Endlich mal ein Kinofilm ohne viel Tamtam! #wiebruederimwind #werbung

Bisher waren wir nicht oft im Kino, denn das jüngste Kind war jeweils noch zu jung und die Größeren konnten immer nur mit einem Elternteil gehen. Seit der Eiskönigin aber gehen wir nun wieder öfter als ganze Familie in verschiedene Kinderfilme.

Wie Brüder im Wind - FilmNun waren wir eingeladen worden von den Terra Mater Studios uns Ihren Film „Wie Brüder im Wind“ anzusehen. Wofür ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen bedanken möchte!
Der Film läuft seit Donnerstag in den deutschen Kinos und wir hatten uns vorher nur diesen Trailer auf YouTube angesehen!

Es geht um einen Adlerjungen, der aus dem Nest stürzt, von einem Jungen gefunden und aufgezogen wird, welcher seit dem Tod der Mutter nur noch mit Tieren spricht.

Vorher waren wir zu einem kleinen sächsischen Karnevals-Event an unserer Grundschule gefahren, den wir als ehemalige Rheinländer aber nach 30 Minuten verließen. 1 Spielmannszug, 1 Fahrrad, 1 „Fahrzeug“, 2 Polizeifahrzeuge …

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netter Versuch! *zwinker*

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So saßen wir nun gestern viel zu früh und sehr gespannt im Kino. 🙂

 

Und was soll ich sagen …

Der Film ist GANZ GROSSE Klasse!

Erwartet hatte ich eine Mischung aus Heimatfilm und Hollywood-Disney-Film-Schmalz. Aber ich bin sehr angenehm überrascht worden von einer tollen Geschichte, die sanft wie eine Hintergrundmusik als Nebenbei leise mitläuft und endlich mal nicht ständig auf die Tränendrüsen drückt.

Ich bin schwer beeindruckt von wahnsinnig schönen Landschaftsaufnahmen, einem sehr beeindruckenden Einblick in die Welt der Alpen, der Natur, der Adler. Ich liebe die Kameraeinstellungen, die Farben, die wilden Naturgesetze, die wir in unserer heutigen durchtechnisierten Zivilisation doch oft leider völlig vergessen.

Jean Reno, dessen Stimme ich schon immer liebe, ist nicht nur einer der Darsteller, sondern macht auch den Erzähler. Gänsehaut pur!

Der Göttergatte ist von ganz vielen Szenen des fliegenden Adlers beeindruckt. „Sehr vieles vom Aufwachsen und Verhalten der Adler kann man auch auf unser Leben übertragen.“ Und er habe lange keinen so guten Film mit einer Geschichte gesehen, die von nur 3 Darstellern erzählt wird.

Das Pubertier (12) sagt:
„Ich gebe 10 von 5 Punkten. (Nein, kein Zahlendreher!) Das war echt ein toller Film. Dass die Natur so wunderschön, aber auch soo brutal ist vergisst man ja oft. Ich konnte gar nicht hingucken wenn dann auch mal Tiere sterben mussten. Die Filmmusik war auch total toll, wenn das so spannend wird, wird die Musik ja so dramatisch!“
Sie freut sich sehr auf den anstehenden Urlaub in den Alpen und wird vermutlich diesmal die Natur viel intensiver erleben und nach Adlern Ausschau halten.

Das Spanienkind (9) sagt:
„Er war cool gedreht. Wenn der über die Berge und Seen fliegt, das sah echt super aus. Der Adler war echt gut dressiert, das war klasse. Ich fand den Film aber auch ganz schön traurig, zwischendurch hatte ich echt Angst um den Adler, und manchmal war es auch ein bisschen langweilig, ich dachte da passiert dann nochmal was spannendes.“
Ich glaube dass unsere Kinder von den üblichen Hollywood-Animationsstreifen überanimiert sind und wir nun öfter solche Filme auch gucken werden. Er ist unser Grübler, der viel über „Gott und die Welt“ nachdenkt und ich bin gespannt was der Film noch in Ihm auslöst. Das dauert meistens ein paar Tage.

Der Sonnenschein (fast 6) ist den restlichen Tag mit ausgebreiteten Armen als Adler durch die Gegend getanzt und erzählt immer wieder begeistert einzelne Szenen die der Junge mit dem Adler erlebt hat. Sie hat sich während einer traurigen Szene des Films zum Papa gedreht und meinte: „Ich glaube der Film ist doch noch nichts für mich!“ Allerdings hatte die große Schwester vor dem Film ausdauernd (wie nur ein Pubertier es kann) darauf hingewiesen das der Film erst ab 6 ist und sie ja schließlich noch keine 6 wäre. *augenroll*

In diesem Sinne: Guckt Ihn Euch an. Ehrlich! Er ist echt großartig!
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