Das Internetshopping! Erleichterung oder Zeitfresser? (M)ein Augenzeugenbericht!

Ich gebe es zu ich bin ein kleiner Einkaufmuffel ICH HASSE EINKAUFEN!

Vielleicht fehlen mir an der Stelle auch einfach ein paar weibliche Hormone (was das gute Einparken von großen Autos ohne Parkassistenz erklären würde) aber lassen wir das. Ich bekomme halt keine leuchtenden Augen bei Schuhen und Handtaschen.

Ich mag weder Supermärkte, noch Shoppingmalls. Weder Innenstädte, noch Outlet-Länder. Ab und an, wenn ich zufällig da bin und planlos durchschlendern kann, wenn ich etwas wirklich Schönes sehe oder ein paar Schnäppchen mache, ist das o.k.! Aber wenn wir was brauchen, für Urlaub oder Jahreszeitenwechsel, und ich dann los muss um z.B. fehlende Sachen für den nächsten Skiurlaub kaufen zu müssen, stellen sich mir schon die Nackenhaare auf. Wir sind 5 Personen! WENN wir was brauchen, DANN brauchen wir RICHTIG! Egal ob Bekleidung, Zubehör oder Lebensmittel!

Ich gestehe: Ich liebe Online-Shops! Nicht Kreisch-Zalando, Mitarbeiter-Abzocker-Amazon und Gutschein-Anbietende-Marken-Portale. Nein, ich liebe ONLINE-Outlets, mit der Ware aus dem Vorjahr zum halben oder noch kleineren Preis. JA ich bin ein Sparschwein. *lach* Ich sehe einfach nicht ein für Wellenstein, Spyder, Naketano, Bogner & Co. Höllengelder auszugeben, wenn es die Sachen spätestens 5 Monate später im Ausverkauf für sehr viel weniger Geld gibt.

Wir brauchen derzeit Skisachen und Zubehör. So war ich am Samstag, auf den Tipp einer Freundin hin, mit dem Sonnenschein bei Karstadt. Da gab es auf alle reduzierten Skisachen nochmal 30%. *händereib* Wir wurden auch fündig für Sie und den Rest der Familie. Aber es gab dann doch nicht mehr alles in unseren Größen, also stöberte ich Abends gemütlich auf dem Sofa online bei Best SecretLimango & vente privee & Co. Ich liebe den Sale auf diesen Online-Outlets. (PSST: wenn du als Neukunde hier auf die Links klickst bekommst du ein Startguthaben geschenkt! *flüstermodusaus*)

Bisher war es so, dass ich der Großen meistens was in neutralen Farben besorgt habe, was die kleineren Geschwister einfach auftragen. Das hat die ersten 5-6 Jahre gut funktioniert. Die nächsten 6 Jahre musste ich dann aber schnell feststellen, das die Nähte, Reißverschlüsse und Gummizüge der „günstigen“ Hersteller keine zweite Saison geschweige denn ein zweites Kind überleben. Also schwenkte ich auf Outlet-Sales online um, weil ich nicht einsehe für die „Markenqualität“ so viel Geld zu bezahlen wenn man das, wie schon erwähnt, auch irgendwann günstiger bekommt. Die letzten 3-4 Jahre muss ich aber feststellen, das selbst DIE die billigen Materialien verwenden und noch immer genau so teuer verkaufen wie vor 14 Jahren. *ärger*

Es macht einfach alles irgendwie keinen Spaß mehr! Vielleicht liegt es ja auch gar nicht an meinen Hormonen!? Vielleicht liegt es am Angebot? *nachdenklichnaserümpf*

Auf der Suche nach neuen Online-Shops habe ich die Empfehlungen meiner Freunde nun die letzten Tage durchforstet. Gestern war ich dann aber auf der ärgerlichsten Seite die ich seit langem erlebt habe:

Wenn man als Kunde auf einer Website etwas sucht, gibt man erstmal die Kategorie ein: Bekleidung -> warten bis die Seite neu geladen ist!

Dann gibt man die Rubrik ein: Skikleidung -> wartet wieder bis die Seite neu geladen ist!

Anschließend gibt man das Geschlecht ein: Junge -> wartet nochmals bis die Seite neu geladen ist!

Um dann noch nach der Größe zu suchen: 152 -> wartet erneut bis die Seite neu geladen ist!

DANN … findet man endlich konkrete Angebote von dem gesuchten Artikel … guckt durch was farblich zu den restlichen Skisachen passen könnte, vom Kind auch angenommen wird und den Material-Ansprüchen der Mutter genügen könnte … klickt auf den Artikel … (wartet wiederum bis die Seite neu geladen ist!) … und DANN ist es online nicht verfügbar! „Kommen sie doch in eine unserer Filialen, hier können sie Ihre Filiale suchen und testen ob es dort verfügbar ist!“ *hmpf* -> SEHR ÄRGERLICH!

Wir haben superschnelles Glasfaser-Internet und nein ich fahre nicht 1 Stunde um an das Oberteil vielleicht vor Ort zu kommen! Dann sollte es in den Online-Suchergebnissen erst gar nicht angezeigt werden! 😉

In diesem Sinne: Erzähl doch bitte mal wie du das machst?

Die Tuberkulose hat hier viel verändert! … ODER … Ich denk grad anders über den Geschenkewahn!

Da wir uns in den letzten Wochen dieses Jahres viel mit schlimmen Krankheiten und der Wasserversorgung in anderen Teilen der Erde beschäftigt haben, schenken wir zu Weihnachten eine bei OxfamUnverpackt.de ausgesuchte Überraschung.

Statt mich besinnlich und organisiert auf Weihnachten vorzubereiten hab ich leider oft voller Sorge in Arztpraxen und der Uniklinik gesessen. Oder ich habe meine Kinder und teilweise auch Freunde und Nachbarn beruhigen müssen. Oder wir mussten der TT einen neuen Praktikumsplatz besorgen, weil der Bestehende sich weigerte sie weiter zu beschäftigen. Denn wie titelte die Bildzeitung so schön und machte allen Angst: „Todesseuche an Dresdner Schulen!“

Aber von vorne:

Die Kinder hatten Freitag, den 1.12. in der Schule von einem Tuberkulose-Fall erfahren. Seit Mitte Oktober wusste ich schon aus einem Protokoll der Schulkonferenz von diesem Vorfall. Da aber alle Menschen in der Umgebung der Person sofort untersucht worden waren, hatte ich mir keine Gedanken gemacht.

Als ich am Nachmittag heim kam, war die große Tochter dann aber in heller Aufregung. Im Klassenchat auf WhatsApp war schon die Hölle los. Ich solle unbedingt in meine E-Mails gucken, da gäbe es Infos für uns.

Dort fand ich zwei Mails aus der Schule. Wir wurden informiert, dass es anscheinend doch einige Ansteckungen gegeben haben könnte und dass die Schule Montag und Dienstag geschlossen bleibt um weitere Schüler zu untersuchen. Eine Mail war für den Sohn und in der Zweiten stand dasselbe aber zusätzlich, dass unsere große Tochter bitte am Dienstag zur Blutabnahme kommen solle. Nun wurden die beiden Großen dann doch nervös. In den jeweiligen WhatsApp-Gruppen der Klassen verteilten sich schon bald die ersten Zeitungsberichte mit Horrormeldungen. Wörter wie Todesseuche, tödliche Krankheit und die Meldung über 1,4 Millionen Tote pro Jahr machten den Kindern echt Angst. Denkt eigentlich Irgendjemand mal was das mit den Kindern macht wenn die sowas lesen?

Ich versuchte sie zu beruhigen. Diese vielen toten Menschen kommen sicherlich in den ärmeren und heißeren Gebieten dieser Erde vor. In Europa gäbe es schließlich ganz andere hygienische Zustände und genügend passende Medikamente, so dass in den Industrienationen nicht so viele sterben, als dort wo es nicht mal genügend Wasser zum Trinken geschweige denn Hände waschen gibt. Für diesen Abend hatte ich sie beruhigt.

Ich allerdings googelte die halbe Nacht.

In Deutschland, erfuhr ich, gab es z.B. 100 Tote im letzten Jahr. Das waren ein Säugling und der Rest über 69-Jährige.

Zwei Tage später kam ein Anruf vom Gesundheitsamt ich solle bitte so schnell wie möglich meine Tochter aus der Schule abholen und für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Schnell war mir klar, dass es sie erwischt hat. Auf der Fahrt in die Schule rasten meine Gedanken zwischen ‚Oh Gott nun verbringen wir Weihnachten in der Klinik‘ und ‚Hey, wir haben kein Krebs, es ist inzwischen heilbar!‘ hin und her.

Inzwischen wissen wir, die große Tochter hat sich leider angesteckt. Nach einer direkt folgenden Röntgenuntersuchung wussten wir aber auch schnell, dass es nicht die offene und ansteckende sondern „nur“ erst die geschlossene und NICHT ansteckende Version der Tuberkulose ist. Sie bekommt nun 2 Medikamente für die nächsten 3 Monate und es wird so verhindert, dass es je ausbrechen kann. Nicht schön, aber für uns sehr beruhigend. Das Ganze geschieht unter regelmäßigen Blutkontrollen und ich bin unendlich dankbar, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

Wir sind einer der ersten 12 Fälle, d.h. wir gehörten zum engsten Kreis der betroffenen 2 Personen mit offener TBC. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie es denen geht wenn sie hören wie viele sie noch angesteckt haben. Wenn Sie das hier je lesen sollten: „Wir sind Ihnen nicht böse!“ Seit wir unter den Ersten in der Uniklinik zur Untersuchung waren, kommen fast täglich neue Fälle hinzu. Stand heute sind es leider 54 Ansteckungen mit einer neuen offenen TBC. Die Auswertung von über 300 Blutproben steht noch aus.
Der Sohn hatte Ende der Woche Blutabnahme und ich bin obernervös wenn hier das Telefon klingelt.

Seit dem melden sich besorgte Nachbarn und Freunde die Fragen wie schlimm es ist und ob sie sich angesteckt haben könnten. Viele Menschen um mich herum und in den Sozialen Medien geben abwechselnd der Schule, dem Gesundheitsamt und natürlich den Flüchtlingen die Schuld. Ich bin überzeugt das Gesundheitsamt hat alles in den vorgeschriebenen Reihenfolgen gemacht. Die Schule hat in dieser Ausnahmesituation eine absolute Höchstleistung vollbracht und meiner Meinung nach total richtig reagiert. Und NEIN, es war kein Flüchtling der das mitgebracht hatte! *augenroll*

Warum ich das alles schreibe?

Weil ich unendlich dankbar bin, in dem Teil der Welt Mutter zu sein, in dem wir hier leben. In dem es Medikamente gibt, welche verhindern, dass sich diese im schlimmsten Fall wirklich tödliche Krankheit weiter verbreiten wird. In dem die Krankenkasse das Medikament zahlt, das meinem Kind das Leben rettet.
Das ist in anderen Teilen der Welt leider ganz und gar nicht so.

Wir haben in den letzten zwei Wochen sehr oft darüber gesprochen WIE gut wir es haben und HIER geboren worden zu sein.

Daher habe ich mich in diesem Jahr entschlossen zu Weihnachten an den anderen Teil der Erde zu denken und unseren lieben Eltern, Schwiegereltern, Freunden und großen Patenkindern statt Geschenken eine Oxfam-Spende zu senden. Und das passend zu den Themen Bildung, Wasser und Medikamente.

Diese Spenden sind verknüpft mit ausdruckbaren PDF´s, einer Geschenkkarte mit Magnet oder Geschenk-Mails, die man auf der Website schnell und einfach bestellen und direkt zum Wunschdatum verschicken lassen kann.

Es wird so viel Geld für unnützes Zeug ausgegeben. Wir leben in einer Welt des Überflusses. Wir ersticken in „Stehrümchen“. Wir sehen uns aber trotzdem immer wieder gezwungen die Dankbarkeit in Geschenken auszudrücken. Gestern aber dachte ich mir, bevor ich nun in der letzten Woche losrase (weil ich bisher einfach keinen Kopf und keine Zeit hatte) um zwanghaft Etwas zu besorgen, um Irgendetwas zum Verschenken zu haben, kam mir die Idee mit einer Spende für den „guten Zweck“.

Vielleicht ist das, für den ein oder anderen hier, ja auch eine kurzfristige Geschenkidee zu Weihnachten. 🙂

In diesem Sinne: Ich wünsche Dir Gesundheit, alles andere ist Nebensächlich!

P.S.: Dies ist KEIN sponsored post. Ich bin ehrenamtliche Mitarbeiterin bei Oxfam und bin total überzeugt von der Art der Spende und möchte das hiermit weitergeben.

Mir ist da am Wochenende was ganz peinliches passiert … ODER … Der Konferenz-Kaffee und seine Tücken #eventagentin

Die Eventberaterin plaudert aus dem Nähkästchen!

Am vorletzten Wochenende war ich auf einer Blogger-Konferenz in Basel. Ich war als Bloggerin & somit Teilnehmerin dort, ABER … auch in meiner Tätigkeit als Eventberaterin engagiert.

Meine Anreise am Freitag Abend war spät. Als Familienmanagerin fand ich die Flugzeiten gut, denn so hatte ich noch Zeit mit den Kids Abendbrot zu machen, sie an Ihren Vater zu übergeben und dann erst zu verschwinden. Bei Vormittagsflügen bin ich immer unruhig, ob das Nachmittags und Abends alles so läuft. Murphy sorgt ja meistens dafür, dass ein Kind den Schulbus verpasst (da saß ich am Chiemsee und rief panisch die Nachbarinnen und Freundinnen an, wer denn nun mein Kind abholen könne -> NIEMAND -> der Mann fuhr Abends mit dem Fahrrad im Hort vorbei und nahm Ihn auf dem Gepäckträger mit -> ohne Helm -> der Mütter-Alptraum -> *dasbrachtemindestenshundertgrauehaare*) oder im Werk des Mannes der Super-GAU ausbricht und er bis in die Nacht bleiben muss (während ich die Kinder per WhatsApp-Chat aus Salzburg instruiere den Abendbrottisch zu decken -> schon mal ohne Papa anzufangen -> sich schon mal bettfertig zu machen -> Zähne zu putzen -> schon mal ins Bett zu gehen -> „der Papa kommt bestimmt bald“ *haarerauf*)

Aber ich schweife aber ab, es ging ja um Kaffee! Das Getränk, das ich seit der Intoleranz erst so ab gegen 11:00 Uhr vertrage, dann aber DRINGEND brauche!

Der Kaffeeautomat

Ich stehe da also zwischen Vortrag und Workshop, VOR DEM ERSTEN KAFFEE des Tages, vor diesem superstylo Kaffeeautomaten! Stelle eine Tasse unter! Drücke den Espressoknopf und suche, in Gedanken dankbar, dass es nicht der obligatorische schlechte Hotel-Filter-Kaffee ist, nach der Milch! Lactosefrei und Soja stehen links (super beschriftet!) neben den Tassen. Meine Tasse ist fertig. Ich gucke rein. Nur Wasser! *staun* O.k.! Nehme die andere Zapfstelle! Gibt hier ja zum Glück zwei!

Suche inzwischen weiter nach der Milch und finde Sie, leider leer, direkt neben einem Teebeutelspender. Die Kanne, die ich für das Teewasser gehalten habe ist beschriftet mit einem Aufkleber der sich wegen der Hitze schon zusammengerollt hat auf dem steht „1,5“. Ich vermute es sollte 1,5% fettige Milch bedeuten. Darauf komme ich aber nicht gleich, und außerdem ist sie ja eh leer.

Meine 2. Tasse ist fertig! Gleiches Spiel! Gleiches Ergebnis! *wunder* Während ich diese Tasse neben die 1. Tasse neben die Kaffeemaschine stelle, nimmt die Frau hinter mir eine Tasse. Stellt sie unter den Ausgabehahn meiner ersten Tasse und noch bevor ich Ihr sagen kann: „Gibt grad kein Kaffee, sind leider die Bohnen zu Ende!“ greift sie in den Ständer, den ich für den Teebeutel-Spender gehalten habe, holt einen Kaffee-Tab raus und schiebt den lässig in den Schlitz über der Ausgabestelle.

*hierstaunendedramatikstilledenken*

Innerlich haue ich mir lautstark klatschend mit der flachen Hand vor die Stirn!
DEN Schlitz hatte ich bisher noch gar nicht entdeckt. Ich dachte die Bohnen in der Maschine wären leer! *lachtot* Und DAS der Profi-Gastronomin! *zwinker*

Tipp für die Hotelerie

Liebe Hotelies, wenn sie also nach den Kaffeepausen immer Tassen mit Wasser neben Ihren Kaffeeautomaten stehen haben, dann ist GENAU DAS mal wieder Jemandem passiert. 🙂

Ich kenne das im übrigen. Das ist ein altbekanntes Tagungs-Konferenz-Veranstaltungs-Problem. Man kennt als Betreiber seine Maschinen und macht sich NULL Gedanken, dass es noch immer Menschen gibt, die sich eben noch nicht mit allen Modellen beschäftigt haben. Und die Gäste geben entweder irgendwann genervt auf, trauen sich eben nicht zuzugeben, dass sie keine Ahnung haben und Hilfe bräuchten. Sind allerdings dann sehr verärgert.

Dabei wäre es so einfach, wenn man einfach alles richtig beschriftet, bzw. kurz die wichtigsten Schritte erläutert.

In diesem Sinne: Was stört Dich immer in Hotels?

Arbeiten, Abhängen, Apfelmus #freitagslieblinge vom 28. September 2017

DIESE #freitagslieblinge werden Ihnen präsentiert von: Oh-Gott-ist-das-alles-Aufregend!

Ich bin im Homeoffice immer hin und her gerissen zwischen Schreibtisch, Küchenchaos, piepsender Waschmaschine und den Süßigkeiten. Egal wo ich bin, das andere schreit nach mir! Nun habe ich endlich das Angebot einer lieben Ex-Nachbarin, Freundin und Event-Kollegin angenommen und mir ein Büro angeguckt. Ich werde also sehr wahrscheinlich Co-Working-Space-mäßig demnächst für 1-2 Tage einen Schreibtisch beziehen um endlich mal fokussiert arbeiten zu können. Ich bin noch total irritiert, das ist voll spannend.

Ansonsten gab es noch einen ersten Elternsprechtag beim Spanienkind, auf dem ich wirklich tolle Lehrerinnen kennengelernt habe und die üblichen Termine des Alltags. Bis auf die Büro-Sache: Alles wie immer! Inklusive Anrufe aus der Schule, ich solle bitte ein Kind abholen, aber das ist ja hier echt schon normal. *augenroll* Aber ab nächster Woche sind ja schon wieder Herbstferien.

Aber nun endlich zu den positiven Rückblicken der Woche:

Lieblingsessen – Apfelmus vom Grünstreifen

Unser Gärtchen ist klein. O.k. es ist eine Terrasse mit Grünstreifen. Aber 1.) haben wir einen tollen grünen Innenhof und einen riesen Schlosspark drum herum, den hier alle nutzen können und 2.) in kleinen Gärten gibt es eben kleine Apfelbäume. Und dieser unser kleiner Apfelbaum hat in diesem Jahr so viele schöne Äpfel gehabt wie noch nie. Daraus habe ich nun Apfelmus gemacht, denn 1.) sind die viel zu sauer um sie so zu essen und 2.) waren es zu viele um sie aufzuheben. LECKERSCHMECKER.

Lieblingsbuch – Pinipas

Ich wurde von einem kleinen Verlag angeschrieben, ob ich Pinipas schon kenne. Da ich, bzw. wir das nicht tun, aber nach einem Blick auf die Website sehr neugierig geworden sind, hat man uns nun zwei Exemplare der Bücher geschickt und die werden wir in den Ferien bei Oma & Opa dann mal lesen und die Rezepte ausprobieren. Ich liebe solche Fundstücke aus dem Briefkasten. 🙂
Derzeit soll Band 3 der sehr schönen Serie in Druck gehen, was der Verlag über ein Crowdfunding finanziert. Guck doch mal rüber zur Aktion ob Du Interesse hast dich zu beteiligen.

Lieblingsmoment mit den Kindern – Co-Working-Family

Der GG war mal wieder auf Geschäftsreise und ich alleine mit den Kids. Und da ich noch zu tun hatte habe ich mich auch Nachmittags an meinen Schreibtisch zu den Hausaufgaben-Kids gesetzt. Der Sonnenschein hatte draußen mit der Nachbarin gespielt, aber als diese weg musste malte sie im Wohnzimmer. Ganz alleine! Da habe ich vorgeschlagen ob sie nicht zu uns umziehen möchte und so war es zwar eng im Familienbüro, aber echt schön. Und alle haben wirklich konzentriert „gearbeitet“. Allein das war schon eine Erwähnung wert. *zwinker* Ein sehr schönes Gefühl mit den zufriedenen und friedlichen Kindern „fleißig“ zu sein. 

Lieblings-Mama-Moment für mich – Kaffee an Sonne

Ein kurzer Moment zwischen zwei Terminen. Keiner wollte was, keiner brauchte mich. Bei den schönen milden Temperaturen war das Päuschen auf die Bank vor dem Haus in den Innenhof gelegt. Nur der Kaffee und ich. Und die aktuellen Lieblingssteine der Kinder die dekorativ hier gesammelt werden. Wer braucht schon Herbstdeko! Hinter der Hecke das Auto im Anschlag für den nächsten Mama-Taxi-Service. 🙂 Die Sonne kam dann aber leider erst bis zu meinem Lieblingssitzplatz als ich wieder losmusste. 

Lieblingsbesonderheit/Inspiration – Leuchtende Luftballons

Als Kindergeburtstagsprofi bin ich ja immer wieder fasziniert was für coole Dinge immer wieder erfunden werden. Der Sonnenschein war auf einem Kindergeburtstag eingeladen und kam mit diesem selbstleuchtenden Luftballon wieder! Ich bin total verliebt und möchte sofort eine Gartenparty machen! 🙂 Meine tollen Lampions zur Einschulung sind nämlich vollgeregnet und wurden überhaupt nicht beachtet. 🙂 Wir warten also jetzt auf Glühweinwetter und machen dann eine Grillparty. 

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

12 von 12 im September 2017 … #12von12

Es gibt viele Blogparaden an denen sich „der Blogger an sich“ beteiligen kann. Die #freitagslieblinge sind nur eine davon. Heute habe ich endlich mal wieder an die #12von12 gedacht. Das verdanke ich Dani von Glucke & so, die hat nämlich heute morgen per Twitter daran erinnert. DANKE DANI! *kusshandrüberwerf*

Man macht am 12. des Monats den ganzen Tag ganz viele Fotos (was Blogger ja sowieso den ganzen Tag machen) und postet Abends 12 Fotos vom Tag. Bei mir war das heute total unspektakulär. Aber ich habe dran gedacht. 🙂


 

 

 

 

 

 

 

Heute Morgen habe ich mich nachdem alle das Haus verlassen hatten mal wieder geärgert, dass meine „Mitbewohner“ es nie nie nie nie schaffen Ihr Frühstücksgeschirr IN die Spülmaschine zu räumen. Es stand wie immer alles AUF der Spülmaschine! *schimpf*
Normalerweise verschwinde ich danach direkt an den Schreibtisch um schon mal die E-Mails zu checken, aber heute fehlte mir der Elan. Oder war es die Angst vor dem nächsten Termin? Auf jeden Fall hab ich lieber erstmal die Waschmaschine vollgemacht.

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zum Termin genoss ich das schöne Wetter und war beeindruckt vom Himmel. Mein Termin war leider ein übler Zahnarzttermin, eine Krone musste runter und es hat sich herausgestellt, dass schon wieder ein Zahn gezogen werden muss. *jammer* Ich werde alt! *heul*

Mit dicker Backe habe ich mich dann etwas auf der Terrasse abgelenkt und verblühte Pflanzen zurückgeschnitten. Voller Freude musste ich Dir dann unsere tollen Äpfel fotografieren. Ich freue mich schon auf das Apfelmus. So viele Äpfel wie dieses Jahr hatte unser Minibäumchen nämlich noch nie!

 

 

 

 

 

 

 

Die Waschmaschine war inzwischen fertig und fast alles ging in den Trockner. Ich mag den Sommer ja eigentlich nur, weil man die Wäsche da immer so schön ohne Strom trocknen kann. Aber das ist nun wohl vorbei. Schade!

 

 

 

 

 

 

 

Am Schreibtisch habe ich dann zum Glück aber auch noch eine Menge geschafft. Hauptaufgabe ist noch immer die neue Website und die tollen Konzepte die es dann dort im Shop geben soll.

 

 

 

 

 

 

 

Was es da alles geben wird, zumindest für den Start der Seite, habe ich dir hier fotografiert.

 

 

 

 

 

 

 

Nebenbei habe ich heute todesmutig meinen 4. (oder 5.?) neuen Backofen eine Pyrolyse machen lassen. Erinnerst du dich an die letzten 3 Modelle, die sich immer selber zerstörten dabei? Er hat heute überlebt und endlich hatte ich auch das versprochene Ergebnis. *erleichtertseufz*

 

 

 

 

 

 

Dann kamen die ersten Kinder und es war erstmal Hausaufgaben-Time! YEAH! *sehtihrdiesemotivationinmeinerstimme*

 

 

 

 

 

 

Dann schnell beim Briefkasten vorbei! Das Foto habe ich nur gemacht um später beweisen zu könnnen, dass es mein Auto auch in sauber gibt. Immer nur kurz und nur nach der Inspektion, aber HALLO! SAUBER!!! *lach*


 

 

 

 

 

 

In der Grundschule, bzw. im Hort schnell den Sonnenschein und den Nachbarjungen abgeholt…


 

 

 

 

 

 

… mit dessen Mama den obligatorischen Dienstag-Nachmittag-Mütter-Klönschnack-Kaffee getrunken …


 

 

 

 

 

 

… um den Tag mit DIESEM Regenbogen vor dem Abendbrot zu beenden.


 

In diesem Sinne: Hier findest du die 12 VON 12 der anderen Blogger!

Zwischenstand vom Spanienkind … oder … SCHEIßE!

Es ist der Wahnsinn! Es wird absolut nicht langweilig hier! Seit dem Bericht von vorletzter Woche ist wieder einiges passiert. Es ging quasi direkt los als in den Beitrag veröffentlicht hatte. Als würde Murphy mitlesen! *augenroll*

Vor lauter Schulproblemen (Bericht hier) und tollen Konferenzen (Bericht von der #bsen folgt) bin ich leider nicht zum erzählen gekommen. Jetzt aber!

Es ist im wahrsten Sinne des Wortes Scheiße! Darf man so ein Wort überhaupt öffentlich schreiben? Also aussprechen soll das hier eigentlich keiner, aber schreiben …?

Egal!

Als ich also bei oben erwähntem Bericht auf veröffentlichen gedrückt hatte, kam ein erneuter Anruf aus der Schule: „Frau Leithe, jetzt sitzt Ihr Sohn hier bei mir im Sekretariat! Dem geht es wirklich nicht gut!“
Ich holte Ihn also wieder ab. Gerade mal 4 Tage hatte er in der Schule durchgehalten. Gerade mal 4 Tage habe ich es geschafft an meinen neuen Konzeptideen für die neue Website zu arbeiten. Gerade mal 4 Tage an denen er immer wieder Gelenkschmerzen und empfindliche Hautstellen hatte, aber kein Zucken mehr.

Morgens hatte er ein Zucken erwähnt, dass ich aber nicht ernst genommen hatte. Nun wiederholte er das und hatte wieder Kopfschmerzen, allgemeine Schwäche und ich entschied, dass wir trotz Mittagspause beim Kinderarzt vorbeifahren. Manchmal hat man Glück und trifft Jemanden. Hatten wir nicht und fuhren heim.

„Leg Dich aufs Sofa, ruh Dich aus, dann fahren wir hin und holen uns die Überweisung fürs MRT.“ sagte ich!

Was macht ER?

Legt sich aufs Sofa! Spielt mit der Kugel des Labyrinth-Spiels! Und verschluckt Diese! Er kam völlig aufgelöst zu mir ins Büro und erzählte. Ich bin fast zusammengebrochen vor lachen. Dieser panische Gesichtsausdruck war göttlich!

„Tja, dann hat sich das MRT erledigt, denn mit Metall im Körper darfst du da nicht rein!“ *schmunzel* „Dann gehe ich jetzt mal die Einmalhandschuhe suchen und du sagst ab sofort Bescheid wenn du „groß“ aufm Klo warst. *augenroll*
Na ja, was soll ich sagen … das klappte EINMAL … dabei entdeckte ich leider noch nichts. Zum Glück gab es aber auch keine weiteren neuen Symptome.

Und dann kam der Elternabend!

Mein Telefon klingelte, zum Glück lautlos, mit der Festnetznummer von Zuhause. Ich überlegte kurz ob ich hinausstürzen müsse, denn die Kinder waren alleine Zuhause. Der GG ist ja immer auf Geschäftsreise wenn man ihn mal braucht! *zwinker* Ich blieb ruhig, drückte das Gespräch weg und fragte per WhatsApp:

Ich habe es aufgegeben alles zu kontrollieren, denn hey, irgendwann wird sie schon rauskommen, und wenn er wirklich ins MRT muss, dann müssen die halt vorher röntgen.

Bisher hat er zumindest keine Bauchschmerzen und auf keine Haut- oder sonstigen Erscheinungen mehr. Vielleicht ist der Spuk nun doch wirklich vorbei.

In diesem Sinne: Drück uns die Daumen

Meine Nerven! *theatralischdenhandrückenandiestirnleg*

Neues aus dem Chaos-Verein! Diese Familie macht mich fertig! Es ist unglaublich! Ob das Universum meine Nerven testen will? Oder hat Murphy mich auf dem Kieker? Was wollen die denn von mir? Auf jeden Fall sind heute mindestens hundert graue Haare zu den schon Vorhandenen hinzugekommen. *augenroll*

Wie hier beschrieben geht es dem Sohn seit 2 Wochen nicht gut. Und wie hier beschrieben, war schon der letzte Donnerstag eine nervliche Herausforderung. *kicher*

Am Freitag wurde dem Sohn Blut abgenommen, dessen Ergebnisse wir dann am Dienstag bekamen. Ich hatte noch nie soviel Angst vor einem Arzttermin. Ich war fest davon überzeugt, dass man mich erstmal alleine ins Arztzimmer rufen würde. Aber … nichts! Sie fanden in seinem Blut NICHTS! Keine Entzündungswerte, keine fehlenden Vitamine, keine Borrelien vom letzten Zeckenbiss, Schilddrüse unauffällig, Blutsenkung völlig in Ordnung. Hirnhautentzündung und einen Virus hatten wir ja schon ausgeschlossen. Der Rheumawert fehlt noch, aber dazu passen die Symptome die immer maximal eine Stunde bleiben auch nicht wirklich.

Er hat weiterhin schmerzende Hautareale (wie Sonnenbrand ohne Rötung), immer in der Nähe von Gelenken, die dann auch weh tun. Und das täglich an anderen Stellen. Abends rasen wirre Gedanken durch seinen Kopf und er kann vor lauter Unruhe nicht einschlafen. Ich tippe ja also wieder auf „wachsen“, „Pubertät“ oder die Umstellung mit der neuen Schule. Die Ärztin tippt auf psychosomatisch, aber das sagen die Halbgötter in Weiß ja immer wenn sie nix finden. Solange das Zucken mit den Stromschlägen nicht wiederkommt werden wir warten.

Nachdem meine Nerven also nicht mehr ganz so blank liegen, ist heute der Knaller passiert.

Gestern Abend hatte der Sohn Schmerzen im Fuß. Angeblich ist er umgeknickt. Das Gelenk war aber weder geschwollen noch blau oder rot. Ich bin mir nicht sicher ob es um Aufmerksamkeit geht, denn in den letzten zwei Wochen hat er natürlich meine volle Aufmerksamkeit gehabt. Die Sorge welche Krankheit er habe ließ mich ihn vielleicht zu viel beglucken!? Ich vermutete also die Schmerzen im Fuß waren nur so schlimm, weil ich mit einer Freundin telefonierte und er während der zu-Bett-geh-Zeit nicht meine volle Aufmerksamkeit hatte. Ich verarztete Ihn mit Bandage und schicke ihn ins Bett!

Vor dem Fernseher sitzen bekam ich 2 Stunden später Besuch von ihm. Er murmelte was von „tut weh“ und konnte mir hektisch gar nicht sagen wo. 2 Sekunden später fiel mir auf, dass er gar nicht wach ist. Mein kleiner Schlafwandler war runtergekommen ohne Schmerzen im Fuß zu haben. Und schlief mit offenen Augen auf meinem Schoß einfach wieder ein. Ich brachte ihn nach oben. Er humpelte zwar ein wenig, lief aber ganz normal, sich ins Bett und schlief sofort wieder ein.

Heute morgen dann wieder more-drama-baby. Er könne vor Schmerzen nicht aufstehen. Ich erzählte ihm von heute Nacht und er dramatisierte trotzdem weiter. Da der GG auf Geschäftsreise ist fehlte mir die Zeit und ich zwang Ihn sich anzuziehen, zu frühstücken und in die Schule zu gehen.

Da er mit seiner großen Schwester zusammen zur Bushaltestelle und inzwischen auch in die gleiche Schule geht, machte ich mir keine weiteren Gedanken. Beim Frühstück, weiterhin Dramaqueen, erwähnte er das Zucken wäre jetzt auch wieder da, aber Nachtigall-ick-hör-dir-trapsen überging ich das einfach. Natürlich blutet mir das Mama-Herz, was wenn er doch was schlimmes hat aber es keiner erkennt. Was wenn … aber da kann uns sollte ich auch nicht immer drauf eingehen. Da muss er jetzt durch.

Und dann kam wieder Murphy & Co.

Ich fuhr also, als dann alle weg waren, wie jeden Donnerstag zum Sport. Kaum saß ich zur Erwärmung zwischen meinen morgendlichen Seniorenfreunden auf dem Rad klingelte das Handy! DAS nehme ich nach der Nummer von letzter Woche nun ohne Ton immer und überallhin mit. Und … „Hier ist XY von den YZ-Schulen, Ihr Kind ist nicht in der Schule angekommen, haben sie vergessen das krank zu melden?“

*schluck*einatmen*ausatmen*bleibruhigsimonebleibganzruhig*

Ich: „Welches Kind meinen sie denn?“

„Name des Sohnes!“

Ich, schon nervöser: „Das kann nicht sein. Der ist mit seiner Schwerster, die auch bei Ihnen ist, heute morgen zusammen losgegangen und wenn was passiert wäre, hätte die angerufen, oder würde jetzt auch fehlen.“

„O.k., dann gehe ich jetzt mal in die Klasse und sehe nochmal nach! Ich rufe gleich nochmal an!“

„B I T T E ! ! !“

Ey ich bin fast vom Rad gefallen. Meine Gedanken rasten wieder los. Was wäre wenn …! Wo könnte er sein? Warum ruft mich die Große dann nicht an? Wo liegt er? Ist er völlig hilflos? WHAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!

Der Anruf kam dann: „Entwarnung Frau Leithe, die Lehrerin ist in der Zeile verrutscht!“

Mein Puls schoss von 1480 auf 120 zurück. Erleichtert nahm ich Ihre Beteuerungen entgegen, dass sie mich nicht nervös machen wollte und es Ihr leid täte.

Ich: „Wenn SIE WÜSSTEN!“

In diesem Sinne: Was will das Universum mir sagen?