… hat das Hotel Mama geschlossen!

Ich habe einen Online-Workshop besucht und kann Euch Müttern sagen:
Das ist (nach Erfindung der Pampers) die „Beste Sache“ der Welt!
Viel lernen, bei freier Zeiteinteilung, ohne Anfahrt und ohne viel zu lesen! 🙂

Zu meiner Selbständigkeit habe ich zusätzlich noch zwei weitere Jobs angenommen. Einen, den ich mir frei einteilen kann und einen Ehrenamtlichen. Da ich nun also nicht mehr die „gelangweilte Hausfrau und Mutter“ mit dem perfekten Haushalt und den verwöhnten Kindern bin, müssen die Arbeiten die in unserem 5-köpfigen-Haushalt anfallen eben neu verteilt werden. Bisher habe ich quasi ja ALLES gemacht!
Schon lange vor dem Beginn der Selbständigkeit hatte ich in einer Familienkonferenz meinen Lieben angekündigt, dass ich es einstellen werde jedem seinen Kram hinterher zu räumen. Sie also die Frage: „Mamaaaaaah, wo ist eigentlich …?“ ebenfalls einstellen können. Ab sofort blieben liegengelassene Sachen einfach liegen, oder verschwanden wenn sie im Weg lagen in einer großen Kiste die unter der Treppe natürlich Keinem weiter aufgefallen ist. Auf die obligatorische Mamaaaaaaah-Frage antwortete ich nur mit provozierendem Blick: „Bin ich google? Sehe ich aus wie ´ne Suchmaschine?“.
Erstaunlicherweise dauerte es seeeeeeeeehr lange bis die Kinder die ersten Sachen überhaupt vermissten und noch viiiiiiiiiiel länger bis dem Hausherren unangenehm aufgefallen ist, wie unordentlich es hier inzwischen ist!

Der Workshop von und mit Birgit Geistbeck von Entspannt Wohnen und Ilse Maria Lechner von Entfaltungsparadies kam da genau richtig. Er heißt „Hotel Mama schließt!“ und ich kann mit Begeisterung sagen: der ist jeden Cent und jede investierte Minute wert! Nach der Anmeldung auf der Workshop-Plattform gab es eine Vorstellrunde (by the way: ich habe sehr interessante Frauen kennengelernt!)  und täglich eine „Aufgabe“. Frau & Mutter kann sich selber einteilen wann Diese erledigt wird. Am Wochenende ist „frei“!
Auf der Plattform gibt es noch ein Forum für Fragen an die Kursleiterin(nen), Austausch mit den Mitstreiterinnen und die Möglichkeit Erfolge zu diskutieren und Tipps zu bekommen. Aufwand: Maximal 30-60 Minuten pro Tag.

Die Beiden hatten mich vorgewarnt, dass alleine die Anmeldung zum Workshop schon etwas in mir und meiner Familie bewirken würde, was ich aber nicht so recht glauben konnte. „Doch meistens kommt es anders, und Zweitens als man denkt!“ 😉

Meine Familie wusste nur das ich an diesem Workshop 2 Wochen lang teilnehme und das ich lernen werde wie wir effizient gewisse Aufgaben die im Haushalt anfallen erledigen, und wie wir gerechter verteilen können! In der Woche bevor es losgehen sollte, stand ich wie so oft im Bad, machte Wäsche, während die Jüngste in der Wanne saß und planschte. Die Älteste hockte auch wie so oft, pubertätsschmollend in Ihrem Zimmer und kam später (plötzlich allerbester Laune natürlich) auch ins Bad. Ich bat sie die Restwäsche aus dem Trockner nebenan zu holen, um die Lütte nicht alleine im Wasser zu lassen, und faltete weiter! Als ich dann der Kleene die Haare gewaschen habe, hat die Große einfach mal eben die ganzen Socken sortiert, und das sind EINIGE bei 5 Personen die auch Sport betreiben, und … hatte augenscheinlich Spaß daran! *strikemäßigdiefaustnachuntenzieh* WEHE ich hätte Sie darum gebeten das zu machen, die wäre gleich türenknallend und mit „Immer-Ich-Gemaule“ wieder verschwunden. Aber nun machte sie einfach das, was ich Ihr eigentlich doch nach dem Workshop aufbrummen wollte, von ganz alleine!
Also ich bin ja eh davon überzeugt das die Kinder einen Megadraht zum Universum haben (siehe Blog 7. Sinn) und DAS hat sicherlich hier auch die Finger im Spiel!

Wobei unser Sohn allerdings am gleichen Tag (seit langem mal wieder), ungefähr 12 Minuten nachdem die Putzfee gegangen war, ALLE unserer gefühlten Einemillion-sechshundertauchtundzwanzigtausend-dreihundertzweiundvierzig Legosteine im Wohnzimmer-EINGANG ausgekippt hat! DAS war dann wohl´n Test oder, ODER???

Der Workshop begann Montags und OHNE das ich auch nur irgendetwas daraus an meine Familie weitergegeben habe und OHNE das ich bewusst mein Verhalten geändert habe, muss sich aber meine Einstellung gewandelt haben, denn:
– der Tisch wird seit dem immer öfter OHNE Murren und OHNE Erinnerung gedeckt!
– Die Große hilft der Kleinen beim anziehen ohne das ich überhaupt darum gebeten habe!
– Der Göttergatte hilft einfach ständig beim Spülmaschine ausräumen!
– Der Mittlere harkt nach dem Rasenmähen ohne Bitten einfach das Gras zusammen!
– Und vieles vieles mehr was mir SEHR positiv auffällt!

In diesem Sinne:
Meldet Euch HIER für den nächsten Workshop vom 10. – 21. November 2014 an!
Alleine die Anmeldung hilft schon! 😉

Und beim nächsten Mal erzähle ich dann noch ein bisschen detaillierter!

3 Gedanken zu „… hat das Hotel Mama geschlossen!

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  2. Ohh ich glaube für solch einen Work Shop sollte ich mich auch mal anmelden, vielleicht lerne ich dann ebenfalls ein bissle was, denke es kann auf jeden Fall nicht schaden;)

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