloggerFuerFlüchtlinge Heidenau 1

… und mein Hilfe(auf)ruf! #BloggerFuerFluechtlinge

Blogger Für Flüchtlinge!!!

Ja, in meinem Blog geht es gerade sehr viel um Flüchtlinge, aber hier geht ja um Sachen die mir durch den Kopf gehen, und es ist eben DAS Thema, das ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme!

Wie schon berichtet, macht es mich wahnsinnig, dass die Asylgegner so laut sind und wir, der Rest der Gesellschaft so leise. Und wenn die Medien berichten, dann berichten sie leider nur über die grausamen Geschehnisse rund um Flüchtlingsheime, Asylbewerberhäuser, Aufnahmelager und was für tolle Wörter es auch dafür geben mag! Niemand berichtet aber über all die GUTEN Taten die von Bürgern vollbracht werden.

DAS machen irgendwie nur wir Blogger! Und da wir immer lauter werden wollen, haben wir uns nun zusammengetan und sammeln gemeinsam Spenden, Hilfsprojekte, Ideen, Aktionen, Helfer, Geschichten, u.v.m. Unter dem Hashtag #BloggerFuerFlüchtlinge findest du alle stattgefundenen und kommenden Aktionen!

#bloggerfuerfluechtlinge2

Und auch DU kannst uns helfen! Heiße die Flüchtlinge Willkommen!
Werde mit uns laut! 🙂

  • Sende z.B. einfach eine Postkarte an die Flüchtlinge mit dem Wort Willkommen (vielleicht in allen Sprachen die Dir einfallen) nach Heidenau oder an eine Aufnahmestelle Deiner Wahl! Heidenau => Hauptstrasse 10, 01809 Heidenau
  • Du weißt von tollen Aktionen in Deiner Stadt? Du möchtest selber etwas organisieren oder machen und benötigst Hilfe? Du möchtest das wir darüber berichten? Schreibe einfach einen Kommentar unter diesen Blog-Post und ich melde mich bei Dir!
  • Du möchtest vor Ort helfen und suchst in Deiner Nähe nach einem Hilfsprojekt. Dann schau doch mal hier bei Wie-kann-ich-helfen unter Deiner Postleitzahl nach.
  • Du hast oder weißt von einem Hilfsprojekt, das noch nicht auf der Karte von Wie-kann-ich-helfen auftaucht, dann melde es bitte direkt dort, oder in den Kommentaren unten bei mir!
  • Du kennst Geschichten die zu diesem Thema an die Öffentlichkeit gehören? Du hilfst und bist kein Blogger? Dann schreibe mir auch einen Kommentar, ich veröffentliche auch gerne Artikel von anderen Autoren!
  • Du hast eine Firma oder arbeitest für eine Firma die benötigte Waren spenden könnte? Melde Dich unten in den Kommentaren, gerne auch nur mit der Bitte um Rücksprache! Die in das Kommentar-Formular eingegeben E-Mail-Anschrift wird NICHT veröffentlicht!
  • Du hast keine Zeit? Die Unterkunft ist zu weit weg? Nichts von dem was du übrig hast können die brauchen?
    Dann spende Geld! Hier bei betterplace.org ganz schnell & einfach. Das erste Spendenziel ist fast erreicht! Jeder Euro zählt!
  • Du findest die Idee gut? Dann teile, verbreite & erzähle von dieser Aktion. Teile unsere Posts in allen sozialen Medien! Es sollten ganz viele Menschen davon wissen und je mehr wir werden um so lauter werden wir!

Nachdem ich unsere Keller, Kinderzimmer, Kisten, und Kruschtelecken durchforstet hatte, habe ich rigoros aussortiert was noch gut aber von uns schon lange nicht mehr genutzt wird, habe das große Auto damit gefüllt, mit den Sachen meiner spendenbereiten Nachbarn aufgefüllt und alles zum DRK gefahren.

Und schon lange überlege ich, wie ich mit meinem Kinder-Party-Wissen etwas anstellen kann. Und während ich hier so schreibe und zusammenfasse was Du machen könntest, ist mir auch klar geworden was ich als Firma KiKo KinderKonzepte machen kann.

Ab heute bis Ende des Jahres werde ich für jedes verkaufte Konzept in einem der Flüchtlingslager hier in der Nähe eine Kinderparty veranstalten! Mit Kuchen, mit Girlanden, mit Konfetti, mit Musik, mit Spielen und allem was dazu gehört! Als „Beweis“ berichte ich natürlich an dieser Stelle darüber! Wenn Du also den Kindern in den Flüchtlingslagern eine Party spendieren möchtest, kaufst Du einfach für Euren nächsten Kinderevent oder zum verschenken an Freunde meine Gutschein-Box, bekommst ein individuelles Konzept für Eure Party und sponserst gleichzeitig eine KiKo – Kinderparty für die Flüchtlingskinder!

201506052962

In diesem Sinne: Leg einfach los!

Helf vor Ort, oder Uns und unsere Aktion überall bekannt zu machen!

Werde laut mit uns!

cropped-BloggerFuerFluechtlinge.jpg

… Flüchtlinge, Asylbewerber, oder wie wollen wir sie nennen? UND … wie können wir helfen? #BloggerFuerFluechtlinge

cropped-bloggerfuerfluechtlinge2.jpgIch spreche in meinen Beiträgen bewusst von Flüchtlingen, denn diese Menschen sind auf der Flucht. Egal ob vor Krieg, Hunger, Armut! Sie sind schlicht und einfach auf der Flucht. Wer sagt denn, dass diese armen Menschen unbedingt hier bleiben möchten. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie, wenn sich die Lage in Ihrem Land wieder bessern würde, liebend gerne wieder zurückkehren würden. Da das aber vermutlich Jahrzehnte dauern kann, werden sie sich natürlich um Asyl bewerben, aber eben um Asyl! Die Bedeutung dieses Wortes ist doch vielen gar nicht mehr bewusst. Das Wort Asylbewerber ist doch gleich sehr negativ belastet und hinterlässt den Beigeschmack von Wirtschaftsschmarotzer. Was natürlich Quatsch ist, aber leider so in manchen Köpfen schon oft verankert ist!

In meinem letzten Beitrag habe ich gefragt: Warum sind die Asylgegner so laut und der Rest so leise?

Eigentlich weiß ich ja warum! Weil entweder gar kein Interesse besteht etwas zu unternehmen, weil es ja in unserem ach so angenehmen Leben so unendlich bequem ist und warum sollte ich daran was ändern, oder aber weil die Angst einfach zu groß ist!

Da werden Asylbewerberheime angezündet, Journalisten bedroht, Petitions-Starter angegriffen, Politiker-Autos in die Luft gesprengt, u.v.m. und da ziehen wir doch lieber den Kopf ein, bleiben in Deckung und machen NICHTS. Nur nicht auffallen, nur nicht schlafende Hunde wecken, einfach still und leise weitermachen, dann fällt vielleicht keinem auf wie feige wir eigentlich sind!

Nein, ich werfe Dir das nicht vor, ich bin ja auch so „feige“. Wir haben ein Presse-Interview abgelehnt, weil wir auch Angst haben. Ich habe Angst um meine Familie! Ich habe Angst mich vor massiven Drohungen, eventuellen Angriffen und eventuellen Anfeindungen meiner Familie!

Aber … ES MACHT MICH KRANK! Ich würde so gerne kämpfen. Aber es geht eben nicht alleine! L Bzw. nicht unter meinem Namen als Privatperson.

Eigentlich ist es doch so wie in der U-Bahn! Angenommen du sitzt als Frau/Kind alleine in der U-Bahn und bekommst mit das dort Jemand von halbstarken Jugendlichen oder auch großen bösen Jungs angepöbelt oder schlecht behandelt wird. Natürlich traust Du Dich alleine nicht dazwischen zu gehen, aber um Zivilcourage zu zeigen und auch noch Erfolg zu haben ist doch der ultimative Tipp: Such Dir Gleichgesinnte! Bitte andere Mitfahrende Dir zu helfen, denn gemeinsam sind wir stark! Wie also können wir gemeinsam stark sein und die noch lauten Gegenstimmen wieder ruhiger, leiser und unwichtiger werden zu lassen? Wie schaffen wir es, dass wir ohne Angst sagen können was wir denken! Wann berichtet die Presse endlich mehr über die guten Taten als über die Anschläge!

Auf die Politik können wir uns da vermutlich leider nicht verlassen, aber das ist ein anderes Thema!

In diesem Sinne: Was können wir tun?