Ferien, Faulenzen & Koffer packen ♥ Freitagslieblinge vom 16. Februar 2018

DIE fünf Freitagslieblinge werden Ihnen präsentiert von einer ferienfaulen Chaosfamilie.

Zumindest Frau und Kinder hatten schon Ferien. Der GG hat weiterhin fleißig Brötchen verdient. Wir hatten bis auf eine kleine Unterbrechung aber sehr gemütlich und entspannt. Ich habe bewusst nicht gearbeitet und wir freuen uns auf die nächste Woche im Skiurlaub.

Lieblingsessen

Am Donnerstag war ich mit einer Freundin im Kino. Black Panther! Ein toller Marvel-Film. Vorher waren wir aber ratschen und essen. Und da habe ich seit langem mal wieder eine wirklich gute Pizza gegessen. Leider habe ich vor lauter quatschen vergessen ein Foto zu machen, daher gibt es als Ersatz eines von mir am Sonntag. 🙂

Lieblingsbuch

Wieder ein Ostfriesenkrimi. Ich bin süchtig nach den Büchern von Klaus-Peter Wolf. Ich hoffe er schreibt immer weiter und weiter und weiter und…! Wenn du Ostfriesland magst und / oder Krimis, solltest du es echt mal probieren mit Ann Kathrin Klaasen.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Einen der Ferientage haben wir in der neuen Zentralbibliothek im frisch sanierten Kulturpalast verbracht. Ein sehr beeindruckendes Gebäude. Eine faszinierende Bibliothek. Architektonisch, gestalterisch und inhaltlich war ich echt fasziniert. Wenn mich demnächst Jemand sucht. Ich bin hier. Hier kann man ALLES lesen, hören genießen. Ich glaube das werde ich mal gesondert verbloggen. Sitzecken, Mediale Superangebote und eine hochtechnisierte Ausleihe und Rückgabe. Ein Traum.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Der Sonnenschein wurde am Kiefer operiert. Das war natürlich ein schrecklicher Moment im Wartezimmer zu hocken, während sie in Narkose lag. Getröstet hat mich aber dieser Ausblick. Diese wundervolle Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel zu sehen. Noch so leer, lange vor den Öffnungszeiten, während des Sonnenaufgangs, das war ein wirklich emotionaler, toller und sensationeller Moment.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

In dieser entspannten Woche habe ich dreimal ein 1-Cent-Stück gefunden. Es war also die glückvollste Woche meines Lebens. *schmunzel* Bisher zumindest.
Aber wenn ich so überlege für was ich das Glück gebrauchen könnte, das mir beschert wurde, weiß ich gar nicht was mir fehlt. Ich habe ein großartiges Leben, ich habe 3 wundervolle und gesunde Kinder, leben ein wunderschönes Leben. Aber vielleicht ist das das Glück! All das zu erkennen und dafür dankbar zu sein.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

#12von12 ♥ 12 Fotos vom 12. des Monats ♥ Februar 2018

In diesem Monat mache ich wieder mit bei 12 von 12! Und da ich es heute komplett auch auf Instagram geschafft habe, wurden die Fotos teilweise direkt von da verlinkt. 🙂


Das Frühstück fand schon mal in Abwesenheit der Kinder statt. Die TT schlief noch, das Spanienkind lag mit Fieber flach und der Sonnenschein war schon im Hort.


Das Fieberkind bastelt in hellen Momenten.


Aufräumaktion auf dem Schreibtisch und die Frage der Woche: Ob es diese Dinger wohl auch in SCHÖN gibt?


Schnelles Mittagessen. Käseapätzle mit Röstzwiebeln.


Gelangweilte Ferienkinder an Fußboden! Das Stillleben des Tages.


Das Schreibtischchaos, das ich motiviert angegangen bin, dann aber stark nachgelassen hat.


Auf der Suche nach der Motivation!


Der Tägliche Weg zum Auto, das Lichtjahre vom Haus entfernt ist (mit dem roten Dach ganz links) führte wie immer vorbei an Mülltonnen (den Abfall wegbringen) und den Briefkästen (die Post holen)!


Ich liebe unser altes Schulgebäude.


… und die Lieblingsnachbarin, die mal in Köln wohnte, und GENAU weiß was ich heute brauchte.

Die 12 von 12 der anderen Teilnehmer findest du hier bei Draußen nur Kännchen.

In diesem Sinne: Wie war denn Dein 12. Tag des Februar 2018?

Löffel, Labern und Locations! Fünf Freitagslieblinge vom 09. Februar 2018

Die 5 Freitagslieblinge aus einer wunderschönen Woche. Tolle Abende, mit tollen Menschen, tollen Gesprächen und tollem Essen. Aber lies selbst.

 

Lieblingsessen

Kennst du die Sendung THE TASTE? Ich kannte sie nicht, wurde aber gestern Abend von 5 der Teilnehmer bekocht. Also nicht ich alleine, sondern alle Gäste des VIP – Abends im Hyperion Hotel. Das Hotel hatte alle, die sie vermitteln könnten zur Dresdner Löffelbande eingeladen. Es gab für Jeden 12 verschiedene Löffel mit kulinarischen Köstlichkeiten. Es war himmlisch! *seufz* Und erst der Champagner! *schwärm* Es wäre fast der Lieblingsmoment der Woche geworden. *schmunzel* Aber dazu später!

 

Lieblingsbuch

Das waren diese Woche gleich drei Bücher! 🙂 Es gab nämlich heute Zeugnisse. Ich lege zwar keinen sooooo großen Wert darauf, aber es ist halt trotzdem ein besonderer Tag. Ich finde es auch gar nicht so überraschend, wie viele andere Mütter immer tun. Man weiß doch wie die Noten in den Arbeiten waren und auch ungefähr wie die Kinder so mitkommen und Ihre Hausaufgaben erledigen. Ich bin stolz auf meine Kinder und stolz auf Ihre Zeugnisse. Die sind so wie meine Kinder sind und ich liebe die so wie sie sind. *herzchenaugenzwinker*

 

Lieblingsmoment mit den Kindern

In dieser Woche war es einer der seltenen Momente, in denen meine pubertierender TeenagerTochter so richtig Lust zum reden hatte. Der GG wie so oft auf Geschäftsreise, die Kleinen beide im Bett und die TT und ich hatten uns so viel zu erzählen, dass ich mir eine Decke geholt habe und wir über eine Stunde über „Gott und die Welt“ gequatscht haben. Das war ganz große Klasse!

 

Lieblings-Mama-Moment für mich

Wir leben in einer … sagen wir … Wohnanlage. Die Nachbarinnen und ich treffen uns einmal im Monat auf ein bis vier Gläschen zum Frauenplausch. Ein privater Stammtisch den wir, aus Ermangelung an Gastronomie in der Nähe, reihum privat abhalten. Montag war eine neue Nachbarin dran. Die überraschte uns mit Stehtischen und einem Cocktailempfang im Eingang. Es war wieder ein herrlicher Abend mit vielen tollen Gesprächen. Wir sind meistens so ca. 10-12 Frauen, die von frischgebackener Mutter bis mehrfache Uroma alles zu bieten haben.

 

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Diese Woche habe ich Fotos für die neue Website gemacht. Es wird Konzepte für alle Arten von Veranstaltungen geben, mit denen Jede Party gelingt. Für die Website brauchte ich vor allem Fotos für die verschiedenen Dienstleistungen. Und wie zum Teufel sollte ich das Thema Location-Suche in einem Bild darstellen? Während ich also Fotos machte und die Utensilien aus dem Haushalt zusammensuchte entdeckte mein müdes Mama-Auge? Einen meiner Lieblingsdeko-Gegenstände. Ein Glashaus, welches normalerweise auf einem Holzsockel tront, welches super als, mit und zu ALLES dekoriert werden kann. Das hat mein Lieblings-Deko-Freund aus dem Liebesdienste-Home-Shop in Frankfurt mit geschickt. Ich liebte es schon bisher, aber jetzt vergöttere ich es! 🙂

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

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Laaaaaangweiliges Langeweile-Leben #freitagslieblinge vom 02. Februar 2018

Diese Woche sind die Freitagslieblinge total langweilig. Dachte ich! Meine ersten Gedanken im Rückblick auf diese Woche: zwei kranke pubertierende Streithähne auf der Couch, eine nörgelnde Und-die-dürfen-Zuhause-bleiben-Grundschülerin, viel Arbeit, viel Routine-Alltag, nichts Besonderes.

Alles wie immer!

Laaaaaaangweilig! *gähn*

Dann aber wurde mir klar, dass ist diese grau in grau Januar-Stimmung. Egal wann du rausguckst, der Himmel hat immer die gleiche Farbe. Es ist ja utopisch sich nun Sonne, Wärme und bunte Blumen zu wünschen. Aber Schnee hätte ich gerne! 🙂

Dann aber habe ich die Fotos dieser Woche auf dem Handy durchgesehen, und da fielen mir dann doch schöne Momente der Woche in die Hände auf das Display in meine Erinnerung. *seeligseufz*

Lieblingsessen

Da ich leider nichts besonderes zu Essen gemacht habe, bzw. das gesunde Essen fürs Krankenlager vergessen habe zu fotografieren, gibt es heute ein Foto des dieswöchigen Grundnahrungsmittels. Eigentlich gibt es ja wegen der Histaminintoleranz nur einen Kaffee um 11:00 und einen so gegen 16:00 Uhr. Aber ich habe den koffeinfreien Kaffee für mich entdeckt und bin nun wieder ein Junkie, aber eben ohne Herzrasen. Hier meine Lieblingstasse im Coworking-Büro.

Lieblingsbuch

Ich liebe David Safier. Der hat auch „Mieses Karma“ geschrieben. Und dieses Buch ist mindestens genauso abstrus und wieder mal sehr schön nüchtern geschrieben. Eine total Ungläubige trifft einen Zimmermann, der behauptet er sei Jesus. Ja, ne, is klar! Würde Atze sagen. Doch passieren tolle und seltsame Dinge und noch allerlei denkwürdiges Drumherum. Eine wirklich schöne Abendlektüre so kurz vor dem Einschlafen. 

Lieblingsmoment mit den Kindern

Da die Großen sich nur gestritten haben (ich gestehe ich bin zwischendurch echt regelrecht geflüchtet ins Büro *flüstermodusoff*) und die Kleine viel und lange nachmittags unterwegs und verabredet war, gab es nicht viele gemeinsame Momente. Ich erinnere mich an eine Mama-Shuttle-Fahrt mit der Jüngsten, die wir mit Kopfrechnen verbracht haben (sie war unendlich stolz wie schnell sie geworden ist) und diesen Moment bei der Ergotherapie, als der Sohn seltsame Spiele machen sollte und superschnell war. Ich tippe allerdings auf ein entspanntes Hirn weil er so krank nicht in der Schule war, wir aber die Therapie nicht schon wieder unterbrechen wollten. Letzte Woche war die Therapeutin krank und in 2 Wochen sind wir im Urlaub.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Mitten in diesem Januargrau gab es dann plötzlich Sonnenschein! Nach dem Sport trat ich aus dem Studio und hätte am liebsten das Dach aufgemacht. Hab ich mich bei 0°C dann aber doch nicht getraut. *kicher* Aber Wahnsinn was das mit der Laune des Menschen macht. Sofort fühlte ich mich total beschwingt. Und während ich mich beim Abkürzen zu einem Termin ein klitzekleines bisschen verfahren habe, entdeckte ich diesen tollen Platz und machte eine kleine Pause in der Sonne.

Lieblingsbesonderheit

Am Donnerstag war ich zur Kreiselternrats-Sitzung im Rathaus. Voll cool, in einem Sitzungssaal, in dem sonst die Stadträte, Bürgermeisternd sonstige wichtigen Menschen der Stadt tagen.
Es war Megainteressant und mir wurde mal wieder ganz schnell klar welche Pipifax-Probleme unsere beschauliche, frisch sanierte Stadtteil-Grundschule im Randgebiet der Stadt hat. Nun muss ich nur noch herausbekommen wie ich Eltern, die sich im Winter über den Schmutz auf den Böden im Flur aufregen, das schonend beibringe. *zwinker*

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

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Wann hören wir endlich auf mit der Unterscheidung von Jungs und Mädchen? #MUTICH

Wozu brauchen wir die Unterteilung in Jungs und Mädchen denn überhaupt?

Ja *augenroll* es ist wissenschaftlich erwiesen, dass männliche Wesen mehr Muskelmasse haben bzw. aufbauen können, also „stärker“ sind. Es ist ebenso wissenschaftlich erwiesen, dass bei Frauen beide Gehirnhälften viel stärker miteinander vernetzt sind, wir also „anders“ denken. Das zu beachten wenn man von unterschiedlichen Lernständen bei Kindern spricht, oder eben lieber den männlichen Kollegen bittet den schweren Karton in das obere Archivregal zu heben, finde ich macht total Sinn.

Aber Frauen/Mädchen als das „schwächere Geschlecht“ darzustellen ist doch der Keim aus dem dann der Gedanke entsteht, Frauen/Mädchen wären weniger wert.

An der #metoo-Debatte wollte ich mich hier auf dem Blog nicht beteiligen weil mir dort sehr vieles gar nicht gefallen hat und mir das auch viel zu feministisch diskutiert wurde. Aber nun ist mir letzte Woche dieser Ethik-Test in die Facebook-Timeline gespült worden, und geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Und, HEY, wenn wir an diesem bekloppten Denkschema nicht langsam arbeiten, dann wird sich auch bei #metoo so schnell nichts ändern.

Typisch Mädchen, typisch Jungs – Brauchen wir das wirklich?

Was mich immer wieder in meinem Leben ärgert ist, dass es noch immer dieses Schubladendenken bei Jungs und Mädchen gibt. Schon als Kind habe ich nicht verstanden wieso ich als Mädchen Sonntags abtrocknen helfen musste und meine Brüder nicht. Dieses „Mädchen tragen rosa und Jungs eben blau“ kotzt mich schon immer an. Versteh mich nicht falsch! Wenn die Kinder das möchten? BITTE, sollen sie machen! Es scheint eh hormonell bedingt so zu sein, dass Mädchen nun mal auf rosa stehen. Aber wieso kommentieren die Menschen es abfällig, wenn der Sohn ein rosa T-Shirt (wohlgemerkt aus der JUNGS-ABTEILUNG!) trägt oder die Tochter Fußball spielen möchte.

Meine Älteste war nie das „typische Mädchen“, einerseits war ich traurig dass sie ungern Kleider trug, aber insgeheim war ich froh, dass so der Sohn dann Vieles auftragen konnte. Das die Jüngste nun in einer glitzernden rosaroten Mädchen-Wolke lebt ist Ihre Entscheidung. *schmunzel* Genauso wenig habe ich aber auch mit der Wimper gezuckt als der Sohn im Kindergartenalter unbedingt Haarspangen haben wollte! „Oder wofür gibt es dann auch blaue Haarspangen, Mama?“ Das hat er im KiGa dann aber nur einen Tag getragen, denn dann waren die Lästereien von den anderen Kindern (und ich befürchte auch Erzieherinnen) doch stärker. Leider!

Genau wieder Nachbarssohn, der ausgelacht wurde, weil er eine Puppe zum Spielzeugtag mitbrachte.
WARUM?
Wollen wir Frauen nicht, dass die Väter sich viel intensiver mit Kindererziehung und Hilfe im Haushalt beteiligen? Wie sollen die das wollen, wenn schon die Puppe oder das T-Shirt als „Mädchenkram“ anerzogen wurde?

Wenn wir aber doch bitte endlich damit aufhören könnten Berufe, Tätigkeiten, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Einkommen, Aufgaben, Charaktereigenschaften, Möglichkeiten,  … dem Geschlecht zuzuordnen, dann hätten wir es doch alle sehr viel einfacher. Oder?

Oder gibt es Bereiche wo es wichtig ist diesen Unterschied zu machen?

Mir fällt keiner ein! Dir?

Es gab in letzter Zeit wieder mehrere Situationen, die sich fest und negativ in meinem Hirn eingebrannt haben.

Situation 1: Wir haben eine Wohnung gekauft. Als Ehepaar stehen wir beide im Kaufvertrag, im Kredit, im Grundbuch, usw. Der GG konnte dann aber zum Übergabetermin der Baugesellschaft nicht mitkommen. Ich wurde begrüßt mit den Worten: „Ach Frau Leithe, schön dass sie gekommen sind, sie vertreten also Ihren Mann?“ *sprachlosguck*

Situation 2: Ich als Mutter kümmere mich um alles was die Kinder betrifft und das ist überwiegend ja auch in anderen Familien noch so. Alle offiziellen Formulare in diesem Land fangen aber mit einem Feld für den Vater an. Könnte da nicht wenigstens Elternteil 1+2 stehen?

Situation 3: Wir bekommen Weihnachtspost von einer meiner Tanten. Auf dem Umschlag steht: Familie [Vorname des GG] Leithe, von MEINER Tante, die Ihn erst einmal in Ihrem Leben kurz gesehen hat. Ich schreibe in den Anschriften immer nur Familie und den Namen oder beide Vornamen und den der Frau bewußt zuerst. Beim Händeschütteln gibt man doch auch der Frau erst die Hand, warum ist ER dann immer der der die Post bekommt.

Wie siehst du das? Fallen Dir solche Sachen auch auf?

Beteilige Dich gerne an meiner hier beschriebenen Aktion #MUTICH, hinterlasse im Kommentar Deine Geschichte dazu, schick mir gerne alles was dir auffällt, teile diesen Beitrag mit dem Hashtag oder blogge selber zu dem Thema, ich verlinke dann gerne alles.

Heute ist der Elternabend zum Ethik-Test, ich bin gespannt was ich morgen hier berichten kann. 🙂

In diesem Sinne: Wenn wir solche Unterrichtsmaterialen in den Schulen haben, um den im Lehrplan vorgeschriebenen Themenbereich „Sich positionieren zur Befindlichkeit als Mädchen/Junge“, dann „Gute Nacht Deutschland“!

Schulmaterialien aus dem vorigen Jahrhundert? Leider nein! Aufruf zur Aktion #MUTICH

Donnerstag habe ich beim morgendlichen stöbern auf Facebook einen Post entdeckt, der mir im ersten Moment echt die Sprache verschlug. Im zweiten Gedankengang hoffte ich, dass es sich um einen schlechten Scherz, also einen Fake handelt.

Nach einiger Recherche muss ich aber leider mitteilen: Es ist echt so passiert.

Die Mutter aus Sachsen-Anhalt möchte nicht damit an die Öffentlichkeit. Sie erzählte aber, dass in einer Hausaufgabe 3 Wochen vorher die Kinder einen Jungen und ein Mädchen malen sollten um die hier zu sehenden Begriffe zuordnen. Nach erstem Entsetzen der Mutter und einem Gespräch mit dem Sohn einigten sie sich darauf, die Begriffe, die auf beide zutreffen, in die Mitte zu kleben.
Diese Woche kam er dann mit dem hier abgebildeten Test heim und war völlig entsetzt und sehr wütend. Daraufhin hat die Mutter einen Termin mit der Lehrerin gemacht, dessen Ergebnis mir noch nicht bekannt ist.

Trotzdem bin ich enttäuscht, dass solches Unterrichtsmaterial überhaupt noch Verwendung findet in diesem Jahrtausend und „mutig“ für Mädchen als ein FEHLER angekreidet wurde. O.k. es ist nur ein halber Fehler gerechnet worden. Aber HALLO??? Es kann doch nicht wahr sein, dass unseren Kindern in der Schule suggeriert wird, das mutig sein nicht typisch für Mädchen ist.

GEHTS NOCH? *aufreg*

Der Post wurde inzwischen über tausend Mal geteilt und mächtig kommentiert. Die meisten sind Empört, viele suchen nach Erklärungen ob und wie es vielleicht aus dem Zusammenhang gerissen ist und ganz Viele halten es für einen Fake.

Es meldete sich aber eine weitere Mutter aus Theißen in Sachsen-Anhalt, die mir auch ein Foto des Tests von Ihrem Kind zur Verfügung stellte, in dem der rote Kreis um „mutig“ als halber Fehler gewertet wurde. Und Zöpfe/kurze Haare wurde sogar als ganzer Fehler gewertet. *wütendguck*

Sie erzählte mir, dass es nächste Woche einen Elternabend gibt, auf dem dieses Thema sicherlich ebenfalls besprochen wird. Bin sehr gespannt auf das Ergebnis und ob dieser Test wirklich in die bevorstehenden Halbjahreszeugnisse einfließen wird. Ich werde hier berichten wenn ich mehr weiß!

Vor lauter Entsetzen habe ich den neuen sachsischen Kultusminister Christian Piwartz auch direkt mitverlinkt, denn ich könnte WETTEN, das solches Material auch in unseren Schulen noch unterwegs ist. Denn wie in Sachsen-Anhalt steht auch im sächsischen Lehrplan das Thema:

Ich rufe hiermit alle Eltern auf mit mir auf die Barrikaden zu steigen.

Es müssen endlich solche vorsintflutlichen Gedanken aus unseren Köpfen und vor allem aus unseren Schulen verschwinden. Lasst uns mutig sein und unseren Kindern vorleben, dass auch sie ALLE mutig sind und sein dürfen!

Stärkt Ihr mutiges ICH!

Mach mit und teile diesen Beitrag unter dem Hashtag #MUTICH.

Lasst uns einen bundeweiten Aufruf zur Kampagne für ein MUTIGES ICH starten. Wir müssen allen Menschen klar machen, dass wir alle mutig sind. Egal ob Mädchen, Junge, Frau, Mann, Kind, Erwachsener, Inter, Divers, Trans, JEDER darf den Mut haben so zu leben, wie er/sie/es das möchte.

Wo ist Dein #MUTICH, beweise mir Dein MUT-ICH!

Sammelt solche fatalen Katastrophen in unseren Schulmaterialien und postet sie mit dem Hashtag oder schickt sie mir an elternrat-90-gs[at]freenet.de.

Denn sowas zu nutzen finde ich z.B. von Lehrern sehr #MUTICH, um mal die Doppeldeutigkeit zu nutzen. *zwinker*

Und alle Blogger rufe ich auf zu einer Blogparade! Schreib und veröffentliche alles was Dir zum Thema MUT-ICH und mutig sein einfällt.
Wie siehst du diese Geschichte oder hast du etwas Ähnliches erlebt?

Ich werde immer wieder Beiträge mit Fotos und Verlinkungen zu Euren Beiträgen veröffentlichen!

Lasst uns das Bildungssystem endlich modernisieren!

Lecker! Lustig! Leben! #freitagslieblinge vom 26. Januar 2017

Die Fünf Freitagslieblinge aus dieser Woche Zeichnen sich aus durch lecker Essen, lustige Kinder und einfach ein schönes Leben! Es gibt so viele doofe Sachen im Moment, die mein kleines Mamahirn gar nicht wirklich begreifen oder überdenken möchte, dass es sie einfach verdrängt bis es soweit ist. Zum erzählen ist es mir noch ein wenig zu privat und es läßt sich Beides nicht ändern. Wir müssen da jetzt durch und machen uns erst nen Kopp wenn es soweit ist.

Um so schöner ist wieder der wöchentliche Rückblick auf die schönen Momente.

Lieblingsessen

Irgendwie bin auf dem Ausprobiertrip und habe ein Rezept aus der Rewe-Küche ausprobiert. Ich liebe die neue Rubrik, die Zutaten aus den Rezepten kann ich nämlich direkt in den Rewe-Lieferservice-Einkaufswagen legen und bestellen was im Haushalt fehlt. Diese Woche gab es Falafel mit Gurkendip. Sehr sehr lecker. Leider habe ich vergessen ein vernünftig drapiertes Foto zu machen. Aber wer mich kennt weiß, dass ich für mehr Realität im Internet bin. Daher die in Tupper verpackte Portion für den GG.

Lieblingsbuch

Ist die Fortsetzung des Buches von letzter Woche. Die sind so gut geschrieben, dass ich direkt das andere auch angefangen habe. Die Kommissarin Jack Daniels ist einfach nur ein toller Charakter und mir gefällt besonders Ihr chaotisches Privatleben mit schrägen Menschen die auch immer in Ihre Kriminalfälle mit verwickelt werden. Tolle Geschichten die toll erzählt sind und viel Platz für Phantasie lassen.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Der Sonnenschein und vermutlich alle Kinder in Dresden warten sehnsüchtig auf Schnee! Gefühlt hatte ganz Deutschland schon so wunderschöne Winterlandschaften in weiß, nur das Tal der Ahnungslosen war bisher das Tal der Schneelosen. Als es nun einen Nachmittag etwas schneite und ein paar wenige Flocken dann auch noch liegen blieben weigerte sich der Sonnenschein zum Abendbrot reinzukommen. Und schon kurze Zeit später kam sie ganz aufgeregt rein und rief ganz schnell: „Mamaaaaaah, dumusstbittebittebittemitkommenundsoforteinfotomachen!“ Den Wunsch konnte ich diesem seelig lächelnden Kind einfach nicht abschlagen.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Einen Morgen in dieser Woche war ich zum Frühstück verabredet. Leider habe ich vor lauter ratschen und quasseln vergessen ein Foto zu machen. Als ich aber heim ging, lachte mir die Sonne superhell durch ganz klare Luft entgegen. Da wurde mir wieder mal bewusst WIE GUT es mir geht. Ich bin sehr dankbar dafür mir meine Zeit frei einteilen zu können. Einfach am helllichten Tag solche Momente genießen zu können und eben vor dem 11:00 Uhr Telefontermin mit einer lieben Nachbarin frühstücken zu dürfen.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Seit ein paar Tagen beobachte ich die Menschen um mich herum wie sie schreiben. Bzw. wie sie den Stift beim schreiben halten. Denn ich habe eine Haltungsweise entdeckt, da tun mir schon beim zugucken die Gelenke weh. Ich habe es also zu meiner Aufgabe gemacht eine Studie zu diesem Thema zu betreiben, um diesem Menschen klar zu machen, dass es das unbedingt umlernen muss. Das kann doch nicht gesund sein? *schüttel* Nimm mal einen Stift so in die Hand und versuch zu schreiben. Unverkrampft! … Siehste!
Beteilige Dich gerne an meiner Studie und sende mir ein Foto von Deiner Hand wenn du schreibst.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!