… Ferien-Tagebuch Tag 4-7!

Tag 4
Dienstag, wir lassen den Tag entspannt angehen, die Kleene ist im KiGa, die Große hat eine Freundin zu Besuch und hat sich in Ihr Zimmer verkrochen, das einzige was ich ab und an höre ist: kichern! Und der Mittlere beobachtet den Bagger auf der Nachbarbaustelle. Ich wusel im Haushalt herum und suche im Netz nochmal nach den passenden Aufräum-Boxen für´s Spielzeugchaos in den Kinderzimmern.
Läuft! 🙂

Tag 5
Mittwoch, der Tag beginnt für mich mit heftigen Kreislaufproblemen und massiver Übelkeit (meine Histamin-Intoleranz *augenroll*), liege auf dem Sofa während die Bande frühstückt. Plötzlich fällt der Großen ein, dass die Kleene heute Wandertag hat. Ich schrecke hoch, packe den Rucksack, scheuche alle auf zu helfen und hetze los. Am Auto treffe ich auf die Nachbarin. „Die sind schon mit der gesamten KiTa „on the road!“. *hmpf* … Ich hatte auf eine Verschlafer-Notfall-Betreuung gehofft! ( *flüster* Wir wollten uns doch ohne die Lütte heute einen schönen Shopping-Tag bei Ikea und im Elbe-Park machen! 🙁 ). Nun ja, dann eben mit allen Dreien, nochmal verschieben wir Ikea nicht. Die Aufregung hat zumindest meinen Kreislauf auf Kurs gebracht und es stellt sich sogar Hunger ein! *freu*
Das Universum meint es dann auch noch gut, denn bei Ikea habe ich die Bande dann auf eigenen Wunsch ins Bällebad geschubst und bin losgezogen. Auf dem Weg in die untere Etage kommt man nochmal am Smaland vorbei und ich merkte, dass ich nur noch 24 Minuten für den „Eigentlichen“ Teil des Einkaufs habe, und habe frech gefragt ob es denn auch etwas länger gehen würde, und da nur 2 weitere Kinder da waren nickte die Frau mit dem gelben T-Shirt großzügig und ich zog weiter! Dann erfuhr ich von Ikea-Business und musste nochmal in die obere Etage um an einem Terminal meine Daten einzugeben. Der war natürlich in der Vorletzten Abteilung und natürlich war der Terminal defekt und ich musste zurück zur ersten Ausstellung. Ich blieb erstaunlich gelassen beim durchqueren des Einbahnstraßen-Labyrinths in verkehrter Richtung. Ob die in Schweden auch Ihre Städte so bauen? Muss ich meine Schwägerin mal fragen!
Auf dem erneuten Weg nach unten stelle ich fest, dass der Hunger noch immer da ist und die Uhr Ihren Zenit erreicht hat. Ich hole also mein Trio aus der Betreuung und wir stapfen wieder hoch zum Restaurant. Dort ist es erstaunlich ruhig und die Kinder können sich ohne Diskussionen für Essen entscheiden, kein Streit um die Tabletts, kein Gezeter welchen Tisch wir belagern, keine plötzlichen Umentscheidungen, dass nun doch ein anderes Getränk gewünscht ist, keine verschütteten Getränke, keine Erkenntnis das auf dem Nachbarteller doch das bessere Essen ist, ……
*Augenaufschlag*
…. O.k. ich scheine beim schreiben neuerdings auch spektakulären Tagträumen verfallen zu sein, es war natürlich NICHT so wie oben beschrieben, es war natürlich GENAUSO wie immer, wenn frau mit allen Kindern bei Ikea ist. Nämlich das Gegenteil! 😉 Bis auf die Tatsache das die Kids wirklich 2 statt 1 Stunde dort im Kinderparadies bleiben konnten! Aber schön wäre es gewesen, oder? *frechgrins*
Anschließend dann ein kleiner Schreckmoment: der Wagen (den ich ja vor der Kasse hatte stehen lassen) mit all den mühsam zusammengesuchten Boxen, Aufbewahrungstaschen, obligatorischen Servietten (nein keine Teelichter!), Deckeln, Kisten & Co. war weg! …. *schnappatmung* …… Bitte-nicht-bitte-nicht-bitte-nicht-Gedanken …… *erleichtertseufz* Er stand eine Ecke weiter!

Anschließend dann noch einen Abstecher zu Toys´R´us. Die beiden Kleineren haben noch Geld von Oma & Opa, welches unbedingt unter die Leute muss. Also wenn wir hier nicht die deutsche Wirtschaft heute retten, dann weiß ich auch nicht! 😉 Solche Riesen-Bunte-Überangebot-Spielkram-Höllen überfordern mein armes kleines Mama-Hirn noch mehr als Bastelbedarf-Geschäfte. Der Sohn hat eine klare Vorstellung und schießt durch die Reihen auf der Suche nach DEM Drachen, die Große bricht oberglücklich seufzend vor dem 186 Meter langen Regal von „Malen-nach-Zahlen“ zusammen und die Kleene erliegt der kompletten Reizüberflutung durch die rosa-ich-sprech-Mädchen-an-Neuerscheinungen von Lego und Playmobil. Ich stehe einsam und verlassen im Mittelgang und höre aus einen Chor von 325 stimmigen „MAMAAAAAAH“-Gesängen aus drei Himmelsrichtungen meine eigenen „Mama, guck mal!“´s heraus! *seeliggrins*
Nachdem ich mich von Kind 1 überzeugen lassen habe das ich Ihr das Malen-nach-Zahlen-Bild kaufen muss und Sie mir dann das Geld zuhause wiedergibt, Kind 2 damit beruhigt habe, dass wir NATÜRLICH noch zum Müller fahren, denn der gewünschte und versprochene Drache ist nicht da, muss ich nur noch Kind 3 davon überzeugen, dass wir „NEIN!“, nicht den 120 cm großen neon-pinken Teddy kaufen werden, und „NEIN!“, auch ein zweites Mega-Plüsch-Filly nicht brauchen. Bei den Schleich-Tieren stelle ich entsetzt fest das die nun auch auf der Ich-mach-Mädchen-glücklich-Welle surfen und kann die Lütte aber zum Glück überzeugen das die „echten“ Tiere viel schöner sind!
Das dem Sohn im Ikea die Sandale zerrissen war und er dann mit einem Fuß barfuß und einer Sandale in den Spielzeugparadiesen rumlief, wundert da auch nicht mehr, oder, noch Fragen?

Tag 6
Donnerstag, der Mittlere darf mit der Kleinen in den Kindergarten, die Große geht mit mir zum Sport, Mittagessen kochen & essen wir mit der krankgeschriebenen Nachbarin & Ihrem Sohn, Nachmittags erste Versuche die Kinderzimmer zu entrümpeln.
Abends kleiner Mädelsabend mit einer sehr netten neuen Nachbarin und viel zu viel Champagner! Sooooooo lecker! 🙂

Tag 7
Freitag, etwas verkatert machen wir Frühstück, bringen die Lütte in die KiTa und pflanzen uns bei Dauernieselregen auf das Sofa! Ausnahmsweise gucken wir fern und surfen im Internet! Herrlich! Mittags statt kochen mit Nachbarin & Sohn zum Fleischer gegenüber! Eine tolle Idee, die meine Lebensgeister wieder weckt, so dass wir Nachmittags wieder entrümpeln!

Und Ihr? Seid Ihr alle im Urlaub oder warum antwortet hier keiner? *provozierendguck*

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