… Ferien-Tagebuch geblogge … Tag 15 – 18 !

So Ihr Lieben, weiter geht es mit den Berichten aus 44 Tagen „VOLLZEITMAMA“! 😀

Unsere 6 Wochen Sommerferien teilen sich auf in:
2 Wochen Dresden -> @home mit weiterlaufendem Kindergarten fĂŒr die LĂŒtte
2 Wochen MĂŒnster, Dortmund, Köln -> Mama & Kids bei Familie & Freunden in NRW
2 Wochen (Ziel suchen wir noch) -> gemeinsame Familienferien mit Papa

Die ersten 2 Wochen sind nun rum!
Tag 15 & 16 verlaufen wie „normales“ Wochenenden!
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Mit dem klitzekleinen Unterschied, dass ich Samstags letzte Besorgungen fĂŒr den Urlaub mache, KEINEN schönen Bikini finde, weite Strandkleider kaufe weil ich mich mal wieder fett finde und wĂ€hrenddessen in den Umkleiden zugegebenermaßen die „Ruhe“ ohne Kinder genieße. 🙂
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Sonntags fange ich mit Kofferpacken an, stelle zwischen Kleiderschrank und Koffer erleichtert fest, dass der Bikini vom Vorjahr doch noch passt. 😉
Und dass ALLE Kinder IMMER um mich und die Koffer geturnt sind muss ich wohl nicht extra erwÀhnen, oder? *augenroll*
ODER???

Tag 17
Montag, da heute der letzte Abend meines Yoga-Kurses ist, fahren wir erst Dienstag! Heute wollte ich noch in aller Ruhe das Haus aufrĂ€umen, die letzten Sachen einpacken und den Tag mit den Kindern genießen! Doch dann …. war es wieder einer dieser Tage!

Ich hatte gedacht, ich bringe die LĂŒtte zum Kindergarten, anschließend kaufe ich fĂŒr die Nachbarn, die am nĂ€chsten Wochenende wiederkommen, und dessen Haus & Katze wir hĂŒten, ein paar Grundnahrungsmittel fĂŒr das erste FrĂŒhstĂŒck. Und bringe noch 2 Pakete von verkauften ebay-Sachen zur Post. Und hole noch Bargeld. Und besorge noch Einschulungsgeschenke fĂŒr die Einladung direkt nach dem Urlaub. Aber das lĂ€sst sich ja alles super verbinden!
Dachte ich …..!

Weil wir beim FrĂŒhstĂŒck getrödelt haben bringe ich die LĂŒtte schnell alleine mit dem Auto in den Kindergarten (eigentlich gehen wir zu Fuß!) und hole anschließend die beiden Großen zuhause ab. Da ruft der Kindergarten an: „Kann es sein, dass Sie Ihr Portemonnaie hier vergessen haben!“ *hmpf* Ja, das hatte ich beim Einsteigen schon vermisst, aber vermutet, dass es Zuhause geblieben war. Die beiden Großen werden aufgescheucht und ins Auto geschickt. WĂ€hrend ich die MĂŒlltĂŒten einlade, die ĂŒber Nacht leider draußen lagen, von Tieren zerrissen und halb ausgerĂ€umt wurden. In der Zeit bekommen sich die Großen so in die Wolle, das sie aus dem Auto fliegen und ich alleine fahre!
Auf halbem Weg zum Supermarkt fĂ€llt mir auf, dass ich vergessen habe das Portemonnaie abzuholen, also drehen und zum KiGa. Von da aus fahre ich dann doch erst zum Drogeriemarkt um das Geschenk zu besorgen (in Gedanken schon weiter zur Post, ein Gedankenblitz bemerkt aber, dass ich noch immer ohne Bargeld bin). Egal, parken, Kofferraum aufmachen und MĂŒll finden (vergessen am MĂŒlleimer anzuhalten um wegzuschmeißen), kurz bleibt das arme Mama-Herz stehen als die Augen drei Nacktschnecken auf dem MĂŒllsack entdecken *innerlichkreisch*. Mit Schnappatmung und einem auf dem Parkplatz gefundenen Beleg entferne ich angeekelt die Mistviecher aus meinem Kofferraum, stelle die MĂŒllbeutel neben mein Auto (wer weiß was und welche Mengen da noch rauskommen?), und rechne jede Sekunde mit einer Anzeige beim Ordnungsamt wegen MĂŒllentsorgung auf dem Parkplatz. Ist doch nur eine Zwischenlagerung, rede ich mir gut zu!
Geschenk besorgt, MĂŒll wieder eingeladen, kurz ĂŒberlegt eben Zuhause vorbeizufahren um Ihn wegzuwerfen, aber so ein Umweg wĂ€re Blödsinn! An der Post vorbeifahren (innerlich winken), zum Supermarkt dĂŒsen, einkaufen (an der Kasse gefragt werden ob man Bargeld abheben möchte …. unbezahlbar!), heim fahren, feststellen das ich WIEDER an der MĂŒlltonne vorbeigefahren bin, und dann eh nochmal losfahren mĂŒssen, weil die 2 PĂ€ckchen auch IMMERNOCH auf dem Beifahrersitz liegen! *lautvormichhinschimpf*

Der Vormittag also vorbei, Zuhause zwei schlecht gelaunte Kinder die nicht mitdurften um Ihr Taschengeld noch unter die Leute zu bringen und die BegrĂŒĂŸung: „Mama, was gibt’s zum Mittagessen?“ NOCH FRAGEN??? *provozierendguck*
Den Rest des Tages dann aufgerÀumt, weitergepackt und die Dachbox schon mal beladen. Abends zum Yoga und entspannt ins Bett!

Tag 18
Dienstag, Abschied von Papa, gemĂŒtliches FrĂŒhstĂŒck, noch etwas Gekrame, 1000 + 1 mal die Frage: „Mamaaaaah, wann fahrÂŽn wir?“, 1000 x die Antwort: „Wenn wir fertig sind! Helft mir dann geht’s schneller!“ ;-), SchlĂŒsselĂŒbergabe an die Nachbarin die die Katze weiter fĂŒttert, Abschied, 1 x die Antwort: „JÀÀÀÀÀÀhÀÀÀÀÀÀÀÀtzt!“
Die Fahrt von knapp 600 km mit drei Kindern alleine war mit 2 Pausen und einem kleinen Stau zum Schluss echt mal wieder super o.k., und ich bedanke mich hiermit bei meiner echt tollen Kinder-Bande fĂŒr die angenehme Reise! 🙂

Empfangen wurden wir von meiner Super-SchwĂ€gerin in meinem alten Zuhause mit Kaffee und Kuchen. Mein Bruder mit Frau und 2 Jungs wohnt unten und wir wohnen in der Zeit oben beim Opa. Und morgen kommt dann die andere SchwĂ€gerin mit Sohn & Tochter und wir machen uns wieder ĂŒber Kaffee und Kuchen her! *genießerischgrins*

§2Abends dann noch Verwöhnprogramm vom Hobby-Koch-Opa und alle sind glĂŒcklich!

In diesem Sinne: Ich bin ZUHAUSE!!! *jubel*

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