Ferien, Faulenzen & Koffer packen ♥ Freitagslieblinge vom 16. Februar 2018

DIE fünf Freitagslieblinge werden Ihnen präsentiert von einer ferienfaulen Chaosfamilie.

Zumindest Frau und Kinder hatten schon Ferien. Der GG hat weiterhin fleißig Brötchen verdient. Wir hatten bis auf eine kleine Unterbrechung aber sehr gemütlich und entspannt. Ich habe bewusst nicht gearbeitet und wir freuen uns auf die nächste Woche im Skiurlaub.

Lieblingsessen

Am Donnerstag war ich mit einer Freundin im Kino. Black Panther! Ein toller Marvel-Film. Vorher waren wir aber ratschen und essen. Und da habe ich seit langem mal wieder eine wirklich gute Pizza gegessen. Leider habe ich vor lauter quatschen vergessen ein Foto zu machen, daher gibt es als Ersatz eines von mir am Sonntag. 🙂

Lieblingsbuch

Wieder ein Ostfriesenkrimi. Ich bin süchtig nach den Büchern von Klaus-Peter Wolf. Ich hoffe er schreibt immer weiter und weiter und weiter und…! Wenn du Ostfriesland magst und / oder Krimis, solltest du es echt mal probieren mit Ann Kathrin Klaasen.

Lieblingsmoment mit den Kindern

Einen der Ferientage haben wir in der neuen Zentralbibliothek im frisch sanierten Kulturpalast verbracht. Ein sehr beeindruckendes Gebäude. Eine faszinierende Bibliothek. Architektonisch, gestalterisch und inhaltlich war ich echt fasziniert. Wenn mich demnächst Jemand sucht. Ich bin hier. Hier kann man ALLES lesen, hören genießen. Ich glaube das werde ich mal gesondert verbloggen. Sitzecken, Mediale Superangebote und eine hochtechnisierte Ausleihe und Rückgabe. Ein Traum.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Der Sonnenschein wurde am Kiefer operiert. Das war natürlich ein schrecklicher Moment im Wartezimmer zu hocken, während sie in Narkose lag. Getröstet hat mich aber dieser Ausblick. Diese wundervolle Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel zu sehen. Noch so leer, lange vor den Öffnungszeiten, während des Sonnenaufgangs, das war ein wirklich emotionaler, toller und sensationeller Moment.

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

In dieser entspannten Woche habe ich dreimal ein 1-Cent-Stück gefunden. Es war also die glückvollste Woche meines Lebens. *schmunzel* Bisher zumindest.
Aber wenn ich so überlege für was ich das Glück gebrauchen könnte, das mir beschert wurde, weiß ich gar nicht was mir fehlt. Ich habe ein großartiges Leben, ich habe 3 wundervolle und gesunde Kinder, leben ein wunderschönes Leben. Aber vielleicht ist das das Glück! All das zu erkennen und dafür dankbar zu sein.

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

P.S.: Hier geht es zu Anna, die die Idee für diese wundervolle Blogparade hatte und zu den anderen Bloggern die sich an dieser Aktion beteiligen!

Die Qual der Wahl beim Kinderwagenkauf … ODER … Sowas passiert doch nur uns, oder?

Als absolute Frischschwangere bekommt man ja so allerlei gute und schlechte nicht so gute Ratschläge. *schmunzel*

„Du musst unbedingt…“, „Du solltest so schnell wie möglich…“, „Du darfst auf gar keinen Fall…“! DAS sind die häufigsten Satzanfänge die man sich anhören kann, wenn die große Kunde die Runde gemacht hat.

Unerfahren wie wir waren, ließen wir uns von einigen Warnungen natürlich anstecken. Im Grunde weiß man ja, dass man nicht alles glauben sollte was „die Leute“ so sagen, aber bei dem Punkt Kinderwagenkauf und vor allem dem Aussuchen ließ ich mich baby-und hormongeschwängert nur allzu gerne anstecken. Der Nestbauantrieb setzte vielleicht ein bisschen sehr früh ein, aber dafür schlagartig, als man mir von monatelangen Lieferzeiten berichtete. Also quengelte ich den zukünftigen Papa & GG (JA, ich war schon vor der Hochzeit schwanger) schon ab der ca. 14. Schwangerschaftswoche voll, das wir UNBEDINGT gucken müssen welches Modell in mein Auto passt. Da ich bereits einen Kombi fuhr, stellte ich mir das nicht allzu schwer vor. Aber der Hinweis dass DAS absolut zu Berücksichtigen sei, war im Nachhinein gesehen ein wirklich wertvoller Tipp.

An einem Samstag nach dem Umzug (JA, wir wohnten auch noch nicht zusammen) fuhren wir also in der süddeutschen Kleinstadt, in die wir gerade aus beruflichen Gründen gezogen waren, zum ansässigen Babyausstatter. Da es der Einzige weit und breit war, verbrachte ich gefühlt die nächsten zwei Jahre dort. Ein wenig auch aus schlechtem Gewissen weil wir letztendlich den Kinderwagen dort nicht gekauft haben, aber dazu später mehr.

Wir fuhren also mit meinem Auto hin, ließen uns ausführlich beraten, machten Probefahren durch den engen Laden. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass eigentlich nur zwei Modelle für meinen 2-Meter-Mann überhaupt nutzbar sind. Dass es sich hier um die beiden teuersten Exemplare handelte, muss ich vermutlich nicht erwähnen. *zwinker* Da aber klar war, dass wir noch weitere Kinder haben möchten, durfte es zwar das bessere, also auch stabilere, Modell sein. Wichtig war mir nur es sollte ein völlig neutrales Design haben. Mehr Vorstellungen hatte ich wirklich nicht. Erstaunlicherweise passte nur Einer wirklich gut in den Kofferraum, zumindest ohne, dass ich Ihn viel zerlegte.

Da es vor Ort keine Farbe gab die wir genommen hätten und wir auch in Ruhe über die Features wie Lenkräder, Feste Säuglingswanne, Matratze und sowas alles nachdenken wollten, bestellten wir an diesem Tag noch keinen Kinderwagen. Wir wollten wiederkommen, doch dazu kam es nicht.

Erstens kommt es anders …

Wenige Tage später rief mich meine zukünftige Stief-Schwiegermutter an. „Habt Ihr schon einen Kinderwagen?“ Ich dachte kurz ich fall vom Glauben ab. Jetzt fängt die auch noch an. *augenroll* Es klärte sich aber schnell, dass sie von einem in Ihrem Freundeskreis gehört habe, der zum Verkauf stand. Ich zögerte, denn ich wollte keinen Gebrauchten. Bei allen anderen Sachen war mir das nicht wichtig, aber beim diesem Baby-Gadget sehr wohl. Sie stellte aber genauso schnell klar, dass dieser Wagen nur 3 Wochen alt sei und nannte uns einen Preis.

Nach einer kleinen Internetrecherche, es war noch das Tüt-tüt-tüt-Piiiiiep-Modem-Zeitalter als die Recherche das eventuell online eingesparte Geld kostete, war schnell klar, dass wenn alles stimmte das ein HAMMER-Preis war.

Als wir zu den Osterfeiertagen nun von Bayern Richtung NRW fuhren dozierte ich Gründe, um klarzustellen aus welchen Gründen wir den Kinderwagenkauf NICHT tätigen würden. Die Schwiegermutter hatte für uns einen Besichtigungstermin ausgemacht und ich wollte sicher gehen, dass wir uns einig sind. Denn die zentrale Frage war ja: Warum verkauft Jemand nach nur 3 Wochen einen nagelneuen Kinderwagen. Herausgefunden hatten wir nur, dass es sich um genau den Wagen handelte den wir suchten. Wir hätten uns für genau die Rahmenfarbe und das Zubehör entschieden und die Farbe des Bezuges war neutral.

Mein Verstand schlug Purzelbäume. Ich hatte Gedanken wie: Der Bezug ist bestimmt grottenhässlich! Vielleicht hat es einen Unfall damit gegeben! Was wenn mir die Familie total Sind es Zwillinge geworden? Der schlimmste aber plausibelste Gedanke ist, dass das Kind gestorben ist. Das war für mich von Anfang an ein absolutes Ausschlusskriterium. Ich wollte auf gar keinen Fall den Wagen eines toten Babys.

… und Zweitens als man denkt.

Uns begrüßte eine sehr sympathische Familie. Er führte uns den Wagen vor während Sie uns mit Säugling auf dem Arm verbal mit Details versorgte. Der Wagen war großartig. Nicht ein einziger Kratzer, wirklich kaum genutzt, tolle neutrale Bezüge, die Lenkräder die wir wollten, eine Spitzenmatratze für die Säuglingswanne. Alles perfekt!

Dann traute ich mich die alles entscheidende Frage zu stellen: Und warum verkauft Ihr den?

Sie drucksten ein klitzekleines Bisschen herum, gaben dann aber zu:
„Er passt nicht in den Porsche!“

Nach einem kleinen gestutzten Moment, musste ich sehr grinsen und rief nur:

OK! GEKAUFT!!! EINLADEN!!!

Als uns 3 Monate vor der Geburt der heutigen TT der große Halbbruder besuchte durfte er den Testfahrer spielen.

Unsere Erstgeborene wurde dann viel zu schnell groß und brauchte schon bald die Babywanne gar nicht mehr. Wenn ich die Fotos von „damals“ durchsehe, kann ich kein Foto von Ihr darin finden. *wunder*

Als das Spanienkind dann geboren wurde, importierte ich von D nach E das passende Kiddy-Board für die große Schwester, die nach einer großen OP noch immer nur kurz laufen konnte.

Und der Sonnenschein verbrachte auch so einige Ausflüge dann schlafend in diesem Prachtexemplar, das Dir auch so EINIGE Geschichten erzählen könnte. Stürze aus dem Flugzeug, Strandspaziergänge mit Hindernissen und dem Job als Packesel.

Meine absolute Lieblingserinnerung ist aber der Morgen nach unserer Hochzeit. Um kurz vor 4:00 Uhr, nach der Party, in der Morgendämmerung, läuft ein seltsames Gespann durch den Park. Vorne ein Kinderwagen, geschoben von der glücklichen Braut im weißen Kleid, geschützt gegen die Kälte durch Sein Jackett und dahinter der grinsende Bräutigam, der die Schleppe trägt.

Davon gibt es leider nur dieses eine Foto!

In diesem Sinne: Welche Geschichte würde Dein Wagen erzählen?

#12von12 ♥ 12 Fotos vom 12. des Monats ♥ Februar 2018

In diesem Monat mache ich wieder mit bei 12 von 12! Und da ich es heute komplett auch auf Instagram geschafft habe, wurden die Fotos teilweise direkt von da verlinkt. 🙂


Das Frühstück fand schon mal in Abwesenheit der Kinder statt. Die TT schlief noch, das Spanienkind lag mit Fieber flach und der Sonnenschein war schon im Hort.


Das Fieberkind bastelt in hellen Momenten.


Aufräumaktion auf dem Schreibtisch und die Frage der Woche: Ob es diese Dinger wohl auch in SCHÖN gibt?


Schnelles Mittagessen. Käseapätzle mit Röstzwiebeln.


Gelangweilte Ferienkinder an Fußboden! Das Stillleben des Tages.


Das Schreibtischchaos, das ich motiviert angegangen bin, dann aber stark nachgelassen hat.


Auf der Suche nach der Motivation!


Der Tägliche Weg zum Auto, das Lichtjahre vom Haus entfernt ist (mit dem roten Dach ganz links) führte wie immer vorbei an Mülltonnen (den Abfall wegbringen) und den Briefkästen (die Post holen)!


Ich liebe unser altes Schulgebäude.


… und die Lieblingsnachbarin, die mal in Köln wohnte, und GENAU weiß was ich heute brauchte.

Die 12 von 12 der anderen Teilnehmer findest du hier bei Draußen nur Kännchen.

In diesem Sinne: Wie war denn Dein 12. Tag des Februar 2018?

Löffel, Labern und Locations! Fünf Freitagslieblinge vom 09. Februar 2018

Die 5 Freitagslieblinge aus einer wunderschönen Woche. Tolle Abende, mit tollen Menschen, tollen Gesprächen und tollem Essen. Aber lies selbst.

 

Lieblingsessen

Kennst du die Sendung THE TASTE? Ich kannte sie nicht, wurde aber gestern Abend von 5 der Teilnehmer bekocht. Also nicht ich alleine, sondern alle Gäste des VIP – Abends im Hyperion Hotel. Das Hotel hatte alle, die sie vermitteln könnten zur Dresdner Löffelbande eingeladen. Es gab für Jeden 12 verschiedene Löffel mit kulinarischen Köstlichkeiten. Es war himmlisch! *seufz* Und erst der Champagner! *schwärm* Es wäre fast der Lieblingsmoment der Woche geworden. *schmunzel* Aber dazu später!

 

Lieblingsbuch

Das waren diese Woche gleich drei Bücher! 🙂 Es gab nämlich heute Zeugnisse. Ich lege zwar keinen sooooo großen Wert darauf, aber es ist halt trotzdem ein besonderer Tag. Ich finde es auch gar nicht so überraschend, wie viele andere Mütter immer tun. Man weiß doch wie die Noten in den Arbeiten waren und auch ungefähr wie die Kinder so mitkommen und Ihre Hausaufgaben erledigen. Ich bin stolz auf meine Kinder und stolz auf Ihre Zeugnisse. Die sind so wie meine Kinder sind und ich liebe die so wie sie sind. *herzchenaugenzwinker*

 

Lieblingsmoment mit den Kindern

In dieser Woche war es einer der seltenen Momente, in denen meine pubertierender TeenagerTochter so richtig Lust zum reden hatte. Der GG wie so oft auf Geschäftsreise, die Kleinen beide im Bett und die TT und ich hatten uns so viel zu erzählen, dass ich mir eine Decke geholt habe und wir über eine Stunde über „Gott und die Welt“ gequatscht haben. Das war ganz große Klasse!

 

Lieblings-Mama-Moment für mich

Wir leben in einer … sagen wir … Wohnanlage. Die Nachbarinnen und ich treffen uns einmal im Monat auf ein bis vier Gläschen zum Frauenplausch. Ein privater Stammtisch den wir, aus Ermangelung an Gastronomie in der Nähe, reihum privat abhalten. Montag war eine neue Nachbarin dran. Die überraschte uns mit Stehtischen und einem Cocktailempfang im Eingang. Es war wieder ein herrlicher Abend mit vielen tollen Gesprächen. Wir sind meistens so ca. 10-12 Frauen, die von frischgebackener Mutter bis mehrfache Uroma alles zu bieten haben.

 

Lieblingsbesonderheit/Inspiration

Diese Woche habe ich Fotos für die neue Website gemacht. Es wird Konzepte für alle Arten von Veranstaltungen geben, mit denen Jede Party gelingt. Für die Website brauchte ich vor allem Fotos für die verschiedenen Dienstleistungen. Und wie zum Teufel sollte ich das Thema Location-Suche in einem Bild darstellen? Während ich also Fotos machte und die Utensilien aus dem Haushalt zusammensuchte entdeckte mein müdes Mama-Auge? Einen meiner Lieblingsdeko-Gegenstände. Ein Glashaus, welches normalerweise auf einem Holzsockel tront, welches super als, mit und zu ALLES dekoriert werden kann. Das hat mein Lieblings-Deko-Freund aus dem Liebesdienste-Home-Shop in Frankfurt mit geschickt. Ich liebte es schon bisher, aber jetzt vergöttere ich es! 🙂

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

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Laaaaaangweiliges Langeweile-Leben #freitagslieblinge vom 02. Februar 2018

Diese Woche sind die Freitagslieblinge total langweilig. Dachte ich! Meine ersten Gedanken im Rückblick auf diese Woche: zwei kranke pubertierende Streithähne auf der Couch, eine nörgelnde Und-die-dürfen-Zuhause-bleiben-Grundschülerin, viel Arbeit, viel Routine-Alltag, nichts Besonderes.

Alles wie immer!

Laaaaaaangweilig! *gähn*

Dann aber wurde mir klar, dass ist diese grau in grau Januar-Stimmung. Egal wann du rausguckst, der Himmel hat immer die gleiche Farbe. Es ist ja utopisch sich nun Sonne, Wärme und bunte Blumen zu wünschen. Aber Schnee hätte ich gerne! 🙂

Dann aber habe ich die Fotos dieser Woche auf dem Handy durchgesehen, und da fielen mir dann doch schöne Momente der Woche in die Hände auf das Display in meine Erinnerung. *seeligseufz*

Lieblingsessen

Da ich leider nichts besonderes zu Essen gemacht habe, bzw. das gesunde Essen fürs Krankenlager vergessen habe zu fotografieren, gibt es heute ein Foto des dieswöchigen Grundnahrungsmittels. Eigentlich gibt es ja wegen der Histaminintoleranz nur einen Kaffee um 11:00 und einen so gegen 16:00 Uhr. Aber ich habe den koffeinfreien Kaffee für mich entdeckt und bin nun wieder ein Junkie, aber eben ohne Herzrasen. Hier meine Lieblingstasse im Coworking-Büro.

Lieblingsbuch

Ich liebe David Safier. Der hat auch „Mieses Karma“ geschrieben. Und dieses Buch ist mindestens genauso abstrus und wieder mal sehr schön nüchtern geschrieben. Eine total Ungläubige trifft einen Zimmermann, der behauptet er sei Jesus. Ja, ne, is klar! Würde Atze sagen. Doch passieren tolle und seltsame Dinge und noch allerlei denkwürdiges Drumherum. Eine wirklich schöne Abendlektüre so kurz vor dem Einschlafen. 

Lieblingsmoment mit den Kindern

Da die Großen sich nur gestritten haben (ich gestehe ich bin zwischendurch echt regelrecht geflüchtet ins Büro *flüstermodusoff*) und die Kleine viel und lange nachmittags unterwegs und verabredet war, gab es nicht viele gemeinsame Momente. Ich erinnere mich an eine Mama-Shuttle-Fahrt mit der Jüngsten, die wir mit Kopfrechnen verbracht haben (sie war unendlich stolz wie schnell sie geworden ist) und diesen Moment bei der Ergotherapie, als der Sohn seltsame Spiele machen sollte und superschnell war. Ich tippe allerdings auf ein entspanntes Hirn weil er so krank nicht in der Schule war, wir aber die Therapie nicht schon wieder unterbrechen wollten. Letzte Woche war die Therapeutin krank und in 2 Wochen sind wir im Urlaub.

Lieblings-Mama-Moment für mich

Mitten in diesem Januargrau gab es dann plötzlich Sonnenschein! Nach dem Sport trat ich aus dem Studio und hätte am liebsten das Dach aufgemacht. Hab ich mich bei 0°C dann aber doch nicht getraut. *kicher* Aber Wahnsinn was das mit der Laune des Menschen macht. Sofort fühlte ich mich total beschwingt. Und während ich mich beim Abkürzen zu einem Termin ein klitzekleines bisschen verfahren habe, entdeckte ich diesen tollen Platz und machte eine kleine Pause in der Sonne.

Lieblingsbesonderheit

Am Donnerstag war ich zur Kreiselternrats-Sitzung im Rathaus. Voll cool, in einem Sitzungssaal, in dem sonst die Stadträte, Bürgermeisternd sonstige wichtigen Menschen der Stadt tagen.
Es war Megainteressant und mir wurde mal wieder ganz schnell klar welche Pipifax-Probleme unsere beschauliche, frisch sanierte Stadtteil-Grundschule im Randgebiet der Stadt hat. Nun muss ich nur noch herausbekommen wie ich Eltern, die sich im Winter über den Schmutz auf den Böden im Flur aufregen, das schonend beibringe. *zwinker*

In diesem Sinne: Wie war denn Deine Woche???

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Wann hören wir endlich auf mit der Unterscheidung von Jungs und Mädchen? #MUTICH

Wozu brauchen wir die Unterteilung in Jungs und Mädchen denn überhaupt?

Ja *augenroll* es ist wissenschaftlich erwiesen, dass männliche Wesen mehr Muskelmasse haben bzw. aufbauen können, also „stärker“ sind. Es ist ebenso wissenschaftlich erwiesen, dass bei Frauen beide Gehirnhälften viel stärker miteinander vernetzt sind, wir also „anders“ denken. Das zu beachten wenn man von unterschiedlichen Lernständen bei Kindern spricht, oder eben lieber den männlichen Kollegen bittet den schweren Karton in das obere Archivregal zu heben, finde ich macht total Sinn.

Aber Frauen/Mädchen als das „schwächere Geschlecht“ darzustellen ist doch der Keim aus dem dann der Gedanke entsteht, Frauen/Mädchen wären weniger wert.

An der #metoo-Debatte wollte ich mich hier auf dem Blog nicht beteiligen weil mir dort sehr vieles gar nicht gefallen hat und mir das auch viel zu feministisch diskutiert wurde. Aber nun ist mir letzte Woche dieser Ethik-Test in die Facebook-Timeline gespült worden, und geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Und, HEY, wenn wir an diesem bekloppten Denkschema nicht langsam arbeiten, dann wird sich auch bei #metoo so schnell nichts ändern.

Typisch Mädchen, typisch Jungs – Brauchen wir das wirklich?

Was mich immer wieder in meinem Leben ärgert ist, dass es noch immer dieses Schubladendenken bei Jungs und Mädchen gibt. Schon als Kind habe ich nicht verstanden wieso ich als Mädchen Sonntags abtrocknen helfen musste und meine Brüder nicht. Dieses „Mädchen tragen rosa und Jungs eben blau“ kotzt mich schon immer an. Versteh mich nicht falsch! Wenn die Kinder das möchten? BITTE, sollen sie machen! Es scheint eh hormonell bedingt so zu sein, dass Mädchen nun mal auf rosa stehen. Aber wieso kommentieren die Menschen es abfällig, wenn der Sohn ein rosa T-Shirt (wohlgemerkt aus der JUNGS-ABTEILUNG!) trägt oder die Tochter Fußball spielen möchte.

Meine Älteste war nie das „typische Mädchen“, einerseits war ich traurig dass sie ungern Kleider trug, aber insgeheim war ich froh, dass so der Sohn dann Vieles auftragen konnte. Das die Jüngste nun in einer glitzernden rosaroten Mädchen-Wolke lebt ist Ihre Entscheidung. *schmunzel* Genauso wenig habe ich aber auch mit der Wimper gezuckt als der Sohn im Kindergartenalter unbedingt Haarspangen haben wollte! „Oder wofür gibt es dann auch blaue Haarspangen, Mama?“ Das hat er im KiGa dann aber nur einen Tag getragen, denn dann waren die Lästereien von den anderen Kindern (und ich befürchte auch Erzieherinnen) doch stärker. Leider!

Genau wieder Nachbarssohn, der ausgelacht wurde, weil er eine Puppe zum Spielzeugtag mitbrachte.
WARUM?
Wollen wir Frauen nicht, dass die Väter sich viel intensiver mit Kindererziehung und Hilfe im Haushalt beteiligen? Wie sollen die das wollen, wenn schon die Puppe oder das T-Shirt als „Mädchenkram“ anerzogen wurde?

Wenn wir aber doch bitte endlich damit aufhören könnten Berufe, Tätigkeiten, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Einkommen, Aufgaben, Charaktereigenschaften, Möglichkeiten,  … dem Geschlecht zuzuordnen, dann hätten wir es doch alle sehr viel einfacher. Oder?

Oder gibt es Bereiche wo es wichtig ist diesen Unterschied zu machen?

Mir fällt keiner ein! Dir?

Es gab in letzter Zeit wieder mehrere Situationen, die sich fest und negativ in meinem Hirn eingebrannt haben.

Situation 1: Wir haben eine Wohnung gekauft. Als Ehepaar stehen wir beide im Kaufvertrag, im Kredit, im Grundbuch, usw. Der GG konnte dann aber zum Übergabetermin der Baugesellschaft nicht mitkommen. Ich wurde begrüßt mit den Worten: „Ach Frau Leithe, schön dass sie gekommen sind, sie vertreten also Ihren Mann?“ *sprachlosguck*

Situation 2: Ich als Mutter kümmere mich um alles was die Kinder betrifft und das ist überwiegend ja auch in anderen Familien noch so. Alle offiziellen Formulare in diesem Land fangen aber mit einem Feld für den Vater an. Könnte da nicht wenigstens Elternteil 1+2 stehen?

Situation 3: Wir bekommen Weihnachtspost von einer meiner Tanten. Auf dem Umschlag steht: Familie [Vorname des GG] Leithe, von MEINER Tante, die Ihn erst einmal in Ihrem Leben kurz gesehen hat. Ich schreibe in den Anschriften immer nur Familie und den Namen oder beide Vornamen und den der Frau bewußt zuerst. Beim Händeschütteln gibt man doch auch der Frau erst die Hand, warum ist ER dann immer der der die Post bekommt.

Wie siehst du das? Fallen Dir solche Sachen auch auf?

Beteilige Dich gerne an meiner hier beschriebenen Aktion #MUTICH, hinterlasse im Kommentar Deine Geschichte dazu, schick mir gerne alles was dir auffällt, teile diesen Beitrag mit dem Hashtag oder blogge selber zu dem Thema, ich verlinke dann gerne alles.

Heute ist der Elternabend zum Ethik-Test, ich bin gespannt was ich morgen hier berichten kann. 🙂

In diesem Sinne: Wenn wir solche Unterrichtsmaterialen in den Schulen haben, um den im Lehrplan vorgeschriebenen Themenbereich „Sich positionieren zur Befindlichkeit als Mädchen/Junge“, dann „Gute Nacht Deutschland“!

Schulmaterialien aus dem vorigen Jahrhundert? Leider nein! Aufruf zur Aktion #MUTICH

Donnerstag habe ich beim morgendlichen stöbern auf Facebook einen Post entdeckt, der mir im ersten Moment echt die Sprache verschlug. Im zweiten Gedankengang hoffte ich, dass es sich um einen schlechten Scherz, also einen Fake handelt.

Nach einiger Recherche muss ich aber leider mitteilen: Es ist echt so passiert.

Die Mutter aus Sachsen-Anhalt möchte nicht damit an die Öffentlichkeit. Sie erzählte aber, dass in einer Hausaufgabe 3 Wochen vorher die Kinder einen Jungen und ein Mädchen malen sollten um die hier zu sehenden Begriffe zuordnen. Nach erstem Entsetzen der Mutter und einem Gespräch mit dem Sohn einigten sie sich darauf, die Begriffe, die auf beide zutreffen, in die Mitte zu kleben.
Diese Woche kam er dann mit dem hier abgebildeten Test heim und war völlig entsetzt und sehr wütend. Daraufhin hat die Mutter einen Termin mit der Lehrerin gemacht, dessen Ergebnis mir noch nicht bekannt ist.

Trotzdem bin ich enttäuscht, dass solches Unterrichtsmaterial überhaupt noch Verwendung findet in diesem Jahrtausend und „mutig“ für Mädchen als ein FEHLER angekreidet wurde. O.k. es ist nur ein halber Fehler gerechnet worden. Aber HALLO??? Es kann doch nicht wahr sein, dass unseren Kindern in der Schule suggeriert wird, das mutig sein nicht typisch für Mädchen ist.

GEHTS NOCH? *aufreg*

Der Post wurde inzwischen über tausend Mal geteilt und mächtig kommentiert. Die meisten sind Empört, viele suchen nach Erklärungen ob und wie es vielleicht aus dem Zusammenhang gerissen ist und ganz Viele halten es für einen Fake.

Es meldete sich aber eine weitere Mutter aus Theißen in Sachsen-Anhalt, die mir auch ein Foto des Tests von Ihrem Kind zur Verfügung stellte, in dem der rote Kreis um „mutig“ als halber Fehler gewertet wurde. Und Zöpfe/kurze Haare wurde sogar als ganzer Fehler gewertet. *wütendguck*

Sie erzählte mir, dass es nächste Woche einen Elternabend gibt, auf dem dieses Thema sicherlich ebenfalls besprochen wird. Bin sehr gespannt auf das Ergebnis und ob dieser Test wirklich in die bevorstehenden Halbjahreszeugnisse einfließen wird. Ich werde hier berichten wenn ich mehr weiß!

Vor lauter Entsetzen habe ich den neuen sachsischen Kultusminister Christian Piwartz auch direkt mitverlinkt, denn ich könnte WETTEN, das solches Material auch in unseren Schulen noch unterwegs ist. Denn wie in Sachsen-Anhalt steht auch im sächsischen Lehrplan das Thema:

Ich rufe hiermit alle Eltern auf mit mir auf die Barrikaden zu steigen.

Es müssen endlich solche vorsintflutlichen Gedanken aus unseren Köpfen und vor allem aus unseren Schulen verschwinden. Lasst uns mutig sein und unseren Kindern vorleben, dass auch sie ALLE mutig sind und sein dürfen!

Stärkt Ihr mutiges ICH!

Mach mit und teile diesen Beitrag unter dem Hashtag #MUTICH.

Lasst uns einen bundeweiten Aufruf zur Kampagne für ein MUTIGES ICH starten. Wir müssen allen Menschen klar machen, dass wir alle mutig sind. Egal ob Mädchen, Junge, Frau, Mann, Kind, Erwachsener, Inter, Divers, Trans, JEDER darf den Mut haben so zu leben, wie er/sie/es das möchte.

Wo ist Dein #MUTICH, beweise mir Dein MUT-ICH!

Sammelt solche fatalen Katastrophen in unseren Schulmaterialien und postet sie mit dem Hashtag oder schickt sie mir an elternrat-90-gs[at]freenet.de.

Denn sowas zu nutzen finde ich z.B. von Lehrern sehr #MUTICH, um mal die Doppeldeutigkeit zu nutzen. *zwinker*

Und alle Blogger rufe ich auf zu einer Blogparade! Schreib und veröffentliche alles was Dir zum Thema MUT-ICH und mutig sein einfällt.
Wie siehst du diese Geschichte oder hast du etwas Ähnliches erlebt?

Ich werde immer wieder Beiträge mit Fotos und Verlinkungen zu Euren Beiträgen veröffentlichen!

Lasst uns das Bildungssystem endlich modernisieren!